Männerstimmen treffen auf Blechbläser: Kocherbacher Trachtenkapelle und „Camerata Vocale“ gestalteten Konzert in der Dreifaltigkeitskirche

Draußen herrschten Kälte und Regen vor, drinnen zauberte die Musik Wärme in die Herzen der Besucher. Die Kocherbacher Trachtenkapelle und der Chor „Camerata Vocale“ hatten zu einem besonderen Konzert in die gut besuchte Dreifaltigkeitskirche eingeladen. Denn die wurde in diesem Jahr wie das Ensemble 50 Jahre alt. Beste Voraussetzung, um gemeinsam Geburtstag zu feiern und dabei gleichzeitig musikalisch das Jubiläumsjahr zu beschließen.

Die Kapelle mit ihren an diesem Abend 20 Aktiven hatte sowohl klassische Kirchenmelodien als auch modernere Stücke im Repertoire. Vier Lieder werden aktuell extra für diesen Anlass eingeübt, darunter „Beethoven‘s Romance“, „The Rose“ von Bette Midler oder der „Earth Song“ von Michael Jackson mit einer Mischung aus Gospel, Blues und Opern-Elementen. Das Konzert in der Kocherbacher Kirche stellte für die Musiker ein besonderes Ereignis dar. Denn nach den Oktoberfest-Auftritten mit eher traditionellen Stücken geht man nun zu eher ruhigeren Melodien über. Bei den Weihnachtsmärkten in Siedelsbrunn und Wald-Michelbach ist das Ensemble noch einmal aktiv.

„Anna Magdalenas Song“, ein traditionelles Kirchenlied, „hat Dirigent Achim Wagner ausgegraben“, lachte Vorsitzender Toni Emig. „The Rose“ hatte man vor etlichen Jahren schon einmal im Programm und übte das Lied jetzt wieder ein. Hier wie auch bei Leonard Cohens „Hallelujah“ ließ Ronja Helfrich ihre Stimme ertönen, was ihr und dem Ensemble viel Beifall einbrachte. Die Trachtenkapelle hatte für die Darbietung die Version aus dem Animationsfilm „Shrek“ gewählt.

Den Abschluss gestalteten die Kocherbacher mit ihrem Jubiläumsstück, dem „Halben Jahrhundert“. Dahinter verbarg sich eine musikalische Zeitreise durch verschiedene bekannte Melodien. „The Lion King“ aus dem gleichnamigen Musical, aber auch Bryan Adams „I’ll do it für you“, zeigten die große Wandlungsfähigkeit des Klangkörpers. Der füllte mit seinem Spiel das Kirchenschiff prächtig aus. Die volltönenden Instrumente bildeten dabei einen interessanten Kontrast zum Auftritt des 22 Köpfe zählenden Männerchors. Das Programm zeigte sich sehr vielfältig und bot für Jung und Alt etwas.

„Camerata Vocale“ unter Leitung von Ernst Kratzert heimste ein ums andere Mal donnernden Applaus ein. Die Akteure zeigten die gesamte Bandbreite aktuellen Chorgesangs auf. Beim „Jubilate Deo“ von László Halmos wurde es fulminant-mächtig, ehe das Lied dann wieder sanft in leise Töne zurückschwang. Das vierstimmige „Kyrie“ zeigte die große Wandlungskraft der Männerstimmen auf. Dirigent Ernst Kratzert verstand es durch seine engagierte Arbeit, den Sängern die besten Töne zu entlocken.

„De profundis clamavi“ von Piotr Jańczak präsentierte sich sehr kraftvoll und drang a-cappella bis in den hintersten Winkel der Kirche vor. Begeisterter Beifall leitete über in die Pause, nach der der vielschichtige Klangkörper weitere Perlen der geistlichen Musik präsentierte. „Wade in the water“ etwa sah Kratzert völlig in seinem Element, förmlich im Rhythmus der Musik mitschwimmend. Die Bässe sorgten für musikalischen Tiefgang, das Finale ließ die Ton-Wellen hoch aufsteigen.

Mit wenigen Handbewegungen gelang es dem Dirigenten, aus den Kehlen der Sänger alles herauszukitzeln. „My Lord, what a mornin‘“ bildete hierfür das beste Beispiel. Die letzten Töne verhallten perlend im Kirchenschiff. Warum „The Creation“ von Willy Richter zu den Lieblingssongs von „Camerata Vocale“ zählt, zeigten die 22 Mannen eindrucksvoll. Von getragen-leise bis laut-schallend gab der Chor ein prächtiges Beispiel seiner großen musikalischen Schaffenkraft. Das abschließende „Let there be light“ bildete mit seiner Voluminosität ein glanzvolles, volltönendes Finale des Songs und brachte die Kirche zum Erstrahlen. Jubelrufen ließ der Chor als Zugabe „Ich bete an die Macht der Liebe“ folgen.

Camerata Vocale wurde 2003 von Ernst Kratzert aus Altneudorf gegründet. Ziel ist es, internationale Chorwettbewerbe und -festivals zu besuchen. Die Sänger kommen aus verschiedenen Chören und Sängerkreisen. So sind neben Mitgliedern aus Altenbach, Altneudorf, Eiterbach, Heiligkreuzsteinach, Lampenhain und Schönau (Kurpfälzer Sängerkreis) auch Chormitglieder aus Affolterbach, Ober-Abtsteinach, Trösel und Wald-Michelbach (Sängerkreis Weschnitztal-Überwald) mit dabei.

Bereits nach kurzer Zeit konnte sich der Chor international präsentieren – mit beachtlichen Leistungen auf vielen Wettbewerben. So nahm man in den vergangenen Jahren mit Erfolg an den World Choir Games in Riga oder dem International Choir Festival and Competition „In… Canto sul Garda“ teil. In diesem Jahr war Camerata Vocale beim 10. Internationalen Johannes-Brahms-Chorwettbewerb in Wernigerode dabei.

„Das war die optimale musikalische Ergänzung zu unserem Programm“, sagt Toni Emig. Die Chance auf ein gemeinsames Konzert mit einem international renommierten Meisterchor wollten sich die Kocherbacher nicht entgehen lassen. Eingefädelt wurde die Veranstaltung durch Horst Beisel, der sowohl bei der Trachtenkapelle als auch bei „Camerata Vocale“ aktiv ist. „Danach haben wir Abend noch gemeinsam den Abend in lockerer Runde ausklingen lassen“, schmunzelt der Vorsitzende.

 

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Aschbacher „Hussmouge“ stoßen beim Wald-Michelbacher Rathaussturm auf wenig Widerstand

Die Gegenwehr der schmalen Rathaus-Besatzung war kurz und heftig, aber – natürlich – erfolglos. Der versammelten Fastnachter-Macht aus Aschbach hatten Bürgermeister Dr. Sascha Weber und seine doch angesichts der Übermacht stark dezimierte Rathaus-Crew wenig bis nichts entgegenzusetzen. Ziemlich schnell gaben sich die Hausherren geschlagen und öffneten die Türen. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt, dass der Rathauschef als Till Eulenspiegel den Einlass Suchenden entgegentrat.

Lautstark und von einem heftigen Konfettiregen begleitet, verschafften sich die „Hussmouge“ Einlass. Sie hatten dabei ihre Jüngsten vorgeschickt, die erfolgreich an der Pforte rüttelten. Mit Beginn der fünften Jahreszeit hatte die Narrenschar aus dem Ortsteil Punkt 17.11 Uhr im Handstreich Besitz von der Verwaltungszentrale ergriffen.

„Es ist geschafft, die Tür ist offen, dass sie zu bleibt, konntet ihr nur hoffen“, reimte Sitzungspräsident Thomas Sattler. „Die fünfte Jahreszeit hat heut begonnen, das Rathaus haben wir schon eingenommen. Bis Aschermittwoch haben wir die Macht, im Rathaus wird nur noch gesungen und gelacht“, gab er als Motto für die närrischen Tage vor. „Alle Hussmouge und Beamte, das wird eine Schau, rufen zusammen ein dreifaches Hellau“, forderte er. Prompt dröhnte es lautstark durch das Foyer.

Dort hatte es sich die närrische Schar nach einem wahren Konfettiregen bequem gemacht. Die Kostüme waren dabei ein Mix aus den vergangenen Jahren: Mexikaner stand neben Cowboy, der Engel breitete seine Flügel aus – von der vielfältigen Tierwelt wie Affen, Giraffen und Katzen ganz zu schweigen. „Nur wenige von uns sind daheim geblieben“, machte Sattler die drückende Übermacht der Hussmouge deutlich. Um die 50 Narren waren es, die die schmale Rathaus-Besatzung mit Jubel, Trubel, Heiterkeit rasch überwältigten.

Sie müssen in dieser Kampagne auch schnell sein. Denn die ist extrem kurz. Aber deshalb „geballt“, wie Sattler lachte. Die Prunksitzungen starten bereits in zehn Wochen, Mitte Februar ist bereits wieder alles vorbei. Deshalb sind die einzelnen Gruppen bereits kräftig am Proben und Vorbereiten. Nach den Sommerferien ging’s los und jetzt in die heiße Phase, um pünktlich zu den Auftritten die Besucher der vier Sitzungen wieder zu begeistern.

Bürgermeister Weber sagte: „Die Verteidigung des Rathauses ist uns leider nicht gelungen, mit eurem Frohsinn habt ihr wieder den Sieg errungen.“ Aber er freute sich auch, bis Aschermittwoch die Regentschaft abtreten zu können. „Wir fügen uns dem und machen das Beste daraus, darum lasst uns gemeinsam feiern heut in diesem Haus.“

Er wünschte den Karnevalisten eine gute Kampagne „mit viel Spaß, kommt lasst uns erheben darauf das Glas“. In weiser Voraussicht hatte man sich im Rathaus bereits mit Getränken und Süßigkeiten eingedeckt, um so die große Narrenschar zu beschwichtigen. Mit Erfolg… „Wir sagen jetzt Prost und machen Radau, auf die Fastnacht ein dreifach Helau“, schloss Weber.

Von den sieben Aschbacher Tanzgruppen war jede mit einigen Teilnehmern vertreten: Gibos, Devils, Galaxy, Just for Fun, 1,2 step, M.A.D. (Men at Dance) und VIP verbreiteten im Rathaus ebenso Fröhlichkeit wie die Büttenredner der Hussmouge. Weil Bürgermeister Weber so bereitwillig den Schlüssel herausgegeben hatte, wurde er mit den ersten zwei VIP-Karten für die kommende Prunksitzung belohnt. Vor allen anderen: Denn der reguläre Vorverkauf startet erst beim Aschbacher Weihnachtsmarkt am 16. Dezember.

Info: Die vier Fastnachtssitzungen an den letzten beiden Januar-Wochenenden haben Hussmouge-gemäß ein langes Motto: „Sommer, Sonne, Strand und Meer – die Hussmouge im Südsee-Flair“. Termine sind: Freitag, 20., Samstag, 21., Freitag, 27., und Samstag, 28. Januar, jeweils 20.11 Uhr. Die Vorbereitungen für die neue Kampagne, deren Programmpunkte natürlich noch ein streng gehütetes Geheimnis sind, laufen auf Hochtouren. Der Sitzungspräsident verspricht „sensationelle Ereignisse“. Auf jeden Fall gibt es ein Jubiläum zu feiern: Die Gruppe „Just for Fun“ wird 20 Jahre alt.

Abtsteinacher Friedhofsgebühren sollen zum dritten und vorerst letzten Mal steigen

Die dritte und letzte Runde der Friedhofsgebühren-Anhebung steht 2018 an. Die Staffelung beruht auf den Berechnungen der Firma Allevo aus dem Jahr 2015. Zuerst in einem Schritt geplant, streckte man wegen der hohen Summen die Erhöhung auf drei Jahre. Damit soll dieser Gebührenbereich, bisher defizitär, kostendeckend werden. Die Frontlinie im Haupt- und Finanzausschuss war die altbekannte: FWV und SPD wollen die Erhöhung als Empfehlung an die Gemeindevertretung mittragen, die CDU will den Bürgern nicht noch mehr Kosten aufbürden.

Bürgermeisterin Angelika Beckenbach, unterstützt von Finanzfrau Dominique Hilman, erläuterte die neuen Zahlen. Diese sehen grob gesagt bei Reihen- und Urnenreihengrabstätten eine weitere Anhebung um etwa ein Drittel vor. Bereits für 2016 und 2017 waren die bisherigen, nicht kostendeckenden Summen um ähnliche Werte angehoben worden. Ein Reihengrab soll ab 2018 dann 2090 Euro kosten (vorher 1568). Bei Wahlgräbern ist die prozentuale Erhöhung nicht so stark, aber in absoluten Zahlen natürlich höher, da diese Bestattungsformen sowieso mehr kosten.

Ein doppeltiefes Wahlgrab, zweistellig, kostet dann 5500 Euro (plus 825). Bei einem „einfachen“ Wahlgrab steigen die Erwerbskosten auf 2800 Euro. Eine Urnenwahlgrabstätte (bis zu zwei Urnen) kostet neu 1940 statt bisher 1649 Euro. Am größten sind die Anhebungen absolut gesehen beim Wahlgrab doppeltief, dreistellig: von 5483 auf 6450 Euro.

Mit aufgenommen wurden auch gleich die neuen Bestattungsformen. Sie kostet der Erwerb eines Wiesenreihengrabs 2520 Euro, einer Baumgrabstätte (bis zu zwei Urnen) 2230 Euro. Die Bestattungsgebühren für Wiesengrabstätten entsprechen denen für ein Reihenwahlgrab, einstellig: 1015 Euro. In einem Tiefgrab sind es 1355 Euro.

Peter Jöst (CDU) regte an, sich angesichts der hohen Summen erst einmal in den Fraktionen zu beraten. Frank Wetzel (CDU) wies darauf hin, dass diese Kosten ja bereits in der Allevo-Kalkulation genannt wurden. Somit nichts Neues. Außerdem müsse man die Kosten auf die Laufzeit von 30 Jahren sehen.

Laut Ursula Jonasdofsky (SPD) sind die Gebühren der Gemeinde „nur ein kleiner Teil“ der bei Bestattungen anfallenden Kosten. Schon der Kauf eines Grabsteins könnte teurer werden. Deshalb ist es für sie „nicht einzusehen“, dass die Kommune ihre anfallenden Kosten nicht einfordern solle.

Vor kurzem war die Friedhofserweiterung bereits in der Gemeindevertretung beschlossen worden. Es entsteht dort eine neue Fläche für Baum- und Wiesengrab-Urnenbestattungen. Bei dieser handelt es sich um eine große grüne Wiese, in deren Mitte in einem Rondell ein Kastanienbaum steht. Auf Stelen, die aber keinen Rückschluss auf das Grab zulassen, kann ein Namensschild angebracht werden. Allerdings kann die Bestattung auch anonym bleiben. In zwei Reihen werden Baumgräber angelegt.

Angebunden werden soll das Gelände über den alten Friedhofsweg. Es gibt einen drei Meter breiten Erschließungsweg, der mit einer wassergebundenen Decke angelegt wird. Zur Wiese hin ist eine Pflasterabgrenzung vorgesehen. Der Hauptweg endet an einen Mittelkreis mit Kastanie in Anlehnung an den alten Friedhofsteil.

Nach Fertigstellung der Erweiterungsfläche sollen voraussichtlich ab Frühjahr 2018 die neuen Bestattungsformen angeboten werden. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, war es erforderlich, die Friedhofsordnung anzupassen. Die Verwaltung schlug vor, Baumbestattungen auch Ortsfremden zu ermöglichen, was mit aufgenommen wurde.

Die Firma, die bisher im Auftrag der Gemeinde Grabräumungen durchführte, steht nicht mehr zur Verfügung, erläuterte Hilman. Drei Abtsteinacher Firmen wurden um Abgabe eines Angebotes gebeten. Eine Firma zeigte kein Interesse, die Preise der anderen beiden lagen ihren Worten zufolge deutlich über den bisher angebotenen.

Nutzungsberechtigte hatten bereits bisher die Möglichkeit, die Gemeinde oder eine Fachfirma ihrer Wahl mit der Abräumung eines Grabes zu beauftragen. Nun soll die Organisation von Grabräumungen künftig direkt an die Nutzungsberechtigten übertragen werden. Die Kontrolle erfolgt weiterhin durch die Friedhofsverwaltung. Diesen Punkt zusammen mit der geänderten Friedhofsordnung empfahl der Ausschuss den Gemeindevertretern einstimmig zur Beschlussfassung.

SG Unter-Abtsteinach soll einen Zuschuss über 12.500 Euro für Kunstrasen-Sanierung bekommen

12.500 Euro soll die SG Unter-Abtsteinach als Zuschuss der Gemeinde für die Erneuerung ihres Kunstrasenplatzes bekommen. Diese Empfehlung gab der Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich auf Vorschlag der FWV gegen die Stimmen der beiden zwei CDU-Vertreter für die Entscheidung in der Gemeindevertretung. Der Kunstrasenplatz der SGU muss im kommenden Jahr erneuert werden. 372.000 Euro wird die Maßnahme nach einer aktuellen Aufstellung des Vereins kosten.

Die SG wandte sich im Sommer an die Kommune, um eine Förderung nach den Vereinsförderrichtlinien zu erreichen. Der Gemeindevorstand, der einen Zuschuss bis 25.000 Euro hätte gewähren können, reichte die Entscheidung weiter an die Mandatsträger. Die jedoch vertagten sich in der vergangenen Haupt- und Finanzausschusssitzung, um das Thema noch einmal in den Fraktionen zu beraten. Denn es geht um eine Grundsatzfrage, wurde in der Beratung deutlich.

Hintergrund: Neben der SGU spielt ebenso der FC Ober-Abtsteinach auf einem Kunstrasenplatz. Auch der wird in den kommenden Jahren eine Auffrischung brauchen. Damit nicht mit zweierlei Maß gemessen wird, kam man im Ausschuss überein, eine möglichst einheitliche Regelung zu finden, mit der erst einmal den beiden Sportvereinen Rechnung getragen werden kann. In spe vielleicht auch anderen Vereinen. Sollte der FCO zukünftig einen Zuschussantrag stellen, so winken ihm auch 12.500 Euro Zuschuss.

Die Verwaltung hatte zwischen den beiden Sitzungen verschiedene Zuschussbeträge mit ihren Auswirkungen auf den jährlichen Haushalt durchgerechnet. Denn man wollte seitens der Mandatsträger verhindern, dass der Etat mit zu hohen Summen in Schieflage gerät und dann eventuell mit allgemeinen Steuermitteln ausgeglichen werden müsste. Beide Vereine erhielten 2007 schon einmal einen Investitionszuschuss von 140.000 Euro (SGU) und 160.000 Euro (FCO).

Die SG listet in ihrem detaillierten Finanzierungsplan eine aktuelle Deckungslücke von 81.500 Euro auf. Wie Bürgermeisterin Angelika Beckenbach in der vergangenen Sitzung verdeutlichte, hat der Verein während der Pachtzeit (bis 31. März 2030) alle anfallenden Sanierungen und Reparaturen, die durch den Betrieb der Sportanlage und der auf dem Sportgelände befindlichen Nebengebäuden entstehen, auf eigene Kosten durchzuführen. „Eine vertragliche Verpflichtung seitens der Gemeinde zur Bezuschussung liegt somit nicht vor“, sagte sie.

Allerdings bieten die Förderrichtlinien der Gemeinde eine Möglichkeit. „Hierbei handelt es sich um eine freiwillige Leistung, auf die kein Rechtsanspruch besteht“, betonte die Rathauschefin. Außer Frage stehen ihren Worten zufolge die „erheblichen finanziellen Investitionen“ des Vereins für den Platz. Nach einer gewissen Zeit löse sich der Kleber des alten Kunstrasens und die Fläche sei nicht mehr bespielbar, erläuterte sie.

Die Gemeindevertreter waren sich einig, dass man bei einer Entscheidung auch immer bedenken sollte, was (nicht nur diese) beide Vereine für das sportliche und kulturelle Leben im Ort leisteten. Die zahlreichen Aktivitäten sind aus dem dörflichen Leben nicht mehr wegzudenken. Gerade im Hinblick auf Investitionen sind sie auf die Unterstützung der Gemeinde angewiesen. Jedoch war die Gleichbehandlung ein wichtiges Kriterium. Deshalb auch der Vorschlag von Janina Becker (FWV) über 12.500 Euro für beide.

Peter Jöst (CDU) konnte dem nicht folgen. Das Anspardarlehen von der erstmaligen Kunstrasen-Herstellung laufe über 15 Jahre und sei noch nicht getilgt, sagte er. „So lange das nicht fertig ist, kann ich keinen weiteren Zuschüssen zustimmen.“ Seine Fraktionskollegin und Ausschuss-Vorsitzende Karin Oberle sah das ähnlich: „Wir zahlen jetzt noch und sollen nun schon wieder.“

Furcht vor unübersehbaren finanziellen Folgen: Zusätzlicher Geldbedarf der Draisinenbahn im Abtsteinacher Haupt- und Finanzausschuss

Der zusätzliche Geldbedarf der Solardraisinenbahn bringt die Gemeinde ganz schön ins Schwitzen. Zwar ist sie nur mit einem Anteil von 4,5 Prozent daran beteiligt, aber andererseits finanziell auch nicht dermaßen auf Rosen gebettet, sodass die außer der Reihe benötigten Gelder von über 30.000 Euro den Jahresüberschuss für dieses und kommendes Jahr kräftig annagen. „Haushaltstechnisch fast nicht mehr zu vertreten“, heißt es. Im Haupt- und Finanzausschuss gab es zu dem Thema denn auch einigen Erklärungsbedarf durch den Geschäftsführer der Überwaldbahn gGmbH, Holger Kahl.

Auf 675.000 Euro beläuft sich bekanntermaßen der Finanzierungsbedarf inklusive Liquiditätslücke in den Finanzmitteln der Gesellschaft. Davon müssen bis zum Jahresende müssen 65.000 Euro durch die vier Gesellschafter bereitgestellt werden. „Ohne zusätzliche liquide Mittel tritt die Zahlungsunfähigkeit ein.“ Abtsteinachs Anteil hieran beträgt wie bei allen anderen Punkten auch 4,5 Prozent, somit knapp 3000 Euro.

611.000 Euro listete Kahl an Kosten auf, die zur Beseitigung vorhandener Mängel und weiterer Unterhaltungsarbeiten an Strecke und Fahrzeugen anfallen könnten. Wohlgemerkt könnten. Denn es stellte sich im Verlauf der Vorstellung und Diskussion heraus, dass sich einige Punkte der Liste eventuell anders entwickeln. „Ich wollte alles zusammenfassen und nicht scheibchenweise auf den Tisch bringen“, sagte der Geschäftsführer. Quasi ein Wort-Case-Szenario skizzieren.

Die Gelder sind laut Kahl notwendig, um den ordnungsgemäßen Betrieb in diesem und dem nächsten Jahr zu gewährleisten. Von dieser Summe muss die Gemeinde 27.500 Euro beisteuern. Unter anderem ist darin der zweite Teil der Arbeiten enthalten, die schon Anfang des Jahres auf Drängen der Aufsichtsbehörde angegangen wurden, damit die Solardraisine 2017 überhaupt rollen konnte.

Sanierungsarbeiten an Tunneln (50.000 Euro) und Brückenbauwerken (fast 160.000 Euro) sind darin ebenso enthalten wie der Freischnitt (20.000 Euro). An Ingenieurleistungen werden 24.000 Euro aufgeführt. 130.000 hat Kahl in seiner Kalkulation eingestellt, damit die Draisinen technisch so umgerüstet werden können, wie es die Aufsichtsbehörde verlangt. Denn sie müssen gegen Zurückrollen bei der Anfahrt gesichert werden.

Hier wie auch bei der Neukonzeption des Bergungskonzepts (210.000 Euro) machte er aber deutlich, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Möglicherweise lassen sich in Gesprächen kostengünstigere Lösungen erreichen. Es sei einiges im Fluss. So wie auch mit der Herstellerfirma Mühlhäuser. Kahl verdeutlichte, dass die Überwaldbahn-Gesellschaft in einer starken Abhängigkeit steht, was die technische Seite betrifft. „Wir haben kaum eigene Einblicke.“ Doch hier gibt es ebenso Lösungsansätze, sowohl mit der Firma als auch extern.

Was den Mandatsträgern fast noch mehr Kopfschmerzen bereitete, ist die Erhöhung des laufenden Zuschusses für die Folgejahre. Bisher 200.000 Euro, soll er ab 2018 dann 400.000 Euro betragen. Diese Summe teilt sich hälftig in Streckenunterhaltung und Betrieb auf. Das bedeutet 18.000 Euro im Jahr für Abtsteinach statt bisher 9000.

Bürgermeisterin Angelika Beckenbach machte die Rechnung auf, dass der Haushalt 2017 mit einem Planüberschuss von 47.000 Euro schließt. Bisher. Die ersten Hochrechnungen für 2018 liegen ihren Worten zufolge in ähnlicher Höhe. Wenn man diese Planergebnisse um den Zuschussbedarf reduziert, kommt man auf eine Größe, „der ohne Steuerungsmaßnahmen haushaltstechnisch fast nicht mehr zu vertreten ist“. Die künftigen Folgekosten „müssen wir in den Griff bekommen“. Sie wünschte sich eine belastbare Kostenaufstellung.

Beckenbach zeichnete aber auch die Konsequenzen bei Nichtzustimmung nach. Demnach wären bei einer Insolvenz einige Fragen zu klären. So etwa die mögliche Rückzahlung von Landesfördermitteln oder gezogener Vorsteuer. Dazu käme der Wegfall des touristischen Nutzens. Alles in Millionenhöhe. Auch entfalle damit die Möglichkeit, die Strecke nach Wegfall der Solardraisinenbindung für den ÖPNV zu nutzen. „Die Draisine ist für die ganze Region unstrittig eine Bereicherung“, hob sie hervor.

Kahl wies auf den „gigantischen Zeitdruck“ hin, da die Arbeiten bis Ende März erledigt sein müssen. Er sah noch viel Potenzial bei der Vermarktung: „Die Draisine muss von Anfang bis zum Ende ein Erlebnis sein“, sagte er. Etwa unter dem Stichwort Draisinenführerschein. Leider stecke das Marketing noch in den Kinderschuhen, weil der Geschäftsführer seit Amtsantritt vor eineinhalb Jahren als Troubleshooter gefordert war. Die Event- und Gastronomiemöglichkeiten in Mörlenbach und Wald-Michelbach seien sicher noch ausbaufähig. „Wir haben hier einen kleinen Schatz“, wies er auf die Einmaligkeit der Solardraisine hin.

 

Zwei Seelen wohnten in der Brust der Ausschussmitglieder. Sie sahen einerseits den Nutzen, befürchteten aber andererseits ein finanzielles Loch ohne Boden. Peter Jöst (CDU) kritisierte, „dass wir jetzt alle Kinderkrankheiten nachträglich beseitigen müssen“. Dazu kommt: „Keiner weiß, wo das Ende ist.“ Er wie auch seine Fraktionskollegin, Ausschuss-Vorsitzende Karin Oberle, stimmten gegen den (mit Mehrheit angenommenen) Beschlussvorschlag für die Gemeindevertretung, die Mittel bereitzustellen.

Thematisiert wurde die Abhängigkeit von der Herstellerfirma sowohl durch Jöst als auch durch Frank Wetzel (FWV). Aktuell sei diese noch gegeben, sagte Kahl, wenn man auch ein einer Lösung arbeite. Er scheue aber noch die „Schnittstellenproblematik“. Auch müssten Haftungsfragen geklärt werden, wenn sich andere Techniker an die Materie wagen. Das Ausmerzen des Zurückrollens sei bereits eine Auflage aus 2013 gewesen, die aber noch nicht erfüllt worden sei. Die Aufsichtsbehörde habe erst zugewartet, ob was geschieht.

Nachdem dies nicht der Fall war, wird jetzt mit dem Entzug der Betriebsgenehmigung zur kommenden Saison gedroht. Generell, so Kahl, „halte ich eine Lösung für machbar“. Allerdings bleiben seinen Worten zufolge die kostentreibenden Faktoren aufgrund der ursprünglichen Fahrzeugwahl bestehen. „Unser Ziel ist ganz klar, unter 400.000 Euro jährlichem Zuschuss zu bleiben“, meinte der Geschäftsführer auf eine entsprechende Frage von Janina Becker (FWV). Für die Liquidität reiche diese Summe aus – die Abschreibungen außen vor gelassen.

Kahl erwähnte außerdem, dass es seitens des Herstellers einen Vorschlag für einen Fünf-Jahres-Betreuungsvertrag gibt, nachdem dieser bisher nur jährlich lief. Er wird gerade geprüft. Ursula Jonasdofsky (SPD) monierte das „extrem kleinliche Vorgehen“ der Aufsichtsbehörde. „Wir haben darunter zu leiden.“ Diese bringe eine „wahnsinnstolle Idee“ fast zum Erliegen. Mit diesen Vorgaben „wird da nie wieder eine Lok drüber fahren“, befürchtete sie keine Zukunft für den ÖPNV.

Angebot ist noch größer als im vergangenen Jahr: Zum 21. Mal findet der Siedelsbrunner Weihnachtsmarkt statt

Der Weihnachtsmarkt im Wald-Michelbacher Ortsteil erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Jung und Alt. Ins Leben gerufen wurde er 1997 vom damals noch existierenden Verkehrsverein und wurde seitdem jährlich durchgeführt. Als einer der ersten in der Großgemeinde findet der Weihnachtsmarkt traditionell am ersten Adventswochenende statt, dieses Jahr am Samstag, 2., und Sonntag, 3. Dezember.

Zum 21. Mal dürfen sich die Besucher in der heimeligen Atmosphäre „Unter den Linden“ im ehemaligen Schulhof auf ein umfangreiches Angebot freuen, das sogar noch größer als im vergangenen Jahr ist. Damals war der Andrang so groß, dass die sehr zufriedenen Standbetreiber gleich wieder fürs nächste Jahr zusagten. „Jetzt sind wir mit unseren Platzkapazitäten am Ende“, so Ortsvorsteher Helmut Gremm. Mehr geht nicht.

Der Weihnachtsmarkt „ist aus dem Siedelsbrunner Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken“, sagt Gremm. Zehn Weihnachtsbuden stehen dieses Mal für die Gäste parat, dazu kommen noch vier weitere Anbieter aus dem Ort auf dem Gelände. Der TV 02 bietet wie in jedem Jahr im Musikpavillon schmackhaften Glühwein, Flammkuchen und Schmalzbrote an.

Natürlich dürfen traditionell Weihnachtsgebäck (Jutta Ulrich), Blumengestecke (Monika Scheuermann) und Bastelsachen (Doris Wenisch und Frau Sattler) als Angebote nicht fehlen. Des Weiteren gibt es heißen Apfelglühwein (Felix Wolf) und frisch gebackene Waffeln (Jalin Cee). Maximilian Böddicker von der Theatergruppe Siedelsbrunn bietet Crepes an. Bei Moni Schwebel gibt es Chili con carne, Fleischkäsbrötchen und Holunderpunsch.

Auch das Alten- und Seniorenheim Hardberg ist mit seinen leckeren Speisen und einer Feuerzangen-Bowle vertreten. Die Jugendfeuerwehr ist ebenfalls mit Getränken sowie Früchten im Schokomantel dabei und würde sich über den Besuch der Gäste freuen. Zum fünften Mal beteiligt sich der Schützenverein am Siedelsbrunner Weihnachtsmarkt. Hier gibt es weißen Glühwein, Jägermeister und Schnitzelbrötchen. Am Sonntag können sich Liebhaber von Kaffee und selbst gebackenen Kuchen beim Kindergarten verwöhnen lassen.

Zum Aufwärmen geht es zur Feuerwehr in den Schulungsraum. Dort stehen die Wehrmänner mit Getränken, Kartoffelsuppe und heißen Würstchen bereit. Die Feuerwehrleute würden sich über einen Besuch sehr freuen, haben sie sich doch mit eigenen Mittel im vergangen Jahr ein neues Mannschaftstransport-Fahrzeug angeschafft. Die Kasse ist jetzt leer und Geld für weitere Anschaffungen wird immer gebraucht.

Der Weihnachtsmarkt beginnt am Samstag, 2. Dezember, um 17 Uhr. Am Sonntag, 3. Dezember, öffnet der Markt bereits um 14 Uhr. Am Sonntagnachmittag umrahmen ab 16.30 Uhr die Jagdhornbläser des Schützenvereins Siedelsbrunn den Weihnachtsmarkt. Ab etwa 17 Uhr wird die Trachtenkapelle aus Kocherbach die Besucher mit weihnachtlichen Liedern auf die bevorstehende Adventszeit einstimmen. Zwischen 17 und 18 Uhr wird dann der Nikolaus erwartet, der für die Kinder eine kleine Überraschung dabei hat.

Sparkassen-Geldsegen für zwölf Abtsteinacher Vereine

Schöner Geldsegen für die örtlichen Vereine: Zwölf Organisationen aus Unter- und Ober-Abtsteinach sowie Mackenheim wurden von der Sparkasse Starkenburg im Rahmen ihrer jährlichen Ausschüttung aus den Überschüssen des Geldinstituts bedacht. 5700 Euro gingen dieses Mal im Rahmen des Aufteilungsschlüssels (2,40 Euro pro Einwohner) in die Gemeinde. Mit weiteren zehn Cent wird etatmäßig der Unesco-Geopark Bergstraße-Odenwald bedacht.

Der Abtsteinacher Filialleiter Volker Jöst dankte dem Gastgeber, dem neuen Kulturverein „KUMM“, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten im ehemaligen Mackenheimer Feuerwehrhaus. Hinter KUMM verbergen sich laut Schriftführer Andreas Arnold 30 bis 35 Bürger (von 185 Einwohnern), „die das Dorfgeschehen aktiv gestalten wollen“. Das kann über ein Grillfest sein, aber auch durch verschiedene Aktivitäten im Haus selbst. „Nur Parkplätze sind noch Mangelware“, meinte er schmunzelnd Richtung Bürgermeisterin Angelika Beckenbach.

„KUMM“ steht für eine Mischung aus „KUltur in MackenheiM“ und „Kumme und Mit Mache“. So unterschiedlich wie die Jahrgänge der Besucher sind auch die Ideen, wie man die Dorfgemeinschaft wieder stärken könnte: die Wiederbelebung des traditionellen Grillfestes, Kreativabende mit Backen, Basteln oder Handwerken sowie die Nutzung des Raumes für einen Kaffeetreff oder Public Viewing. Aber auch Gesundheitsthemen wie die Einrichtung eines Lauftreffs oder eines Yoga-Abends, eine Theatergruppe und die Nutzung für Vorträge und Erzählungen stehen im Raum.

Arnold freute sich darüber, „dass sich junge Familien zusammengetan haben, um etwas auf die Beine zu stellen“. Bei der Gemeindeverwaltung sei man mit den Anliegen bisher auf offene Ohren gestoßen. Das wird auch weiterhin so sein, bekräftigte die Bürgermeisterin. Sie drückte ihre Freude darüber aus, dass das ehemalige Feuerwehrhaus eine neue Bestimmung bekommt. „Wir werden die Nutzung noch formal regeln“, sagte sie. Alle Abtsteinacher seien eingeladen sich zu engagieren.

Gerade in Zeiten leerer Gemeindekassen seien Zuwendungen an die Vereine willkommen, betonte die Rathauschefin. Umso wichtiger sei es, dass man mit der Sparkasse einen Partner an der Seite habe, der sich engagiere. Beckenbach lobte, „die ehrenamtliche Arbeit der Vereine kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“.

Bereichsdirektor Knut Roggatz nannte die Spendenübergabe aus Sparkassensicht „einen den schönsten Termine“, weil damit das kulturelle, sportliche und soziale Leben vor Ort gefördert werde. Die Spende „soll auch Motivation für die weitere Arbeit sein“, sagte er. Mal entscheide im Gebiet der Sparkasse Starkenburg die Gemeinde, mal Bürgermeister und Filialleiter über die Aufteilung, verdeutlichte er. Man habe in diesem Jahr den ausgeschütteten Prozentsatz trotz des niedrigen Zinsniveaus beibehalten.

Roggatz betonte, dass gemeinnützige Vereine weiterhin keine Kontoführungsgebühr zahlen, obwohl dies eigentlich aus betriebswirtschaftlicher Sicht geboten sei. In Abtsteinach „verändern wir unsere Präsenz nicht“, hob er hervor. Auch die Öffnungszeiten blieben gleich. Bekanntlich ist ja im Neubau des Betreuten Wohnens gegenüber des Rathauses in Ober-Abtsteinach eine Sparkassen-Filiale im Gespräch. „Mit dem Standort Abtsteinach sind wir zufrieden“, sagte der Bereichsleiter.

Nachdem Volker Jöst die einzelnen Schecks unters Volk gebracht hatte, bedankte sich der stellvertretende Gemeindevertreter-Vorsitzende Willy Schröder, gleichzeitig VdK-Vorsitzender, im Namen aller Vereinsvertreter für die Spende. Vor den Leistungen der insgesamt 26 Vereine in Abtsteinach „muss man den Hut ziehen“, sagte er. Das Geld sei nicht nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“ für die Arbeit der Organisationen, sondern eine bedeutsame Summe für die Tätigkeit im Ort.

Schröder äußerte sich dankbar darüber, dass die Sparkasse in der Gemeinde weiterhin mit einer Filiale vertreten ist. Das sei in der heutigen Zeit auf dem Land nicht mehr selbstverständlich. Kurze Wege „sind nicht nur für die Vereine, sondern auch für die Bevölkerung sehr wichtig“, betonte er. Dem offiziellen Teil schloss sich ein gemütlicher an, bei dem man miteinander ins Gespräch kam.

Bedachte Vereine

Karnevalclub, Katholische Kirchenmusik, FC, Freiwillige Feuerwehr Ober-Abtsteinach, SG, Frauen- und Kindergymnastikverein, Freiwillige Feuerwehr Unter-Abtsteinach, Dorfwerkstatt, VdK, Tennisclub, katholische Jugend Abtsteinach, KUMM Mackenheim.