„Big Band meets Friends“ mit ÜWG-Ensembles und Kocherbacher Trachtenkapelle

„Big Band meets Friends“ ist schon ein bestens eingeführtes musikalisches Format, bei dem sich das Ensemble des Überwald-Gymnasiums im jährlichen Wechsel Gäste einlädt, um mit diesen ein abendfüllendes Konzert zu gestalten. In diesem Jahr gibt es aber eine Neuerung: Erstmals ist das sinfonische Blasorchester des ÜWG mit im Boot, was ein ganz anderes Lied- und Instrumentenspektrum ermöglicht.

Für das dreiteilige Konzert am Samstag, 18. Mai, in der Rudi-Wünzer-Halle trafen nun die jungen Musiker zwischen zwölf und 18 Jahren mit ihrem diesjährigen Gast, der Kocherbacher Trachtenkapelle, zur gemeinsamen Probe zusammen. Außer der Generalprobe einen Tag vorher ist dies die einzige Möglichkeit, die sechs gemeinsamen Stücke unter einen Hut zu bringen. Denn 65 Musizierende „sollen dann das Gleiche spielen“, wie es augenzwinkernd Big-Band-Leiter Sebastian Schertel formulierte.

Sein Ensemble bestreitet mit gerne gehörten Klassikern den ersten Teil des Abends. „In the Mood“ oder „Gonna fly now“, das Thema aus dem Rock-Film, sind ebenso dabei wie ein Rock-Pop-Stücke oder das bekannte „Summertime“. Dann entert die 25-köpfige Trachtenkapelle die Bühne. Von ihr gibt es natürlich den bekannten „Deutschmeister Regimentsmarsch“, „In Harmonie vereint“ oder auch den „Böhmischen Sonntag“ zu hören. Wieder mit im Set die der „Lion King“ und die „Liebeserklärung“.

Mit dem sinfonischen Blasorchester werden dann Instrumente beim ÜWG-Klangkörper zu hören sein, die vorher nicht in der Big Band zuhause waren: Bassklarinette, Waldhorn, Klarinette, Tuben oder Flöten. Der „Radetzkymarsch“, Bryan Adams „I’ll do it für you“ aus dem Robin-Hood-Film oder „By Loch and the Mountain“ sind solche gemeinsamen Lieder, die dann mit den Kocherbachern erklingen. Letzteres hat es Schertel sehr angetan, wie er gleich singend deutlich machte. Irisch-schottisch angehaucht, ist ein Hornsolo integriert „und dann geht es ab à la Michael Flatley“.

Durch das Orchester sind laut Schertel „mehr Instrumentierungen möglich als bisher“. Gleichzeitig kann der Dirigent Schülern ein musikalisches Zuhause bieten, die in der Bläserklasse groß wurden, aber in der Big Band mit ihrem Instrument nicht vertreten waren. Damit lässt sich dann auch ein ganz anderer Klang erzeugen. Personell gibt es einige Überschneidungen. Zwei Drittel der jeweils etwa 30 Köpfe starken Ensembles spielt auch im anderen.

Wie mit der Feuerwehrkapelle im vorigen Jahr trat die Big Band bereits vor fünf Jahren mit den Kocherbachern auf. Hinter der Zusammenarbeit „steckt immer die Idee, den Kindern eine Perspektive zu geben, wo sie nach der Schule weitermachen können“, erläutert Schertel. Denn er fände es schade, mangels Möglichkeiten das Instrument an den Nagel hängen zu müssen. Bei der Trachtenkapelle wird das bereits praktiziert: Drei ÜWG-Schüler spielen in ihr mit.

„Das wird schon ein besonderes Erlebnis, wenn 65 Leute auf der Bühne sind und das Gleiche spielen“, freut sich der ÜWG-Lehrer. Jede Kapelle probte im Vorfeld bereits die eigenen Stücke, jetzt standen die sechs gemeinsamen auf dem Programm, bevor dann bei der Generalprobe der letzte Schliff erfolgt.

Schertel war zu diesem Zweck auch bei einer Probe der Kocherbacher dabei und brachte diesen etwa „Evening Prayer“ oder „Bolero“ näher – Songs, die seine Schüler schon kennen. Gleichzeitig übte er mit diesen wiederum den „Earth Song“ von Michael Jackson ein.

Neben dem rein Musikalischen denkt man bei der Trachtenkapelle natürlich auch ein wenig an die Vereinszukunft, sagt Vorsitzende Franziska Michel. „Wir wollen den Kontakt zwischen den Schülern und der Kapelle herstellen“, erläutert sie. Und dabei auch zeigen, was mit den verschiedenen Instrumenten alles möglich ist. Sie äußerte die Hoffnung, „dass der eine oder andere hängen bleibt“.

Info: ÜWG-Big-Band meets Friends mit der Trachtenkapelle Kocherbach und dem sinfonischen Blasorchester, Samstag, 18. Mai, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr), Rudi-Wünzer-Halle, Eintritt frei, Spenden sind willkommen. Die Bewirtung übernimmt der ÜWG-Förderverein.

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ÜWG-Big Band ließ Weihnachten swingen

Bes(sch)wingte Weihnachten in der evangelischen Kirche. Die Big Band des Überwald-Gymnasiums unter der Leitung von Sebastian Schertel bescherte die Gäste mit einer Stunde voll bekannter weihnachtlicher Melodien in manchmal ungewohnten Fassungen. Zuvor hatte das Ensemble in kleiner Besetzung zu neunt auf dem Weihnachtsmarkt auf der Hofwiese musiziert. Die Kirche war aber der deutlich bessere Aufführungsort bei Sturm und Regen, auch wenn noch einige Plätze frei waren.

„Wir haben die ganzer Woche geprobt und getan“, meinte Schertel schmunzelnd in seiner Einleitung, Er dankte den über 30 Schülern für deren Engagement über den normalen Unterricht hinaus bei der Erarbeitung des Programms, das speziell für die Weihnachtszeit einstudiert wird und die restlichen elf Monate des Jahres quasi „brach liegt“. Da es im Ensemble einen größeren Umbruch gab, viele bisherige Musizierende nach dem Abi aufhörten und Siebtklässler aus seiner Bläserklasse hinzukamen, war für Schertel die Leistung umso beachtlicher.

Mit dieser Einschätzung hatte er Recht. Was der schulische Klangkörper ablieferte, war allererste Sahne. Das Dirigat des Musiklehrers mit seinen weitausholenden Bewegungen, sein Engagement und sein Sinn fürs Details waren spürbar, wenn er scheinbar jeden einzelnen genau im Blick hatte und die Einsätze punktgenau steuerte. Die Musiker dankten es ihm, indem sie die einzelnen, teilweise sehr schwierigen Stücke auf den Punkt spielten.

Nach dem einleitenden Weihnachtswalzer ging der Swing ab. In „Rockin around the christmas tree“ gaben die Trompeten den Ton an. Sebastian Schertel schmückte die Ansagen mit ein paar persönlichen Worten aus, etwa wenn es um die Tradition ging, zuhause Astrid Lindgrens „Kinder von Bullerbü“ vorzulesen. Nicht fehlte durfte im Programm natürlich das „berühmt-berüchtigte rotnasige Rentier“, wie es der Dirigent ankündigte. Schertel sah Rudi als Synonym fürs Miteinander. Der rettete das Fest, „obwohl er vorher die kleine Hänselbacke war“. Daraus folgt: „Jeder hat seinen Platz.“

Schertel gestand seine persönliche Leidenschaft für den Weihnachtsjazz. Jeder Musiker, „der was auf sich hält“, macht einen Weihnachtssong, erläuterte er. „Das sind Nummern, bei denen wird einem warm ums Herz.“ Fernsehserien kommen ebenfalls nicht ohne das Fest-Thema aus. Beispiel dafür: „A Charlie Brown Christmas“ mit „O Tannenbaum“ als Swing-Nummer.

„Jingle Bells“ gibt es nicht nur „normal“, sondern auch als Rock. „Mal was anderes“, so der Musiklehrer. Der Song ging ab wie die Feuerwehr und ließ das Kirchenschiff swingen. Natürlich durfte „Here comes Santa Claus“ in einem solchen Programm nicht fehlen. Zuhause, mit dem neunjährigen Sohn, gibt es langsam Gespräche „ob es den wirklich gibt“, schmunzelte Schertel. Musikalisch auf jeden Fall, bewies das Orchester mitsamt den beiden Solisten Pauline Hildenbeutel und Fabian Schork, die für ihre Darbietung Zwischenapplaus erhielten. Flott gespielt, hätte Santa Claus jeden Moment von der Empore herabsteigen oder hinter dem Altar auftauchen können.

Mexikanische Weihnachten ist flotter als das europäische. Zumindest musikalisch. „Feliz navidad“ spiegelte südländische Lebensfreude pur wieder. Vom Schlagzeug vorangetrieben, mit der bekannten volltönenden Melodie, machte das Stück Lust auf mehr. Lang anhaltender Applaus war der verdiente Lohn. Stilistisch sehr vielfältig kam das Konzert der Big Band rüber: Balladen, Swing, Soul – und Walzer, der „Christmas Waltz“.

„Der ist für junge Leute mit seinem Dreivierteltakt eher ungewöhnlich“, meinte Schertel. Um dann dem Orchester zuzuflüstern: „Macht mir keine Schande.“ Er musste sich keine Sorgen machen, es lief alles bestens. Der Dirigent zeigte sich „froh und dankbar“, dass die Jugendlichen das so mitmachen, betonte er. Denn es ist „nicht so ohne“, in dieser Form professionell aufzutreten. Für das Licht in der Kirche war Leon Schmitt verantwortlich, dem er im Anschluss ebenso wie der evangelischen Kirchengemeinde dankte. „Ich denke, es ist nicht selbstverständlich, so etwas einfach so in einer Kirche machen zu können und zu dürfen“, sagte er. „Für mich hat sich das Konzept bewährt“, hob Schertel hervor.

Am Schluss des Konzertes hieß es „I‘ll be home for christmas“. Der von Kent und Gannon geschriebene Song wurde 1943 durch die Aufnahme von Bing Crosby populär, ein Jahr nach seinem Hit „White Christmas“. In der Hauptphase des Zweiten Weltkriegs reflektierte der Songtext die Sehnsüchte der Kriegsteilnehmer und ihrer Angehörigen. Die Wünsche auf frohe Weihnachten schlossen sich an. Die Zugabe war noch einmal „God rest ye mery Gentleman“.

Damit die Schüler geistig und körperlich fit bleiben: Gesundheitstage am Überwald-Gymnasium Wald-Michelbach mit verschiedenen Angeboten

Nicht nur um den Körper, sondern auch um Seele und Geist ging es bei den Gesundheitstagen am Überwald-Gymnasium, die Alexandra Pichlmaier wieder organisiert hatte. Kernbereiche waren Ernährung, Zahngesundheit und Stressbewältigung, die in verschiedenen Workshops thematisiert wurden. Laut der Lehrerin ist wichtig, nicht nur auf das Heute zu sehen, sondern auch in die Zukunft zu blicken.

Fast 100 Schüler nahmen an den diversen Angeboten in den Kleingruppen teil. Im Vorfeld hatte man überlegt, welche Themen im Kollegenkreis abgedeckt werden könnten und für welche man sich Experten von außerhalb holt. Zahnärztin Nicole Scholl, die selbst zwei Töchter am ÜWG hat, stellte ihre Veranstaltung unter den Slogan „Softdrinks, Gummibärchen & Co.“ Sie machte die Schüler mit den Möglichkeiten zum Erhalt der Mundhygiene vertraut und räumte auch mit so manchen Vorurteilen auf.

„Super interessiert“ waren die Kids ihrer Beobachtung zufolge. Scholl zeigte vier Versuche: Speichel anregen, Säure- und Süß-sauer-Test sowie Zähneputzen. „Zucker sättigt nicht und löscht nicht den Durst“, betonte sie. Es seien nur unnötige Kohlenhydrate. Die Zahnärztin ließ die Jugendlichen erst Cola probieren, gab ihnen dann Wasser zum Neutralisieren und mischte wieder Cola dazu. Damit zeigte sie, wie gering die Zuckertoleranz ist, sodass die Süße kaum noch wahrgenommen wird.

„Singen und Chillen“ lautete das Thema bei Musiklehrer Stefan Römer. Hier ging es um verschiedene Entspannungsübungen in Zweierteams. Ein Schüler legte sich auf eine Matte, der andere führte die Bewegungen durch, sodass sich der erstere einfach fallen lassen konnte. Den Schülern „soll Körperbewusstsein vermittelt werden“, erläuterte er. Die Partnerarbeit bedeutete eine Herausforderung, „sich führen zu lassen, Gewicht abzugeben“.

Sehr gut angenommen wurde die Wrap-Station von Heike Biesler. Bei der Diplom-Oecothropologin aus Gadern drehte sich alles ums gesunde Essen. Jedoch nicht mit dem Zeigefinger, sondern weil es schmeckt. „Dann isst man es auch gern“, betonte sie. Für eigene Warps wurde Parmesan gehobelt, Joghurt mit frischen Kräutern vermischt oder Putenbruststreifen zubereitet. „Jeder konnte für sich einen individuellen Wrap bauen“, sagte sie. Die Eigenkreationen bekamen durchweg „eine sehr gute Note“. Denn die Eigenherstellung wertet auf, wusste die Fachfrau. Die Schüler „sollen nichts vorgesetzt bekommen“, so ihre Vorstellung, „sondern es mit allen Sinnen begreifen“.

Luitgard Dannhardt vom Odenwald-Institut wollte mit den Teilnehmern Zugang finden zur Kraftinsel. In ihrem Workshop wurde ausprobiert, „was die Macht der Gedanken bewirkt“. Einmal die Vorstellung, fest verwurzelt zu sein, das andere Mal leicht wie eine Wolke zu schweben, kann Erstaunliches bewirken, wenn man den anderen hochheben will, sagte sie. Dabei kristallisiert sich laut der Referenten auch heraus, wer eher positiv denkt (das Glas ist halb voll) oder mehr die Probleme sieht.

„Es ist erstaunlich, wie sich die Gruppe entspannen konnte“, stellte sie fest. Alle lagen ganz ruhig und entspannt da, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Über das Malen wurden besonders schöne Dinge auf der Kraftinsel herausgefunden: ruhig, leuchtend, warm, oder hell, ruhig, Vogelgezwitscher, Die Schüler trauten sich ihrer Beobachtung nach auszuprobieren was sich ändert, wenn sich die Gedanken verändern.

Beim „Energy Dance“ wurden die Jugendlichen von Deutschlehrerin Annemarie Rösner sowie Powi- und Sportpädagoge Sören Lüdemann zum Tanzen animiert. Das Ziel dabei ist die Vermittlung, wie man sich fit hält. Mit Reli- und Ethiklehrerin Sabine Michas und ihrem Hund Rembrandt sowie Anke Fibian mit Danny und Paula wagten die Schüler einen Ausflug in die Tierwelt.

Rembrandt hat eine Vorausbildung zum Schulhund. Bei dem Tier ging es darum, dass die Schüler seine Bedürfnisse erkennen sollten. „Wie wirkt er, was braucht er?“ Auch wann dem Golden Retriever etwas Freude macht oder er keine Lust hat. Über die Bedürfnisse des Hundes sollte man auch seine eigenen kennenlernen. „Das Tier gibt auch was zurück“, so Michas. Ihre Quintessenz: Die Arbeit mit Tieren bedeutet Erfüllung und Beschäftigung mit sich selbst, führt an die eigenen Ressourcen.

Ein positives Fazit zog auch Alexandra Pichlmaier. Bis auf wenige Ausreißer waren die Siebtklässler voll bei der Sache. Auch in der großen Gruppe öffneten sich die Schüler und sprachen über persönliche Dinge. „Keiner sperrte sich“, stellte sie fest. Weshalb sowohl die Referenten als auch die Jugendlichen vom Ablauf begeistert waren. Michas lobte die gute Atmosphäre von Anfang an. Wie die anderen Referenten auch stellte sie die sehr gute Organisation heraus.

Sänger und Bläser waren voll bei der Sache: Zweites Sommerkonzert des Überwald-Gymnasiums

Auch das zweite Sommerkonzert des Überwald-Gymnasiums, traditionell kurz vor den Ferien durchgeführt, erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Die Rudi-Wünzer-Halle war dicht besetzt, als die verschiedenen Gesangs- und Bläserklassen dort ihr Repertoire aufführten. Das erfolgreiche Konzept des vergangenen Jahres, auf einem Podest vor der eigentlichen Bühne ebenfalls Programm zu bieten, wurde fortgeführt. Inklusive Pause unterhielten die verschiedenen Gruppen knapp drei Stunden.

Gleich mit zwei Sets war die Irish-Folk-Formation “Pub of Èire” zu hören, in der auch gerne Mal Lehrer zum Instrument greifen. „Irish Rover”, „Waggon Wheel” und Mondtanz/Child in Time hieß es zu Beginn, ehe danach zusammen mit der 5C den Beatles gehuldigt wurde: „When I’m 64”, „Imagine“ und „Let it be“ begeisterten die Zuhörer. Tin Whistle, Geige, Cello und Rahmentrommel kamen dabei zu Gehör.

Der „Cup Song“, dargeboten von der Gesangsklasse 7A, stieß auf viel Resonanz. Die Schüler saßen nebeneinander auf der Bühne und stapelten im Rhythmus-Beat die Becher. War das Ende der Reihe erreicht, flog ein Becher wieder ans andere Ende. Die Klassen 5A, 6A 6CD und 7A liefen zum Stück „Obwisana“ singend in den Saal ein. „For the Beauty of the Earth”, “Together we can change the world”, “Jika ‘mfana” und “Fatou Yo” hießen die weiteren Songs aus der ganzen Welt.

Johanna Henß heimste mit ihrem Klaviersolo, dem Stück „Havana“ von Camila Cabello, viel Beifall ein. „Viva La Vida“ von M- und O-Chor begeisterte das Publikum, das spontan begann mitzuklatschen. „Sia Hamba”, “I Believe I Can Fly “ und “The River is Flowing” hießen die anderen von den Schülern vorgetragenen Lieder.

Mit der „Bartók Suite” und dem Thema aus „Pirates Of The Caribbean” eröffnete die Bläserklasse 6C die zweite Hälfte. Beides sind auch Wettbewerbsstücke, mit denen die Schüler beim Festival „Aufwind“ der Mannheimer Bläserphilharmonie antreten. Wichtig ist es hier, dass Klassik und Pop enthalten sind. Die Bläserklasse 8B mit „Pachelbel’s Canon” und „The Music Of James Bond” sowie die Bläser der 7B mit „The Great Locomotive Chase“, in dem das Orchester wie ein fahrender Zug klang, und „The King Of Rock ‘n’ Roll” setzten weitere Glanzlichter.

Flaggschiff der ÜWG-Ensembles ist das Sinfonische Blasorchester. Es wurde verstärkt von zwölf Musikern der Blasmusik Schimmeldewog, womit die gute Zusammenarbeit des diesjährigen gemeinsamen Konzerts fortgeführt wurde. 45 Musiker standen gemeinsam auf der Bühne. „Pavane“, „Marsch der Trolle“ und „Nessun Dorma“ hießen die Stücke, bei denen sich das Publikum total begeistert zeigte. Das Pavarotti-Stück „hat richtig gekracht“, freute sich Sebastian Schertel, der seinen Schülern und den Gästen großes Engagement attestierte: „Alle hatten Bock“, meinte er. „Guten Abend, gut‘ Nacht“ bildete als gemeinsamen Singen den Abschluss eines hochkarätigen musikalischen Abends.

Von den Zuschauern gab es danach einhelliges Lob für die verschiedenen Ensembles und Klangkörper. Diese präsentierten sich im Rahmen ihrer Möglichkeit super und musikalisch ansprechend. Die Halle war wieder sehr ansprechend mit Birkenreisig und verschiedenen Dekomaterialien ausgestattet worden. Die Klassen Q1 und Q2 sorgten mit Unterstützung des ÜWG-Fördervereins für die Verköstigung.

Mitwirkende: Gesangsklasse/Klasse 5A, 6A, 6CD, 7A; Bläserklasse 6C, 7B, 8B; Mittelstufenchor; Oberstufenkurs Musik Q2/Q4; Pub of Èire, 5C; Sinfonisches Blasorchester des ÜWG

Leitung: Thomas Braun, Stefan Römer, Sebastian Schertel, Michael Teichert (Klavier)

Jugendmusikschule Weschnitztal-Überwald: Alexander Kropp (Bläserklassen), Doris Steffan-Wagner (Gesangsklassen)

Technik: Uli Krell/Sören Lüdemann und Team

Helfer (stellvertretend): Schulleitung, Vertretungsplanteam und Verwaltung des ÜWG, Gemeinde Wald-Michelbach, Förderverein des ÜWG

Bild: Fritz Kopetzky/OZ

Wie surft man sicher? Medientage am Überwald-Gymnasium Wald-Michelbach

Computerspiele und Cybermobbing standen im Mittelpunkt der Medientag am Überwald-Gymnasium (ÜWG). Altersfreigaben, Chatikette, Jugendmedienschutz und sichere Passwörter waren weitere Themen der verschiedenen Workshops, an denen die 86 Fünftklässler teilnehmen. Die Fachleute vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation in Darmstadt und die Wald-Michelbacher Polizei gaben Tipps dazu und warnten vor möglichen Fallstricken.

Das Internet durchdringt inzwischen praktisch alle Lebensbereiche. Und seine Nutzer werden immer jünger. Kinder und Jugendliche sind aber meist nicht auf das vorbereitet, was sie im Netz oder in den sozialen Medien erwartet. Weil die rasante Entwicklung oftmals in der Elterngeneration ebenfalls für Stirnrunzeln sorgt, tut frühzeitige Aufklärung Not. Am ÜWG geschieht dies in Form eines Medientags.

„Wir haben diesen früher in den siebten und achten Klassen durchgeführt“, erläuterte die koordinierende Lehrerin Silke Spottka. Doch dann merkte man, dass dies eigentlich schon zu spät war. Jedes Jahr ging es ein weniger weiter nach vorn, bis jetzt schon die Fünftklässler kurz vor den Sommerferien in den Genuss kommen. Denn inzwischen besitzen selbst Zehnjährige manchmal schon ein Smartphone. Und für die Kids, die keines haben, ist es trotzdem wichtig zu wissen, wie sie mit dem Besitz und dem Gebrauch bei anderen umgehen sollen.

Die Lehrer stellen laut Spottka immer wieder (Auf-)Klärungsbedarf fest. Zuhause sei eine Problemlösung teilweise auch nicht mehr möglich, beobachtete sie. Deshalb habe man sich mit den Fachleuten in Gestalt von Anne Schmitt und ihrem Team Hilfe geholt. Die „moralisch-ethischen Aspekte“ bei der Nutzung des Internets zusammen mit den „Chatiketten“ standen bei verschiedenen Workshops im Mittelpunkt. „Auch Elfjährige müssen darüber schon Bescheid wissen“, obwohl sie noch nicht strafmündig seien, betonte Schmitt. Man handle präventiv, „bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist“.

Allerdings will die Fachfrau die sozialen Medien und das Netz nicht zu negativ darstellen. Das Team will auch vermitteln, wie sich die Kids sinnvoll und kreativ präsentieren können. Sie sollen zu Selbstverantwortung erzogen werden, „weil die Eltern auch nicht alles wissen können“. Wichtig ist ihren Worten zufolge, „nicht zu viel ins Profil zu stellen“. Auch wurden Begrifflichkeiten wie Facebook oder WhatsApp erklärt.

Ein großes Hallo gab es bei der Suche nach den eigenen Hinterlassenschaften im Netz. Dass die schon in jungen Jahren groß sein können, erstaunte doch. „Wer bin ich, wie werde ich wahrgenommen und wie sieht es in 20 Jahren aus“, lautete die Herangehensweise. Die Fünftklässler haben entdeckt, „dass sie schon viele Spuren machen“, so Spottka. Das wurde anhand von Vereins- oder Familienbildern verdeutlicht.

Gezeigt wurde, wie sich sicher im Netz surfen lässt. Für die Schüler waren außerdem die Altersfreigaben von Computerspielen interessant – ein Thema, das Jasmin Lammer vermittelte. Es galt zu raten, bei welchem Spiel welches Alter erlaubt ist. Sally Brügmann und Timo Cromm beschäftigten sich mit Cybermobbing und „Chatiketten“.

Den Kids wurde verdeutlicht, wo die Grenzen zum Spaß aufhören. Auch unbedacht ins Netz gestellt Dinge „können eine Eigendynamik entwickeln“, so die Experten. Jemanden online zu diffamieren, „ist keine Kleinigkeit“, warnten sie. Auf der anderen Seite ging es um die Hilfestellung für Gemobbte. Welche Konsequenzen hat das, wie kommt man aus dem Teufelskreis wieder raus und wo findet man Hilfe, hießen die Themen.

WhatsApp ist nach der Beobachtung von Schmitt Fluch und Segen. „Alle nutzen es“, weil es die Kommunikation vereinfacht. „Alle sind genervt davon“, aber müssten trotzdem dabei sein. Kinder sollten sich nicht unter Druck setzen lassen. Von der Wald-Michelbacher Polizei war Torsten Raabe mit Team dabei und informierte zu Jugendmedienschutz.

Silke Spottka stellte eine „sehr positive Resonanz“ der Schüler auf die Angebote fest. Man arbeite mit einem „nachhaltigen Konzept“, das bei auftretenden Problemen auch in Zukunft Lösungsansätze biete. Die Referenten nehmen jedes Mal wieder Neues aus den Klassen mit. Manche Kinder haben bereits Medienerfahrung, andere nicht, die nächsten besitzen noch gar kein Handy.

Präventionsprogramm „Schleuderdrama“ an ÜWG und EBS in Wald-Michelbach setzt zur Abschreckung auch auf Schockeffekte

„Schleuderdrama“ heißt das Präventionsprogramm für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und mehr Zivilcourage. Ziel der Veranstaltung ist es, jugendliche Zwei- und Vierradfahrer sowie Mitfahrer für die Gefahren rund um Auto und Motorrad zu sensibilisieren. Getragen wird es im Kreis Bergstraße von der Polizei und diversen Hilfsorganisationen, aber auch Pflegediensten und Schulamt. Überwald-Gymnasium (ÜWG) und Eugen-Bachmann-Schule (EBS) führten es jetzt wieder gemeinsam durch.

„Themen der Workshops, die wir heute anbieten, ranken sich um Folgen von unangepasstem Verhalten, Fahrzeugtuning, Alkohol, Handynutzung, Drogenkonsum und deren Auswirkungen im Straßenverkehr“, sagte EBS-Schulleiter Thomas Wilcke in seiner Begrüßung an die 115 Schüler gewandt, die den Einstiegsvorträgen lauschten und dann in die verschiedenen Workshops gingen. Er hieß zusammen mit seinem ÜWG-Kollegen Udo Schäfer willkommen, der das Gymnasium derzeit kommissarisch leitet.

Sylke Fahrenkrug (EBS) und Anke Fibian (ÜWG) organisieren derzeit das Projekt. „Die Schüler empfinden die drastischen Schilderungen als gut“, hat Fibian beobachtet. Auch wenn teilweise mit Schockmethoden gearbeitet wird, ist es an der EBS die letzte Möglichkeit, „an die 15- bis 17-jährigen Schüler ranzukommen“, so Fahrenkrug. Dort sind die zehnte Realschul- und die Hauptschul-Abschlussklasse beteiligt.

Anders am ÜWG: Da haben die in der Regel 16-Jährigen noch etwas Schulzeit vor sich. Hier ist es die E-Phase des Gymnasiums, die am „Schleuderdrama“ teilnimmt. Insgesamt kamen so etwa 115 Heranwachsende in der Mensa zusammen, 60 von der EBS und 55 vom ÜWG. Laut Anke Fibian sind die Schüler „in einem wichtigen Alter“. Bald machten sie den Führerschein oder seien sogar schon mit Roller oder Motorrad unterwegs. Wenn die Spezialisten ihnen eindringlich schilderten, was passieren könne und wie man vorbeuge, „dann wirkt das viel besser, als wenn es Lehrer tun“.

Etwa die Erzählung von Jana Knaup (DRK). Selbst erst um die 20, konnte sie die Schüler sehr erreiche. Ihr Beispiel eines 17-Jährigen, der sich aus einer Laune heraus ins Auto seines 18-jährigen Freundes setzt und einen schweren Unfall baut, machte Eindruck. Den beiden Jungs passierte zwar nicht viel, aber eine Passantin litt ein Jahr später noch unter Panikattacken. „Auch Fußgänger nehmen am Straßenverkehr teil“, wollte Knaup damit verdeutlichen – natürlich neben der Aussage, dass solche Aktionen unterlassen werden sollten.

„Die ist extrem gut angekommen, weil sie auch altersmäßig so nah an den Schülern dran ist“, beobachtete Fibian. Wie überhaupt die Präsentationen bei den Schülern eine große Wirkung hatten. „Die Betroffenheit war sehr hoch, sie wurden wachgerüttelt.“ In den folgenden Workshops wurden die Themen noch einmal aufgegriffen und vertieft. Die Neunt- und Zehntklässler waren der Pädagogin zufolge sehr angetan von den alltagsnahen Themen, die ihnen auf ganz andere Art gezeigt werden.

Die beiden Lehrerinnen sind an ihren Schulen die Sucht- und Gewaltpräventionsbeauftragten. „Die Jugendlichen fanden es interessant“, beobachtete Fibian. Es gab ein sehr positives Feedback – auch von den Referenten. Die nahmen die Jugendlichen als „sehr wissbegierig“ wahr, die über die Workshop-Zeit hinaus viele Nachfragen hatten.

Peter Hoffmann, der Leiter des Projekts „Schleuderdrama“, führte in die Veranstaltung ein. „Ihr habt alle eure Zukunftswünsche“, meinte er an die Schüler gerichtet. Die Referenten seien nach Wald-Michelbach gekommen, „um eure Träume zu retten und wahr werden zu lassen“. Inzwischen gebe es diese Form der Prävention seit acht Jahren. Schwerpunkt waren dieses Jahr Motorradunfälle und ihre Folgen.

Jörn Metzler von der Polizei Heppenheim schilderte in drastischen Worten die Eindrücke eines Polizisten, wenn er an eine Unfallstelle kommt. Heimleiter Jörg Meinhof vom Pflegeteam Odenwald verdeutlichte sehr realistisch am Beispiel der 21-jährigen, pflegebedürftigen Nicole, wie Lebens- und Berufsträume innerhalb weniger Minuten durch einen Unfall zerplatzen können.

Der Schulpsychologe Tobias Knapp wies in seinen Worten darauf hin, dass es völlig unterschiedliche Formen gebe, mit solchen Ereignissen umzugehen. Reiner Agostin von der Feuerwehr schilderte anhand von Beispielen aus Bürstadt und Mörlenbach die Arbeit der Brandschützer und den Einsatz der Rettungsschere bei Unfällen. Von Schülerseite her wurde Hoffmann bei seiner Moderation von Damian Kragulj und Emely Trumpfheller (früher EBS, jetzt ÜWG) unterstützt. Enrico Meinhof (ÜWG) war für die Technik zuständig.

Referenten/Workshops

  • Peter Hoffmann, Leiter „Schleuderdrama“, Jugendkoordinator Polizeidirektion Bergstraße: Absprachen in der Peergroup, praktische Beispiele
  • Jörn Metzler, Polizei: Alkohol und Drogen, Ablenkung durchs Handy
  • Jörg Meinhof, Pflegeteam Odenwald: Bericht über die Arbeit mit Komapatienten
  • Gerald Wibbecke, Schulpsychologe staatliches Schulamt: Gruppendruck – „Ich kann auch Nein sagen“
  • Nikita Girard, Drogenberatung Prisma: „Ich fahr klar – mobil aber sicher“, Arbeit mit den Rauschbrillen
  • Reiner Agostin, Feuerwehr: „Arbeit der Feuerwehr an der Unfallstelle“
  • Hubert Simonis, Notfallseelsorge: „Aufgaben der Notfallseelsorge“
  • Jana Knaup, DRK: „Arbeit des DRK im Bereich Erste Hilfe“

 

Seit 20 Jahren gibt es die Bläserklassen am Überwald-Gymnasium: Zweiter Teil des Adventskonzerts in der evangelischen Kirche Wald-Michelbach

ÜWG-Adventskonzert, Teil 2. Nachdem das Gymnasium schon vor zwei Wochen in der Rudi-Wünzer-Halle seine musikalische Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hatte, folgte nun in der evangelischen Kirche die Fortsetzung mit weiteren Ensembles. Platzte bereits die Halle aus allen Nähten, so ging es der Kirche nicht weniger eng zu. Schüler, Eltern, Lehrer, Freunde, Bekannte und Verwandte füllten sie bis auf den letzten Platz, so dass die zu spät Gekommenen mit Stehplätzen auf den Treppen vorlieb nehmen mussten.

Schulleiter Reinhard Fahrenholz, der am Abend selbst zwei Mal zur Trompete griff, freute sich in seiner Begrüßung über den sehr guten Besuch. Er sagte, dass es die Bläserklassen am Überwald-Gymnasium bereits seit 20 Jahren gibt. Seit 1997 hätten hunderte Kinder Grundfertigkeiten auf einem oder mehreren Instrumenten erlernt. Nach oft mühevoller Arbeit haben sie „den Erfolg in einem gelungenen Auftritt erlebt“. 130 Akteure standen dieses Mal auf der „Bühne“ im Kirchenschiff.

Fahrenholz wies mit Stolz darauf hin, dass die Musikkapellen der Region von dieser Arbeit profitierten. Viele ehemalige Schüler machen dort weiterhin Musik. Eine Premiere gab es für die Fünftklässler. Diese haben erst seit Oktober ihre Instrumente und traten bei diesem Konzert das erste Mal auf.

Die Bläserklasse 5B machte mit den drei Stücken „Ode an die Freude“, „The little Drummer“ und „Bajuschka Baju“ ihre Sache mehr als gut. Als Solisten unterstützten Lina Kohl und Riva Jöst (Glockenspiel), Amelie Capuani (Percussion) und Fabian Thiede (Schlagzeug). Viele stolze Eltern hielten den Auftritt ihrer Zöglinge auf Video fest und begeistert von dem, was die Kinder in dieser kurzen Zeit gelernt hatten.

Zu Beginn wurden die Zuschauer „Hoch auf den Berg“ entführt. Der ehemalige Kollege Harald Bergmann und Werner Marquard (Alphorn) sowie Thomas Braun (Orgel) spielten dieses einleitende Stück. Danach war die Bläserklasse 6B an der Reihe. Mit drei flotten Liedern, „Farandole“, „Fantasy on Irish“ und „Holiday for Flutes“, ernteten die Schüler viel Applaus. Rike Lautenklos am Glockenspiel, Emily Uhrig (Percussion) und Leon Herzog (Schlagzeug) unterstützten als Solisten.

„Trumpet Tune“ von Henry Purcell, das Werner Marquard für ÜWG-Zwecke arrangiert hatte, war im Anschluss einer von vielen Höhepunkten des Abends. Marquard und Fahrenholz an der Trompete, Johanna Heiß an der Orgel sowie Riva Jöst, Rike Lautenklos, Fabian Schork und Felix Strasser am Alt-Saxophon durften sich über viel Beifall freuen. Leonard Cohens „Halleluja“ gab es danach in der Fassung der Klasse 8C zu hören.

An Pachelbels anspruchsvollen Kanon in B wagten sich im Anschluss verschiedene Solisten heran. Getragen wurde das Stück von den Flöten (Amelie Capuani, Antonia Kurtz, Jana Rolli, Sophia Scheder, Emily Uhrig und Juliane Metz). Rike Lautenklos und Felix Strasser (Alt-Saxophon) sowie Marion Haas (Klarinette), Sarah Schmitt (E-Bass) und Werner Marquard (E-Piano) waren die weiteren Musiker.

Ein eindrucksvolles „Maria durch den Dornwald ging“ gab es danach von der E-Phase. Dabei taten sich vor allem die beiden Sopranistinnen Ariane Marquard und Kiara Börcsök hervor. Fabian Schork unterstützte am Alt-Saxophon. „In the bleak Midwinter“ und „Angel’s Carol“ mit Moritz Rech am E-Bass lauteten die anderen Stücke des Chors.

Bei den „Brass Stars“ wurde es dann alpenländisch-weihnachtlich. Dem „Gebet“ von Humperdinck folgte ein imposantes „Kommet ihr Hirten“, gefolgt vom „Andachtsjodler“ und „Es wird schon glei dumpa“. Fabian Thiede (Tenorhorn), Moritz Schwager (Posaune), Theo Greger und ein Gastschüler aus den USA, Thomas Earl (Tuba), Marie Kammer und Werner Marquard (Waldhorn), Lukas Lergenmüller, Ole Schmitt, Valentin Vögeler, Hannah Dörsam, Lucas Schnebele, Nina Vogel und Reinhard Fahrenholz (Trompete) musizierten gemeinsam.

Der Irish-Folk-Band „Pub of Èire” bot die beiden Leider „Wassail Song“ und „My Immortal“ dar, ehe es mit der Bläserklasse 9B wieder sehr voll im Altarraum wurde. „Pavane“, „Für Elise“ und „Macht hoch die Tür“ leiteten über zum gemeinsamen Abschlusslied. Bei „O, du Fröhliche“ war die ganze Kirche eingeladen einzustimmen. Für diejenigen, die sich Texte schwer merken können, war dieser extra im Programm abgedruckt.

In seinen abschließenden Worten dankte Reinhard Fahrenholz den vielen helfenden Händen, darunter Sekretärin, Hausmeister oder Schulsanitäter, die beide Konzerte unterstützten und zum Erfolg beitrugen. Die Spende am Ausgang ging an die evangelische Kirchengemeinde und die SOS-Kinderdörfer. Die Klasse 9B tat sich nicht nur bei Transport und Aufbau hervor, sondern kümmerte sich auch um den Kirchenschmuck.

 

Mitwirkende: Bläserklasse 5B, 6B, 9B, Klasse 8C, E-Phase, Brass Stars, Pub of Èire

Organisation und Gesamtleitung: Werner Marquard

Leitung Pub of Èire und 8C: Thomas Brauen

Leitung 5B, 6B, 9B, Brass Stars, Solisten, E-Phase: Werner Marquard

Mitarbeit bei den Bläserklassen: Alexander Kropp