Mit den Heimkehrern soll es beim SV Affolterbach eine sichere Sache werden

Mit zurückgekehrten „Affelbeschern“ will der SVA in der Bergsträßer Fußball-Kreisliga B wieder ein Wörtchen mitreden. Nachdem die vergangene Runde vor allem gegen Ende hin vom Kampf gegen den Abstieg dominiert war, strebt der Verein auch mit Hilfe von Rückkehrern in der kommenden Saison das gesicherte Mittelfeld an. Mit den neuen Trainern Antonio Pietroluongo und Joachim Hademer kam zudem frischer Wind ins Team.

„Zwischendurch war es schon etwas eng“, meint Spielausschussvorsitzender Helmut Sattler im Rückblick. Zum Schluss hin berappelte sich die Elf aber, fuhr wieder ein paar Siege ein und zog sich so am eigenen Schopf aus dem Abstiegsstrudel. Sattler macht für das Hin und Her auch die Abmeldung der ersten Mannschaft des TV Lampertheim verantwortlich. Dadurch spielten ein paar leistungsstarke Akteure in der Zweiten mit, wodurch diese Auftrieb bekam, Begegnungen plötzlich gewann und damit die Tabelle etwas verfälschte.

„Ich bin glücklich, dass wir die B-Klasse gehalten haben“, betont Sattler. „In dieser Saison können wir jetzt darauf aufbauen.“ Denn natürlich ist ein B-Ligist für potenzielle Neuverpflichtungen, aber auch für die bisherige Elf attraktiver als ein C-Liga-Verein. Vor diesem Hintergrund war es auch einfacher, frühere SVA-Akteure oder aus „Affelboch“ stammende zurückzugewinnen. „Sonst wäre der eine oder andere vielleicht nicht gekommen“, gibt der Spielausschussvorsitzende freimütig zu.

Ein Rückkehrer ist Marcel Eckert, der von der TSG Weinheim in den Überwald zurückkommt. Von ihm versprechen sich die SVA-Verantwortlichen einiges. Der defensive Mittelfeldmann soll von hinten raus das Spiel ankurbeln. „Wir wollten uns in der gesamten Breite verstärken“, meint Sattler mit Blick auf die anderen Neuzugänge. Denn in der vergangenen Runde zeigte sich, dass es vorn an der Chancenverwertung haperte, aber andererseits die Abwehr nicht immer solide stand. „Wir müssen in allen Bereichen stärker werden“, betont er deshalb.

Der Verein setzt deshalb auch große Hoffnungen auf das neue Trainerduo. Gerade Pietroluongo hat Erfahrungen im A-Jugendbereich und weiß deshalb, wie er die junge Truppe anzupacken hat. „Der kann mit denen umgehen“, schmunzelt Sattler. Er ist mit seinem Co Hademer bereits engagiert bei der Sache. „Die hängen sich richtig rein“, hat er beobachtet. Beide haben einen guten Zugang zu den Spielern gefunden. „Ich bin sehr positiv gestimmt“, sagt der SVA-Mann deshalb.

Denn eine Zitterpartie wie in der letzten Saison soll es nicht mehr geben. Das Team strebt einen Platz im gesicherten Mittelfeld an. Am Wochenende wird im Trainingslager erst einmal Kraft und Ausdauer gebolzt, ehe es dann zum Testspiel gegen den C-Ligisten Italia Bensheim geht. Mit dem SSV Schneppenhausen (bei Darmstadt) steht eine weitere Mannschaft auf der Testliste vor dem Rundenstart. „Im Training herrscht eine gute Stimmung“, gibt der SVA-Crack einen Stimmungsbericht.

Durch die Zugänge mit Stallgeruch möchte der SVA auch wieder eine größere Identifikation mit dem Dorf erreichen, hebt Sattler hervor. „Die Bindung zum Verein ist dann eine ganz andere“, sagt er. Die ist ganz anders, enger. Dahinter steckt auch die Hoffnung, dass sich die Zuschauerzahl bei den Heimspielen erhöht. Die ließ doch zwischenzeitlich etwas zu wünschen übrig. Sehr bedauert wird von ihm der Weggang von Jonas Guthy, der künftig beim TSV Gras-Ellenbach kickt. „Das tut schon weh und ist für uns schade“, so Sattler. Guthy war in der vergangenen Runde für einige Treffer gut. Mit Heckmann wird darüber hinaus ein „alter Fuchs“ fehlen.

Die jüngeren Spieler „müssen natürlich noch etwas an sich arbeiten und Routine bekommen“, weiß der SVA-Verantwortliche. Der Wechsel von den Jugend- in den Seniorenbereich bedeutet eine ziemliche Umstellung. Für Sattler ist aber klar: „Das schaffen die Jungs.“ Nicht zuletzt weil sie mit dem Coach einen erfahrenen Hasen an ihrer Seite haben, der der Tricks und Kniffe bestens kennt. Da zum Kader einige Schicht- und Montagearbeiter zählen, findet das Training bewusst neben dienstags auch freitags statt.

Zugänge: German Weigel (SV Fürth, Winterpause), Marcel Eckert (TSG 09 Weinheim), Jasmin Mesic (Türk Beerfelden), Majid Ismaeli (Eintracht Wald-Michelbach), Benedict Steffan (JFV Wald-Michelbach), Eric Bauer (SV Scharbach), Paul Ertel (fängt wieder an), Antonio Pietroluongo (KSV Reichelsheim), Joachim Hademer (KSV Reichelsheim)

Abgänge: Jonas Guthy (TSV Gras-Ellenbach), Pascal Seeberger, Patrick Dörsam, Piotr Eichler, Christof Heckmann (alle eigene Soma)

Kader: Leon Krause, Martin Mottl, Mirko Reim, Frank Sattler, Aldin Sejaric, Jacob Steffan, Benedict Steffan, Patrick Stulz, Marcel Eckert, Jasmin Mesic, Patryk Banaszkiewicz, Majid Ismaeli, Hendrik Scholl, Kevin Seitz, Darek Slusarz, Paul Ertel, Eric Bauer, Joachim Hademer, Antonio Pietroluongo, Anes Drobic, Thilo Kessler, Max Fischer, Nils Heldmann, Sven Hufler

Trainer: Antonio Pietroluongo für Pawel Karas (1. Saison)

Co-Trainer: Joachim Hademer für Sven Hufler (1. Saison)

Ziel: gesichertes Mittelfeld

Favoriten: keine

Das Bild entstand bei der Partie FC Schönmattenwag – SV Affolterbach

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Beim Überwälder Heimatfest-Umzug wurden Sprichwörter bildlich dargestellt

Gute Laune ohne Ende, tolles Wetter, zahlreiche Gäste und bestens aufgelegte Teilnehmer beim Umzug: Das Überwälder Heimatfest stand übers Wochenende unter optimalen Vorzeichen. Höhepunkt war wie jedes Jahr der Umzug durch Wald-Michelbachs Ortsmitte. 40 Gruppen, entweder zu Fuß oder als Motivwagen, ließen Sprichwörter lebendig werden und geizten dabei nicht mit Kreativität – denn Preise gab es dabei auch zu gewinnen.

Mit einer gehörigen Portion Selbstironie warteten die drei Überwald-Rathauschefs auf: „Wenn das Arbeiten leicht wäre, tät‘s der Bürgermeister selber“ hieß es zum Motivwagen, auf dem sich Dr. Sascha Weber (Wald-Michelbach); Angelika Beckenbach (Abtsteinach) und Markus Röth (Grasellenbach) sichtlich zufrieden räkelten und den lieben Gott einen guten Mann sein ließen. „Kleinere Brötchen backen“, „Die Puppen tanzen lassen“, „Mit jemanden Schlitten fahren“ oder „Ins Schwarze treffen“ hießen weitere in die Realität umgesetzte Ideen.

„In Teufels Küche“ entführte etwa bildgewaltig der SV Affolterbach und gewann damit den zweiten Preis der Prämierung. Erster wurde bei den Wagen die Feuerwehr Wald-Michelbach, bei der es „Viel Holz vor der Hütte“ gab. Dritter wurde der MGV Union, der seine Sänger am Pranger stehen ließ. Die Kreidacher Vereine kamen (nur beim Umzug) mit einem blauen Auge davon, bei der Preisverleihung gewannen sie den Fußgruppen-Contest vor den Sommerspielen Überwald und dem Wohnheim Finkenhof.

Ging es vor dem Umzugs-Start auf dem Festplatz vor dem Einhaus noch gemütlich zu, änderte sich das schlagartig nach dem Eintreffen der Umzugsteilnehmer und der vielen Zaungäste entlang der Strecke. Karnevalspräsident Thomas Sattler von den Aschbacher „Hussmouge“ hatte die Besucher zwischenzeitlich mit den verschiedenen Zugnummern bekannt gemacht und dabei den einen oder anderen lockeren Spruch auf den Lippen.

Auf der Hofwiese ging es nachmittags so weiter wie der Samstagabend aufgehört hatte: mit guter Stimmung und vielen Gästen. Der Beginn des Heimatfestes zauberte ein breites Lächeln auf die Gesichter der Verantwortlichen. Bürgermeister Weber sprach von einem „sehr guten Start“, Heinz Fischer von der Wirtschaftsvereinigung Überwald (WVÜ) nannte den Besuch „überragend“. Die 600 Plätze an den gestellten Tischen und Bänken „waren durchgängig besetzt“, freute er sich.

Der Fassbieranstich gestaltete sich international. Denn übers Heimatfest-Wochenende waren auch 60 Besucher aus den Partnerstädten Hassocks (Großbritannien) und Montmirail (Frankreich) im Überwald. Die hatten ein dichtgedrängtes Programm zu absolvieren, wozu natürlich auch Besuch des Heimatfests und die Mitwirkung am Umzug zählten. Bei den französischen Gästen kam die Besichtigung der Schmucker-Brauerei bestens an. Sie reisten mit etlichen Flaschen des wohlschmeckenden Gerstensafts wieder ab.

Die Kocherbacher Trachtenkapelle leitete mit ihren schmissigen Weisen aus Polka, Walzer und Märschen den Samstagabend ein. Etwa eine halbe Stunde spielte das 25-köpfige Ensemble unter der Leitung von Ralph Dinu-Bieringer auf, ehe dann Weber zur Tat schreiten durfte. Sein Amtskollege aus Montmirail, Etienne Dhuicq, stand ihm dabei tatkräftig zur Seite.

Der restliche Abend gehörte dann den „Knetkepp“. Die Setliste der Gruppe bot für jeden Geschmack etwas, sodass alle auf ihre Kosten kamen. Die Band mit Daniel Arnold (Schlagzeug), Janina Becker (Keyboard), Patrick Gräber (Bass und Gesang), Steffi Walter (Gesang) sowie Nico Böhm und Michael Jungmann (Gitarre) hatte Schlager, Volksmusik, Rock, Pop, Alpenländisches, Neue Deutsche Welle und Blues parat.

Heinz Fischer unterstrich, wie gut das Konzept mit dem Heimatfest auf der neu gestalteten Hofwiese angenommen wird. Die Besucher wissen das Ambiente zu schätzen. „Wir sind auf einem guten Weg, es wieder positiv zu entwickeln“, betonte er. Zum Einsatz kam auch erstmals das von der WVÜ neu angeschaffte Zelt, das in spe auch Gewerbetreibenden für ihre Aktivitäten zur Verfügung gestellt werden soll. Der Sonntag nach dem Umzug und der Montag als Tag der Firmen, deren Mitarbeiter sich dort zu Frühschoppen und Mittagessen trafen, gestalteten sich aus Sicht der Organisatoren ebenso erfreulich.

Werbung für die Traumnacht am Freitag auf „Hallo Hessen“

„Hallo Hessen“ heißt es am Freitag, 6. Juli, um 16 Uhr im hessischen Fernsehen. Mit dabei: Gundolf Reh, Vorsitzender des Überwälder Museums- und Kulturvereins. Er bewirbt dort die Traumacht, quasi die hiesige „Nacht der Museen“, die in den Überwald-Gemeinden am Samstag, 7. Juli, von 18 bis 24 Uhr stattfindet. Gundolf Reh wird dabei in einer Tracht auftreten, die er im Sommerhalbjahr einmal im Monat anlegt. „Ich erscheine dort in Bäckerkleidung und bringe Utensilien aus dem Backhaus mit“, erläutert er.

Reh wird den Fernsehzuschauern Bau und Funktion des Backhauses auf der Hofwiese erklären. Natürlich gibt es auch Infos über den Überwälder Museums- und Kulturverein sowie das von ihm betreute Museum in der Gass. „Das alles wird auch mit Bildern untermalt“, kündigt er an. „In Bäckerbekleidung werde ich auch die Gelegenheit haben, die Highlights des Programms der Traumnacht vorzustellen“, freut er sich auf die Sendung.

2007 begann der Museumsverein mit dem Wiederaufbau eines für die Region typischen Backhauses mit integriertem Schweinestall auf der Hofwiese im Ortskern. Das Projekt wurde im Frühjahr 2008 abgeschlossen. Seitdem finden von April bis Oktober monatliche Backtage statt, an denen von Vereinsmitgliedern 60 Kilo Sauerteigbrot gebacken werden. Unterstützung erfahren die Aktiven dabei von den Landfrauen, die für den leckeren Brotaufstrich sorgen und Blechkuchen beisteuern.

Das Museum befindet sich in dem historischen Fachwerk-Rathaus (bezeichnet: 1594) von Wald-Michelbach. In seinem Foyer sind alte Grenzsteine, zum Beispiel der „Adlerstein“ von 1792, aufgestellt. Der überwiegende Teil der Ausstellungen vermittelt Einblicke in die vergangene Arbeitswelt der Region. Zum Beispiel wird an die Imkerei, in der früher Strohkörbe verwendet wurden, erinnert. Utensilien zur Hausschlachtung verweisen auf die in vergangenen Zeiten übliche Selbstversorgung der Bevölkerung.

Weiterhin werden verschiedene historische Handwerke vorgestellt. Die Küferwerkstatt stammt von dem letzten Küfer am Ort, Georg Gassert (1897–1978). Neben den Arbeitsstätten eines Sattlers und eines Schuhmachers ist die einfache Einrichtung und Ausstattung einer Schneiderwerkstatt zu besichtigen. Ein eigener Bereich widmet sich dem Bergbau im Überwald (Abbau von Eisenerz, Mangan und Schwerspat), der seine Blütezeit im Zeitraum von 1895 bis 1912 erlebte.

Im einstigen Ratssaal im ersten Geschoss geht es um die Nutzung des Waldes und des Rohstoffes Holz. Hier erfährt der Besucher Näheres über einen ehemals wichtigen Nebenerwerb in der Region: die Gewinnung und den Verkauf von Eichengerbrinde. Zudem werden die Tätigkeiten der Korbmacher, Besenbinder, Rechenmacher, Schindler, Köhler (Modell eines Meilers zur Gewinnung von Holzkohle) und der Steinhauer (Sandstein, Granit) sowie die Waldarbeit vorgestellt.

Einleitend wird ein Film über das Stoewer-Museum gezeigt. Das wurde im April 2002 eröffnet. Ziel war es einerseits, den zahlreichen Stoewer-Enthusiasten auf der ganzen Welt einen Anlaufpunkt für das gemeinsame Hobby zu bieten, andererseits aber auch einen Ort zu schaffen, an dem die einzigartigen Produkte der Marke Stoewer (ein von 1858 bis 1945 in Stettin ansässiges Unternehmen, das vorwiegend als Auto- und Fahrradhersteller bekannt wurde) der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Es sollen nicht nur Menschen angesprochen werden, die sich speziell für diese Marke interessieren, sondern alle, die ein Faible für alte Automobile, Nähmaschinen und Schreibmaschinen haben oder sich einfach nur für ein Stück deutsche Industriegeschichte interessieren. Im Obergeschoss werden vorwiegend Automobile ausgestellt, außerdem viele Gegenstände, die mit Autos und dem Autofahren zu tun haben. Die meisten ausgestellten Stoewer-Automobile wurden erstklassig restauriert und befinden sich im fahrbereiten Zustand.

Im Untergeschoss ist die Ausstellung der Stoewer-Nähmaschinen, Schreibmaschinen und Fahrräder zu finden. Zum Teil befinden sich diese Exponate in unrestauriertem Originalzustand, zum Teil wurden sie auch liebevoll restauriert. Ebenfalls im Untergeschoss befindet sich der „Raum Stettin“. Hier wird dem Besucher die Stadt Stettin, wo bis 1945 die Stoewer-Fabriken angesiedelt waren, näher gebracht.

Jetzt anmelden für die 12. Odenwälder Hochlandspiele bei den Köhlertagen auf der Raubacher Höhe

Die Tradition des Kohlenmeiler-Brauchtums lebt Ende Juli wieder auf. Auf der Raubacher Höhe oberhalb von Schönmattenwag kommen dann Liebhaber von Lagerfeuerromantik, schwarzen Gesellen und originellen Wettbewerben voll auf ihre Kosten. Denn dann ist auf dem Odenwälder Höhenrücken die beliebte Köhlerwoche angesagt, zu der die beiden Vereine Gesangverein Harmonie und FC Odin zusammen mit dem Köhlerteam von Freitag, 27. Juli, bis Sonntag, 5. August, einladen.

Der Startschuss fällt am 27. Juli um 18 Uhr, wenn der Holzkohlenmeiler feierlich entzündet wird. Dann wird im Beisein vieler Gäste die glühende Holzkohle in den Schacht hinabgelassen, sodass das Holz danach in zehn Tagen zur Kohle werden kann. Die wird am Abschlusstag verkauft. Dazu gibt es viel Musik, Infos und so manche Anekdote und witzige Geschichte rund ums Köhlerhandwerk. Anschließend schwelt der Meiler unter strenger Bewachung vor sich hin.

Die Köhler Joachim Sauer und Jürgen Walter freuen sich, wenn Petrus ihnen dazu zehn unwetterfreie Tage spendiert, aber auch über viele Besucher, die schauen, staunen und fachsimpeln – oder einfach auch nur den Arbeitstag in gemütlicher Runde mit einer Köhlermahlzeit ausklingen lassen wollen. Seit über 30 Jahren pflegen die beiden Vereine schon das alte Handwerk, das früher in den Odenwalddörfern weit verbreitet war.

In Schönmattenwag war es etwa Adam Knopf, der es noch von der Pike auf gelernt hatte und an den eine Gedenkplatte auf dem Festplatz erinnert. Jürgen Walter wird darüber hinaus immer gegen Abend das Binden von Reisigbesen vorführen, das er sich vor ein paar Jahren vom Schwiegervater abgeschaut und autodidaktisch gelernt hat.

Das uralte Geschäft mit der Kohle ist die arbeitsintensive Seite der Köhlerwoche. Viel wichtiger ist den Veranstaltern jedoch die erlebbare Tradition des „Kohlebrennens“, mit der sie auch ein stückweit dem Raubacher Jockel, der bekanntermaßen zu Lebzeiten gleichfalls mit der Köhlerei seinen Unterhalt bestritt, wenige Meter oberhalb seines Heimatortes seine Referenz erweisen.

Für die entsprechende Biergarten-Atmosphäre haben die beiden Vereine im Vorfeld den Waldplatz oberhalb der Raubach hergerichtet. Die vielen fleißigen Helfer der Küche bieten jeden Tag kulinarische Köhlerspezialitäten und leckere Tagesessen sowie kühle Getränke an. Als weitered Highlight wird am ersten Sonntag-Mittag ein über der Holzkohle gegrilltes frisches Odenwälder Wildschwein offeriert. Die Bewirtung auf dem Festplatz startet jeden Tag um 10 Uhr. Von Sonntag bis Sonntag gibt es (unter der Woche ab 18 Uhr, sonntags ab 12 Uhr) ein Tagesessen zusätzlich zu den normalen Angeboten.

Am zweiten Wochenende, wenn sich die Köhlerwoche dem Ende nähert und der Meiler zur Ernte ansteht, gehen die Raubacher Köhlertage am Sonntag, 5. August, nahtlos in die „Odenwälder Hochlandspiele“ in der mittlerweile 12. Auflage über. Heroisch-anmutend wird es dann, wenn Dudelsack-Musik ertönt und die Matadore der Hochlandspiele in die Waldarena einziehen. Ansonsten geht es bei dieser Odenwälder Variante der berühmten schottischen Highlandspiele locker und unverkrampft zu.

Die Teilnahme kostet nichts und auch die schicken Schottenröckchen – die Kilts -, die zu tragen während des Wettbewerbs heilige Pflicht ist, werden gestellt. Sie können aber selbstverständlich auch mitgebracht werden. Ein bisschen beweglich sollten die Kämpfer allerdings schon sein, außerdem Sinn für Humor und Spaß haben – und ein paar Muckis obendrein. Immer dabei sind die Disziplinen Baumstamm-Werfen und -Überschlag sowie Tauziehen. Die dritte Aufgabe variiert von Auflage zu Auflage und wird im Vorfeld noch nicht verraten, sondern hoch geheim gehandelt.

Zu erreichen ist der Festplatz auf der Raubacher Höhe bequem mit dem Pkw über Ober-Schönmattenwag oder Finkenbach, der Kreisstraße 37 Richtung Raubach folgend. Gleichfalls bietet sich der Kohlenmeiler auch als leicht zu erreichendes Wander- oder Fahrradziel an, so etwa von Ober-Schönmattenwag aus durch das Ellenbachtal mit dem sanften Anstieg zur Raubacher Höhe. Damit vermeidet man die gerade an den Wochenenden aufwändige Parkplatzsuche.

Info: Anmelden zur Teilnahme an den 12. Odenwälder Hochlandspielen können sich Teams mit drei Personen bereits jetzt bei den Vereinsvorsitzenden Bernd Egner (FC Odin) oder Christof Klos (GV Harmonie) unter Telefon 06207–81663 oder 921568.

 

Damit die Schüler geistig und körperlich fit bleiben: Gesundheitstage am Überwald-Gymnasium Wald-Michelbach mit verschiedenen Angeboten

Nicht nur um den Körper, sondern auch um Seele und Geist ging es bei den Gesundheitstagen am Überwald-Gymnasium, die Alexandra Pichlmaier wieder organisiert hatte. Kernbereiche waren Ernährung, Zahngesundheit und Stressbewältigung, die in verschiedenen Workshops thematisiert wurden. Laut der Lehrerin ist wichtig, nicht nur auf das Heute zu sehen, sondern auch in die Zukunft zu blicken.

Fast 100 Schüler nahmen an den diversen Angeboten in den Kleingruppen teil. Im Vorfeld hatte man überlegt, welche Themen im Kollegenkreis abgedeckt werden könnten und für welche man sich Experten von außerhalb holt. Zahnärztin Nicole Scholl, die selbst zwei Töchter am ÜWG hat, stellte ihre Veranstaltung unter den Slogan „Softdrinks, Gummibärchen & Co.“ Sie machte die Schüler mit den Möglichkeiten zum Erhalt der Mundhygiene vertraut und räumte auch mit so manchen Vorurteilen auf.

„Super interessiert“ waren die Kids ihrer Beobachtung zufolge. Scholl zeigte vier Versuche: Speichel anregen, Säure- und Süß-sauer-Test sowie Zähneputzen. „Zucker sättigt nicht und löscht nicht den Durst“, betonte sie. Es seien nur unnötige Kohlenhydrate. Die Zahnärztin ließ die Jugendlichen erst Cola probieren, gab ihnen dann Wasser zum Neutralisieren und mischte wieder Cola dazu. Damit zeigte sie, wie gering die Zuckertoleranz ist, sodass die Süße kaum noch wahrgenommen wird.

„Singen und Chillen“ lautete das Thema bei Musiklehrer Stefan Römer. Hier ging es um verschiedene Entspannungsübungen in Zweierteams. Ein Schüler legte sich auf eine Matte, der andere führte die Bewegungen durch, sodass sich der erstere einfach fallen lassen konnte. Den Schülern „soll Körperbewusstsein vermittelt werden“, erläuterte er. Die Partnerarbeit bedeutete eine Herausforderung, „sich führen zu lassen, Gewicht abzugeben“.

Sehr gut angenommen wurde die Wrap-Station von Heike Biesler. Bei der Diplom-Oecothropologin aus Gadern drehte sich alles ums gesunde Essen. Jedoch nicht mit dem Zeigefinger, sondern weil es schmeckt. „Dann isst man es auch gern“, betonte sie. Für eigene Warps wurde Parmesan gehobelt, Joghurt mit frischen Kräutern vermischt oder Putenbruststreifen zubereitet. „Jeder konnte für sich einen individuellen Wrap bauen“, sagte sie. Die Eigenkreationen bekamen durchweg „eine sehr gute Note“. Denn die Eigenherstellung wertet auf, wusste die Fachfrau. Die Schüler „sollen nichts vorgesetzt bekommen“, so ihre Vorstellung, „sondern es mit allen Sinnen begreifen“.

Luitgard Dannhardt vom Odenwald-Institut wollte mit den Teilnehmern Zugang finden zur Kraftinsel. In ihrem Workshop wurde ausprobiert, „was die Macht der Gedanken bewirkt“. Einmal die Vorstellung, fest verwurzelt zu sein, das andere Mal leicht wie eine Wolke zu schweben, kann Erstaunliches bewirken, wenn man den anderen hochheben will, sagte sie. Dabei kristallisiert sich laut der Referenten auch heraus, wer eher positiv denkt (das Glas ist halb voll) oder mehr die Probleme sieht.

„Es ist erstaunlich, wie sich die Gruppe entspannen konnte“, stellte sie fest. Alle lagen ganz ruhig und entspannt da, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Über das Malen wurden besonders schöne Dinge auf der Kraftinsel herausgefunden: ruhig, leuchtend, warm, oder hell, ruhig, Vogelgezwitscher, Die Schüler trauten sich ihrer Beobachtung nach auszuprobieren was sich ändert, wenn sich die Gedanken verändern.

Beim „Energy Dance“ wurden die Jugendlichen von Deutschlehrerin Annemarie Rösner sowie Powi- und Sportpädagoge Sören Lüdemann zum Tanzen animiert. Das Ziel dabei ist die Vermittlung, wie man sich fit hält. Mit Reli- und Ethiklehrerin Sabine Michas und ihrem Hund Rembrandt sowie Anke Fibian mit Danny und Paula wagten die Schüler einen Ausflug in die Tierwelt.

Rembrandt hat eine Vorausbildung zum Schulhund. Bei dem Tier ging es darum, dass die Schüler seine Bedürfnisse erkennen sollten. „Wie wirkt er, was braucht er?“ Auch wann dem Golden Retriever etwas Freude macht oder er keine Lust hat. Über die Bedürfnisse des Hundes sollte man auch seine eigenen kennenlernen. „Das Tier gibt auch was zurück“, so Michas. Ihre Quintessenz: Die Arbeit mit Tieren bedeutet Erfüllung und Beschäftigung mit sich selbst, führt an die eigenen Ressourcen.

Ein positives Fazit zog auch Alexandra Pichlmaier. Bis auf wenige Ausreißer waren die Siebtklässler voll bei der Sache. Auch in der großen Gruppe öffneten sich die Schüler und sprachen über persönliche Dinge. „Keiner sperrte sich“, stellte sie fest. Weshalb sowohl die Referenten als auch die Jugendlichen vom Ablauf begeistert waren. Michas lobte die gute Atmosphäre von Anfang an. Wie die anderen Referenten auch stellte sie die sehr gute Organisation heraus.

Das Zelt in Unter-Schönmattenmwag war quasi nonstop „brechend voll“

. „Die Kerwe ist super gelaufen“, freute sich MGV-Vorsitzender Christian Jöst nach den vier tollen Tagen. Der Sängerbund als Ausrichter der Traditionsveranstaltung hatte „nonstop volles Zelt“, so Jöst. Egal ob Einweihung des Kerwebrogges, Konzert mit Thousand Years Later, Kerwepredigt oder montäglicher Ausklang: Die Schimmeldewäer strömten in Scharen in den Alten Weg, um die Gastfreundschaft der Sänger zu genießen.

Die hätten alles aber nicht ohne die große Hilfsbereitschaft aus der Ortsbevölkerung stemmen können. 200 Helfer aus dem ganzen Dorf waren über die tollen Tage im Einsatz, nicht nur MGV-Mitglieder. Ihnen sprach Jöst deshalb seinen großen Dank und ein „Riesenkompliment“ aus, dass alles so vorbildlich funktioniert. „Wir wollen die alten Traditionen wieder aufleben lassen und fortführen“, umschreibt er das „Geheimnis des Erfolgs“, dass sich die Kerwe einer so großen Beliebtheit erfreute.

Die verschiedenen Kerwe-Gaudi-Trupps trugen ihr Übriges dazu bei: Jugend, Kids, Teenies und Muttis brachten sich super ein. Der Zusammenhalt in Unter-Schönmattenwag „ist eben hervorragend“, weiß der MGV-Vorsitzende. Als „überragend“ bezeichnete er die Resonanz auf die Kerwebrogge-Einweihung am Freitagabend als Neuerung bei der Kerwe. Ein Zuspruch, der sich auch Sonntag und Montag nahtlos fortsetzte.

Start war mit dem gut besuchten Gottesdienst im Festzelt durch Pfarrer Peter Pristas, umrahmt von der Old-fashioned-Band. Mit Blick auf die Fußball-WM und das mit verschiedenen Länderfahnen ausstaffierte Zelt erlaubte sich der Geistliche den Scherz, warum es in den verschiedenen Ländern bestimmte „Nationalgetränke“ gibt: in Russland Wodka, in Schottland Whiskey, in Deutschland Bier. Nämlich damit jedes Land an seiner eigenen Fahne erkennbar ist…

Zu Frühschoppen und Schnitzel-Mittagessen spielte die Blasmusik Schimmeldewog auf. Direkt im Anschluss startete das unterhaltsame Nachmittagsprogramm, bei dem das Kerwezelt aus allen Nähten platzte. Beim Auftritt des katholischen Kindergartens und des MGV-Kinderchors unter Leitung von Katharina Zink, verstärkt durch Mitglieder des Grundschulchors, gab es nur noch ein paar Stehplätze.

Durchs Programm führte Kerwepräsident Christian Jöst, der dann den Tanz von Kerwekids und Teenies ansagen durfte. Anschließend liefen zusätzlich zu diesen noch Kerwejugend und Parre Jens Gam samt seine Entourage zu „Hells Bells“ von AC/DC ins Festzelt ein. Als der Kerweparre mit seiner Redd loslegte, glühten so einigen die Ohren. Die Zuhörer waren begeistert und lachten viel über die Missgeschicke ihrer Mitmenschen.

Großes Aufreger-Thema war eine mögliche Einbahnstraßen-Regelung, weil mit schöner Regelmäßigkeit in der Kirchstraße morgendliches Verkehrschaos herrscht. Der Grund: Die Eltern fahren ihre Sprösslinge immer direkt bis an die Grundschule, anstatt sie unten an der Straße rauszulassen. Und dann das: „Des Verkehrschaos um kurz vor 8 soll zure Eibohnstroß reiche? En Skandal, er Lait, des sucht seines gleiche! Do wurd geredd, diskudiert und depadiert, in de Hoffnung, dass sou en unfug ned bassiert.“

Doch auf der Gemeinde war von den Plänen wenig bekannt. Deshalb: „Sou gab’s veel Stress um e Eibohnstroßeschild,  wou vielleicht die Käischstroß ziehrt, hoffendllich hawwe die Verursacher die Problematik dodemit kapiert. Do hawwe mer die Moral vun der Geschicht, Kinner an die Schul bis vor die Der, die fährt man nicht.“

Die aus Owwer hatten sich einen Scherz mit „Unner“ erlaubt, der wohl noch ein Nachspiel haben wird: „Awwer ehr Leid aus Owwer isch sag eisch ohns, ma sieht sich immer Zwo mal im Lewe.“ Die Kerwe-T-Shirts waren weg. „Die häwwe ledschd Woch, unser Kerwe T-Shirts als Geisel genumme.“ Abholung: bei der Kerwe in Ober. „Mit re sportlich kampferfahrene Mannschaft sinn ma do owwe eigeloffe, mim Parremobil uff unserm eigens reservierten Parkplatz gschosse, im Feschdzelt glei e paar Bier im Arm, bis es dann zur T-Shirt Übergabe kam.“

Der singende Landwirt Gerhard Pfeifer aus Lautertal unterhielt danach die Meute mit seiner Stimmungsmusik bestens. Von Schlagern bis hin zu aktuellen Hits war alles dabei, untermalt von einigen Witzen. Kein Wunder, dass die große Sause bis spät in die Nacht andauerte und auch die Cocktailbar mit ihren 25 süffigen Angeboten wieder stark frequentiert wurde.

Der Kerwemontag stand unter anderem im Zeichen des Freibiers: Mittags spendierte es der hessische Meisterchor des Sängerbunds zusammen mit dem Kerwepräsidenten, nachmittags floss der Gerstensaft dank Hans Ehret, seit 40 Jahren Rechner beim MGV, fer umme. Haxen und Wellfleisch sowie Kaffee und Kuchen wurden stark nachgefragt, während Alleinunterhalter Florian Koch aufspielte. Zum Abschluss wurde unter großem Wehklagen die Kerwe durch den Parre und sämtliche Beteiligte zu Grabe getragen, während der Musikus einen Trauermarsch spielte. Zwischendurch führten Kerwejugend, Teenies und Muttis noch einmal einen Tanz auf.

oben v.l. Lukas Milke, 1. Kerweborschd, Jens Gam,  Parre, Benedikt Staat, Mundschenk

    Oliver Jöst (li.) machte das Metall-Geweih, Klaus Sieber den Kerwebrogge

 

Fußball und Musik sorgen für volles Kerwezelt beim MGV Unter-Schönmattenwag

Das Fazit des MGV-Vorsitzenden Christian Jöst ist kurz und knackig: „Volles Haus beim Fußball und danach bei TYL auch. Enten wurden alle 100 verkauft und jede Menge Gaudi. TYL hat bis halb 3 gespielt und dann Feier bis es hell wurde.“ Was er damit sagen will: Der Sängerbund als diesjähriger Ausrichter der Unner-Schimmeldewäer Kerwe ist absolut zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Dorffestes.

Bevor die Plastikenten auf den Ulfenbach geschickt wurden, versetzte noch Zauberer Seppl im Festzelt am Alten Weg die Kinder mit seinen Kunststücken in Erstaunen. Währenddessen gingen auch noch die letzten der 100 quietschgelben Plastikentchen in den Verkauf, nachdem kurz vor knapp die 15 letzten auf ihre Besitzer gewartet hatten. Für die ersten drei Plätze gab es verschiedene Gutscheine für Kino, Eisdiele und Sommerrodelbahn, für die weiteren 97 hieß es: „Jede Ente ein Gewinn.“ Der MGV hatte verschiedene Trostpreise in petto.

Die Kerwejugend hatte zuvor den Lauf des Ulfenbachs auf einer Strecke von mehreren hundert Metern freigemacht und das Ufer ausgemäht, sodass den Enten keine Hindernisse im Weg lagen. Aus einem Kübel wurden die 100 Enten in den Bach gekippt und mussten sich dann ihren Weg von einer kleinen Brücke oberhalb des Festzeltes bis zu diesem suchen. Ein Trichter diente als Ziel, sodass es keine Unklarheiten über den Sieger geben konnte. Nach dem knapp zehnminütigen spannenden Rennen hieß der Gewinner Günter Gries.

Wie der Nachmittag begann, ging es am Abend weiter. Beim Public Viewing des WM-Vorrundenspiels Deutschland-Schweden herrschte im Festzelt volles Haus. Die Gäste litten erst mit, dann fieberten sie mit, als sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der zweiten Hälfte wieder ins Spiel hineinkämpfte. Der Siegtreffer von Kroos in der letzten Minute der Nachspielzeit ließ nicht nur das Zelt, sondern halb Schimmeldewog erbeben. Wildfremde lagen sich feiernd in den Armen.

Beste Bedingungen also für den Auftritt der Partyband „Thousand Years Later“ (TYL). Auch hier galt: Es war eine große Fete von Anfang an. Schon zu Beginn waren alle Sitzplätze belegt. „Es wurde viel getanzt und gefeiert.“ Denn Band weiß ihren Heimvorteil immer auszunutzen.

TYL, bestehend aus Katharina Zink, Timo und Tobias Walter (alle Gesang), Benedikt Breitwieser (Bass), Sven Dörsam (Gitarre) und Benedikt Staat (Drums), begeisterten ihr Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm bis in den frühen Morgen. Unterstützung auf dem Keyboard gab es durch Janina Becker. Die Band machte um 2.30 Uhr Schluss, was aber noch lange nicht das Ende der Party bedeutete. Erst als es schon hell wurde, gingen die letzten Feierwütigen nach Hause.

Die musikalische Bandbreite der 55 Songs reichte von aktuellen Hits aus Rock und Pop über deutsche Schlager bis hin zu Klassikern. Peter Schilling mit „Major Tom“, „Westerland“ von den Ärzten oder auch „Purple Rain“ von Prince zeigten die große Bandbreite der Stücke auf, die großteils von Timo Walter gesungen wurden. „Hedonism“, „All about that base“ oder die „Hollaywood Hills“ ließen das Stimmungsbarometer ebenfalls nach oben schnellen.

Matthias Reims „Verdammt ich lieb dich“, die Spider Murphy Gang mit dem „Skandal im Sperrbezirk“, Abba mit „Waterloo“, Bon Jovi, aber auch Marius Müller Westernhagen, Joan Jett, Dschingis Kahn, Nena und Tina Turner („Simply the best“) lauteten die weiteren Interpreten der Setliste, die für super Stimmung sorgten. Nicht fehlen durfte natürlich „Hulapalu“ oder „Türlich, Türlich“ von Andreas Gabalier. Während sich zuerst die vorderen Reihen auf die Tanzfläche trauten, rückten später auch die hinteren nach.