MGV Unter-Schönmattenwag holt mehr Punkte als doppelt so große Chöre

Wie die Wettbewerbsteilnahmen für den MGV Sängerbund im vergangenen Jahr endeten, begannen sie in diesem wieder: überaus erfolgreich. Der Männerchor nahm am Chorwettbewerb in (Graben-)Neudorf teil und räumte dort alles ab, was es zu gewinnen gab. Klassensieg, Dirigentenpreis, Tagesbestleistung und Tageshöchstwertung durften die Sänger mit nach Hause nehmen. Vorsitzender Christian Jöst freute sich besonders, diese Auszeichnung gegen teilweise mehr als doppelt so große Chöre ersungen zu haben.

Mit drei Liedern trat der MGV unter der Leitung von Hans-Joachim Karl in der Klasse M3 der großen Männerchöre an: Von den „Drei Stycken för Manskör“ von Sven-David Sandström wurden das Kyrie und Agnus Dei gesungen. Zu Gehör kamen außerdem „Kung Lilienkonvalije“ von David Wikander und „Vive l’amour“ im Arrangement von Alice Parker und Robert Shaw, bei dem Jöst den Solopart übernahm. 281 Punkte und damit die meisten holten die Überwälder mit diesen Stücken, zwei Mal 94 und einmal 93.

Der MGV gewann damit nicht nur die eigene Klasse gegen Heiligkreuzsteinach, sondern holte auch die Tagesbestleistung bei den Männerchören ab M3 aufwärts. „Es ist sehr hoch einzuschätzen, dass wir uns als kleiner Chor mit 25 Mann gegen große mit 60 oder 75 Sängern wie etwa Baiertal durchgesetzt haben“, freute sich Jöst. Außerdem holte man die Höchstwertung aller etwa 25 Chöre, die an diesem Tag in Neudorf auftraten.

Die jetzigen Erfolge sind für ihn „eine Fortsetzung der hochklassigen und konstanten Leistungen“, die der Chor schon seit Jahren bringt. Er sieht den Klangkörper bestens gerüstet, um auch in Zukunft erstklassige gesangliche Leistungen abzuliefern. Das Engagement der Aktiven trägt dazu bei, „dass wir weiterhin auf einem solch hohen Niveau tätig sein können“.

Beste Voraussetzungen also, um bei den weiteren Wettbewerben in Erbach/Taunus am 26. Mai und beim hessischen Chorfestival in Bad Schwalbach am 16. Juni reüssieren zu können. Die Sänger fiebern besonders dem Singen um den Hessenmeister-Titel entgegen. „Wir freuen uns über interessierte Fans“, betont der Vorsitzende. Die hatten den Verein bereits in Neudorf unterstützt. Im Bus nach Bad Schwalbach sind noch ein paar Plätze frei. Anmeldungen sind bei jedem Sänger möglich. Parallel zu diesem Chorfestival findet dort auch die Bundesgartenschau statt.

Hans-Joachim Karl war in Neudorf außerdem noch mit dem Bruderchor aus Ober-Flockenbach dabei. Der holte ebenfalls Dirigenten- und Klassenpreis, die zweithöchste Tageswertung mit 280 Punkten und die kleine Tagesbestleistung. Das belegt wieder einmal „die hervorragende Leistung von Hajo in all seinen Chören“, hebt Jöst heraus. Glückwünsche gehen deshalb von Unter-Schönmattenwag nach Ober-Flockenbach.

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Proppenvolle Zelte beim Maifest des MGV Unter-Schönmattenwag

Wenn der MGV Sängerbund zu seinem traditionellen Grill in den Mai ruft, dann kann er sich an zwei Tagen über ein volles Zelt freuen. Wobei ein Zelt ja viel zu kurz gegriffen ist. Sieben aneinander gebaute waren es dieses Mal, da zusätzlich zu den sechsen von vergangenem Jahr noch ein weiteres errichtet wurde. Das diente am Montagabend der Musik, am Dienstag wurde dort die reicht gefüllte Kaffee- und Kuchentheke aufgebaut.

An beiden Tagen war es zu den Hoch-Zeiten brechend voll auf dem Kerweplatz. Der vorabendliche Start in den Maifeiertag ging es gemächlich los, um aber später umso voller zu werden. Bereits am frühen Abend trudelten zahlreiche Wanderer und Besucher bei den Sängern ein. Die kamen (am Sonntag) zum einen von befreundeten Vereinen wie der Union Wald-Michelbach und dem Sängerbund Flockenbach, zum anderen aber auch aus der weiteren Umgebung.

Denn die super Stimmung bei den Schimmeldewäern hat sich ebenso herumgesprochen wie das leckere Essen. An beiden Tagen gab es Haxen zum Grill zusätzlich zu den „normalen“ Maifeier-Speisen. Am Sonntag sind die Renner immer die von Heinz Fischer im Schweiße seines Angesichts frisch zubereiteten Schnitzel mit Pommes und Salat. Die gingen weg wie warmen Semmeln, sodass Fischer zwischendurch Nachschub holen musste.

Am späteren Abend wurde dann gerockt „Thousand Years Later“ spielten alte Klassiker und neue Hits hoch und runter. Benedikt Staat (Drums), Benedikt Breitwieser (Bass, Backgroundgesang), Sven Dörsam (Gitarre), Tobias Walter (Backgroundgesang, Percussion), Katharina Zink und Timo Walter (Gesang) wurden von Janina Becker am Keyboard unterstützt. Alle Tische und Bänke waren besetzt, vor der Bühne wurde kräftig getanzt, selbst in den Gängen war kein Durchkommen. „Wir haben mit zehn Leuten ausgeschenkt, als so viel los war“, lachte MGV-Vorsitzender Christian Jöst.

Die Band bewies viel Durchhaltevermögen, die Zuschauer aber noch mehr. Drei Sets spielte die Gruppe bis 1.30 Uhr. Da dann noch lange nicht Schluss war, wurden etliche Zugaben drangehängt. Knapp 60 Songs umfasst das TYL-Repertoire. „Schützenjägerzeit“ oder „Bitte mit Sahne“ wechselten sich ab mit „Hollywood Hills“ oder „Angel“.  „Wunder gibt es immer wieder“ und „Die Hölle morgen früh“. „Westerland“ von den Ärzten oder „Ein Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews gehörten ebenso zum Set wie „Bed of Roses“ von Bon Jovi oder „Purple Rain“ von Prince.

Die „Neue Deutsche Welle“ mit Peter Schillings „Major Tom“, „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang, aber auch „Über sieben Brücken“, bekannt geworden durch Peter Maffay, kamen ebenso zu ihrem Recht. Tina Turners „Simply the best“ oder „Proud Mary“ von CCR zeigten die rockige Seite. „Die Gäste kommen von weither, um die Band zu sehen“, weiß die zweite Vorsitzende Anette Wiegel.

Als die Musiker fertig waren, waren es die Gäste noch lange nicht. Es war schon hell am Dienstag, als sich die letzten auf den Heimweg machten. „Es war am Abend eindeutiger voller als im vorigen Jahr“, freute sich Wiegel. Die letzten konnten fast die ersten begrüßen, die dann am Morgen zum Frühschoppen vorbeikamen. Der wird traditionell von der Blasmusik Schimmeldewog umrahmt. Trompetenecho, Böhmischer Traum, Ich war noch niemals in New York und  zum Abschluss das Schimmeldewäer lauteten einige der Songs, mit denen die 25 Männer und Frauen über die Mittagszeit bestens unterhielten. Kaum waren sie fertig, setzte auch schon der Sturm auf die Kaffee- und Kuchen-Theke ein.

Frauenchor-Mitglieder und Ortsbevölkerung hatten dafür gesorgt, dass ein reiches Angebot für die Schleckermäuler zur Verfügung stand. Wie überhaupt der Sängerbund auf eine große Hilfsbereitschaft  zählen kann, wenn er zu seinen Festen ruft. Seit 1989 wird in den Mai gefeiert, anfangs noch  in einem Zelt. Um die 60 Leute dürfte der Verein in diesem Jahr an den beiden Tagen im Einsatz gehabt haben, meinte Schriftführerin Anja Freudl.

Die hatten am Dienstag noch  einmal bis in  den Abend hinein viel zu tun. Erst dann machten sich die letzten Maiausflügler schweren Herzens auf den Heimweg. Bereits vor einer Woche war der Zeltaufbau gestartet, ehe noch vor dem Wochenende alles fertig war und am Montagmorgen die Restarbeiten stattfanden. „Es hat alles super geklappt“, freute sich Jöst.

Der Sonntagnachmittag gehörte dann den Kindern. Die freuten sich sowieso, als sie bei immer mehr aufklarendem Himmel unter der wärmenden Sonne auf dem Spielplatz herumtollen durften. Als die Wolken immer mehr verschwanden, wurde auch die Hüpfburg aufgeblasen, auf der die Kids herumtollten. Petra Walter bot Kinderschminken an, das ebenfalls gerne in Anspruch genommen wurde.

ÜWG-Big Band und Blasmusik mögen’s beim Konzert in Schönmattenwag klassisch

Wenn „ÜWG Big Band meets Friends“ drauf steht, ist immer ein gehaltvoller musikalischer Cocktail drin. Schon zum sechsten Mal hatte sich das Ensemble des Überwald-Gymnasiums musikalische Freunde eingeladen, um bei einem Konzert für besondere Hörerlebnisse zu sorgen. Die ergeben sich immer dann, wenn dann beide Gruppen zusammen auf der Bühne stehen und Stücke spielen, die man von ihnen nicht erwarten würde oder in dieser Form nicht kennt.

Da dieses Jahr die Blasmusik Unter-Schimmeldewog zu den „Friends“ zählte, hatte man das Haus des Gastes als Aufführungsort genommen. Das zeigte sich sehr gut besucht, als die ÜWG Big Band mit ihren vielen Schülern die Bühne enterte. Im vergangenen Jahr hatte es ein umjubeltes Konzert  mit der Feuerwehrkapelle Wald-Michelbach gegeben, davor bereits Zusammenarbeiten mit der Kocherbacher Trachtenkapelle und der Abtsteinacher katholischen Kirchenmusik.

„Wir haben ein paar neue Stücke im Repertoire. Seit langer Zeit mal wieder was mit Gesang“, meinte Big-Band-Leiter und ÜWG-Lehrer Sebastian Schertel. Die Hoffnung, die er mit dem Konzept „Big Band meets Friends“ verbindet, ist, dass die jungen Musiker von den alten Hasen profitieren und umgekehrt. Er freut sich immer wieder, wenn seine Schüler den Weg in die Orchestervereine finden und damit vielleicht eine Heimat über die Schulzeit hinaus in der Musik haben können.

Der dritte Teil des Konzerts war diesmal nicht wie in den letzten Jahren eine Mischung aus dem jeweiligen Repertoire, sondern ganz bewusst ein eigenes Genre. Christian Schuppel, der Leiter der Blasmusik, und Schertel entschieden sich, ins Klassikgenre zu gehen. Dafür gab es dann einen gemeinsamen Probentag, über den sich der ÜWG-Mann sehr angetan äußerte.

„Die Proben bei uns liefen für dieses Konzert seit Jahresanfang sehr intensiv“, erläuterte für die Blasmusik Matthias Staat. Um die 60 Musiker waren es, die sich zur gemeinsamen Probe  einfanden, die Blasmusik selbst zählt etwa 30. „Das Organisatorische haben wir gemeinsam mit dem Förderverein des ÜWG vorbereitet“, so Staat. Der übernahm an dem Abend die Bewirtung. Gerne wurden bei freiem Eintritt Spenden gesehen, die in die musikalische Arbeit beider Vereine gesteckt werden sollen.

Nach „It don’t mean a thing“ und „Mercy, Mercy, Mercy“ stand mit „Memory“ eines der berühmtesten Stücke von Andrew Lloyd Webber auf dem Programm. Kein Wunder, dass es wie die anderen im Repertoire der ÜWG Big Band mit viel Beifall honoriert wurde. „Colors of the wind“ aus dem Musical Pocahontas sah Ariane  Marquart am Mikrofon, die mit ihrem einfühlsamen Gesang zu gefallen wusste. „In the mood“ ist ein Klassiker, den man immer wieder gerne hört.

Sebastian Schertel war wie  immer bei den Konzerten voll in einem Element und dirigierte das Orchester mit weit ausholenden Bewegungen und viel Intensität.  Ebenfalls von der Glenn Miller Band war das folgende „Don’t sit under the apple tree“,  gefolgt von dem eingängigen „Sing, Sing, Sing“.  George Gershwin kam mit „Summertime“ und Solistin Sarah Sittner zu seinem Recht, einem weltbekannten Stück, das mit rauschendem Applaus belohnt wurde. „Freeze Frame“ schließlich als Schlusspunkt der Big Band ist bereits ein festes Bestandteil  des Programms und weiß immer wieder zu begeistern.

So gar nicht Blasmusik-typisch war der Set des Ensembles an diesem Abend, durch den Albrecht Baerenz in diesem Teil führte. Seit Anfang des Jahres hatte man die neuen Titel eingeübt, die fast komplett im Zeichen sinfonischer Blasmusik stehen. Der „Standard-Swing“ blieb  dies Mal außen vor. „The Fiddler on the Roof“ von Jerry Bock, „There you’ll be“ von Diana Warren und das Beste von Phil Collins zeigten die große Bandbreite der Musiker auf ihren verschiedenen Instrumenten.

Über die Qualität des Orchesters noch viele Worte zu verlieren,  hieße  ja Eulen nach Athen zu tragen. Da stimmen die Töne, harmonieren die Einsätze und Dirigent Christian Schuppel hat sowieso  alles im Griff. Kein Wunder, dass die Gäste nach den einzelnen Songs nicht mit Beifall sparten.

Noch eine Pause und dann war es soweit:  Es wurde eng auf der Bühne des Hauses des Gastes, als beide Ensembles zusammen musizierten. Wer jetzt aber gedacht hätte, es gäbe saalfüllenden Swing-Sound zu hören, sah sich (positiv) getäuscht. Es ging mit viel Power in die klassische Richtung, was für beide Gruppen eher fremdes Terrain darstellt.

Kompositionen von den Romantikern Grieg („Marsch der Trolle“) und Puccini (das weltberühmte „Nessun Dorma“) waren zu hören, außerdem ein eher seltener gespieltes Stück aus Gustav Holsts „Planeten“, nämlich „Mars“. Vom Impressionisten Ravel spielten Blasmusik und Big Band zusammen „Pavane“. Die Begeisterung bei den Gästen  war groß. Es gab zum Schluss mehr als überschäumenden Applaus für diese sechste Form der musikalischen Zusammenarbeit, die jedes Mal  ein besonderes Highlight darstellt.

Viel Musik beim Maifest des MGV Sängerbund Unter-Schönmattenwag

Es wird urig, gemütlich und musikalisch beim „Grill in den Mai“. Eineinhalb Tage feiert der MGV Sängerbund mit Unterhaltung für Groß und Klein, Alt und Jung den Start des Wonnemonats. Und natürlich den schon bekannten Speisen mit dem „Highlight“ Haxen vom Grill. Aber auch vielen anderen Spezialitäten, die keine kulinarischen Wünsche offen lassen. Dienstags wird Kaffee und Kuchen angeboten.
Am Montag, 30. April, geht’s auf dem Kerweplatz im Alten Weg um 18 Uhr los, am Dienstag, 1. Mai, um 11 Uhr weiter. Mittags ist dann Haxenzeit. 1989 führte der MGV sein erstes Maifest durch, damals noch mit einem Zelt. Inzwischen sind es sechs aneinander gebaute, in denen zwischen 50 und 60 Vereinshelfer an beiden Tagen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Zusätzlich packen viele mit an, wenn es im Vorfeld darum geht, das Fest zu organisieren und die Zelte aufzubauen – und danach wieder den Kerweplatz aufzuräumen. „Gerade die Jungsänger engagieren sich stark“, stellt MGV-Vorsitzender Christian Jöst den Nachwuchs lobend heraus.
Am Montagabend gegen 21 Uhr bekommen die Gäste jeden Alters volles Programm: Knapp vier Stunden lang sorgt die Band „100 Years Later“ für beste Stimmung und spielt Songs bekannter Musiker hoch und runter. Eintritt frei. Benedikt Staat (Drums), Benedikt Breitwieser (Bass, Backgroundgesang), Sven Dörsam (Gitarre), Tobias Walter (Backgroundgesang, Percussion), Katharina Zink und Timo Walter (Gesang) werden von Janina Becker am Keyboard unterstützt.
Knapp 60 Songs umfasst das TYL-Repertoire. „Schützenjägerzeit“ oder „Bitte mit Sahne“ wechseln sich ab mit „Hollywood Hills“ oder „Angel“. „Wunder gibt es immer wieder“, „Die Hölle morgen früh“, Spliff mit „Carbonara“, „Westerland“ von den Ärzten oder „Ein Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews gehören ebenso zum Set wie „Bed of Roses“ von Bon Jovi, „I love Rock’n’Roll“ von Joan Jett oder „Purple Rain“ von Prince.
Die „Neue Deutsche Welle“ mit Peter Schillings „Major Tom“, „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang, aber auch „Über sieben Brücken“, bekannt geworden durch Peter Maffay, kommt ebenso zu ihrem Recht. Tina Turners „Simply the best“ oder „Proud Mary“ von CCR zeigen die rockige Seite. „Die Gäste kommen von weither, um die Band zu sehen“, weiß die zweite Vorsitzende Anette Wiegel.
Der nächste Morgen gehört zum Frühschoppen der Blasmusik Unter-Schönmattenwag. Während deren Klängen füllt sich das Zelt in der Regel schnell. Dazu tragen auch die Haxen am Grill bei, für die man sich sputen muss. Ihre Qualität ist bekannt: Sie werden per Hand erst kurz vor dem Grillen gewürzt und sind in der Regel am frühen Nachmittag ausverkauft. Zum nachmittäglichen Kinderprogramm ab 14 Uhr gehören unter anderem Kinderschminken oder Torwandschießen. Es steht eine Hüpfburg auf dem Festplatz.

Mitglieder packen beim FC Odin Schönmattenwag immer mit an

Der FC Odin kann auf seine Mitglieder bauen. Sie sind dem Verein nicht nur jahrzehntelang treu, sondern packen auch kräftig mit an, wenn Bedarf ist. Dadurch kann der FC auch immer wieder etliche Veranstaltungen übers Jahr stemmen, über die Vorsitzender Bernd Egner bei der Jahreshauptversammlung berichtete. Der Boom im Kinderbereich hält an. Allerdings fehlen immer mehr die Betreuer. Ähnlich geht es dem Fitnessbereich.

In seinem Rückblick streifte Egner Hobbyturnier und Sportwerbetag im vergangenen Juni. Beide Veranstaltungen waren „bombastisch besucht“. Das gute Wetter sorgte für einen schönen Erfolg. Beim Turnier der Jugendmannschaften herrschte viel Andrang. Ohne die vielen Helfer wäre das alles nicht zu bewältigen, lobte der Vorsitzende die Unterstützung. Deshalb gab es für diese auch ein Fest als Dank. „Als Mannschaft haben wir uns bei der Ortsmeisterschaft gut präsentiert“, sagte er. Ausstaffiert mit den neuen Trainingsanzügen, zeigte das Team eine verschworene Truppe, die nicht nur auf dem Platz zusammenhält.

„Hervorragend besucht“ war laut Egner die Oldienight im Haus des Gastes. Die erste Mannschaft brachte sich stark bei Auf- und Abbau sowie Bewirtung ein. Teilnahme am Weihnachtsmarkt, Jugendweihnachtsfeier oder Winterfeier „geht nicht ohne die Mitwirkung der vielen Odin-Freunde“, sagte Egner. Das Sportlerheim war sowohl bei der Jugend- als auch bei der Vereinswinterfeier extrem gut besucht bis ausgebucht. Für den Vereinschef ein toller Beweis der Verzahnung zwischen Jugend- und Seniorenmannschaft. Gut angenommen wird auch das Heringsessen an Aschermittwoch.

Der FC hat zwischenzeitlich eine Projektgruppe gebildet, die sich als „schnelle Eingreiftruppe“ drängenden Themen widmet. So wurde die Homepage auf Vordermann gebracht oder im Vereinsheim eine Sauna installiert. Egner freut es, dass auch einige junge Leute bei den sechs bis sieben Aktiven mitmachen. Eigenverantwortliches Arbeiten ist gefragt, betonte er. Als nächstes Ziel steht das regelmäßige Erscheinen des Vereinsheftes auf der Wunschliste.

In seinem Ausblick erwähnte der Vorsitzende das Haxenfest am letzten Heimspieltag. Der findet am 27. Mai gegen Trösel statt. Es folgt das Hobbyturnier am 30. Mai, gefolgt einen Tag später von den Sportwerbetagen mit Vorstellung der Jugendmannschaften. Ein Riesenevent wird wieder der Kohlenmeiler vom 27. Juli bis 5. August, der von den Odenwälder Hochlandspielen beschlossen wird.

Für die Fitnessabteilung berichtete Andrea Arnold, dass nach langen Jahren des Aufschwungs jetzt eine Stabilisierung eingetreten ist. „Es werden dringend Trainer gesucht“, betonte sie. Insgesamt gebe es eine schwierige Situation durch den großen Bedarf an Betreuern. Michael Walter sagte für die Jugendabteilung, dass die E-Jugend jetzt in der Runde spielt. Die Kleinen schlagen sich tapfer, müssen sich aber noch an das dortige Spielniveau gewöhnen.

„Es sind sehr viel Kinder im Training“, freute sich Walter. Allerdings fehlen auch hier Betreuer, weshalb er Interessierte aufrief sich zu melden. Die Jugend unternimmt viele Aktivitäten, so Walter. Darunter das Jugendcamp mit dem SV Sandhausen, das Aufladen vor einem SVS-Heimspiel oder die Weihnachtsfeier. „Wir hoffen, dass alle Kids bei der Stange bleiben“, sagte er.

Für die Abteilung Fußball blickte Toni Wurzel auf die vergangene Saison zurück. Die lief seinen Worten zufolge hervorragend. Erst am letzten Spieltag verlor man das Duell gegen Mörlenbach um Platz 4 . Diesen Rang nimmt der FC aktuell in der Bergsträßer Fußball-Kreisliga B ein. Gut lief die Vorbereitung für die aktuelle Runde. Bei der Wald-Michelbacher Ortsmeisterschaft musste sich der FC nur der Eintracht geschlagen geben. „Eine Sensation blieb aus“, bedauerte Wurzel.

Drei Abgänge vor der laufenden Saison ließen den Kader etwas zusammenschrumpfen, aber drei Zugänge in der Winterpause sorgten für Entspannung. Lars Keßler, Nico Helfrich und Marcel Berbner verstärken nun die Elf von Spielertrainer Jan Schörling.

Vorstand FC Odin: Vorsitzender Bernd Egner, zweiter Vorsitzender Joachim Sauer, Schriftführer Franz Ballmann, Kassierer Helmut Knapp, Jugendleiter Michael Walter, Beisitzer Toni Wurzel, Matthias Jöst, Martin  Neff, Werner Haubert, Steffen Knapp, Kassenprüfer Patrick Walter, Marco Sommerauer

Ehrungen: 25 Jahre Patrick Stamminger, Marco Sommerauer, 40 Jahre Lothar Zink, Hildegard Sauer, Ilse Ehrt, 50 Jahre Reiner Schwab, Walter Knapp, Michael Frank, 60 Jahre Lothar Abelshauser, Werner Schmitt, Günter Neff, 70 Jahre und Ehrenmitglied Hans Martin, Willi-Peter Ritter

Harmonie Ober-Schönmattenwag lässt sich zum Jubiläum ablichten

Nicht nur das Wetter wird heiß, auch die Jubiläumsvorbereitungen des Gesangvereins Harmonie gehen in die heiße Phase. Damit sich der Jubelverein bestens präsentieren kann, gibt es einen Foto-Termin für ein Chorbild am Sonntag, 22. April. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr in Sängerkleidung am Sängerheim. Die Aufnahme soll am beidseitigen Sandstein-Treppenaufgang des Fachwerkhauses Anwesen Reubold in der Hansengasse gemacht werden.

Im historischen Haus waren vor 1910 die Bürgermeisterei sowie die Schule von Ober-Schönmattenwag untergebracht. Nach Privatisierung und Renovierung durch die heutigen Besitzer ist es ein Schmuckstück in der Ortsmitte. Beim GV Harmonie wurde seit der ersten Fahnenweihe 1912 zu jedem Jubiläum eine Aufnahme des jeweils aktuellen Chors gemacht. So reiht sich das aktuelle Bild in eine anschauliche Chronik des Vereins ein. Die früheren Bilder befinden sich im Sängerheim des GV Harmonie.

Im Rahmen der musikalischen Vorbereitungen zum Jubiläumskonzert „1878 – 140 Jahre – 2018“ am Samstag, 27. Oktober, steht nun der nächste Schritt an. Am Samstag, 28. April, starten die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chors zum zweitägigen Chorproben-Wochenende nach Bad Soden-Salmünster.

Nach bisher durchgeführten Eintages-Proben in Schimmeldewog bei Konzerten der letzten Jahre gibt es nun erstmals eine zweitägige Intensivprobe mit Dirigentin Ria Günther. Seit Februar finden auch probenbegleitende Stimmbildungseinheiten in den Einzelstimmen statt. Das „Landhotel Betz“ in  Bad Soden hat sich auf Chöre spezialisiert und bietet seit vielen Jahren das passende Ambiente für einen Chor-Event.

Im Jahr seines 140. Jubiläums macht sich die Harmonie Anfang Mai selbst und den Bürgern das schönste Geschenk. Bis zum großen Jubelwochenende im Oktober sind es noch ein paar Monate hin, aber Sangeskunst auf hohem Niveau, gepaart mit viel Nonsens, gibt es bereits am Samstag, 5. Mai, im Haus des Gastes zu erleben.

Denn dann gastiert dort langen Jahren der Seefahrt auf den Weltmeeren der Odenwälder Shanty Chor (OSC) wieder einmal in heimatlichen Gewässern an den Ufern des Ulfenbachs. „An Land“ präsentiert der OSC um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Haus des Gastes in Schimmeldewog das neue Programm „DORSCHt – Spekulative Spelunkenkunde“. Der Gesangverein sorgt für die kulinarische Umrahmung und Bewirtung des Konzert-Abends.

Info: Karten für das OSC-Konzert am Samstag, 5. Mai, 20 Uhr, im Haus des Gastes sind erhältlich bei Bäckerei Beutel und Metzgerei Dingeldein in Schönmattenwag, bei Optik Gross in Wald-Michelbach, telefonisch unter 06207/921568 oder im Internet unter http://www.shantychor.de

Vogelschutzgruppe Ober-Schönmattenwag ist nicht mehr im NABU

Die Vogelschutzgruppe wird in Zukunft nicht mehr Mitglied des NABU sein. Das beschlossen die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung, auch wenn ihnen die Entscheidung nicht leicht fiel. Aber die Satzungsvorgaben des Naturschutzlandes- und Bundesverbands machten den Schritt notwendig, hieß es. Denn sonst müssten alle Mitglieder der Vogelschutzgruppe auch NABU-Mitglieder sein.

Der erste Vorsitzende Wilfried Ruths begrüßte die Anwesenden. Sein besonderer Gruß galt Revierförster Stefan Assmann, der später auch als Wahlleiter fungierte. Kassenführer Holger Groh erläuterte ausführlich Auslöser und Beweggründe für den Antrag zur Satzungsänderung.

Zusammenfassend geht es darum, dass die Vogelschutzgruppe eine Mitgliedschaft zum NABU-Naturschutzbund Deutschland in der Vereinsatzung nicht mehr berücksichtigen möchte. Sie soll ansonsten als eingetragener Verein weiterbestehen. Denn da der überwiegende Teil nicht Mitglied im NABU ist, empfahl der Vorstand, die Angliederung und Mitgliedschaft zu streichen.

Am Ende der Diskussion wurde von mehreren Mitgliedern erwähnt, dass die Situation zwar bedauerlich, die Satzungsänderung aber die einzig sinnvolle und realistische Möglichkeit darstelle, dem Verein eine Zukunft zu bewahren. Bei zwei Enthaltungen fiel die Entscheidung einstimmig.

Wilfried Ruths sagte, dass der Verein aus 67 Mitgliedern besteht. Die Brutergebnisse im vergangenen Jahr bezeichnete er als gut. Insgesamt werden sieben Bezirke betreut. Bei einem Bezirk war wegen des starken Holzeinschlages die Belegung schlecht. Da der Holzeinschlag dort beendet ist, erhofft man sich wieder bessere Brutergebnisse im laufenden Jahr.

Bei der Winterfütterung wurden zehn Zentner Vogelfutter verteilt. Für den Waldlehrpfad wurden zwei neue Schilder angeschafft. Sie sollen in diesem Jahr aufgestellt werden. Kassenführer Holger Groh informierte über einen positiven Bestand.

Kassenprüfer Georg Klos berichtete, dass er mit Joachim Klos die Vereinskasse geprüft habe. Diese befinde sich in einem einwandfreien Zustand. Georg Klos führte die einstimmig erfolgte Entlastung des Vorstands durch. Bei den Neuwahlen sagte Ruths, dass er nur noch für ein Jahr zur Verfügung steht. Er möchte aus gesundheitlichen Gründen nicht für weitere vier Jahre amtieren.

Hans Gärtner erläuterte die Brutergebnisse aus seinem Bezirk. Die Belegung der Nistkästen sei gut bis sehr gut. Erfreulich sei die Entwicklung beim Kleiber zu beobachten. Auch die Rückkehr der Buchfinken in den vergangenen Tagen, vermutlich von der Bergstraße, sei sehr erfreulich. Vermisst werden die Baumläufer und der Gartenrotschwanz. Auch der Grauschnäpper wurde zwar gesichtet, aber es konnte keine Brut nachgewiesen werden. Die Entwicklung des Haussperlings sei stark rückläufig. Die Meisenarten seien stabil. Der Horst der Kolkraben wurde im „verlängerten Hohberg“ entdeckt.

Zum Vorkommen des Schwarzstorches ist laut Gärtner zu vermerken, dass dieser (ein Paar) mehrfach bis einschließlich Juni sowohl im Ellenbachtal als auch im Eiterbachtal gesichtet wurde. Trotzdem konnte der Horst nicht ausgemacht werden. Erstaunlicherweise wurde das Paar ab Juli nicht mehr gesichtet. Die Ursachen hierfür blieben verborgen.

Holger Groh bat die Anwesenden, Meldungen über besondere Vogelbeobachtungen sowie Funde von verletzten und toten Tieren an ihn zu melden, damit er diese in seinem jährlichen Bericht an die staatliche Vogelschutzwarte aufnehmen kann. Im Ausblick auf das Jahr 2018 kündigte Ruths an, dass am 6. Mai wieder die jährliche Vogelstimmen-Wanderung stattfinden soll. Diese wird von Herrn Peter Petermann und Hans Gärtner geführt.

Neuwahlen

Vorsitzender Wilfried Ruths, zweite Vorsitzende Elke Morr-Appelt, Schriftführer Udo Lautenklos, Kassenführer Holger Groh, Kassenprüfer Oliver Jöst und Christof Klos