Zum 41. Mal hatte die Union zum Vatertagsgrillfest auf den Kuhklingen eingeladen

Die Gäste drängen sich eigentlich immer auf dem Kuhklingen. Wenn da sWEtter wie dieses Jahr mitspielt, aber umso mehr. Entsprechend frühzeitig geht dann der Union Wald-Michelbach bei deren Vatertagsgrillfest das Essen aus. „Spitzenreiter“ war dieses Mal das Gyros, von dem bereits um 12.30 Uhr die letzte Portion ausgegeben wurde. Pommes und Kartoffelsalat waren zwei Stunden später nicht mehr verfügbar. Was anschaulich zeigte, wie viel dieses Mal auf dem Hügel los war.

Die Bilder gleichen sich, auch wenn das Fest inzwischen 41 Jahre auf dem Buckel hat: Seit Jahrzehnten dürfen sich die Sänger über volle Zelte freuen, wenn sie die Gäste mit leckeren Speisen und Getränken am Feiertag auf die Höhe locken. Die kommen teilweise sogar von weiter her gewandert, um die Gastfreundschaft des MGV zu genießen.

Viele nutzen den Tag zur Tour rund um Zollstock, Feriendorf, Schwimmbad und Seckenrain, um dann beim Grillfest einen zünftigen Abschluss zu feiern und verbrannte Kalorien wieder aufzufrischen. Mehrere hundert Besucher, darunter viel Stammkundschaft, kommen vorbei, um in angenehmer Gesellschaft und gut betreut durch die MGV-Mitglieder einen schönen Tag zu verleben. Um die Mittagsstunden wird es sehr eng auf den Bänken und an den Tischen.

Traditionell schauen die beiden Sänger-Brudervereine aus Unter-Schönmattenwag und Ober-Flockenbach beim Grillfest vorbei. Dirigent Hans-Joachim Karl sogar auf direktem Weg vom Flughafen, wo er morgens um 10 Uhr, aus dem Kongo kommend, gelandet war. Aber natürlich nicht nur die. Der Verein darf jedes Jahr etliche Stammgäste aus Wald-Michelbach und Umgebung begrüßen, die die Gastfreundschaft der Union zu schätzen wissen.

Um die 30 Helfer sorgen dafür, dass es den Besuchern an nichts mangelt. Eine große Zahl für einen Chor mit 25 Aktiven und insgesamt 95 Mitgliedern. Steak und Bratwurst, Mettbrötchen, Laugenstangen sowie natürlich nachmittags Kaffee und Kuchen sind heiß begehrt. So wie auch die Pommes Frites, für die inzwischen drei Fritteusen im Einsatz sind.

Am Samstag vorher starten bereits die Aufbauarbeiten fürs Fest. Matthias Fischer und Manuel Mietzker nehmen sich dafür die ganze Woche frei, damit es am Donnerstagmorgen losgehen kann. Der Abbau startet immer gleich am selben Abend. So mancher Gast blieb trotzdem noch lange sitzen und genoss die bis zuletzt ausgelassene und fröhliche Stimmung, auch wenn die Sänger dann irgendwann mit dem Abschlagen der Garnituren beginnen mussten.

Das eine große, hintere Zelt wurde dieses Mal nicht mehr mit eingepackt. „Es wird verschrottet“, lachte der zweite Vorsitzende Julius Rückert. Im kommenden Jahr sollen an seiner Stelle zwei neue stehen. „Die bedeuten dann weniger Aufbauarbeit“, ist das für die Sänger eine Erleichterung gegenüber der bisherigen Plackerei.

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Erfreulicher Anstieg der Sänger- und Mitgliederzahl bei der Wald-Michelbacher Union

Der Chor Union ist auf einem guten Weg. Die Mitglieder- und Sängerzahlen steigen, gleichzeitig ist man viel in der Öffentlichkeit präsent und macht mit diversen Aktionen auf sich aufmerksam. Auf der Jahreshauptversammlung, die vom Vorsitzenden Alexander Rudolf im Birkenhof eröffnet wurde, stellten er und der zweite Vorsitzende Julius Rückert das vergangene Jahr per Beamer-Projektion anschaulich vor.

Nach der Begrüßung durch das Vorstandsteam ging Schriftführer Jürgen Burger auf das Protokoll der vergangenen Versammlung ein. Rudolf wies dann zu Beginn auf den Newsletter hin, der mit der Einladung an alle Mitglieder verschickt wurde. „Wir planen diesen vorerst einmal jährlich zu verteilen, um auch fördernde Mitglieder auf dem Laufenden zu halten“, sagte er. Die Union unternahm und erlebte vieles, so der Vorsitzende. Er lobte besonders das Engagement von Chorleiter Hans-Joachim Karl.

Rudolf und Rückert gingen danach im Wechsel auf die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres aus 2018 mit Folien und Bildern ein. Darunter waren etwa die Übergabe des Erlöses aus dem Projekt „Männerchor goes Modern“ an den Heinrich-Schlerf-Kindergarten, mit dem Musikinstrumente und Liederbücher für die musikalische Arbeit der Erzieherinnen mit den Kindern gekauft wurden. Außerdem wurde zum Anlass „40 Jahre Grillfest“ eine neue Bank aufgestellt.

„Kunst und Kultur unterm Schirm“ fand mit dem Chor aus Odessa und den Schlerf-Kindern auf der Hofwiese statt. „Stimme-Stimmung-Emotion“ hieß das Konzert im November zusammen mit Oberflockenbacher Chor und der Camerata Musica Limburg. Zum ersten Mal fand im Dezember ein „Flashmob“ im hiesigen Discounter statt.

Alexander Rudolf berichtete über einen erfreulichen Anstieg der Sängerzahl und der Mitglieder. Der Chor besteht derzeit aus 25 aktiven Sängern, informierte er. Rechner Joachim Burger erläuterte die Kassenbewegungen im Geschäftsjahr 2018 und erklärte die Ein- und Ausgaben. Er vermeldete ein leichtes Plus in der Kasse.

Georg Schilling führte die Kassenprüfung zusammen mit Uwe Jansen durch. Er bestätigte Burger eine einwandfreie Kassenführung. Schilling beantragte daraufhin die Entlastung des Gesamtvorstands, der die Versammlung einhellig zustimmte. Als neuer Kassenprüfer wurde Matthias Bretschneider von der Versammlung vorgeschlagen und gewählt.

Der Vorsitzende des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald, Wolfgang Schlapp, richtete vor den Ehrungen sein Wort an die Versammlung. Er lobte die Arbeit des Chors. Die Union sei kein Masse-, sondern vielmehr ein Klasse-Chor, sagte er. Der Grund dafür liege in der Musik und in der Arbeit des Chorleiters, aber auch im modernen Auftreten und in den Aktivitäten des Chors. Einige Ehrungen fanden im Anschluss durch Sängerkreis statt, weitere durch den Verein.

Ehrenmitglied Gunther Emig machte noch ein paar Anmerkungen. Er lobte die neue Form der Jahreshauptversammlung in Form der Präsentation mit projizierten Folien. Der bisherige Weg mit den Projektchören der vergangenen Jahre und das Auftreten in der Öffentlichkeit sei absolut richtig und solle fortgesetzt werden, so Emig. Besonderen Spaß machte ihm der Flashmob zur Weihnachtszeit im Aldi Wald-Michelbach. Die Präsenz in der Gemeinde sei sehr wichtig und solle fortgesetzt werden, forderte Emig.

Julius Rückert stellte Änderungen an der Ehrenordnung des Vereins vor. Die sind seinen Worten zufolge notwendig, um sie dem heutigen Stand und den Gegebenheiten im Chor anzupassen. Die vorherige Fassung stammt von 1995. Die Änderungen beinhalten Vereinfachung bei der Auswahl und Vergabe von Ehrungen an Sänger, die Möglichkeit der flexibleren Vergabe von Ehrungen zu besonderen Anlässen und eine Anpassung des Ehrungsturnus bei Geburtstagen. Die Versammlung stimmte einhellig zu.

In seinem Ausblick aufs laufende Jahr erwähnte das Vorstandsteam das anstehende Probenwochenende in Waldbrunn. Am 5. Mai wirkt die Union am Chorfest des Sängerkreises in Affolterbach mit. Ein Volksliederwettbewerb in Lampenhain steht am 26. Mai auf dem Programm. Das traditionelle Vatertagsgrillfest findet am 30. Mai statt. Geplant sind auch wieder Auftritte bei der Überwälder Traumnacht am 13. Juli.

Ehrungen

Sängerkreis: Ehrennadel an Norbert Fischer und Matthias Fischer für 40 Jahre aktives Singen

Verein: Ehrenmitgliedschaft für Norbert Fischer und Matthias Fischer (40 Jahre), Mark Reitz (30 Jahre aktives Singen), Manuel Mietzker (zehn Jahre)

Ehrungen für langjährige Vorstandsarbeit: Joachim Burger (zehn Jahre Kassenwart), Matthias Fischer und Julius Rückert

Ehrung fleißiger Sänger: Nur drei Mal fehlten in der Chorprobe Joachim Burger und Norbert Fischer

 

 

Geballte Kraft der Männerstimmen von Sängerbund Oberflockenbach und MGV Union Wald-Michelbach

Ein Fest für die Männerstimmen: Drei Chöre gestalteten ein ausverkauftes Konzert in der Mehrzweckhalle Trösel. Der Männerchor des Sängerbunds Oberflockenbach und der MGV Union Wald-Michelbach, beide unter der Leitung von Hans-Joachim Karl, hatten sich als Gäste das angesehene Männerchor-Vokalensemble Camerata Musica Limburg unter der Leitung von Jan Schumacher eingeladen. „Stimme, Stimmung, Emotion“ lautete der Titel des besonderen Höhepunkts im Sängerjahr.

Camerata Musica hatte im vergangenen Jahr ein Crowdfunding-Projekt gestartet, bei dem der Chor übers Internet finanzielle Unterstützer für die Produktion einer CD-Reihe suchte. Die zwei Karl-Ensembles entschlossen sich kurzerhand, diesem Projekt als Hauptsponsor beizutreten. Als Dankeschön erhielten sie ein exklusives gemeinsames Konzert. Neben den Besuchern aus Limburg rundete die Uraufführung einer Komposition von Alwin Michael Schronen das Konzert ab, der zu diesem Anlass aus dem Saarland anreiste.

Den Beginn machte die Union Wald-Michelbach, die eine kontrastreiche Kostprobe aus dem Repertoire der vergangenen zwei Chorprojekte vorstellte. Für einige Sänger, so der ansagende Uwe Jansen, war dies das erste große Konzert. Der Chor trug fünf Stücke vor, darunter den „Geistertanz“ von Franz Schubert, ein rhythmisch herausforderndes Chorwerk, sowie das italienische „Sabato di Sera“ von Gianni Malatesta, das eine Liebesgeschichte am Lago Maggiore beschreibt.

Auch das bekannte „Africa“, das Alex Morris basierend auf dem 80er-Jahre Welthit von Toto arrangiert hatte, gehörte zu diesem ersten Programmteil. Hans-Joachim Karl präsentierte stolz die einstudierten Stücke und den besonderen Chorklang, den er über viele Jahre verfeinert und nun mit neuen Stimmen angereichert hatte. Der brausende Beifall der etwa 300 Gäste, viele von ihnen bekannte Chorliebhaber aus der Region, belohnte alle für die Darbietung.

Nun betraten die 16 Sänger von Camerata Musica die Bühne. Chorleiter Schumacher, seines Zeichen Universitätsmusikdirektor und Professor an der Goethe-Universität in Frankfurt, beglückwünschte die Gastgeber für die besondere Chorarbeit, deren Qualität stark von Hans-Joachim Karl beeinflusst sei. Er hatte in den Stunden zuvor zusammen mit den gastgebenden Chören in einem Workshop ausgewählten Stücken den letzten Schliff verpasst.

Das Programm beinhaltete verschiedene Lieder aus der vom Chor aufgenommenen CD-Reihe, welche zum Ziel hat, alle von Franz Schubert komponierten Stücke für Männerchöre zu vertonen. Die so entstandenen fünf Tonträger hatten die Gastgeber mit dem erwähnten Crowdfunding im vergangenen Jahr unterstützt. Neben diesen bat der Chor zudem ausgewählte Komponisten, eigens Stücke mit einem Bezug zu Schubert für das Projekt zu komponieren.

Schumacher war besonders geehrt, dass mit Alwin Schronen ein Komponist dieser Stücke anwesend war. Sein Werk „Ein heller, lichter, schöner Tag“ wurde neben den Schubert-Originalen wie „Frisch atmet des Morgens lebendiger Hauch“ und „Die Nacht“ mit einem beeindruckenden Chorklang und Präzision vorgetragen. Eingefangen von dem besonderen Klang des Ensembles, der die gesamte Halle auszufüllen schien, war die Begeisterung des Publikums schon während der Liedbeiträge zu spüren.

Ansager und Sänger Aren Hahn stellte den Männerchor Oberflockenbach zu Beginn des zweiten Programmteils vor. Den Anfang machte „O Sacrum Convivium“, ein weiteres Lied von Alwin Schronen. Daneben kamen unter anderem „Barbarossa“ von Friedrich Silcher und ein Udo Jürgens-Arrangement von Oliver Gies zum Vortrag. Ein besonderer Höhepunkt war „Trees“ des zeitgenössischen lettischen Komposition Ēriks Ešenvalds, bei dem der Chor den stimmungsvollen Gesang mit dem Klang von mit Wasser gefüllten Weingläsern mischte, die durch das Kreisen der Finger über den angefeuchteten Rand zum Singen gebracht wurden.

Beim zweiten Auftritt von Camerata Musica gab es eine Hommage an die King’s Singers zu hören, ein weltbekanntes Ensemble aus England. Die vorgetragenen Beiträge reichten von der Renaissance mit „Matona mia Cara“ von Orlando di Lasso über die Romantik mit „The winter is gone“ von Ralph Williams und einem modernen südafrikanischen Stück bis zum Abschluss mit dem Pop-Arrangement von „Eternal Flame“ durch Oliver Gies.

Jetzt waren die beiden Gastgeberchöre mit der Uraufführung des Stücks „Nachklang II“ dran, das Alwin Schronen eigens komponiert hatte. Es stellt das zentrale Element einer Trichotomie über das Leben Goethes dar. Karl berichtete über die Entstehung des Werks, welche er hautnah in der Zusammenarbeit mit Schronen miterleben durfte. Ein Gedicht Goethes an seine Frau beschreibt bildlich die Beziehung zur ihr in der Gestalt eines Blümleins. In Form eines Echos entstand dabei eine beeindruckende Klangwelt, die Schronen als Spiel zwischen den Chören entwickelt hatte.

Begleitet von tosendem Applaus betrat der Komponist nach Abschluss der Aufführung die Bühne und bedankte sich bei den zwei Chören und Hans-Joachim Karl. Als besondere Überraschung hatten diese zusammen mit Camerata Musica eine Aufführung von „Ergo Bibamus“, ebenfalls von Schronen, vorbereitet. Dieses Stück, so Karl, sei eines seiner bekanntesten Werke und werde von Chören Land auf, Land ab gesungen. Schronen kam der Bitte, es selbst zu dirigieren, begeistert nach.

Zum Abschluss trugen alle drei Chöre das äußerst klangvolle „Ave Maria“ in der Fassung von Franz Biebl vor. Karl überraschte dabei den jungen Nachwuchsdirigenten und Oberflockenbacher Sänger Alexander Schmitt und übergab ihm das Dirigat nach der ersten Hälfte des Stücks. Nach langen stehendem Applaus brachte Camerata Musica im Anschluss noch als Zugabe das lustige Lied „Zehn kleine Bierlein“ auf die Bühne.

Umjubelte musikalische Reise um die Welt: MGV Union Wald-Michelbach hatte zu „Kunst und Kultur unterm Schirm“ eingeladen

Musikalischer Brückenschlag der Union. Der MGV unternahm mit seinem Projektchor eine Reise um die Welt und machte dabei musikalisch Station in verschiedenen Ländern. Gleichzeitig bildete das Konzert am Einhaus den Start für die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur unterm Schirm“. Und was für einen Start: Die Sitzgelegenheiten waren Mangelware, als die Sänger dort Aufstellung nahmen und ihre Stimmen ertönen ließen.

Besonderer Höhepunkt war das mit dem Heinrich-Schlerf-Kindergarten zusammen gesungene „We are the World“ von Michael Jackson und Lionel Ritchie. Heftiger Beifall bewegte Dirigent Hans-Joachim Karl dazu, es gleich noch einmal als Zugabe zu wiederholen. Es gab an diesem herrlichen Spätfrühlingsnachmittag noch eine weitere Zusammenarbeit: „Mnogaja Leta“ (Auf viele Jahre) hieß das Stück, das der Projektchor zusammen mit dem Akademischen Männerquartett aus Odessa vortrug. Dieses, derzeit auf Konzertreise durch Deutschland, gestaltete mit seinem sehr schönen Klang danach die zweite Hälfte des Konzerts.

Idee hinter dem Event ist es, wiederkehrend eine besondere Plattform für kunst- und kulturtreibende Personen, Vereine und Gruppen im historischen Zentrum zu bieten. Als Chor mit langer Tradition der Kulturpflege „möchten wir dabei als Gastgeber auftreten“, erläuterte der zweite Vorsitzende Julius Rückert. Das Projekt „Union around the World“ will die Vielseitigkeit der Chormusik aufzeigen. Musikalische Idee ist laut Karl eine Symbiose von Folklore und verschiedenen Musikstilen.

Start der musikalischen Weltreise, von HaJo Karl mit Informationen zu den einzelnen Liedern versehen, war in Japan. „Natsu wa kinu“ (Der Sommer ist da) hieß das über den Beginn des Sommers auf der Insel. Dem sehr getragenen Einstieg stand danach ein Lied in der Tradition der italienischen Bergsteigerchöre gegenüber. „Sabato di Sera“ beschrieb, wie drei Seeleute am Lago Maggiore drei in Seenot geratene Mädchen retteten. „Der dritte rettet die Blonde und sie wird seine Frau“, lautet der Schluss.

Die musikalische Wanderung führte weiter nach Irland. „Dúlamán“, ein auf Gälisch vorgetragenes Lied, erzählte die Geschichte von zwei Clans, die sich für die Seetang-Ernte zusammenraufen mussten, um den sich liebenden Kindern eine Zukunft zu geben. Der flotte Song mit seinem zungenbrecherischen Text kam sehr gut an. Dann der Höhepunkt des ersten Teils: Wie die Kinder unbeschwert „We are the world“ mit Klavierbegleitung von Stefan Köhler sangen, machte nicht nur den Eltern eine große Freude. „Das war doch was Wunderschönes“, sagte Karl.

„Untreue“ hieß das deutsche Volkslied, basierend auf dem „Kühlen Grunde“ von Eichendorff. Der hatte es gedichtet, als er von Käthchen Förster eine Abfuhr bekam. Am Philosophenweg ist ein Gedenkstein für die Dame zu finden, wusste der Dirigent. „Africa“ von Toto hat zwar den Kontinent im Titel, ist jedoch ein Rocksong. Ein sehr erfolgreicher dazu. Wie die Projektsänger die verschiedenen Instrumente ertönen ließen und mehrstimmig eine farbenprächtige Atmosphäre schufen, brachte ihnen tosenden Beifall ein.

„Toto IV war eine der ersten Platten, die ich mir gekauft habe“, schwelgte Karl in Erinnerungen. „Ich war fasziniert von den Rhythmen.“ Das Holzxylophon wurde in der Union-Version vom ersten Tenor gesungen. „Hakuna Mungu“ war danach tatsächlich afrikanisch-authentisch. Es folgte „Mnogaja Leta“ zusammen mit dem Männerquartett, ehe dieses vor der Pause noch ein paar Stücke darbot.

Das Ensemble gastierte bereits im vergangenen Jahr in Unter-Schönmattenwag und begeisterte die Besucher. Mitglieder sind Valeriy Regrut (1. Tenor), Valentin Oleynitchenko (2. Tenor), Vlad Muschynski (Bariton) und Oleg Pilchen (Bass), die über Grenzen hinweg die Menschen mit ihrer Musik einander näherbringen wollen.

Die Zuhörer bekamen Kirchenmusik zu hören, die auf kirchenslawisch gesungen wurde und lange Zeit in der Sowjetunion verboten war. Des Weiteren präsentierten die „Akademischen Vier“ mit ihrem Charme und einer Prise Witz eine gelungene Folklore-Mischung. Die Lieder wurden von den A-cappella-Sängern neu bearbeitet und auf höchst virtuose und niveauvolle Art vorgetragen.

Ausgebildet an einer der besten Schulen des Landes und nach unzähligen Auftritten im In- und Ausland, haben sie ihren Gesang so perfektioniert, dass das dynamische Zusammenspiel der Stimmen alle Zutaten für ein herausragendes Quartett bietet. Mal leicht und filigran, jedoch im nächsten Moment mit einer Stimmgewalt die ihresgleichen sucht.

Es wurden vom Odessa-Quartett drei deutsche Stücke zum Schluss gesungen, die für große Begeisterung bei den Zuhörern sorgten. Die stimmten kräftig mit ein beim Volkslied „Rosemarie“, „Veronika, der Lenz ist da“ von den Comedian Harmonists und „Fliege mit mir“. Insgesamt stand das Programm des Männerquartetts unter dem Thema „Stimmungen“, zu dem sie Volkslieder aus ihrer Heimat vortrugen. Dazu gehörten sehr fröhliche, aber auch ein paar andächtige Stücke. Die Sänger aus Odessa standen für Ihre Vorträge in der zweiten Hälfte direkt am Rand des Schirms, sodass ein besonders gutes Klangerlebnis unter dem Zeltdach entstand. „Povijav viter stepovyi“ oder „Ridna maty moja“ von Oleg Pilchen, „Komaryk“ von Sehpak oder das eigene „Tschom ti nä prishow“ sind eine Auswahl davon.

Am Ende wurden noch Geschenke überreicht: Blumen gab’s für die Erzieherinnen der KiTa. Wolfgang Sax übergab im Namen des Bürgermeisters ein Aquarell-Gemälde als Andenken. Vorsitzender Alexander Rudolf überreichte vier CDs „Chor inside“ von der Union ans Odessa-Quartett. Ein besonderer Dank ging an die Sparkassenstiftung, die die Veranstaltung finanziell unterstützte. Die Odessa-Sänger sammelten bei der Veranstaltung Spenden und verkauften CDs zur Finanzierung ihrer Tournee durch Deutschland.

Volles Zelt beim Vatertags-Grillfest der Wald-Michelbacher Union

Die Bilder gleichen sich, auch wenn das Vatertagsgrillfest der Wald-Michelbacher Union inzwischen 40 Jahre auf dem Buckel hat: Seit Jahrzehnen dürfen sich die Sänger über ein volles Zelt auf dem Kuhklingen gegenüber dem Hundeplatz freuen, wenn sie die Gäste mit leckeren Speisen und Getränken am Feiertag auf die Höhe locken. Die kommen teilweise sogar von weiter her gewandert, um die Gastfreundschaft des MGV zu genießen.

Viele nutzen den Tag zur Wanderung rund um Zollstock, Feriendorf, Schwimmbad und Seckenrain, um dann beim Grillfest einen zünftigen Abschluss zu feiern und verbrannte Kalorien wieder aufzufrischen. Mehrere hundert Gäste, darunter viel Stammkundschaft, kamen vorbei, um in angenehmer Gesellschaft und gut betreut durch die MGV-Mitglieder einen schönen Tag zu verleben. Um die Mittagsstunden wurde es sehr eng auf den Bänken und an den Tischen.

Aus Anlass des Jubiläums gab es dieses Mal einen Fassbieranstich mit Vorsitzendem Alexander Rudolf, seinem Vorgänger Matthias Fischer – der sich auch um die Organisation des Grillfests gekümmert hatte -, zweitem Vorsitzendem Julius Rückert und Bürgermeister Dr. Sascha Weber. 30 Liter Freibier wurden nach erfolgreichem Anzapfen unters begeisterte Volk gebracht. Weber und Rückert richteten einige Begrüßungsworte an die Gäste und freuten sich über die vier Jahrzehnte Grillfest. Der Rest des Tages verlief ähnlich wie in den Vorjahren: Trotz des etwas unbeständigen Wetters war wie immer viel los. Das Gyros ging als erstes aus.

Zum Jubiläum hatte der Verein eine neue Holzbank oberhalb des Festplatzes aufgestellt, die Wolfgang Wunn und Wilfried Rotter gespendet hatten. Außerdem stellten Ehrenamtliche noch eine Sitzgruppe fertig, für die ein neuer Tisch von Sänger Rainer Killiches gestiftet worden war. Zum 40-jährigen Bestehen brachte der Verein somit den Ruheplatz am Gedenkstein wieder auf Vordermann und gestaltete ihn neu. „Der Platz ist sehr beliebt bei Spaziergängern“, weiß Rückert.

Traditionell kommen die beiden Brudervereine aus Unter-Schönmattenwag und Ober-Flockenbach beim Grillfest vorbei. Aber natürlich lange nicht nur die. Der Verein darf jedes Jahr etliche Stammgäste aus Wald-Michelbach und Umgebung begrüßen, die die Gastfreundschaft der Union zu schätzen wissen. Altbürgermeister Joachim Kunkel, den eine lange Freundschaft mit dem Chor verbindet, war auch wieder zu Gast.

Um die 30 Helfer sorgen dafür, dass es den Besuchern an nichts mangelt. Eine große Zahl für einen Chor mit 25 Aktiven und insgesamt 90 Mitgliedern. Steak und Bratwurst von Holzkohlengrill, Mettbrötchen, Laugenstangen sowie natürlich nachmittags Kaffee und Kuchen sind heiß begehrt. So wie auch die Pommes Frites, für die inzwischen drei Fritteusen im Einsatz sind. „Früher hatten wir gar keine Pommes im Angebot“, lacht Rückert. Kartoffelsalat ist heutzutage eben nicht mehr der Renner, meint er.

Am Samstag vorher starteten bereits die Aufbauarbeiten fürs Fest. Den Abbau wollte man eigentlich noch am selben Abend bewältigt haben, aber das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund des Regens am Nachmittag „haben wir doch nicht alles wieder abbauen können“, bedauert Rückert. So mancher Gast blieb noch lange sitzen und genoss die bis zuletzt ausgelassene und fröhliche Stimmung, auch wenn die Sänger dann irgendwann mit dem Abschlagen der Garnituren beginnen mussten.

Doch die Besucher ließen sich davon aber nicht stören und feierten weiter – „ein rundum gelungenes Jubiläums-Grillfest“, sagt der zweite Vorsitzende. Auch der Maibaum-Kletterer auf dem Foto von 1978, Thomas Reinhard, besuchte den Verein. Er teilte seine Erinnerungen an den Beginn des Grillfestes vor vier Jahrzehnten mit einigen Sängern im Gespräch.

Alexander Rudolf ist neuer Vorsitzender des MGV Union Wald-Michelbach

Stühlerücken beim MGV Union. Alexander Rudolf ist neuer Vorsitzender des Gesangvereins und folgt damit Matthias Fischer nach. Neuer Stellvertreter ist der bisherige Schriftführer Julius Rückert. Dessen Posten übernimmt nun Jürgen Burger, Kassenwart bleibt Joachim Burger. Bei der Jahreshauptversammlung zeigten sich die Verantwortlichen sehr erfreut über den Erfolg der Chorprojekte. Diese führten dazu, dass sich einige Projektsänger dem regulären Chor anschlossen und diesen nun stimmlich verstärken.

Nach dem Liedvortrag „Untreue“ von Friedrich Silcher eröffnete der scheidende Vorsitzende Fischer die Versammlung. Der stellvertretende Schriftführer Wolfgang Wunn verlas den Jahresbericht für 2017. Neben alljährlich wiederkehrenden Ereignissen wie dem Gedenkgottesdienst im Januar, dem Vatertagsgrillfest, dem Stand beim Weihnachtsmarkt und den Auftritten in den Seniorenheimen Gümbel und Landhaus Sabrina im Dezember, nannte er mehrere besondere Ereignisse.

Beim Volksliedersingen in Schwanheim erreichte der Chor in der Klasse M4 den zweiten Klassenpreis und einen Sonderpreis (für das facettenreichste Programm). Im Zuge der „Horbacher Chortage“ erreichte man beim geistlichen Chorwettbewerb in der Klasse M3B den zweiten Klassenpreis, das Golddiplom und den ersten Dirigentenpreis. Bei der Überwälder Traumnacht war die Union erstmals als darstellender Gesangsverein aktiv.

Durch drei Auftritte „konnten wir über die Grenzen Wald-Michelbachs einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen“, freute sich Wunn. Im August fand die erste Probe des Projektchores mit vielen neuen Gesichtern statt. „Die Anstrengungen und die Beharrlichkeit des Vorstands haben sich gelohnt“, sagte er. Abschluss des Chorprojekts war Anfang November. Im „Bistro B10“ Wald-Michelbach herrschte drangvolle Enge. Der Erfolg und die daraus gesteigerte Wahrnehmung in der Öffentlichkeit „gab allen Recht, die von Anfang an den positiven Charakter glaubten“, sagte Wunn.

Fischer zeigte sich in seinem Bericht ebenfalls zufrieden mit den Ergebnissen des Wertungssingens. Noch froher stimmte ihn die Mitgliederentwicklung: Vergangenes Jahr waren es noch 19 Aktive und 64 fördernde Mitgliedern. „Ich bin sehr froh, dass sich diese Zahl erhöht hat auf derzeit 24 reguläre aktive Sänger“, betonte er – ohne die derzeitigen Projektsänger. „Das letzte Jahr war für uns alle, wie ich finde, ein sehr schönes“, meinte er. Die große Anzahl an Teilnehmern und auch das große Interesse an unserem Projekt „Union goes Modern“ habe alle sehr überrascht, so der Vorsitzende. Das Abschlusskonzert war „ein supertolles Erlebnis“. Er wünschte sich, „dass unser neues Projekt auch solch ein Erfolg wird“.

Chorleiter Hans-Joachim Karl unterstrich das positive Fazit von Fischer und bestätigte, dass auch ihm die Proben und die Projekte sehr viel Spaß machten. Mit den zusätzlichen Sängern und der Literatur „ist eine große Euphorie im Chor entstanden“. Für die Zukunft sei es nun wichtig, an der musikalischen Einheit des Chors zu arbeiten, sodass die neuen Kräfte und Personen in den Chorklang integriert werden können.

Er spüre, so Karl, wenn alle an einem Strang ziehen, der Chor deutlich gestärkt in die Zukunft gehen könne. Der Dirigent freut sich, die neue musikalische Aufgabe anzugehen, die vor ihm und dem Chor liegt. Nun gelte es, das derzeitige Projekt „Union around the World“ erfolgreich durchzuführen. „Dann stehen dem Chor alle Türen offen“, betonte er.

Joachim Burger verlas den Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2017. Wolfgang Wunn berichtete über die aus Sicht der Prüfer einwandfreie Kassenführung. Er beantragte die Entlastung, der die Versammlung einhellig zustimmte. In seinen Abschiedsworten sagte Fischer, er sei der festen Überzeugung, dass dieser Verein „eine junge und kreative Vereinsspitze verdient hat“. In den Reihen gebe es sehr gute und qualifizierte Sänger, die für das Amt des Vorsitzenden geeignet seien. „Ich hatte das Glück, in den vier Jahren als Vorsitzender sehr gute Unterstützung bei meinen Vorstandskollegen zu bekommen“, dankte er.

Im Namen des Vereins bedankte sich zweiter Vorsitzender Alexander Rudolf bei Fischer für dessen langjährige Arbeit. Sein erstes Amt im Vorstand habe Fischer 1988 als Notenwart übernommen. Ab 1990 war er als Organisationsbeauftragter für Unternehmungen und Feste mitverantwortlich. 2002 übernahm Fischer das Amt des zweiten und 2014 das Amt des ersten Vorsitzenden. Er habe den Verein maßgeblich mit auf sein heutiges Niveau gebracht.

Neuer MGV-Union-Vorstand: Vorsitzender Alexander Rudolf, stellvertretender Vorsitzender Dr. Julius Rückert, Schriftführer Jürgen Burger, Stellvertreter Wolfgang Wunn, Kassenführer Joachim Burger Stellvertreter Sebastian Karl, Noten- und Zeugwart Manuel Mietzker, Stellvertreter Stefan Köhler, Kassenprüfer Georg Schilling, Steffen Brosig, Uwe Jansen (Stellvertreter und Nachrücker für 2019), Organisationsbeauftragter Matthias Fischer, Ehrungsverantwortlicher Rainer Killiches

Geehrt wurden fleißige Sänger, die höchstens drei Mal bei der Singstunde fehlten, mit einem Krug mit Vereinslogo und Widmung: Klaus Reinhardt, Julius Rückert (3x), Steffen Brosig, Jürgen Burger, Manuel Mietzker (2), Joachim Burger (1), Norbert Fischer (0)

Termine 2018: 10. Mai Vatertagsgrillfest Kuhklingen Wald-Michelbach, 17. Juni Abschlusskonzert „Kunst und Kultur unterm Schirm“ Hofwiese Wald-Michelbach, 1. Juli Teilnahme am Heimatfest-Umzug Wald-Michelbach, 10. November Konzert Camerata Musica unter der Leitung von Jan Schuhmacher, 7. bis 9. Dezember Teilnahme am Weihnachtsmarkt Wald-Michelbach, 15. Dezember Singen in den Seniorenheimen Wald-Michelbach

MGV Union Wald-Michelbach spendet Konzerterlös des Chorprojekts an Kindertagesstätte

315 „ersungene“ Euro wechselten nun den Besitzer: Im November veranstaltete der MGV Union unter der musikalischen Leitung von Hans-Joachim Karl das Abschlusskonzert des Projekts „Männerchor goes Modern“ im Bistro B10 am Draisinenbahnhof. Der Erlös dieser Veranstaltung wurde nun an die Heinrich-Schlerf-Kindertagesstätte übergeben, um dort die musikalische Früherziehung zu unterstützen.

Das ausverkaufte Bistro platzte beim Konzert aus allen Nähten, doch schafften es die Betreiberinnen Sabine Storck und Agathe Bihn, auch die letzten Gäste mit kulinarischen Leckerbissen und Getränken zu versorgen. Das außergewöhnliche Experiment des MGV war vollauf gelungen und das B10 erwies sich als sehr interessanter Veranstaltungsort, den viele Gäste auch nach dem Konzert sicher nochmals besuchen werden – dann vielleicht im Sommer bei wärmerer Außentemperatur und geöffnetem Biergarten.

Schon während der Vorbereitung entschlossen die Beteiligten, dass der Erlös der Eintrittsgelder einem guten Zweck in der Gemeinde zugeführt werden soll. Als Pate der musikalischen Arbeit in der Heinrich-Schlerf-Kindertagesstätte schlugen Chor und Chorleiter daher deren Unterstützung vor. Katharina Zink als Leiterin des Kinder- und Jugendchors des MGV Unter-Schönmattenwag, die die Projektsänger mit Stimme und Gitarre unterstützte, war ebenfalls einverstanden und verzichtete auf ihre Gage.

Kita-Leiterin Ulrike Schork freute sich sehr über das Ansinnen. In allen Gruppen werde kräftig gesungen, sagte sie. Man wisse um die positive Wirkung der musikalischen Arbeit. So seien singende Kinder ausgeglichener und offener im Umgang miteinander. Zusammen mit den Erzieherinnen Elisabeth Schmitt und Roswitha Pliska, die die musikalische Arbeit mit der Stimme und Instrumenten zu ihrem Schwerpunkt gemacht haben, war schnell ein Wunschzettel an passenden Instrumenten, Noten und musikalischen Spielen zusammengestellt.

So wurde der Erlös von 315 Euro direkt für die Beschaffung eingesetzt. Hans-Joachim Karl, MGV-Vorsitzender Matthias Fischer, Schriftführer Julius Rückert sowie Sabine Storck und Agathe Bihn vom Bistro B10 überreichten die Geschenke an Schork, Schmitt und Pliska sowie die Kinder ihrer Gruppen. Diese sangen den Besuchern ein Lied als Dankeschön vor. Im abschließenden Gespräch sammelten Chorleiter, Vereinsvorstand und Erzieherinnen neue Ideen für zukünftige gemeinsame Projekte, um die Patenschaft weiter zu stärken und die Arbeit rund ums Thema Singen in der Gemeinde zu stärken.

Der MGV Union beschloss nach dem erfolgreichen Projekt und dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr, ein neues Chorprojekt ins Leben zu rufen. Unter dem Namen „Union around the WORLD“ startet der Chor am Freitag, 2. Februar, um 19 Uhr eine musikalische Weltreise. Hans-Joachim Karl stellte dafür ein eigens ein ganz besonderes Programm aus modernen und exotischen Stücken zusammen, die bis Juni gemeinsam erarbeitet werden.

Info: Interessenten sind eingeladen, die wöchentliche Probe jeweils freitags um 20.15 Uhr (am ersten Freitag im Monat um 19 Uhr) im Hotel-Restaurant Birkenhof in Wald-Michelbach zu besuchen. Ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich und wird durch Proben-CDs erleichtert. Als Abschluss wartet wieder ein besonderes Konzert auf Teilnehmer und Gäste.