Der Soma-Ausflug ist bei der Kerweredd immer für eine Geschichte gut

Große Sause beim sonntäglichen Kerwenachmittag. Nach dem Fußballspiel der D-Jugend lud der SVA zum Frühschoppen und Familienmittagessen ein. Das wiederbelebte Straßen-Gaudi-Turnier zog danach viele Zuschauer an. Es fand vor etlichen Jahren schon einmal statt und bringt die Teams aus dem ganzen Ort zusammen.

Highlight des heißen Nachmittags: die Predigt im Rahmen der Kerweshow in der Peter-Heckmann-Halle. Kerwepfarrerin Yvonne Jännichen und Mundschenkin Lena Hufler hatten das vergangene Jahr über wieder tief in den Ereignissen des Ortes gegraben und dabei so einiges zu Tage gefördert, was die Betreffenden sicherlich lieber unter dem Deckel gehalten hätten.

Der Tag startete mit dem Kerwegottesdienst von (der echten) evangelischen Pfarrerin Tabea Graichen. Die freute sich über den guten Zuspruch mit 70 Besuchern in der Gustav-Adolf-Kirche. Kerwejugend und Kerweparrerin beteiligen sich mit der Lesung „Hilde Domin, Bitte“. Aus der Bibel kam die Geschichte vom barmherzigen Samariter zum Vortrag, gefolgt von den Fürbitten.

„Musik hält uns zusammen“, betonte Graichen in ihrer Predigt. Sie sei der „Soundtrack unsres Lebens“ und komme etwa in Sport-Hymnen zum Ausdruck. Lieder erinnerten außerdem im Alten Testament an das Volk Israel. „Gott ist nicht nur bei den Siegern“, betonte die Pfarrerin, „sondern erst recht dabei, wenn Lebenswege schwierig sind“. Deshalb, hob sie hervor, „stärkt Singen den Zusammenhalt“.

Viel los war beim Straßenturnier. Vier Mannschaften nahmen teil. Den ersten Platz sicherten sich Gartenweg, Mühlstraße und Salzberg vor der Hauptstraße. Am Roßklingen, Am Hofacker und Hofwiese wurden Dritter vor der Beerfeldener Straße. Ausgespielt wurde ein Wanderpokal, gestiftet von der Kerwepfarrerin. Die Teams wurden von ihren Fans lautstark angefeuert.

Die Gäste wurden erst mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, ehe dann die Sportvereinigung die beliebten knusprigen Haxen servierte, um auf die Geschichten und Geschichtchen der Kerwepfarrerin vorzubereiten. So erwischte es die „Übertäter“ nicht auf nüchternen Magen. Jännichen wusste zuerst einmal etwas über ihre Kollegin im Geiste aus der naheliegenden Kirche zu berichten. Denn ein Wandertrip sollte zum Ireneturm gehen, „artete“ dann aber aus und führte unfreiwillig mit glühenden Fußsohlen nach Zotzenbach: „Zugute muss ich halt, sie waren ins Gespräch richtig vertieft und halt am falschen Orte, ä Frau hat halt an manche Tage zu viele Worte“, meinte Jännichen.

Der Ausflug eines Affelbeschers mit dem Moped nach Michelstadt wird diesem lange im Gedächtnis bleiben. Denn wer Gefährt liebt, der schiebt. Erst ruckelte der Untersatz kurz vor der Olfener Höhe, aber „weiter geht’s Buckel nunner, schneller un schneller, man kann ihn kaum sehn, bis nach Hüttenthal, daaa bleibt der Feuerstuhl nun endgültig stehn“. Trotz alledem: „Google Maps hat 15 Kilometer berechnet … ungeloge, soweit hat der nun sei Moped geschobe“.

Der Koffer eines Affelbeschers sollte nicht mit auf den Tagesausflug zum Junggesellenabschied in die Pfalz, aber der Vorgarten als Lagerort war ein schlechter Platz: „Do häwwe ä paar Helde doch den Koffer geklaut, alle Klamotte, auch Unterhose warn weg, einige versaut. Am nächste Tag hat ma dann in ganz Affelboch ein Aufschrei vernumme, denn soi dreckige Klamotte hat ma verstraat im ganze Ort gefunne.“

Der Soma-Ausflug ist bei jeder Kerwepredigt eine Geschichte wert. Dieses Mal wurde ein Hotelbett doch sehr in Mitleidenschaft gezogen, als sich zwei Teilnehmer dort breit machten. „Eine Anzeige vom Hotelier bekamen wir bis dato net ausgesproche, denn ich glaub 2 Füss vom Bett warn zusammegebroche. Aber die Verantwortlichen von der Soma musste am nächste Tag beichte, und beim Herbergsvadder ä Entschädigungszahlung für den Duschvorhang leiste.“ Denn der diente als Decke.

Die Trachtenkapelle Kocherbach sorgte 15 Mann und Frau hoch am Nachmittag für Stimmung. „Kerwe marsch“, „Auf der Kirmes“, „Schützenliesel-“ und „Kuschelpolka“ sowie „Bierwalzer-Potpourri“ versetzten die Gäste vor, während und nach der Kerweredd in Schunkellaune. Früher spielte die Kapelle einen Frühschoppen. Seit drei Jahren wird die Kerweredd umrahmt. Kerwekids und Kindergarten Affolterbach führten später noch ein paar Tänze in der sehr gut besuchten Halle auf.

Am gestrigen Montag war dann Abschiednehmen von der sechstägigen, längsten Kerwe des Überwalds angesagt. Nach dem traditionellen Frühschoppen spielte Alleinunterhalter Harald Walz auf. Zum Mittagessen gab’s noch einmal das traditionelle Wellfleisch. Bei der „Alles muss raus-Party“ purzelten die Preise.

Bild: SVA

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SVA-Fußballer auch beim Menschenkicker-Turnier fit

Der Titelverteidiger ist entthront: Das letztjährige Gewinnertrio des Menschenkicker-Turnier war dieses Mal nicht auf dem Treppchen zu finden. „Baller das rein – Instanbul“ siegte bei der großen Gaudi vor „Mein persönlicher Favorit“ und dem CCA-Männerballett „Druffunddewerrer“. Das setzte sich im kleinen Finale ebenso 3:1 gegen die Soma durch wie der Sieger im großen Finale. Sechseinhalb Stunden standen sich die Teams bei schweißtreibenden Temperaturen auf dem Sportplatz gegenüber.

Herzlich willkommen zum Turnier, das der SV am Samstagnachmittag anlässlich der Kerwe durchführte. Der Andrang und der Spaß waren groß: 20 Mannschaften mit fünf Feldspielern und einem Torwart kämpften im überdimensionalen Tippkicker-Feld um den Titel des Kerwemeisters. Hinter dem Sieger verbargen sich die Fußballer der B-Liga-Mannschaft, während der Zweitplatzierte vor allem aus der SVA-Jugend bestand. Übers Männerballett muss man keine Worte verlieren, das macht ja immer eine gute Figur.

Drei Mal griff eine Kerwejugend ins Geschehen ein: aus Affolterbach, Scharbach und Kocherbach. „Team Vikigang“, „Stoanisch United“, „FC Blumenkohl“, „Team Snake“ oder „Hacke Spitze Tor“ lauteten die weiteren illustren Namen der teilnehmenden Mannschaften. Eine Riesengaudi für alle Beteiligten, die sich immer großer Beliebtheit von Weinheim über Abtsteinach und Wald-Michelbach bis nach Wahlen erfreut.

Das Kicker-Turnier, 2015 Jahr das erste Mal durchgeführt, hat – neben den Konzerten – „den besten Zuspruch unserer Kerwe-Attraktionen“, freute sich Jörg Rettig vom SV-Förderverein. Auf dem Sportplatz war es richtig voll. Vier Mal fünf Mannschaften spielten je sieben Minuten in der Vorrunde in ihren Gruppen. Die Finalrunde lief nach dem bewährten K.o.-Prinzip ab. Das alles bei einer Hitze, dass der SVA nachmittags sogar die Beregnungsanlage anmachte, damit die Kinder ihren Spaß hatten.

Später, am Samstagabend, fand die große Party an der Beachbar statt. Beim Relaxen machte sich Strandfeeling breit. Es gab leckere selbst gemixte Cocktails. Bei herrlichem Frühlingswetter wurde es wieder ein langer Abend mit südlichem Feeling. Das DJ Team der „Nacht in Tracht“ verwandelte mit fetzigem Sound das Fest in eine Party-Hochburg. Der Besuch war laut Rettig allerdings „nicht so gut“, ähnlich wie im vergangenen Jahr, als der Samstagabend gegenüber den früheren Veranstaltungen zurückfiel. Bis 2 Uhr dauerte die große Sause an.

Am Abend zuvor hatte die Coverpartyband „Xtreme“ wieder für ein Kerwe-Highlight gesorgt. Über 500 Fans in der Peter-Heckmann-Halle feierten eine heiße, über vierstündige Party bis tief in die Nacht. Das eher jüngere Publikum kam erst zu späterer Stunde zahlreich in die Halle, aber zum Schluss hin war wirklich jeder in Bewegung. Vom Anfang bis zum Ende war die Peter-Heckmann-Halle voll. Keiner machte vor 2.30 Uhr schlapp, als das Licht wieder anging. Um 4 Uhr machten sich schließlich die letzten auf den Heimweg.

„Xtreme“ ist beim SVA immer als feste Größe gesetzt und nicht nur bei der Kerwe ein Garant für eine volle Hütte. Die Coverband, bei der auch wieder Lokalmatador Sascha Fischer aus Wahlen zum Mikro griff, spielt zu allen möglichen Gelegenheiten im Überwald. Die Peter-Heckmann-Halle „ist für uns fast wie das eigene Wohnzimmer“, schmunzelte Bassist Björn Buhl. Man kennt sich, die Leute sind gut drauf, gehen super mit – die Band hat leichtes Spiel. Der SV war „sehr zufrieden mit dem Abend“, so Rettig, „es herrschte eine super Stimmung“.

Mit gleich drei Sängern war die Partyband für alle Songs gerüstet. Neben Fischer auch Lukas Baum für den männlichen Part sowie Jenny Daniele für die weiblichen Stimmen sorgten dafür, dass zusammen mit rasanten Outfitwechseln die gesamte Bandbreite der Party-Hits abgedeckt werden konnte – egal ob das jetzt aktuelle Dance-Charts waren, Rock- und Pop-Stücke, Neue Deutsche Welle oder Schlager. Bastian Ludäscher (Gitarre), Björn Buhl und Simon Protzer (Schlagzeug) sorgten für die treibenden Rhythmen.

„I will survive“ von Gloria Gaynor“ oder „Westerland“ von den Ärzten hatten deshalb ebenso ihre Berechtigung wie ein 90er- oder Malle-, Britney- oder Leserhosen-Medley, Songs von den Toten Hosen, Ärzten, Robbie Williams oder Nena. Zusammen mit Stücken von Queen („I want it all“), Mark Forster („Chöre“) oder AC/DC („Highway to Hell“) der beste Mix, um die Gäste bei Laune zu halten. Das abwechslungsreiche Programm der jungen Musiker, kombiniert mit einer aufwändigen Bühnen- und Lichtshow, machte auch nicht halt vor einem Ed-Sheeran- oder Wolfgang-Petry-Medley.

Bild SVA

Zwei Mal feierten die Kerwegäste in Gras-Ellenbach eine große Sause

Zwei Mal, eigentlich sogar drei Mal wurde bei der Kerwe heftig bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Am Freitagabend luden die Organisatoren zur großen Sause mit der Band „Xtreme“ ein, am Samstag begeisterte die Malle-Party die Feierwütigen. Inoffiziell war die Kerwe bereits am Donnerstagabend gestartet, als nach dem Ausschellen im Fußballerheim am Sportplatz bis in den frühen Morgen gefeiert wurde. Leider verlor der TSV sein Heimkerwespiel unglücklich 2:3 gegen Reichenbach II. Aber das war kein Grund, Trübsal zu blasen.

Krachend voll knapp 500 Besuchern zeigte sich die Nibelungenhalle am Freitagabend. Kein Wunder, ist die Band „Xtreme“ doch eine Marke für sich und tourt regelmäßig durch die Region. Hier gab es keine Berührungsängste. Vom deutschen Schlager bis hin zu Mark Forster oder AC/DC: Stilgrenzen sind was von gestern. „Die Stimmung war einfach super“, war Attila Fodor vom Orga-Team hellauf begeistert. „Wir sind wieder sehr gut gestartet.“

Ganz egal welches Genre: Xtreme ließ sich nicht in eine musikalische Schublade stecken. Vielseitigkeit lautete das Stichwort – und das zelebrierten die Musiker in Perfektion. Jeder Song war technisch perfekt einstudiert und bekam gleichzeitig einen individuellen Touch. Mit im Tourgepäck hatte die Band eine professionelle Bühnen-Performance, garniert mit einigen Pyro-Effekten.

Mit zwei Sängern war die Partyband für alle Songs gerüstet. Lukas Baum für den männlichen Part und Jenny Daniele für die weiblichen Stimmen sorgten dafür, dass zusammen mit rasanten Outfitwechseln die gesamte Bandbreite der Party-Hits abgedeckt werden konnte – egal ob das jetzt aktuelle Dance-Charts waren, Rock- und Pop-Stücke, Neue Deutsche Welle oder deutsche Schlager. Am Bass sorgte Björn Buhl für den richtigen Groove, den Takt gab Heiko Herzog am Schlagzeug an. Bastian Ludäscher an der Gitarre hatte immer die richtigen Riffs aufs Lager.

YMCA, Wannsee, Skandal im Sperrbezirk oder I will survive hatten deshalb ebenso ihre Berechtigung wie ein Pur-, Ed Sheeran-, Malle-, Wolfgang-Petry-, Nena- oder Bayern-Medley, Songs von den Toten Hosen, Ärzten („Westerland“) oder den Sportfreunden Stiller („Ein Kompliment“). Zusammen mit Stücken von Queen („I want it all“), Robbie Williams („Angels“) oder AC/DC („Highway to hell“) der beste Mix, um inklusive frenetisch erklatschter Zugabe die Gäste bis weit nach zwei Uhr bei Laune zu halten.

Am Freitagnachmittag waren einer alten Tradition folgend zehn junge Blumenmädchen zwischen zwölf und 25 Jahren mit einem Bollerwagen durch den Ort gezogen, um Blühendes für die Ausschmückung der Halle zu sammeln. Die Anwohner kennen den Brauch schon und hielten einiges an Blumen bereit. Alte Lieder, aber auch solche zum „Mitgrölen“ und der Gras-Ellenbacher Kerwesong durften dabei nicht fehlen. „Dieses Mal sind besonders viele junge dabei“, freute sich Fodor. Das zeigt, dass die Traditionen im Ort noch gelebt werden.

Die Kerweburschen waren ebenfalls schwer aktiv. Sie gruben am Freitag die Kerwe in Gestalt von zwei Flaschen Wein aus. Die Jugendlichen zwischen 18 und 35 Jahren sind der alten Tradition folgend schon seit Anbeginn der Kerwe dahingehend aktiv. In Mitleidenschaft wird immer das Grundstück desjenigen gezogen, der sich im Vorjahr besonders viel zuschulden kommen ließ und entsprechend Erwähnung in der Kerweredd findet.

Die beiden Ausschellerinnen Madeleine Schäfer und Nadine Sauter – erstmals hatten Mädchen diesen Part übernommen – waren bereits am Donnerstag durch die Ortsstraßen gezogen und hatten die Einwohner lautstark mit dem nahenden größten Fest des Jahres vertraut gemacht. In traditionellem Gardeanzug gekleidet, hatten sie die Kerweregularien im Gepäck und taten diese lauthals kund. Anschließend wurde dann beim TSV bis in die Puppen weitergefeiert. Die Fußballer hatten natürlich einiges zu tun, um ihren Frust über die unnötige Niederlage zu ertränken.

Ebenfalls sehr gut besucht war die Nibelungenhalle am Samstagabend, als DJ Cometos Andreas Siebler von der Disco Kinki in Sinsheim zur Malle-Party einlud. Und das nicht nur ein paar Stunden lang, sondern bis Sonntagmorgen. Es herrschte bei den mehr als zahlreichen Gästen eine Top-Stimmung und feierten alle eine heiße Fete unter Sonnenschirmen.

Die Halle war entsprechend dekoriert mit Riesen-Cocktailautomat, Luftmatratzen an der Decke oder überdimensionierten Stehtischen. Der DJ hatte alles im Gepäck, was die wilde Partymeute verlangte und feuerte die Tanzwütigen immer wieder an – was diese auch gerne annahmen. Ab 22.30 Uhr wurde die Halle proppenvoll und blieb es bis in den frühen Morgen. Passend zum Motto waren auch die Besucher in Mallorcafeeling. Aber auch draußen herrschte bei gutem Wetter viel Betrieb. Anziehungspunkt war der Rummelplatz mit dem Riesenraketen-Simulator für 15 Personen.

Sehr gut besuchter Bunter Abend zum Start der Scharbacher Kerwe

Großer Besucherandrang bei der Kerwe im kleinen Ortsteil. Das Wetter passte dieses Jahr super für die Open-Air-Aktivitäten, sodass sich im Vergleich zum verregneten Vorjahr viel mehr Ortsbürger und Gäste von auswärts einfanden. Der Bunte Abend am Sportplatz, für den sich die drei veranstaltenden Vereine ein lustiges Programm ausgedacht hatte, stieß auf sehr viel Zuspruch. Natürlich stand die Gaudi im Vordergrund – und was macht mehr Spaß, als über den Nachbarn zu lachen, der sich auf der Bühne bei einer Aufgabe zum Narren macht.

Aber Vorsicht: Beim nächsten Programmpunkt konnte es den Lacher selbst erwischen, denn Moderator Jörg Rettig griff sich seine Probanden wahllos aus dem Publikum heraus. „Scharbacher auswärts unterwegs“ oder USA lautet das Motto der diesjährigen Kerwe, die heute stimmungsvoll zu Ende geht. Natürlich schwebte die USA auch zentral über dem Bunten Abend. Jörg Rettig hatte sich dafür in ein lustiges Kostüm gezwängt, bei dem Donald Trump auf einem Zwerg reitet.

Vorgeschaltet war die Kerweeröffnung mit Gottesdienst und folgendem Fassbieranstich durch Bürgermeister Markus Röth und Kerwepfarrer Stefan Schmitt. Dann zogen Kerwejugend und Kerwekids in die Halle ein. Anschließend gab es einen vielbeklatschten Auftritt der Scharbacher Kinderchöre, der „Little Fire Girls“ und der „Golden Power Girls“, unter der Leitung von Susanne Hoffmann-Rettig. „Alles ist Musik“ und „Achterbahn“ von Helene Fischer waren zu hören.

Die Kerwekids boten einen umjubelten Tanz zum Lied „Lollipop“, der Gemischte Chor Waldeslust und der Crescendo-Chor ließen ihre Stimmen ebenfalls bei „Ohne Krimi geht die Mimi“ und „Let me entertain you“ ertönen. Der Junge Chor der Scharbacher Chöre sang „Titanium“ – alles Titel aus der drei Mal im Juni gebotenen Aufführung des fünften „Goldenen Scharbocks“.

Weiter gab einen Beitrag, der Jamaika-Feeling aufkommen ließ. Zum Lied „Äppelwoi Cola“ wurden kurzerhand Mülltonne und Kazoo mit in die Darbietung einbezogen. Den Abschluss des Abends gestalteten die Kerwe-Girls mit einem fetzigen Rock’n’Roll-Stück aus den 50er Jahren. Ein fulminantes Baywatch-Männerballett war der Kracher und ließ die Gäste stürmisch Beifall klatschen.

Abwechslung zwischen den einzelnen Aufführungen war geboten mit lustigen, von Rettig angeleiteten Spielen, bei denen die Zuschauer vor einige Herausforderungen gestellt wurden. Vier Männer mussten gegen vier Frauen antreten. Melodiengurgeln, Decke wenden oder Wörterbilden waren in der Kürze der Zeit und Hitze der Nacht gefragt. Es gab zum Schluss ein gerechtes Unentschieden. Männlein und Weiblein gewannen jeweils zwei Spiele, so dass man sich danach in der Bar zu einem Getränk traf. Ausgedacht hatte sich die Aktionen das zehnköpfige Kerweteam um Claudia Hallermeier.

Für überschäumende Stimmung sorgte außerdem Alleinunterhalter Florian Koch, der den Abend mit Keyboard und Trompete umrahmte. Schlager, Pop, Rock, Unterhaltungsmusik: Es gab für jeden Geschmack etwas zu hören. Nach dem offiziellen Ende war natürlich noch lange nicht Schluss. Die Nacht war ziemlich kurz, ehe sich am nächsten Morgen schon wieder die ersten zum Feiern einfanden.

Karibisch bei Sonne, Strand und coolen Cocktails ging es beim Beachvolleyball-Turnier zu. Es fand im vergangenen Jahr unter erschwerten Bedingungen zum ersten Mal statt. Denn damals kam so viel Wasser vom Himmel, dass es fürs halbe Meer neben dem Sandstrand gereicht hätte. Es wurde aber trotzdem so gut angenommen, dass sich das Kerwe-Team für eine zweite Auflage entschied. Dieses Mal herrschten optimal Bedingungen.

15 Mannschaften mit je fünf Spielern gingen an den Start. Der Sand war trocken, die Sonne warm, die Getränke kühl: Besser geht nicht. „Bauwagen 1“ gewann vor dem Team „Waidmannsheil“ und dem „SV Germania“. Sportlich vorbelastet war allerdings kaum ein Akteur, sodass die Gaudi klar im Vordergrund stand. Die Leitung war jedoch professionell. Drei Spielerinnen des ÜSC Wald-Michelbach schauten nach der richtigen Regelbefolgung. Nach dem offiziellen Ende um 21.30 Uhr gingen die Spieler daran, verbrannte Kalorien und ausgeschwitzte Flüssigkeit wieder zu nachzufüllen. Das dauerte lange bis in den Sonntag hinein…

Kerwe Siedelsbrunn: Mit drei Schlägen war der Hahn im Fass

Stimmungsvoller Auftakt der Kerwe im Höhendorf. Die Wald-Michelbacher Feuerwehrkapelle umrahmte den Fassbieranstich zur Eröffnung. Mit drei sicheren Schlägen wurde der Zapfhahn durch den TV-02-Vorsitzenden Stefan Wenisch bei seiner Anstichpremiere „ins Fass gejagt“. Unterstützt wurde Wenisch beim Kraftakt vom Siedelsbrunner Ortsvorsteher Helmut Gremm, der den Zapfhahn an die richtige Stelle hielt. Gremm ließ auch das erste Bier raus. Kerweparre Björn Stein war ebenso dabei wie Mundschenk Jonas Röth sowie die Kerwemädchen Jaline Cee und Michele König.

Schon erklang von der Kapelle „Ein Prosit der Gemütlichkeit“, direkt gefolgt vom „Kerwe-Marsch“. Gremm bedankte sich bei den Helfern und Verantwortlichen des TV, die sich jedes Jahr dafür einsetzen, „dass alles so gut klappt“. Er wünschte den Gästen tolle vier Tage. Wenisch musste seine Drohung nicht wahrmachen, dass er sich den mit der lautesten Lache merken würde, sollte der Fassanstich nicht funktionieren…

Zahlreiche Märsche, Polkas und Walzer der Feuerwehrkapelle folgten – nicht zu vergessen die moderneren Stücke. Nach zwei kurzweiligen Stunden endete der Auftritt, die sich für die gute Stimmung im Zelt und den zahlreichen Applaus beim Publikum herzlich bedankte. Der nächste Auftritt steht schon vor der Tür: Am Sonntag, 19. August, spielt sie anlässlich der Kerwe in Wald-Michelbach ab 11.30 Uhr vor dem Heimatmuseum in der Gass.

Nach der Musik war vor der Musik, nur dass die dann anders gelagert war: Abends stieg der Kerwerock mit der Band „Knetkepp“. Deren Mitglieder kommen vorwiegend aus dem benachbarten Abtsteinach. Daniel Arnold (Schlagzeug), Janina Becker (Keyboard), Patrick Gräber (Bass und Gesang), Steffi Walter (Gesang) sowie Nico Böhm und Michael Jungmann (Gitarre) unterhielten die feierwütige Meute bis 2 Uhr in der Nacht.

Schlager, Volksmusik, Rock, Pop, Alpenländisches, Neue Deutsche Welle und Blues sorgten für ausgelassene Stimmung unter den jungen Gästen und sehr guten Besuch. Aber dann war noch lange nicht Schluss, bis zur Morgendämmerung wurde mit Musik aus der Konserve noch kräftig weitergefeiert, dass der alte Schulhof erbebte.

„Ein Kompliment“ der Sportfreunde Stiller gab die Truppe an die Gäste weiter, sah aber auch den „Long train running“ der Doobie Brothers abfahren oder es ging „Sexy“ mit Marius Müller-Westernhagen zu. „Let me entertain you“ von Robbie Williams ist bereits ein Klassiker, ebenso die „Schwarze Natascha“ oder die „Schickeria“ von der Spider Murphy Gang. Udo Jürgens wurde genauso berücksichtigt wie Tina Turner („Proud Mary“) oder BAP mit „Verdamp lang her“, aber auch Andreas Gabalier. „Bed of Roses“ von Bon Jovi durfte nicht fehlen.

Eine Gaudi ist auf der Kerwe jedes Jahr das Fußballspiel Unter- gegen Oberdorf. Es geht heiß her, denn es geht um die Ehre. Die Mannschaften holen sich jede Verstärkung, die sie bekommen können. Die Schiedsrichter haben ein strenges Auge auf die Aktionen der beiden Mannschaften – man weiß ja nie. Inklusive natürlich drakonischer Strafen bei Regelüberschreitung – es gibt vielleicht nur Wasser statt Bier. Hölle.

Das Unterdorf hatte am Ende mit 4:3 die Nase vorn, auch wenn das Oberdorf durch Maximilian Krüger in Führung ging. Marius Schmitz glich aus, ehe dann wieder die Führung durch die Oberen kam: Das 2:1 erzielte Patrick Stange. Ingo Trumpfheller glich wieder aus und ging danach gingen den Underdogs durch Nils Helfrich in Führung. Der war es auch, der nach dem erneuten Oberdorf-Ausgleich durch Patrick Stange den umjubelten Siegtreffer für dien unten liegenden Siedelsbrunner erzielte.

Lars Helfrich auf Seiten des Unterdorfs bot eine starke Leistung im Tor und hielt den Sieg für sein Team fest. Bester Mann des Oberdorfs war Robert Ullrich. In der zwei Mal 30 Minuten während Partie schauten als Männer in Schwarz die Schiedsrichter Thomas Kuhnt und Mirko Ehrhard nach dem Rechten. Da das Siedelsbrunner Bürgerhaus für eine Hochzeit vermietet war, wichen die Kicker kurzerhand ein paar Meter weiter nach Ober-Abtsteinach auf den dortigen Sportplatz aus. Der Rasen in der Fremde war aber genauso bespielbar wie auf heimischem Gelände.

Hochprozentiger Gaudi-Fußball bei der Gaderner Kerwe

Gelungene Fortsetzung der Garemer Kerwe: Etliche Gäste feierten mit der Band „Ourewäller Uurumbl“ aus Ober-Schönmattenwag bis tief in die Nacht und sorgten damit nach der Eröffnung einen Tag vorher für ein weiteres Highlight der Traditionsveranstaltung. Die sechs Musiker haben bereits einen „gestandenen“ Kerwe-Hintergrund: Denn die Coverband gründete sich vor einiger Zeit für die gleiche Veranstaltung in Ober-Schönmattenwag, wo sie regelmäßig die Jagdgenossenschaftshütte rockt.

„Alt gegen Jung“ hieß es beim Kerwefußballspiel wieder wie vor zwei Jahren. Wobei die Altersgrenze mit 28 Jahren doch ganz schön niedrig angesetzt war. Vor der souveränen Leitung durch Schiedsrichter Markus Höhn gab Norbert Fischer den Startschuss. Stadionsprecher Andreas Emig kommentierte die einzelnen Aktionen wortgewandt. Er hatte viele Tore zu vermelden, mindestens aber ebenso viele gelbe Karten. Aber die hatten natürlich einen besonderen Hintergrund, da eine hochprozentige Gaudi-Strafe auf die Gelb-Sünder wartete.

Gleich in der ersten Minute fiel das 1:0 durch Jens Hilman, dann vergaben Tino Fischer und Finn Emig klare Chancen. Letzterer markierte danach doch das 1:1, ehe Hilman wieder vorlegte. Dem Ausgleich durch Alexander Hertel folgte das 3:2 durch Andreas Fels noch vor der Halbzeit. Etliche gelbe Karten später vergab Andreas Orner eine klare Chance, ehe wieder Hilman das 4:2 machte, bevor dann Thomas Jöst und Matthias von Steet (Eigentor per Kopfball) für den Ausgleich zuständig waren.

Mehrere Fehleinwürfe wurden durch Jägermeister bestraft – mit anschließender Unterweisung durch Unparteiischen. 5:4 hieß es wieder durch Jens Hilman, 6:4 durch Kapitän Tino Fischer. Eine klare Chance wurde durch Tim Walz vertan, ehe dann Tim Wiegands Hammer-Fernschuss das 6:5 und gleichzeitig das Endergebnis bedeutete. Natürlich gab es noch ein paar schnapshaltige gelbe Karten.

Fast wichtiger als das Spiel selbst waren aber die Regeln, die erst kurz vor der Partie aufgestellt wurden. Eine gelbe Karte bedeutete einen Schnaps, eine rote zwei Schnäpse. Beide Mannschaften waren mit zehn Mann angetreten, von denen sechs immer auf dem Platz waren und fleißig durchgewechselt wurde. Bei gutem Zuschauerinteresse ergab sich eine große Gaudi passend zur Fußball-WM, die an diesem Tag das Spiel um den dritten Platz bereithielt.

Am Samstagabend rockte die Kerwe-Band „Ourewäller Uurumbl“ die Hütte. In der Besetzung Christof Klos und Mara Mottl (Gitarre), Benedikt Breitwieser (Bass/Gesang), Janina Becker (Keyboards), Tobias Walter (Schlagzeug/Gesang) sowie Timo Walter und Steffi Walter (Gesang) gab’s ein buntes Potpourri an Liedern zu hören. Auf „Bitte mit Sahne“ folgte unter anderen „Don’t stop believing“ von Journey oder „I still haven’t found…“ von U2. „Sonne in der Nacht“ war ebenso auf der Setliste wie „Verdamp lang her“ von BAP.

„Musik nur wenn sie laut ist“ läutete stilgemäß ein Rock’n’Roll Medley ein. Der „Summer of 69“ von Bryan Adams darf natürlich nie fehlen. Auch „Verdammt ich lieb dich“ hat einen festen Platz im Kerwerepertoire. Die Ärzte mit „Westerland”, „Schickeria” von der Spider Murphy Gang oder „Hulapalu” von Andreas Gabalier begeisterten die Meute. „Simply the best” von Tina Turner leitete über zum gebührenden Abschluss, „Angels“ von Robbie Williams.

Christian Eck von der Freiwilligen Feuerwehr, die mit Gymnastikgruppe und Gesangverein die Kerwe veranstaltete, war von der Liedauswahl sehr angetan. „Da war für jeden etwas dabei.“ Aber nicht nur das: „Die hatten einen Top-Sound“, ergänzte er. Bis kurz vor 2 Uhr in der Nacht spielte die Band auf, ehe dann die Bar belagert wurde und sich die letzten auf den Heimweg machte, als schon der Morgen graute. Mit dem Besuch war man bei den Veranstaltern zufrieden.

Das Zelt in Unter-Schönmattenmwag war quasi nonstop „brechend voll“

. „Die Kerwe ist super gelaufen“, freute sich MGV-Vorsitzender Christian Jöst nach den vier tollen Tagen. Der Sängerbund als Ausrichter der Traditionsveranstaltung hatte „nonstop volles Zelt“, so Jöst. Egal ob Einweihung des Kerwebrogges, Konzert mit Thousand Years Later, Kerwepredigt oder montäglicher Ausklang: Die Schimmeldewäer strömten in Scharen in den Alten Weg, um die Gastfreundschaft der Sänger zu genießen.

Die hätten alles aber nicht ohne die große Hilfsbereitschaft aus der Ortsbevölkerung stemmen können. 200 Helfer aus dem ganzen Dorf waren über die tollen Tage im Einsatz, nicht nur MGV-Mitglieder. Ihnen sprach Jöst deshalb seinen großen Dank und ein „Riesenkompliment“ aus, dass alles so vorbildlich funktioniert. „Wir wollen die alten Traditionen wieder aufleben lassen und fortführen“, umschreibt er das „Geheimnis des Erfolgs“, dass sich die Kerwe einer so großen Beliebtheit erfreute.

Die verschiedenen Kerwe-Gaudi-Trupps trugen ihr Übriges dazu bei: Jugend, Kids, Teenies und Muttis brachten sich super ein. Der Zusammenhalt in Unter-Schönmattenwag „ist eben hervorragend“, weiß der MGV-Vorsitzende. Als „überragend“ bezeichnete er die Resonanz auf die Kerwebrogge-Einweihung am Freitagabend als Neuerung bei der Kerwe. Ein Zuspruch, der sich auch Sonntag und Montag nahtlos fortsetzte.

Start war mit dem gut besuchten Gottesdienst im Festzelt durch Pfarrer Peter Pristas, umrahmt von der Old-fashioned-Band. Mit Blick auf die Fußball-WM und das mit verschiedenen Länderfahnen ausstaffierte Zelt erlaubte sich der Geistliche den Scherz, warum es in den verschiedenen Ländern bestimmte „Nationalgetränke“ gibt: in Russland Wodka, in Schottland Whiskey, in Deutschland Bier. Nämlich damit jedes Land an seiner eigenen Fahne erkennbar ist…

Zu Frühschoppen und Schnitzel-Mittagessen spielte die Blasmusik Schimmeldewog auf. Direkt im Anschluss startete das unterhaltsame Nachmittagsprogramm, bei dem das Kerwezelt aus allen Nähten platzte. Beim Auftritt des katholischen Kindergartens und des MGV-Kinderchors unter Leitung von Katharina Zink, verstärkt durch Mitglieder des Grundschulchors, gab es nur noch ein paar Stehplätze.

Durchs Programm führte Kerwepräsident Christian Jöst, der dann den Tanz von Kerwekids und Teenies ansagen durfte. Anschließend liefen zusätzlich zu diesen noch Kerwejugend und Parre Jens Gam samt seine Entourage zu „Hells Bells“ von AC/DC ins Festzelt ein. Als der Kerweparre mit seiner Redd loslegte, glühten so einigen die Ohren. Die Zuhörer waren begeistert und lachten viel über die Missgeschicke ihrer Mitmenschen.

Großes Aufreger-Thema war eine mögliche Einbahnstraßen-Regelung, weil mit schöner Regelmäßigkeit in der Kirchstraße morgendliches Verkehrschaos herrscht. Der Grund: Die Eltern fahren ihre Sprösslinge immer direkt bis an die Grundschule, anstatt sie unten an der Straße rauszulassen. Und dann das: „Des Verkehrschaos um kurz vor 8 soll zure Eibohnstroß reiche? En Skandal, er Lait, des sucht seines gleiche! Do wurd geredd, diskudiert und depadiert, in de Hoffnung, dass sou en unfug ned bassiert.“

Doch auf der Gemeinde war von den Plänen wenig bekannt. Deshalb: „Sou gab’s veel Stress um e Eibohnstroßeschild,  wou vielleicht die Käischstroß ziehrt, hoffendllich hawwe die Verursacher die Problematik dodemit kapiert. Do hawwe mer die Moral vun der Geschicht, Kinner an die Schul bis vor die Der, die fährt man nicht.“

Die aus Owwer hatten sich einen Scherz mit „Unner“ erlaubt, der wohl noch ein Nachspiel haben wird: „Awwer ehr Leid aus Owwer isch sag eisch ohns, ma sieht sich immer Zwo mal im Lewe.“ Die Kerwe-T-Shirts waren weg. „Die häwwe ledschd Woch, unser Kerwe T-Shirts als Geisel genumme.“ Abholung: bei der Kerwe in Ober. „Mit re sportlich kampferfahrene Mannschaft sinn ma do owwe eigeloffe, mim Parremobil uff unserm eigens reservierten Parkplatz gschosse, im Feschdzelt glei e paar Bier im Arm, bis es dann zur T-Shirt Übergabe kam.“

Der singende Landwirt Gerhard Pfeifer aus Lautertal unterhielt danach die Meute mit seiner Stimmungsmusik bestens. Von Schlagern bis hin zu aktuellen Hits war alles dabei, untermalt von einigen Witzen. Kein Wunder, dass die große Sause bis spät in die Nacht andauerte und auch die Cocktailbar mit ihren 25 süffigen Angeboten wieder stark frequentiert wurde.

Der Kerwemontag stand unter anderem im Zeichen des Freibiers: Mittags spendierte es der hessische Meisterchor des Sängerbunds zusammen mit dem Kerwepräsidenten, nachmittags floss der Gerstensaft dank Hans Ehret, seit 40 Jahren Rechner beim MGV, fer umme. Haxen und Wellfleisch sowie Kaffee und Kuchen wurden stark nachgefragt, während Alleinunterhalter Florian Koch aufspielte. Zum Abschluss wurde unter großem Wehklagen die Kerwe durch den Parre und sämtliche Beteiligte zu Grabe getragen, während der Musikus einen Trauermarsch spielte. Zwischendurch führten Kerwejugend, Teenies und Muttis noch einmal einen Tanz auf.

oben v.l. Lukas Milke, 1. Kerweborschd, Jens Gam,  Parre, Benedikt Staat, Mundschenk

    Oliver Jöst (li.) machte das Metall-Geweih, Klaus Sieber den Kerwebrogge