Förderkreis der Wald-Michelbacher Adam-Karrillon-Schule leistete großen Beitrag zum kleinen Schulhof

Auf ein produktives und erfolgreiches Jahr blickte der Schulförderkreis der Adam-Karrillon-Schule auf seiner Versammlung zurück. Gleichzeitig freute sich Vorsitzende Angelika Schwabedissen, dass der Vorstand wieder um eine Schriftführerin erweitert werden konnte. Andrea Krämer wurde aufs Herzlichste willkommen geheißen. Weitere interessierte Eltern könnten sich ebenfalls gerne in die Arbeit des Vereins einbringen, sagte sie.

In ihrem Rückblick aufs vergangene Schuljahr nannte Schwabedissen als traditionellen Start das Einschulungscafé. Es habe sich inzwischen gut eingespielt, dass die Eltern der neuen zweiten Klassen mit Hilfe des Elternbeirates und des Schulförderkreises dieses übernähmen. Der Verein unterstützte daneben im Schuljahr 2015/16 wieder die Schülerbücherei. Architekt Bernhard Tschorn hatte im Rahmen der Dacheinweihung einen Büchergutschein über 150 Euro überreicht. Dieser wurde durch den Förderkreis aufgestockt, so dass das Bücherei-Team für knapp 400 Euro neue Bücher anschaffen konnte.

Auch das Büchereiteam sucht immer nach Eltern, die sich aktiv am Schulleben beteiligen möchten, da die Schülerbücherei ausschließlich durch Eltern organisiert wird. Momentan ist die Schule in der glücklichen Lage, dass sie an vier Tagen in der Woche in der ersten großen Pause geöffnet ist. Dies sei aber natürlich nur durch das Engagement vieler Eltern möglich, hob Schwabedissen hervor. Diesen galt ein ganz großes Dankeschön ihrerseits.

Am Wochenende des zweiten Advents war der Schulförderkreis im vergangenen wie auch in diesem Jahr mit einer Bude auf dem Weihnachtsmarkt Wald-Michelbach vertreten. Es gab wie immer „Opas Glühapfelwein“ und „Omas Apfelpunsch“ sowie heiße Maronen. Den Rückblick auf 2015 verband die Vorsitzende auch mit einem Dank an die Aktiven dieses Jahres zusammen mit dem Gesamtelternbeirat, die bei kalten Temperaturen die Schul-Fahnen hochhielten. Sowohl die Vorbereitungen als auch die Dienste auf dem Markt selbst „haben wirklich toll geklappt“.

Zu Beginn des Jahres 2016 wurde die Neugestaltung des kleinen Schulhofes in Angriff genommen, berichtete Schwabedissen weiter. „Die Zusammenarbeit mit den Firmen wie auch mit dem Kreis hat prima geklappt“, lobte sie. Nach nur einem Treffen sei klar gewesen, „welche Geräte in welcher Form angeschafft werden sollen und wie die Finanzierung funktionieren kann“. Vom Kreis wurde dem Verein auf seinen Antrag hin für dieses Projekt über das 1:1-Programm einen Zuschuss von 7000 Euro zugesprochen.

Mitte Juni hatte dann der Schulförderkreis zu einer Elternaktion aufgerufen, um das Pflaster an den notwendigen Stellen zu entfernen. „Die Beteiligung war toll“, freute sich Schwabedissen, die den Aktiven auf der Versammlung nochmals dafür dankte. „In knapp zwei Stunden waren die Steine entfernt, auf Paletten aufgesetzt, weggeräumt. Alles war vorbereitet, damit die Arbeiten beginnen konnten“, sagte sie.

Die Firma Keller Gartenbau habe daraufhin die Randsteine gesetzt und die Verankerungen für die Spielgeräte eingebaut. Die Firma Kohl aus Heddesheim installierte in der ersten Woche der Sommerferien den Fallschutzboden, bevor Keller Gartenbau die Geräte dann endgültig aufbaute. Anfang September war der TÜV zur Abnahme in Wald-Michelbach und daraufhin wurden die Geräte für die Kinder freigegeben. Vor den Herbstferien wurde der neue Schulhof mit einem kleinen Schulfest eingeweiht, sagte sie. Die Maßnahme habe alles in allem 16.400 Euro gekostet, „davon wurden 8200 Euro durch den Schulförderkreis finanziert“, so Schwabedissen.

Mit Blick auf die Aktivitäten im laufen Schuljahr erläuterte sie, dass wieder einige Projekte für den Schulförderkreis anstünden. „Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Eltern uns zum einen durch ihre Mitgliedschaft unterstützen, zum anderen sich aber auch aktiv an der Arbeit des Vereins beteiligen“, erhoffte sie sich. Schwabedissen beschloss die Versammlung mit den besten Wünschen auf ein gesegnetes Weihnachtsfest für Schüler und Eltern der Adam-Karrillon-Schule sowie einen guten Start ins neue Jahr.

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Immer wenige aktive Mitglieder beim Schulförderkreis der Wald-Michelbacher Adam-Karrillon-Schule

In die Freude über die erfolgreiche Arbeit in der vergangenen Zeit mischte sich auf der Versammlung des Schulförderkreises an der Adam-Karrillon-Schule (AKS) auch ein Wermuttropfen. Immer weniger Mitglieder sind bereit sich zu engagieren bzw. besuchen die Versammlung. So konnten bei den Vorstandswahlen nicht alle Posten besetzt werden. In letzter Konsequenz denkt man auch über an eine Vereinsauflösung nach.

Vorsitzende Angelika Schwabedissen dankte nach ihren Begrüßungsworten den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Rolf Schaffnit und Christiane Wagner. Deren Kinder gingen inzwischen auf weiterführende Schulen. Beide wollten deshalb ihre Ämter zur Verfügung stellen. In ihrem Rückblick erwähnte die Vorsitzende das erfolgreiche Zirkusprojekt 2013 und das große Schulfest 2014.

Zu Beginn der beiden Schuljahre gab es ihren Worten zufolge ein Elterncafé, während die frisch gebackenen Erstklässler ihre erste Schulstunde absolvierten. Dieses werde durch die Eltern der zweiten Klassen organisiert, unterstützt durch den Gesamtelternbeirat und den Schulförderkreis. An den Elternabenden für die neuen Erstklässler nehme ein Mitglied als Förderkreis-Vorstandes regelmäßig teil, berichtete Schwabedissen. Um diesen vorzustellen und um neue Mitglieder zu werben. „Leider mit sehr wenig positiver Resonanz“, bedauerte sie.

Im Februar 2014 sei das mobile Musikmuseum in der Sporthalle der AKS zu Gast gewesen, so die Vorsitzende im weiteren Rückblick. Es handelte sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Überwald-Gymnasium. Jährlich würden durch das Schulbücherei-Team neue Bücher in einem Wert von rund 300 Euro ausgesucht und durch den Schulförderkreis angeschafft, führte sie daneben aus. Schwabedissen würdigte die Leistungen des Büchereiteams, das sich ausschließlich aus Eltern zusammensetze.

Auf dem Weihnachtsmarkt 2014 war wie auch 2015 laut Schwabedissen der Förderkreis in gewohnter Form mit einer Bude vertreten. Inzwischen hat der Förderkreis für den Maronenverkauf sogar einen eigenen Ofen, der von Peter Sauer gefertigt wurde. Der Weihnachtsmarkt sei inzwischen zu einem festen – auch wirtschaftlichen – Bestandteil geworden. Im diesem Jahr „mussten wir leider feststellen, dass die Bereitschaft der Eltern – und auch der Lehrer –, für unsere Schule aktiv zu sein, immer weiter zurückgeht“, beklagte die Vorsitzende die Schwierigkeit, Helfer zu finden. Deshalb sei man noch nicht sicher, „inwieweit es 2016 möglich sein wird, am Weihnachtsmarkt teilzunehmen“.

Während der Projektwoche im Juni sei ein großes Musikprojekt durchgeführt worden. „Der Förderkreis übernahm für dieses Projekt erneut die Finanzierung“, hob Schwabedissen hervor – unterstützt durch Spenden der Volksbank Überwald und des Lionsclubs Überwald-Weschnitztal. Gleichzeitig habe man auch die Projektpräsentation in der Rudi-Wünzer-Halle organisiert.

Im September unternahm nach den Worten der Vereinsvorsitzenden die „i-Klasse“ einen Ausflug in den Heidelberger Zoo. Dabei handelt es sich um schulpflichtige Kinder, „die ohne bzw. mit nur ganz geringen Deutschkenntnissen zu uns an die Schule kommen“. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation sei die Klasse in den letzten Wochen und Monaten „auf knapp 20 Kinder angewachsen“. Vom Schulförderkreis gab es für den Ausflug einen Zuschuss. Zusätzlich sei aus einer privaten Initiative für die Flüchtlingskinder ein Projekt entstanden, das der Verein „unterstützt und koordiniert“. In ihrem Ausblick erwähnte Schwabedissen das für 2016 geplante Schulfest.

Leider sind die Mitgliederzahlen des Vereins rückläufig, führte sie aus. Offensichtlich sei das generelle Interesse an der Arbeit des Schulförderkreises deutlich zurückgegangen. Inwieweit vor diesem Hintergrund eine weitere aktive und konstruktive Arbeit des Vorstandes überhaupt noch möglich sei, müsse sich zeigen. Dieser schrumpfe nun auf ein absolutes Minimum. „Wir werden versuchen, den Verein im Interesse der Schule und vor allem unserer Kinder weiterzuführen und am Leben zu erhalten“, betonte Schwabedissen. Doch sollte die Entwicklung in nächster Zeit so weitergehen, „muss gegebenenfalls über eine Auflösung des Vereins nachgedacht werden“.

Der Gewinn aus 2014 von 4600 Euro sei im Juni 2015 für das Musikprojekt verwendet worden, so der Bericht von Kassenwartin Christiane Wagner. Kassenprüferin Sylvia Pfeffing bestätigte ihr eine einwandfreie Arbeit. Die von Angelika Schwabedissen beantragte die Entlastung erfolgte einstimmig. Bei den Wahlen wurden Heike Langer einstimmig zur zweiten Vorsitzenden und Claudia Keller zur Kassenwartin gewählt. Kassenprüferin bleibt Sylvia Pfeffing. Der Schriftführer-Posten bleibt bis zur nächsten Mitgliederversammlung vakant, da sich niemand dafür zur Verfügung stellte.