Mit drei Neuzugängen will der FC Odin Schönmattenwag in der Kreisliga B oben angreifen

Nach oben hin sind noch alle Chancen gewahrt, personell sieht es besser aus und die Spieler machen mit: Spielausschuss-Vorsitzender Toni Wurzel zieht eine positive Zwischenbilanz beim FC Odin. „Mit dem Verlauf der Runde sind wir zufrieden“, meint er zum bisherigen Abschneiden in der Bergsträßer Fußball-Kreisliga B. Bis auf die enteilte und quasi schon aufgestiegene SG Unter-Abtsteinach II trennen den Verfolger-Siebener nur drei Punkte. Alles ist möglich. Deshalb heißt die Devise von Trainer Jan Schörling auch: „Konstanz, Konstanz, Konstanz.“

Das Ziel zum Saisonstart lautete beim FC oberes Tabellendrittel. „Das haben wir ganz gut erreicht“, freut sich Wurzel. Er weiß aber auch, dass ein einziges Spiel über vier oder fünf Tabellenplätze entscheiden kann. „Wenn alle fit und an Bord sind, können wir vorn mitmischen“, sagt er. Um zu wissen, ob die Elf noch in den Aufstiegskampf mit eingreifen kann, gilt es abzuwarten, „wie wir aus der Winterpause rauskommen“.

Die Trainingsbeteiligung war Schörling zufolge durch den engen Kader und die vielen Verletzten etwas durchwachsen. „Die ist aber nötig, um 90 Minuten volle Leistung zu bringen“, weiß er. Gegen Ende der Hinrunde hin wurde es besser. „Da waren wir auf einem guten Weg.“ Deshalb kam die Winterpause fast ungelegen, ist aber praktisch, sodass sich alle auskurieren können.

Damit mehr Beständigkeit einkehrt, hat der FC bereits personell nachgelegt. Denn die fehlende Konstanz rührte auch daher, dass man bisher einen (zu) kleinen Kader hatte. „Wenn zwei oder drei wichtige Leute ausfielen, war es schwierig, die Leistung zu halten“, erläutert Wurzel. Das passierte nicht nur einmal, soll aber nach der Winterpause möglichst der Vergangenheit angehören. „Wenn die drei neuen mit einsteigen, haben wir in der Rückrunde ein paar Alternativen“, meint er.

Im Februar wird mit dem 18-jährigen Marcel Berbner ein Nachwuchstalent eingesetzt. Nico Helfrich, vorher beim TSV Aschbach, läuft ebenfalls mit auf wie auch Lars Keßler, zuvor bei der Eintracht 1b aus Wald-Michelbach aktiv. Mit Jonas Werner, der sich wieder in Richtung seines Wohnorts Eulsbach orientierte, gibt es nur einen Abgang. „Ich bin sehr froh über die Neuzugänge“, ergänzt Schörling. Das belebt die Konkurrenz innerhalb der Mannschaft. Ihn freut es daneben, dass der Langzeit-Verletzte Patrick Brand im Frühjahr wieder einsteigen will.

Die Planung für die kommende Saison läuft ebenfalls schon, verrät Wurzel. Natürlich würde der Verein gern Spielertrainer Jan Schörling halten. Entschieden ist noch nichts, „aber wir sind guten Mutes“, so der Spielausschuss-Vorsitzende. Daneben hält der FC auf dem Spielermarkt Ausschau nach weiteren Kickern.

„Die ersten drei oder vier Begegnungen sind entscheidend“, betont Wurzel mit Blick auf den Start aus der Winterpause. Wenn der FC gut loslegt und die Euphorie mitnimmt, könnte man durchaus beim Ringen um den zweiten Platz mitreden, denkt er. „Die Jungs haben es selbst in der Hand“, hebt Wurzel hervor. „Das Umfeld passt und wir haben einen super Trainer“, sagt er.

Trainingsstart soll Ende Januar sein, wenn es die Platzverhältnisse zulassen. Sonst weicht der FC Odin ins Haus des Gastes von Schimmeldewog aus. Vorbereitungsspiele gibt es dann je nach Wetterlage. Nachdem der Verein in den vergangenen Jahren schlechte Erfahrungen mit Hallenturnieren machte, lässt man diese aufgrund der hohen Verletzungsgefahr dieses Mal ausfallen. „Bis der reguläre Spielbetrieb startet, wollen wir aber bisschen Abwechslung reinbringen“, hofft Toni Wurzel.

Ob das Nachholspiel beim Ligavierten Fehlheim Ende Februar stattfindet, steht noch in den Sternen. Der dortige Naturrasen ist ziemlich anfällig. Die erste reguläre Partie gegen den Tabellenvorletzten FC Fürth II ist dann gleich dazu geeignet, Selbstvertrauen und Punkte zu tanken. „Wir wollen in diesen beiden Begegnungen unsere Leistung komplett abrufen“, ist der Wunsch von Spielertrainer Schörling.

Spielerisch sieht er seine Elf topfit. Schörling spricht dem Team ein Riesenlob aus, wie es mitzieht. Ansetzen will er bei der mentalen Einstellung. „Auf dem Platz muss der Kopf frei sein“, sagt er. Daran will Schörling weiter arbeiten. „Fußball spielen können wir bereits alle“, lacht er. Nach der Pause will er immer von Spiel zu Spiel schauen. Gerade weil sieben Teams praktisch gleichauf liegen, ist die Konstanz sehr wichtig. Vielleicht ist es durch diese auch möglich, sich einen kleinen Abstand zu erarbeiten, so seine Hoffnung.

Als kleiner Verein hat der FC seinen Worten nach ganz andere, schwierigere Voraussetzungen als größere Teams, die noch eine zweite Mannschaft aufstellen können. „Wir wollen das Optimale herausholen“, sagt er deshalb. Sollte es am Ende der Runde der zweite Platz der Kreisliga B sein, der zu den Relegationsspielen berechtigt, „nehmen wir den natürlich auch gern mit“, grinst Schörling.

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Am 13. Januar ist es wieder soweit: Schlachtfest des MGV Unter-Schönmattenwag

Bei seinem traditionellen Schlachtfest kann der MGV Sängerbund auf den guten Hunger nicht nur der Einwohnerschaft aus „Owwer-„ und „Unner-“, also den beiden Schimmeldewäer Ortsteilen, sondern auch der Gäste von weiter her zählen. Die knapp 170 Plätze im Sängerheim an der Hauptstraße Süd sind nach dem Worten des Vorsitzenden Christian Jöst immer „ruckzuck belegt“, wenn sich um 18 Uhr die Pforten öffnen. Am Samstag, 13. Januar, ist es wieder soweit, dann geht das Beste aus Küche und Keller über die Theke.

Odenwälder Wurstsuppe, Wellfleisch mit Sauerkraut, hausgemachte Würstchen sowie Schwarze Brüh und Erbsenbrei sind die Bestandteile des reichhaltigen Büffets, an dem sich jeder Gast nach Herzenslust bedienen kann. Wem das zu üppig ist, für den gibt es als Alternative Bratwurst mit Sauerkraut. Zur Zubereitung des Erbsenbreis stellen sich die Aktiven des MGV Sängerbund Unter-Schönmattenwag im Vorfeld selbst in die Küche. Der Rest wird wie jedes Jahr vom örtlichen Metzger Dingeldein bezogen, der für seine gute Qualität bekannt ist.

Um das deftige Essen zu genießen, muss man allerdings nicht zwingend im Sängerheim Platz nehmen. Es ist auch ein Verkauf außer Haus oder neudeutsch „to go“ möglich. „Seit Beginn wurde das Schlachtfest immer sehr gut angenommen“, freut sich die zweite Vorsitzende Anette Wiegel über die schöne Resonanz auf diesen Start ins prall gefüllte Veranstaltungsjahr des Vereins.

 

 

Info: Platzreservierung ist bei Hans Ehret, Telefon 06207/1694, möglich.

Blasmusik Schimmeldewog unternimmt beim Weihnachtskonzert eine abwechslungsreiche Reise durch die Musikwelt

Ein monumentaler, fanfarenartiger Beginn, der das ganze Kirchenschiff ausfüllt, macht klar, wohin die weihnachtliche Reise mit der Blasmusik Schimmeldewog gehen würde. Bei seinem traditionellen Konzert am zweiten Weihnachtsfeiertag entführt das Ensemble die Besucher in der vollbesetzten Kirche St. Johannes der Täufer nicht nur in die besinnliche Weihnachtswelt, sondern unterhält auch mit Pop- und Rocksongs sowie Film- und traditionellen Melodien.

„Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss ist ein Beginn, der aufhorchen lässt. Wie das Orchester mächtig-musikalisch auftrumpft, dass die bekannten Klänge auch außerhalb noch gut zu hören sind, zeigt bereits jetzt die Klasse der 27 Musiker mit ihrem Dirigenten Christian Schuppel. Der übernahm nach den Sommerferien den Taktstock und machte sich auch gleich daran, die ersten Weihnachtsstücke aufzulegen. Wie sowieso das komplette Programm von der Auswahl her seine Handschrift trägt.

Vom fiktiven Denker Nietzsches mit dem Namen des persischen Religionsstifters hinauf auf die Dolomiten: Dr. Albrecht Bärenz bringt den Zuhörern in seiner launigen Moderation die einzelnen Stücke und ihren Hintergrund näher. Schuppel, auf seinem Podest alle überragend, weiß nicht nur in dem Lied von Jacob de Haan das Orchester zu Höchstleistungen anzuspornen. Erst getragen, geht’s nach einem Break in der Mitte plötzlich sehr flott die Bergkette hoch, zeigen die Ensemble-Mitglieder ihr Können.

Zu „Ave Maria“ in der Version von Franz Schubert fügt sich prächtig in die stimmungsvoll-weihnachtlich dekorierte Kirche. Rechts die Krippe, hinten die schön geschmückten Bäume, dazu noch das sowieso schon beeindruckende Ambiente des Gotteshauses: Es passt einfach, wie auch Bärenz ausführt. Es gibt viele Variationen dieser „sehr schönen Melodie“. Getragen-ruhig unter dem Einsatz der Querflöten zeigt die Blasmusik, wieso Schuberts Variante zu diesen zählt.

„Camille“, das André Waignein seiner Tochter widmete, sieht Manfred Kunkel mit einem Flügelhorn-Solo. Dominiert erst sein Instrument das Klangbild, setzt das Orchester mittendrin machtvoll ein, übernimmt die Leitung, sodass aus dem Song fast schon ein flotter Marsch wird, gibt sie zum Schluss hin aber auch wieder ab. Über das folgende „Amazing Grace“ muss man keine Worte mehr verlieren.

Vor dem geistigen Augen lässt das Orchester machtvoll den Bergwind blasen, als es beim „Mountain Wind“ von Martin Scharnagl die Hügel musikalisch erklimmt, sich auf den höchsten Gipfel empor schwingt und vom Gipfelkreuz aus einem gewaltigen Rauschen gleich die Instrumente zur Geltung kommen lässt. Besonders Jörg Abelshauser an der Trompete, aber auch die drei Schlagzeuge mit Pauken, drei Posaunen, zwei Tuben, vier Trompeten, vier Tenorhörner, ein Waldhorn, sieben Saxophone, fünf Klarinetten und zwei Querflöten sorgen für den vollen Klang an diesem späten Nachmittag.

Wahrlich europäisch wurde es mit „Freude schöner Götterfunken“, dem als Europahymne verwendeten Stück von Ludwig van Beethoven. Da sitzt jeder Ton, da passt jeder Einsatz – wie bei den anderen Stücken auch belohnt reicher Beifall die Musiker und ihre Leistung. Was passt besser in eine Kirche als das „Amen“ von Pavel Stanek, das das Ensemble auf seinen Instrumenten mit jeder Pore atmet.

„Who wants to live forever”, 1986 von den Queen-Mitgliedern Brian May und Freddie Mercury geschrieben, hatte fast einen prophetischen Charakter. Denn der Sänger war damals schon an Aids erkrankt und wusste um sein baldiges Lebensende. Wie das Orchester die Titelmelodie aus den Highlander-Film mit Christopher Lambert interpretiert, entführt die Zuschauer auf die grünen Hügel der schottischen Highlands und deren unendlichen Weiten, lässt sie teilhaben an der gesamten, fulminanten Power des Klangkörpers.

Ob es noch die schwedischen Pop-Giganten von Abba mit „The way old friends do“ oder „Cinderella‘s Dance“ von Karel Svoboda aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sind – die Blasmusik beweist einmal mehr, wie breitgestreut ihr Repertoire ist. „Happy Christmas” von Manfred Schneider als Abschluss unterstreicht ebenso diese Vielfältigkeit und entlässt ein begeistert applaudierendes Publikum mit der Erkenntnis in den Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages, mal wieder einem musikalischen Highlight beigewohnt zu haben.

MGV Sängerbund Unter-Schönmattenwag ehrt bei Weihnachtsfeier seine treuen Mitglieder

Wohl dem Verein, der auf solch langjährige Mitglieder wie der MGV Sängerbund zählen kann. Viele Jahrzehnte halten die Schimmeldewäer ihrem Gesangverein die Treue. Sei es im Hintergrund als fördernde Mitglieder wie 70 Jahre Franz Ritter oder in vorderster Front als aktive Sänger 60 Jahre Peter Ritter und Hans Ostermeyer. Ihnen wurde unter anderem im Rahmen der Weihnachtsfeier im Haus des Gastes mit Urkunde und Präsent gedankt.

Eingebunden waren die Ehrungen in ein buntes Programm, mit dem der Verein traditionell das an Ereignissen reiche Jahr beschließt. Den Auftakt der Aufführungen machte der Kinderchor unter Leitung von Katharina Zink. „Feliz Navidad“ bekam ebenso viel Beifall wie ein folgendes Weihnachtsgedicht. Zwischendurch war der Nikolaus mit seinem Schlitten, vier Engeln und Knecht Ruprecht in die Halle gekommen und hatte etliche Geschenke im Gepäck. Katharina Zink gab als Solostück noch ein vertontes Weihnachtsstück zum Besten.

„Gloria in Excelsis deo“, „We wish you a merry christmas“ und „The first noel“ hießen die drei Stücke des Frauenchors mit seiner Dirigentin Anna Stumpf. Nach dem Essen waren dann die Männer dran. Hans-Joachim Karl dirigierte das Ensemble bei „Das ist die Nacht“ und „Wintermächtges Schweigen“. Allen drei Chorleitern dankte Vorsitzender Christian Jöst im Rahmen der anschließenden Ehrungen. „Das ist eine sehr lange Zeit“, meinte er mit Blick auf die Jahrzehnte fortwährende Treue der Mitglieder. Ein Verein könne sich glücklich schätzen, sie in seinen Reihen zu haben.

Mit dem abgelaufenen Sängerjahr zeigte sich Jöst „mehr als zufrieden“. Die drei Ensembles entwickelten sich musikalisch stetig weiter. Der Vorsitzende freute sich deshalb schon jetzt auf die nächsten Ziele, die der Verein im kommenden Jahr angehen will. Dazu zählt das hessische Chorfestival, bei dem auch um den Meisterpreis gesungen wird. Außerdem ist in den Herbstferien eine Chorreise nach Italien geplant. Dazu kommen noch die traditionellen Veranstaltungen wie Mai- oder Oktoberfest.

Katharina Zink, Anette Wiegel, Marisa Egner, Erich Arnold und Andreas Jurcza führten als Abschluss der Weihnachtsfeier den Sketch der fünf Nikoläuse auf. Die wollten eigentlich in Ruhestand gehen und setzten ihr Kündigungsschreiben auf. Aber wie es so kommt: Beim Schwelgen in Erinnerungen wurde das Quintett doch wieder weich.

Info: Am 6. Januar findet die Winterwanderung des MGV Sängerbund Unter-Schönmattenwag statt. Anmeldungen sind bis zum Jahresende bei Christian Jöst unter Telefon 06207/9257939 oder E-Mail christian.joest@mgv-unterschoenmattenwag.eu möglich.

 

Ehrungen beim MGV Unter-Schönmattenwag

Drei Jahre Kinderchor: Natascha Freudl, Hannah Ehret, Franziska Waldhauser, Lea Spreng

Aktive Sänger: 15 Jahre Erich Arnold, Werner Arnold, 20 Jahre Ernst Siefert, 30 Jahre Holger Ehret, 45 Jahre Hans Sauer, 50 Jahre Hans Ehret, 60 Jahre Peter Ritter, Hans Ostermeyer

Passive Mitglieder: 25 Jahre Matthias Staat, Hans Vogel, Wolfram Walter, Bernhard Walter, Wolfgang Wojcik, Mike Schmitt, Jürgen Sauer, 70 Jahre Franz Ritter

Großer Andrang bei der Jugendweihnachtsfeier des FC Odin Schönmattenwag

Großer Andrang bei der Jugendweihnachtsfeier des FC Odin im Sportheim. 35 Kinder und noch einmal so viele 35 Eltern waren der Einladung des Vereins gefolgt. Jugendleiter Michael Walter blickte aufs abgelaufene Jahr zurück und gleichzeitig nach vorn. So war die FC-Odin-Jugend Einlaufkinder beim Zweitligaspiel SV Sandhausen gegen Greuther Fürth. An Fronleichnam wurde das eigene Turnier ausgerichtet. Außerdem besuchte man mehrere Freundschaftsturniere anderer Teams.

Ein großer Erfolg war das Fußballcamp des SV Sandhausen in den Herbstferien, das auch 2018 wieder veranstaltet wird. Walter bedankte sich bei bei Martin Neff und Manuel Weihrauch für die Betreuung des Teams sowie bei den Eltern für die Unterstützung bei Auswärtsfahrten und für die Bewirtung bei Heimspielen. In seinem Ausblick erwähnte er fürs kommende Jahr eventuell die Gründung einer D-Jugend.

Weiterhin ist der FC auf möglichst viel Hilfe angewiesen. „Ohne Unterstützung ist eine Jugendabteilung nicht möglich“, sagte Walter. Woran es immer mangelt, sind Trainer und Betreuer für die vielen Kinder. Danach ging es auch gleich zum gemütlichen Teil über. Nach dem Essen bekamen die Kleinen noch Besuch von Nikolaus Mathias Möst, der für alle Kinder ein Geschenk parat hatte. Danach klang die Weihnachtsfeier langsam und gemütlich aus.

Der FC Odin hat in diesem Jahr zum ersten Mal seit Jahren wieder eine eigene E-Jugend gemeldet. Bei 15 Spielen konnten immerhin zwei Siege geholt. Die Kids erzielten 19 Tore. Trainiert werden die Kleinen Dienstag und Donnerstag ab 16.30 Uhr von Manuel Weihrauch und Martin Neff. Weiter gibt es noch die Bambini-Mannschaft, die jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr trainiert. Wer Lust hat beim FC Odin zu spielen – egal welchen Alters – ist immer willkommen.

Infos unter http://www.fc-odin.de oder bei Michael Walter unter 0176/48659947

 

 

Weihnachtsfeier des VdK-Ortsverbands Schönmattenwag: Ohne das Ehrenamt wäre vieles nicht möglich

Eine besinnliche Weihnachtsfeier verlebten die Mitglieder des VdK-Ortsverbands Schönmattenwag im katholischen Gemeindehaus. Das zeigte sich an diesem Nachmittag mit 70 Gästen vollbesetzt. Unter diesen waren auch Bürgermeister Dr. Sascha Weber, der dem Sozialverband im Ortsteil erstmals seine Aufwartung machte, und Ortsvorsteher Hans-Dieter Martin. Beide wurden von der Vorsitzenden Renate Lautenschläger ebenso begrüßt wie Gabriele Forrester, die für die musikalischen Beiträge zuständig war.

Lautenschläger, die ihrem Vorstandsteam für die Arbeit im abgelaufenen Jahr dankte, widmete sich in ihren Worten dem Thema Ehrenamt. 13.000 Ehrenamtliche seien auf VdK-Ebene allein im Bereich Hessen/Thüringen aktiv, sagte sie. 65.000 seien es deutschlandweit. Damit sei man in punkto Engagement wahrscheinlich an der Spitze aller sozialen Verbände. Ohne die Freiwilligen, meinte sie, wäre es ein „seelenloses Unternehmen“, das die Mitglieder nur verwalte.

Das schönste Kompliment sei immer die positive Rückmeldung der Mitglieder. Wenn es heißt, „der VdK hat geholfen“, dann gibt dies Lautenschläger zufolge ein schönes Gefühl. „Man fühlt sich wohl.“ Die Vorsitzende ging auch auf die zunehmende Armut in Deutschland ein, die den Einsatz für einen starken Sozialstaat immer brandaktuell mache.

In der Vorweihnachtszeit sei viel von Nächstenliebe die Rede, so Lautenschläger. Diese sollte aber nicht nur auf diese wenigen Wochen beschränkt sein. Zwischen 2006 und 2016 habe sich das Armutsrisiko in Hessen von zwölf auf 15,1 Prozent erhöht, sagte sie. Die Politik müsse endlich den Ernst der Lage erkennen und handeln, forderte die Ortsverbandsvorsitzende.

Auch Weber und Martin betonten die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Einsatzes. Ohne diesen sei die Gesellschaft viel ärmer. Der Staat ist ihren Worten zufolge in manchen Bereichen bereits darauf angewiesen, „dass sich die Bürger engagieren“. Sonst sei einiges nicht möglich. Bevor es Kaffee und Kuchen gab, unternahm Gabriele Forrester mit der Vorsitzenden sowie Bürgermeister (als Kutscher) und Ortsvorsteher mit weiteren Beteiligten eine lustige Schlittenfahrt, in die der ganze Saal eingebunden war.

Vorstandsmitglied Christa Kani erzählte im Anschluss eine lustige Weihnachtsgeschichte. Im „Unschuldigen Dieb“ waren immer Plätzchen weg, aber keiner wollte es gewesen sein. Irgendwann wurde der Hund beobachtet, der das ganz vorsichtig schaffte, etwas zu klauen. Zwischendurch sangen die Besucher zusammen mit Forrester immer wieder ein paar Lieder. Renate Lautenschläger zeigte eine Power-Point-Präsentation vom diesjährigen Ausflug ins Zillertal, bei der es durch ihre lustige Moderation einiges zu lachen gab.

Nikolaus Heinz Höfler löste danach in natura die Schoko-Nikoläuse auf den Tischen ab. Die stammten von der Wilhelm Eberhardt Back- und Schokoladenfabrik aus Beerfurth, die seit 1932 zuerst Lebkuchen, später verschiedene Sorten Weihnachtsgebäck und Schokoladenfiguren nach traditionellen Rezepten und Verfahren herstellt. Mit Rauschebart und Mantel hatte Höfler Präsente für die Mitglieder im Gepäck. Wer nicht dabei sein konnte, bekommt es vorbeigebracht.

Das 70-jährige Bestehen des VdK-Ortsverbands im kommenden Jahr war das Thema von Renate Lautenschlägers Blick in die Zukunft. Sie wies auf die einzelnen Veranstaltungen hin. Bei diesen sind die Gäste jedes Mal als Jubiläumsgeschenk zu Kaffee und Kuchen eingeladen, was es sonst nur bei der Jahreshauptversammlung gibt. Start ist am Mittwoch, 14. März, mit einem Info- und Kaffeenachmittag, bei dem Polizeihauptkommissarin Christel Shelton referiert.

Info: Mehr zum VdK-Ortsverband und seinen Veranstaltungen unter www.vdk.de/ov-schoenmattenwag. Dort sind auch Bilder der Weihnachtsfeier zu finden.

Georg Klos singt seit 60 Jahren: Weihnachts- und Familienfeier des Gesangvereins Harmonie Ober-Schönmattenwag mit Ehrungen

Ehrungen und Musikvorträge standen im Mittelpunkt der diesjährigen Weihnachts- und Familienfeier des Gesangvereins Harmonie im Haus des Gastes. Dabei wurde Georg Klos für seine 60-jährige aktive Sängertätigkeit geehrte. Er erhielt vom Vorsitzenden des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald, Wolfgang Schlapp, und dem Vereinsvorsitzenden Christof Klos Urkunde, Ehrennadel und Präsent des hessischen Sängerbundes und des deutschen Chorverbands überreicht.

Der zweite Vorsitzende Dieter Walter leiht der Harmonie bereits seit 40 Jahren seine Stimme. Dafür wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft wurde Heinz Ballmann von Christof Klos geehrt. 60 Jahre ist der gebürtige Schimmeldewäer Peter Trumpfheller dabei. Er wohnt allerdings in den Vogesen und konnte nicht bei der Feier vorbeischauen. Die findet im Haus des Gastes statt, seitdem das 1982 erbaut wurde. Vorher war der Verein in örtlichen Gastwirtschaften unterwegs, die aber zu klein wurden.

Beide Laudatoren bedankten sich bei den Jubilaren für deren jahrzehntelange Mitgliedschaft und die immerwährende Unterstützung, die sie stets zum Wohl des Vereins und des Chorgesangs leisteten. Sie erhielten Urkunden sowie ein Präsent. Einen Blumenstrauß gab es für die Ehefrauen der Jubilare, die ihre Männer immer mal wieder für Probentermine oder Veranstaltungen entbehren müssen. Den auswärtigen Sängern, die jedes Mal ein paar Kilometer bis zur Harmonie zurücklegen, dankte der Vorsitzende ebenso wie den vier jüngsten Sängerinnen unter 18 Jahren. Er selbst erhielt für seine Arbeit als Vereinschef und Vizechorleiter ebenfalls Dankesworte.

Das kommende Jahr bringt durch die Feierlichkeiten zum 140. Jubiläum der Harmonie verschiedene Großereignisse mit sich. Klos gab einen kleinen Ausblick auf das Anstehende. Dem Theaterwochenende im März folgt am 21. und 22. April eine geballte Chorprobe in Bad Soden. Natürlich steht dort auch die Vorbereitung aufs große Jubiläumswochenende Ende Oktober im Vordergrund. Der Odenwälder Shanty Chor ist am Samstag, 5. Mai, im Haus des Gastes mit seinem neuen Programm „Dorscht“ zu sehen. Im Sommer gibt es wieder den Kohlenmeiler auf der Raubacher Höhe.

Eingerahmt waren die Ehrungen in die musikalischen Aufführungen des gemischten Chores unter der Leitung von Dirigentin Ria Günther. Der Vorsitzende bedankte sich auch bei ihr für die musikalische Arbeit im abgelaufenen Vereinsjahr. Für die Betreuung des Sängerheimes richtete Klos Dankesworte an Patrick und Michael Walter sowie an Notenwartin Anika Klos. Sie erhielten gleichfalls ein Präsent.

Mit sechs Liedern stimmte der gemischte Chor nach dem Essen auf die Weihnachtszeit ein. „Weihnachten bitte wenden“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Let my light shine bright“ oder „Somebody’s knockin‘ at my door“ wurden unter der Leitung von Ria Günther zu Gehör gebracht. Es gab außerdem einen Auftritt der Harmonie-Blasgruppe.

Mathias Sauer am Tenorhorn, Hannah Klos und Emily Uhrig auf den Flöten sowie Ulrike Klos am Saxophon und Christof Klos an der Gitarre hatten verschiedene besinnliche Lieder wie „Fröhliche Weihnachten“, „Tochter Zion“ oder „Es wird scho glei dumpa“ im Gepäck und erhielten dafür viel Applaus. Die Bläsergruppe aus Wald-Michelbach unterhielt mit alpenländisch-weihnachtlicher Folklore. Mitsingen war ganz zum Schluss angesagt, also die fünf Musiker „O du Fröhliche“ anstimmten.

Mit der reichhaltigen Tombola, wiederum sehr unterhaltsam von Donat Skroch moderiert, klang die diesjährige Weihnachts- und Familienfeier der Harmonie aus. Vereinsmitglieder, Geschäftsleute und Gaststätten hatten die Gewinne zur Verfügung gestellt, der Verein noch ein paar hinzugekauft. Skroch wusste selbst die absurdesten Gewinne in nette Worte zu verpacken und den manchmal etwas gequält lächelnden Losbesitzern schmackhaft zu machen. Einen Stoffminion für die Autorückbank braucht doch jeder. Oder eine große Dose Nivea-Creme: passt in jedes Bad. Dazu noch ein undefinierbares Kissen und die eigene Couch hat gleich einen schönen Farbtupfer