HCV-Aktive unterhalten die Narren aufs Beste

Fünf Stunden ausgelassene Stimmung, Narretei, Büttenreden und Gardetänze vom Feinsten: Der HCV Lachsbachperle hatte zu zwei ausverkauften Kampagnensitzungen ins Hirschhorner Bürgerhaus eingeladen. Das Motto lautete: „Ein Feuerwerk wird heut‘ entfacht, der HCV tanzt durch die Nacht.“ Neues Kinderprinzenpaar mit Funkenmariechen und Funken, Show- und Gardetanz von klein bis groß, männlich, weiblich, Büttenredner – alle waren auf den Punkt bereit und begeisterten die närrischen Gäste.

Den Auftakt nach Einmarsch und Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Frank Heiß machten die Kleinsten des HCV, die Lachsbachperlchen, mit ihrem Gardetanz. Danach wurde das neue Kinderprinzenpaar Yaren I. (Elagöz) und Dimitrios I. (Bampanatsas) vorgestellt, ehe Funkenmariechen Coralie Flachs mit ihren Funken über die Bühne wirbelte. „Mein Papa is perfekt am Gyrosmesser, doch richtig schwätzen kann ich besser“, meinte Dimitrios vom „Poseidon“.

Der Ersheimer Bote Jürgen Abelshauser hatte im Anschluss viel Wissenswertes nicht nur aus seiner Heimat zu berichten. Ihm entging im vergangenen Jahr nichts. Nichts und niemand waren vor seinem Spott sicher. So auch die in Hirschhorn nicht mögliche Hochzeit am 15.5.15:  „Nie hätt’ isch gedacht, dass isch des mach’ – isch zieh’ de Hut vor Ewerbach.“ Ob marode Ausrüstung der Bundeswehr, der Windpark am Greiner Eck oder der „neue“ Wohnort des Bürgermeisters – seine scharfen Spitzen trafen.

Lachsbachperlen und Showtanzgruppe Heddesbach (mit Motiven aus dem Orient) zeigten im Verlauf des Programms ihre Künste auf der Bühne. In der Zwergenschule wurde eine Reise durch den menschlichen Körper unternommen. Die Sternchen beeindruckten im Anschluss die närrische Schar durch Akrobatik und Ausdauer. Denise Albert als „Der Alberts Bub“ in der Bütt mit Geschichten von den Großeltern und die Lachsbachgarde mit ihrem hinreißenden Gardetanz sorgten vor der Pause bei den Besuchern noch einmal für beste Unterhaltung.

Nach den obligatorischen 2 x 11 Minuten Entspannung ging es nahtlos weiter. Ordentlich eingeheizt wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit von den Lachsbachsingers. Diese brachten wie jedes Jahr die Stimmung zum Überkochen. Anschließend begeisterte der Tanz der zwölf jungen Frauen vom der HCV-Garde. Claudia Naujock und Hannelore Berger wussten danach in der Bütt so einiges vom „Jahrgangstreffen der Generation Ü50“ zu berichten und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Denn immer wieder ging’s in die „Krone“. Vorteil beim Ü80-Treffen: Keiner wusste mehr, dass man dort schon mal war…

Die Männer der Frigadellos leiteten über zur Bütt von Beate Gramlich unter dem Titel „Der Zufallsauftritt“. Die 57-köpfige Dance Academy riss mit ihrem Tanz die Besucher noch einmal von den Sitzen und zu tosendem Beifall hin. Die HCV-Sitzung fand zu später Stunde mit allen Aktiven ihren Abschluss, bevor in der Bar noch bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert wurde. ( Die Bilder stammen vom Hcv)

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Rosi I. und Joachim I. regieren die Ritter

Natürlich war der neue (Sonn)Tag längst angebrochen, als die Hirschhorner Ritter ihr gut gehütetes Geheimnis endlich preisgaben: Rosi I. und Joachim I. (Weis) von der Klingenstraße sind das neue Prinzenpaar, das die Fastnachter in der relativ kurzen Kampagne bis Faschingsdienstag, 17. Februar, landauf, landab repräsentieren wird. Sie übernahmen das Zepter von Marion und Axel Leippe, denen für ihre Regentschaft im vergangenen närrischen Jahr herzlich gedankt wurde. Der Proklamation vorangegangen war eine kurzweilige Prunksitzung von mehr als sechs Stunden.

Büttenreden, Garde- und Showtänze oder Gesangsdarbietungen: Die vielen Gruppierungen der Ritter liefen während der Prunksitzung zu Höchstform auf. Allein zehn Tanz- und vier Musikgruppen zählt der größte Hirschhorner Verein, der die Fastnachtshochburg im unteren Neckartal bestens in der gesamten Region vertritt. Die große weite, aber auch die kleinere Hirschhorner Welt waren in den Büttenreden das Ziel genauerer Betrachtung, aber auch von bissigem Spott und beißender Ironie. Wer die erste Sitzung verpasst hat, muss nicht klagen: Karten für die kommenden Sitzungen am Freitag und Samstag können noch bei Steffi Hartmann, Telefon 06272/5130516, reserviert werden.

Eckard Breisch und Jürgen Waibel legten in ihrem „Stadtgespräch“ den Finger in viele offene Hirschhorner Wunden. Viele Lacher und viel Beifall waren ihnen gewiss. Eröffnet wurde der Abend mit dem Einzug der Fahnenschwinger und Trommler, ehe die „Wonneproppen“ und der „Showblock“ mit ihrem Showtanz wie auch die Minigarde mit ihrem Gardetanz begeisterten. Bei Tade Crößmann herrschte in der Bütt „Zickenalarm“, Bettina Gärtner wusste als Flugbegleiterin viele komische Begebenheiten über und unter den Wolken zu berichten.

Vor der Pause folgten Gardetänze der „Solisten“ und ein Showtanz von „Ex-trem“. Der „Parodie-Express“ widmete sich der „Fastnachts-Outdoor-Mode“, „Da Capo“ glossierte musikalisch in närrischer Form das Geschehen in Stadt und Land. Wie auch Dieter J. König in gesetzten Worten. Dessen Auftritte als „Deutscher Michel“ sind aus den Prunksitzungen der Ritter nicht mehr wegzudenken. Er sorgt dafür, dass Politikern jedweder Couleur die Ohren klingeln.

Nach der verdienten Pause von 2 x 11 Minuten ging es mit vollem Tempo weiter. Waldemar Böhm sinnierte über den „Sinn des Lebens“, Susanne Konrad und Claudia Schück tauschten ihre „Urlaubserinnerungen“ aus. Der „City Sound Group“ folgte der Gardetanz der „Rasselbande“, Corinna Denner als Funkenmariechen heimste wie alle anderen auch viel Beifall ein. Nach dem Gardetanz der Prinzengarde und Gesangsdarbietungen des „Witwenclubs“ hatte Lutz Schmidt als „Günther Gärtner – Görlitz“ die Lacher auf seiner Seite. Der Showtanz von Männerballett und danach „Milleniums“ (unter dem Titel „Affenstark“) läutete das große Finale inklusive Prinzenpaar-Proklamation ein. (Fotos: Hansi Herbig)

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Die Ritter stehen in den Startlöchern

Hirschhorn. Nicht mehr lange, dann regieren die Narren in Hirschhorn. Schon in der zweiten Januarwoche geht es bei der Carnevalsgesellschaft Hirschhorner Ritter rund. Denn die närrische Saison ist 2015 ziemlich kurz und will voll ausgekostet werden. Wer noch dabei sein will, muss sich sputen. Es sind nur noch vereinzelte Karten für die Prinzenpaarproklamation am Samstag, 10. Januar, und die zweite Rittersitzung am Freitag, 16. Januar, erhältlich. Beide finden jeweils um 19.11 Uhr im Bürgersaal statt. Telefonische Kartenreservierungen nimmt Steffi Hartmann, Telefon 06272/5130516, entgegen. Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro. Weitere Sitzungstermine sind: dritte Rittersitzung Samstag, 17. Januar, 19.11 Uhr; Kindermaskenball Sonntag, 18. Januar, 14.31 Uhr, im Bürgersaal.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Proklamation, der beiden Rittersitzungen und des Kindermaskenballs werden von den Rittern an folgenden Terminen so viele helfende Hände wie möglich benötigt: Samstag, 3. Januar, ab 10 Uhr Einräumen Bürgersaal; Freitag, 9. Januar, ab 17 Uhr Eindecken und Detailarbeiten; Sonntag, 11. Januar, ab 14 Uhr Aufräumen; Donnerstag, 15. Januar, ab 17 Uhr Eindecken und Detailarbeiten; Samstag, 17. Januar, ab 10 Uhr Aufräumen, Eindecken und Detailarbeiten; Sonntag, 18. Januar, ab 10 Uhr Aufräumen, ab 14 Uhr Aufräumen beim Kindermaskenball mit gleichzeitigem Ausräumen von Keller und Küche, ab 18 Uhr Bürgersaal komplett ausräumen.

Der Fastnachtszug 2015 naht bereits mit großen Schritten. Er findet am Sonntag, 15. Februar, um 13.59 Uhr. Die Strecke verläuft über Ersheimer Straße, Schleusenbrücke, Hauptstraße und Neckarsteinacher Straße bis zur Abzweigung Bahnhofstraße. Meldeschluss für die Zugteilnehmer ist der Donnerstag, 15. Januar. Die Anmeldung kann direkt über die Homepage der Ritter vorgenommen werden. Unter www.hirschhorner-ritter.de/umzug.htm gibt es nähere Angaben und die Anmeldeformulare. Die Sitzung der Umzugsteilnehmer findet am Dienstag, 27. Januar, um 19.31 Uhr im Ritter-Vereinsheim an der Jahnstraße neben der Sporthalle statt. Die Teilnahme eines Vertreters der teilnehmenden Gruppe an dieser Sitzung ist Pflicht. Ansprechpartner ist Generalfeldmarschall Matthias Denner, Telefon 0175-2038605, E-Mail umzug@hirschhorner-ritter.de.

Was auf die Rübe?

Was auf die Rübe?

Ein Dokument der Unwissenheit: Die Autorin dieser Zeilen macht hier allen Lesern bewusst, dass sie von nichts eine Ahnung hat, obwohl sie schon jahr(zehnt)elang in der Region wohnt: Denn Rote Rüben sind keine Karotten, sondern bekanntlich Rote Beete. Dass mit Gutseln umgangssprachlich Bonbons gemeint sind, gehört zur linguistischen Grundausstattung jedes Hergezogenen. Und nach jahrelangem Mundart-Trommelfeuer immer noch nicht zu kapieren, dass mit dem allgemein-süddeutschen „viertel Drei“ 14.15 Uhr gemeint ist (das blicken inzwischen selbst die Norddeutschen), ist schon ein Armutszeugnis. Oder ein Zeugnis dessen, wie wenig man oder frau bereit ist, sich in lokale und regionale (Sprach-) Besonderheiten einzufinden. Doch diese Fehler wundern wenig bei jemanden, der schon früher bekanntermaßen Schnittlauch und Bärlauch nicht auseinander halten konnte… Apropos Fehler: Die sonstigen orthografischen Fehltritte lassen wir gnädigerweise mal außen vor.

Fastnachtsumzug: Morgen geht’s rund in Hirschhorn

Fastnachtsumzug: Morgen geht’s rund in Hirschhorn

Unter der Regie der Carnevalgesellschaft „Hirschhorner Ritter“ wird sich der Gaudiwurm in der närrischen Hochburg Hirschhorn am Sonntag, 10. Februar, unter dem Motto „Wir feiern Fastnacht frank und frei, mit und ohne Hirschgeweih“ durch die Straßen und Gassen der Stadt bewegen. Beginn ist um 13.59 Uhr an der Ecke Ersheimer Straße/Schönbrunner Straße (am Brückenkopf). Die Leitung haben Präsident Klaus-Jürgen Ehret sowie die beiden Vizepräsidenten Peter Layer und Axel Leippe. Geplant wird das Großereignis von Zugmarschall Richard Rucktäschel und Generalfeldmarschall Matthias Denner,