CDU-Veranstaltung in Wahlen zum ländlichen Raum: Unverständnis über die lange Verfahrensdauer bei der B38a

Eigentlich sollte es ja um die Stärkung des ländlichen Raums im Allgemeinen gehen. Also um Tourismus, Wirtschaft, medizinische Versorgung, Kinderbetreuung. Und Verkehrsinfrastruktur. Zu einer Veranstaltung unter diesem Thema hatte die CDU Bergstraße um Bundestagskandidat Dr. Michael Meister mit den Gemeindeverbänden von Abtsteinach, Wald-Michelbach und Grasellenbach eingeladen. Gastredner im Hotel Burg Waldau war der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Michael Boddenberg.

Aber wie das so ist, wenn es um den Straßenbau geht: Dann ist die B38a nicht weit. Deshalb drehte sich auch ein Großteil der Diskussion um die Mörlenbacher Umfahrung. Einige Gäste inklusive Kommunalpolitiker machten ihrem Unmut darüber Luft, dass 43 Monate nach erfolgter Planfeststellung immer noch das Gerichtsverfahren anhängig ist. Der ehemalige Landtagsabgeordnete Peter Stephan berichtete über die Kenntnis von einem Verfahrensbeginn im vierten Quartal.

Was aber den Ärger im Saal nicht wirklich beschwichtigen konnte. Es schwirrte der mehr oder weniger offen ausgesprochene Wunsch durch den Raum, den Richtern doch einmal seitens der Landesregierung Dampf zu machen. Dass eine so lange Verfahrensdauer doch ein Unding sei und zur großen Verdrossenheit in der Bevölkerung beitrage. Und Investitionen ausbremse.

Auch wenn die Unabhängigkeit der Justiz mitsamt Gewaltenteilung allgemein als hohes Gut angesehen wurde, überwog die „Irgendwann muss mal ein Ende sein“-Stimmung. Boddenberg näherte sich dem Thema entsprechend vorsichtig. Er versprach, es mit nach Wiesbaden zu nehmen und seinen Kollegen im Justizministerium darauf anzusprechen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Politik nur begrenze Einwirkungsmöglichkeiten habe.

Beide, Meister und Boddenberg, machten die Notwendigkeit und das CDU-Bestreben deutlich, den ländlichen Raum voranbringen zu wollen. Wie sehr das Thema bewegt, zeigte auch ein Blick in die Zuhörerschaft. Neben Landrat Christian Engelhardt waren der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, der Fürther Bürgermeister Volker Oehlenschläger, und die drei Ortsverbandsvorsitzenden nach Wahlen gekommen. Dazu noch einige Vertreter von Organisationen, die direkt oder indirekt mit der touristischen und wirtschaftlichen Vermarktung des Odenwalds zu tun haben.

Die beiden Referenten gingen auf den kurz vorher erfolgten Besuch bei der Firma Jöst Abrasives ein. Den Mittelständler, mit seinen Produkten Weltmarktführer, sahen sie als „Leuchtturm im Überwald“. Natürlich ging es beim Gespräch über die Infrastruktur „gleich um das Thema B38a“. Meister äußerte sein Unverständnis über die lange Verfahrensdauer. „Die Region braucht Klarheit“, sagte er. Das Geld vom Bund sei da, könne aber nicht eingesetzt werden.

Der Bundesabgeordnete wie auch sein Parteikollege warfen als Denkmodell ein Beschleunigungsgesetz für Infrastrukturprojekte in den Raum, wie es nach der deutschen Einheit bestand. Den Breitbandausbau, wie er im Kreis Bergstraße schon ganz weit fortgeschritten ist, nannte Meister „einen tollen Schritt für die Entwicklung der Region“. Für Boddenberg ist die Versorgung mit schnellem Internet „eine Baustelle, die rasende Geschwindigkeit aufgenommen hat“.

Auch in Sachen Tourismus tat sich einiges. „Eine ganze Reihe von Leuchttürmen“ sei entwickelt worden, nahm der Staatssekretär im Finanzministerium Bezug auf Solardraisine, Sommerrodelbahn, Nibelungen- oder Neckarsteig. „Jetzt muss eine gute Verknüpfung mit Hotellerie und Gastronomie her“, so Meister.

Ein Aufgabenfeld, das beide Politiker ansprachen, war die medizinische Versorgung. Die sei zwar ambulant noch einigermaßen im Lot, „aber viele Ärzte gehen bald in den Ruhestand“. Deshalb stellt sich laut Meister die Frage dringender denn je, wie man junge Mediziner aufs Land holt und dort auch hält.

In Hessen müssen laut Boddenberg jedes Jahr 200 Ärzte ersetzt werden. Die kassenärztliche Vereinigung könne 100 davon stellen. Um somit auf die volle Zahl zu kommen, „muss die Politik massiv eingreifen“. Das MVZ in Lindenfels nannte Meister einen ersten Baustein auf stationärer Ebene, dem aber weitere folgen sollten. Das Landkreis-Projekt „Novo“ fand viel Beifall beim Abgeordneten.

Boddenberg beleuchtete die Themen eher aus Landes- und Regierungssicht und übernahm mit seinen Worten auch den Part des Wahlkämpfers, der sich kräftig am politischen Gegner und dessen Aussagen rieb. Für ihn ist eine „neue politische Schwerpunktsetzung notwendig“, damit der ländliche Raum nicht wie in den USA oder Frankreich abgehängt werde und sich die Menschen benachteiligt fühlten. Man könne auch über finanzielle Anreize nachdenken, um etwa Existenzgründungen abseits der Zentren zu fördern.

Auf jeden Fall, kündigte er an, soll der Haushaltsentwurf 2018 auf vielen Feldern den Bedürfnissen des ländlichen Raums Rechnung tragen und diesen stärken. „Es gibt nichts Wichtigeres als dass Familien auf dem Land wohnen bleiben“, betonte Boddenberg. Auch wolle die Regierung „mit allen Mitteln verhindern, dass kleine Grundschulen schließen müssen“.

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Beim SPD-Kreistreffen in Mörlenbach: Willy-Brandt-Medaille für Ex-Landrat Norbert Hofmann

Große Ehrung für einen, der es absolut verdient hat: Der ehemalige Landrat Norbert Hofmann erhielt beim SPD-Kreistreffen an der Grillanlage Kisselhöhe die Willy-Brandt-Medaille überreicht. Dazu waren viele Gratulanten aus den unterschiedlichen Ecken des Kreises Bergstraße angereist, die außerdem die Gelegenheit nutzten, dem rüstigen Polit-Rentner nachträglich zum 75. Geburtstag zu gratulieren. Neben zahlreichen Parteimitgliedern kamen auch etliche Gäste aus der Gemeinde beim Sommerfest des Ortsvereins vorbei, um bei schönem Wetter ein paar angenehme Stunden zu verbringen.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Detlev Haas begrüßte neben den beiden Landtagsabgeordneten Karin Hartmann und Norbert Schmitt auch Kreisvorsitzende und Bundestagsmitglied Christine Lambrecht. Neben Mörlenbachs Erstem Beigeordneten Andreas Pfeiffer schauten daneben Kreisbeigeordneter Karsten Krug und Wald-Michelbachs Bürgermeister Dr. Sascha Weber vorbei. Der seit 1. Juli amtierende SPD-Rathauschef nutzte die Gelegenheit, mit Genossen aus dem Weschnitztal, der Bergstraße und dem Ried in Kontakt zu kommen.

Mit der selten verliehenen Auszeichnung werde das Lebenswerk von Hofmann als SPD-Mitglied, Bürgermeister und Landrat gewürdigt, betonte Lambrecht in ihren Dankesworten. Sie kenne den „überzeugten Europäer“ noch aus ihren Viernheimer Zeiten, wo sie ab 1985 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung war, sagte die heutige erste parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion.

Der Geehrte suchte im Sinne des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Völkern schon sehr früh Kontakte nach Frankreich, hob sie hervor. Daraus entwickelte sich dann auch eine Gemeinde-Partnerschaft. Auch heute noch „setzt sich Hofmann für die europäischen Werte ein“, sagte Lambrecht. Als Bürgermeister und Landrat habe er immer nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“ agiert.

Ein großes Ziel des langjährigen SPD-Mitglieds sei die Bekämpfung von Fluchtursachen gewesen. Denn diese seien nicht nur bei Krieg, sondern auch beim Klimawandel zu suchen. „Wir müssen über den Tellerrand hinausschauen“, sei Hofmanns Credo gewesen. Vor Ort gelte es Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Es helfe nicht, Grenzen und Mauern zu errichten oder hochzuziehen. „Die Menschen sollen nicht flüchten müssen“, laute die Maxime.

Wenn man bei der Grillhütte Kisselhöhe feiert, dann ist automatisch auch die B38a ein Thema. Denn die geplante Umgehungstrasse führt in der Nähe vorbei. Haas, Krug und Lambrecht äußerten in den Gesprächen mit den Gästen ihr Unverständnis, „dass seit inzwischen drei Jahren ein Eilverfahren anhängig ist“. Gelder und Planungsmöglichkeiten seien vorhanden, es hänge jetzt nur an der Gerichtsentscheidung, so Haas. „Wir wollen in diesem Jahr endlich eine Entscheidung“, meinte der Vorsitzende. „Weiter schieben geht einfach nicht mehr“, betonte auch Lambrecht.

Neben diversen bundespolitischen Themen im Vorfeld der Wahl drehten sich Gespräche ebenso um die von der SPD angestrebte Gebührenfreiheit von Kindergärten in Hessen und vor Ort. Vergangenes Jahr machten es finanzielle Zwänge in Mörlenbach notwendig, die Gebühren zu erhöhen. Eine Maßnahme, die Haas nach wie vor Bauchschmerzen bereitet. „Anhebungen sind den Eltern kaum noch zu vermitteln“, sagte er. Denn anderswo sei der Kindergartenbesuch komplett kostenlos, verwies Haas auf Rheinland-Pfalz. „Es darf bundesweit keinen Flickenteppich mehr geben“, lautete deshalb seine Forderung, die von den anwesenden SPD-Landes- und Bundespolitikern geteilt wurde.

Lambrecht verwies darauf, dass der Bund in Form des kommunalen Investitionsproramms II (KIP II) zusätzliche Mittel für die Schulsanierung zur Verfügung stelle. Es handle sich um 3,5 Milliarden Euro bundesweit, wovon 500 Millionen in Hessen und wiederum 20,5 Millionen Euro im Kreis Bergstraße ankommen. Wie der Beigeordnete Krug sagte, sollen diese über drei Jahre auf die sowieso jährlich im Haushalt eingestellten 15 Millionen draufgesattelt werden. „Dann haben wir jedes Jahr mehr als 20 Millionen Euro zur Verfügung und die Schulumlage wird erst einmal konstant bleiben.“ Die Kreisbürgermeister werden es mit Freude vernehmen.

Zur Person

Norbert Hofmann (geboren 1942 in Berlin) gehörte von 1968 bis 1981 der Stadtverordnetenversammlung Viernheim an. Nach dem Studium der Politik und Romanistik in Mannheim, Heidelberg, Marburg und Besançon (Frankreich) war er von 1970 bis 1981 im Schuldienst. Bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister war Hofmann Studiendirektor und pädagogischer Leiter der Gesamtschule in Bürstadt. Er wurde 1981 zum Stadtrat, 1987 zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis 1997. Von 1997 bis 2003 war er Landrat des Kreises Bergstraße. Während seiner Amtszeit war Hofmann zudem Vorsitzender des Vereins Naturpark Bergstraße-Odenwald. Unter seiner Regie wurde der Startschuss für die Aufnahme des Vereins in das Global Network of Geoparks der UNESCO gegeben. Von 2004 bis 2010 war er zudem Vorsitzender des Odenwaldklubs.

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Großer Bahnhof für die Solardraisinenbahn in Wald-Michelbach

Großer Bahnhof für die Draisine. Während nonstop die gelben Fahrzeuge mit den Ausflüglern Richtung Mörlenbach rollten, wurde am Wald-Michelbacher Startpunkt das vierjährige Bestehen der Solardraisinenbahn gefeiert. Gleichzeitig wurden dabei die beiden „neuen“ Bürgermeister von Wald-Michelbach und Abtsteinach, Dr. Sascha Weber und Angelika Beckenbach, begrüßt und ihre Vorgänger Joachim Kunkel und Rolf Reinhard verabschiedet.

Zu diesem Anlass war nicht nur die Geschäftsführung in den Überwald gekommen, sondern auch Landrat Christian Engelhardt und neben vielen Kommunalpolitikern aus den beteiligten drei Gemeinden zahlreiche Gesellschafter der Draisinenbahn. Alle einte die Freude, dass die Touristenattraktion nach einem etwas holprigen Start Anfang des Jahres aufgrund der Nachbesserungsarbeiten nun wieder in der Spur ist und eine Auslastung wie in den Vorjahren mit etwa 40.000 Besuchern erwarten lässt.

Man feiere „ein relativ junges Geburtstagskind“, so Engelhardt. Alle Beteiligten seien „voller Elan“, weil die Draisine so stark frequentiert werde. Vor vier Jahren wurde sie „erfolgreich auf die Schiene gebracht“. Die aktuelle Saison sei bis jetzt „sehr gut verlaufen“. Das liege auch am Einsatz der Mitarbeiter, zollte er der Geschäftsführung um Holger Kahl Lob. Diesem schloss sich später seitens der Gesellschafter Willy Schröder aus Abtsteinach an.

Diejenigen, die vor über zehn Jahren die Solardraisine erst möglich machten, seien nicht mehr in Amt und Würden, sagte Engelhardt. Nachdem zuerst der Bürgermeister in Mörlenbach und der Landrat wechselten, bekamen im Sommer auch Wald-Michelbach und Abtsteinach neue Rathauschefs. Damit „gab es in der Zwischenzeit eine komplette Zäsur bei den Wahlbeamten“, sagte er.

Der Landrat hob das große Engagement von Kunkel und Reinhard hervor, mit dem die beiden Bürgermeister von Anfang an die Solardraisine voranbrachten, um vom touristischen Nutzen zu profitieren. Für sie gab es ein Geschenkkörbchen, in dem neben einigen Spezialitäten auch eine Schaffnerkelle zu finden war. Damit gab Engelhardt dem Wagentross im Anschluss den Weg frei.

Er gratulierte den beiden neuen Ortsoberhäuptern zu ihrer Aufgabe. Die Leitung eines Eisenbahnbetriebs in einer kleinen Gemeinde „ist nicht gerade kommunales Alltagsgeschäft“, sagte er. Vor allen Dingen gelten seinen Worten zufolge die gleichen Vorschriften wie bei einem regulären Straßenbahnbetrieb in einer größeren Stadt. Allerdings „macht die Mitarbeit auch viel Spaß“, betonte er.

Wie der Landrat erläuterte, wurden vor ziemlich genau 120 Jahren die Pläne für die damalige Überwaldbahn öffentlich ausgelegt. „Die Landschaft wurde durch die Strecke und die Viadukte geprägt“, hob er den zeitlosen Charakter der damaligen Arbeiten hervor. Vor mehr als zehn Jahren starteten dann die Überlegungen, wie die Strecke für die Zukunft erhalten werden kann.

„Wir werden in den kommenden Jahren daran arbeiten, dass die Draisine eine noch größere Leuchtturmwirkung erlangt“, sagte er. Dies soll mit Events erreicht werden, in die die Fahrt über Überwald-Hügel mit eingebunden ist. „Es geht darum, noch mehr Touristen in den Odenwald zu ziehen.“ Ein Vorhaben, das Geschäftsführer Holger Kahl nur unterstreichen konnte. „Wir wollen einen Mehrwert über das Bekannte hinaus schaffen“, betonte er.

Denn die Solardraisine hat sich in den vier Jahren ihres Bestehens zu einem großen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Bisher wurden mehr als 100.000 Nutzer begrüßt. Da ein Tagestourist jede Menge Euro in der Region lässt, „gibt es dadurch eine große Wertschöpfung“, so Kahl. Der Odenwald habe durch die Bahn „ein großes Alleinstellungsmerkmal“, das Menschen aus den Ballungsräumen hierher ziehe. Über die Zusammenarbeit mit Sponsoren und Partnern will man sich dem Thema Veranstaltungen im kommenden Jahr besonders widmen. Eine süße Versuchung davon vermittelte bereits Bernd Ginader, der in seiner „Ourewäller Kuchestubb“ eine Geburtstagstore kreiert hatte.

Nach dem „erfolgreichen Saisonstart“, so Kahl, bewege sich die Nutzerzahl wie in den beiden Vorjahren wieder auf die 40.000 zu. Der Verkauf von Einzeltickets, erstmals in dieser Saison angelaufen, hat sich seinen Worten zufolge bewährt. Dadurch werden die Fahrten günstiger, wenn nur wenige Personen unterwegs sind. Zu festen Zeiten ist man dann mit anderen Gästen im selben Wagen unterwegs.

Eine „Herausforderung“ war laut Kahl die Bauwerksüberprüfung im Winter und Frühjahr. Die Unsicherheiten konnten aber beseitigt werden. Über den Jahreswechsel wurden viele Maßnahmen auf der Strecke erledigt. „Nach der Saison wird außerdem noch einiges nachjustiert“, sagte er. Der Unterhalt der Bahn bleibe anspruchsvoll, schmunzelte der Geschäftsführer. Die sogenannte „Inbetriebsnahmegenehmigung“ gilt bis Ende 2019, was aber die jährlichen Begehungen nicht obsolet macht.

Die Hammelbacher Feuerwehr fährt beim Grillfest immer kräftig auf

Das Grillfest der Feuerwehr brennt nie auf Sparflamme. Denn wenn die Brandschützer zu dieser Traditions-Veranstaltung ans Feuerwehrgerätehaus rufen, lodert nicht nur ein kleines Feuerchen, sondern sie fahren kräftig auf. Das müssen sie auch, denn an den beiden Festtagen haben sie jedes Mal volles Haus. Wenn sich das Wetter wie am vergangenen Wochenende von der besten Seite zeigt, umso mehr. Dann sind schon bald nach Beginn am Samstagabend die Plätze der Sitzgarnituren gut frequentiert.

Nicht nur die Einheimischen, sondern auch viele Campinggäste schauen vorbei und lassen sich gerne von den Floriansjüngern bewirten. Dazu kommen zahlreiche Mitglieder befreundeter Wehren. Besonders freute man sich, dass diesmal die Wald-Michelbacher gleich zwei Mal vorbeischauten. Einmal nach ihrer Übung am Samstag, ein zweites Mal am Sonntag zum Frühschoppen. Örtliche Vereine bieten auch gerne ihre helfende Hand.

Über 20 Aktive und nochmal zehn Frauen oder Freundinnen helfen laut Wehrführer Marco Stein schon zwei Tage vorher mit, wenn der Aufbau ansteht oder wenn das Kuchen backen ansteht. Denn das große Zelt, der Barbetrieb, Bierwagen und Essenstheke wollen erstmal aufgestellt sein. Für die Feuerwehrleute ist das Grillfest neben der Teilnahme am Hammelbacher Straßenfest der zweite große jährliche Event.

Die erfolgreiche eingeführte Cocktailbar, an der zum Beispiel Mojito, Tequila Sunrise und der alkoholfreie San Francisco frisch zubereitet werden, fand diesmal eine Wiederholung. Ebenfalls wieder gelungen, wie der weit in die Nacht zum Sonntag hineinreichende Barbetrieb zeigte. Erst um 5 Uhr in der Früh gingen die letzten nach Hause. Aber natürlich floss auch der Gerstensaft in Strömen. Neben den fleischlichen Genüssen wie Steak und Wurst ist eine Spezialität der Flammkuchen auch in vegetarischer Ausführung.

Besichtigt werden konnten darüber hinaus die beiden Fahrzeuge der Hammelbacher Wehr. Einmal der Gerätewagen, zum anderen das LF 10 KATS mit einem 1200-Liter-Tank, das seit 2014 im Dienst der Brandschützer steht. Mit ihm könne man in der Theorie bei Katastrophenfällen auch überörtlich angefordert werden, sagte Stein. Eine Besatzung von neun Mann ist gerüstet für technische Hilfeleistung und Brandeinsätze. Das Fahrzeug sei quasi „eine fahrende Werkstatt“, so der Kommandant. Zum anderen der Pritschen-/Gerätewagen, den der Feuerwehrverein finanzierte.

Mit der Fahrzeugschau geht die Feuerwehr auch etwas auf Nachwuchsschau. Derzeit sind sechs Jugendliche in ihren Reihen aktiv. „Es könnten natürlich mehr sein“, schmunzelt Stein. Interessierte zwischen zehn und 18 Jahren sind jeden Montag ab 18 Uhr gerne bei den Floriansjüngern willkommen. Aber auch Erwachsene für die Einsatzabteilung. „Wir treffen uns 14-täglich immer donnerstags“, erläuterte der Wehrführer.

Für Musik sorgten dieses Mal „Vocal Design“ mit Siggi und Babs. Er aus Biblis, sie aus Fürth, brachten am Samstagabend Stimmung in die Bude. Gespielt wurde alles, was Spaß macht: Oldies, Schlager, Popsongs, Chartstürmer und Hitparadenmusik hoch und runter. Trotz des langen Abends war der Frühschoppen am nächsten Tag wieder sehr gut frequentiert. Steins Dank ging auch an Anwohner und Ortsbevölkerung für die fortwährende Unterstützung durch den Besuch des Grillfestes.

Fürs kommende Jahr sind die Planungen bereits angelaufen. Denn dann stehen gleich zwei Jubiläen ins Haus: 125 Jahre Einsatzabteilung und 50 Jahre Jugendfeuerwehr werden beim Grillfest gefeiert. Beides soll mit einem Aktionstag am ersten August-Wochenende begangen werden. An verschiedenen Stationen entlang des Weschnitzquellenwegs wird es für Kinder und Jugendlich viel Spiel und Spaß geben. Brandhaus, Rauchzelt oder Kistenstapeln sind nur einige der angedachten Aktionen. Außerdem ist laut Marco Stein in diesem Bereich ebenfalls eine Fahrzeugausstellung in großem Umfang geplant, unter anderem mit einer Drehleiter.

Schon in diesem Jahr, im Oktober und November, wird der Gemeinschaftsraum im Gerätehaus ein neues Outfit erhalten. Denn er ist ziemlich in die Jahre gekommen. Mit viel Eigenleistung steht die Erneuerung von Boden, Elektrik oder Küche an. „Es soll gemütlich werden“, kündigt Stein an. Die benötigten Gelder sollen über Zuschüsse fließen.

ISC Fürth will sich in der Bergsträßer Fußball-C-Klasse etablieren

„Wir möchten in erster Linie schauen, dass wir so schnell wie möglich in der C-Klasse ankommen“, sagt der neue Spieletrainer des ISC Fürth, Oguz Ataman. Der Mittelfeldspieler wechselte Anfang Juli zum Trainingsstart in die neue Runde von Olympia Lorsch ins Weschnitztal. Sein Ziel ist es, den Aufsteiger in der Bergsträßer Fußball-Kreisliga C zu etablieren „und nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“.

Für Ataman ist es seine erste Saison als Spielertrainer. „Diese Rolle ist für mich eine neue Herausforderung und ich muss erst einmal meine Erfahrungen sammeln“, betont er. In der Vorbereitung konnte er sich bereits ein Bild über die Mannschaft machen und äußert sich zuversichtlich, dass die Elf in der C-Klasse eine gute Rolle spielen wird. Die Bilanz aus den Freundschafts- und Pokalspielen ist noch etwas durchwachsen. Je nach Kaderstärke machte man gegen höherklassige Teams wie Zotzenbach oder Reichelsheim eine gute Figur, während es gegen Gegner aus derselben Liga oder der D-Klasse nicht so gut klappte.

„Im taktischen Bereich haben wir noch einige Defizite“, hat der Spielertrainer beim Mannschaftscheck erkannt. Er ist aber zuversichtlich, diese im Laufe der Saison in den Griff zu bekommen. Dabei helfen sollen auch die beiden Neuzugänge Arben Cemjani und Erdem Erdogan. Beide bringen Erfahrungen aus der A-Klasse mit. Von den Routiniers erwartet der Coach, dass sie die jüngeren Spieler führen und ihre Erfahrungen weitergeben.

Oguz Ataman äußert sich in diesem Zusammenhang dankbar für die Unterstützung aus dem Verein. „Ich möchte an dieser Stelle vielmals Cemal Kasolar und Adil Türkay danken“. Denn die stecken seinen Worten zufolge „wirklich viel Herzblut in den Verein“, betreuen alles und jeden und kümmern sich um sehr viele Dinge.

Die Favoriten der C-Klasse sind für Ataman im Ried und im Bensheimer Stadtteil zu suchen. Die SG Hüttenfeld, in der vergangenen Abschlusstabelle auf Platz 5, zählt er dazu, aber auch die heimstarken Gronauer, die jedoch in der Rückrunde einen schlechten Lauf hatten. Für ihn ist ebenfalls der SV Zwingenberg, der nach einer Saison B-Liga-Luft wieder als Absteiger in die C-Klasse zurückkehrte, eines der stärksten Teams.

Wobei sich der ISC nach seinem sehr guten Auftritt in der D-Klasse ebenso nicht verstecken muss. Die Weschnitztaler leisteten sich bei 24 gewonnenen Spielen nur ein Unentschieden und eine Niederlage. Sie lieferten sich einen heißen Kampf mit Anatolia Birkenau um dem direkten Aufstiegsplatz und die Meistersachaft. Zwei Punkte gaben schlussendlich den Ausschlag, wobei die anderen Teams 20 Punkte hinter den beiden Überfliegern rangierten.

Aber in punkto geschossene und erhaltene Tore war der ISC eine einsame Klasse für sich. 121 Mal klingelte es bei den Gegnern im Kasten: so gut war mit weitem Abstand keiner. Die Abwehr stand ebenso gut wie die Sturm agierte: Nur 19 Mal musste der Keeper in der ganzen Runde hinter sich greifen. Auch das in der D-Liga ansonsten unerreicht.

 

 

Neuzugänge: Arben Cermjani (FSV Rimbach), Orkun Ocak (SV Fürth II), Erdem Erdogan (SV Unter-Flockenbach II), Oguz Ataman (SC Olympia Lorsch)

Abgänge: Cem Kasolar, Rasim Kasalar, Ahmet Kara (pausieren), Ciftci Orhan (AH ISC Fürth)

Kader: Torwart Orkun Ocak, Teoman Asar, Abwehr Yalcin Türkay, Sunday Kasalar, Ogün Hanci, Metin Güler, Aykut Kemanci, Ahmet Kasar, Amid Ahmadi, Mittelfeld Burak Gözübüyük, Enis Cabuk, Erdem Erdogan, Hüseyin Kemanci, Mert Yapicilar, Mustafa Kara, Oguz Ataman, Serdar Dalcicek, Süleyman Yaman, Volkan Gözübüyük, Christian Helmling, Sturm Semih Sanli, Kenan Kemanci, Arben Cermjani, Salahudin Zulovic

Spielertrainer: Oguz Ataman, erste Saison

Saisonziel: In der C-Klasse etablieren und nichts mit dem Abstieg zu tun haben

Favoriten: SV Zwingenberg, SG Gronau, SG Hüttenfeld

 

Irish-Folk-Benefizkonzert zugunsten des Weiherer Kindergartens: Begeisterte Gäste fordern gleich fünf Zugaben

Die Freude stand Siggi Winkler nach dem Konzert noch ins Gesicht geschrieben. „Es war einer der besten Folk-Abende, die ich mit anderen zusammen veranstalten durfte“, sagte er über die Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Weiherer Kindergartens, die er zusammen mit seiner Musikerkollegin Simone Köhler von den „Irish Voices“ in der „Mühle“ organisiert hatte. „Stargast“ war die Irin Pat O’Connor, auf der Grünen Insel eine gefragte Session-Musikerin, die mit ihren Songs ein ums andere Mal viel Beifall bekam.

„Das Publikum war absolut begeistert“, so Winkler. „Wir haben fünf Zugaben gespielt, das gab es noch nie.“ Fürs Konzert und den guten Zweck hatten die beiden neben Pat O’Connor weitere Folk-Hobbymusiker aus dem Odenwald aktiviert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Vom vollbesetzten Saal wurden glatte 555 Euro gespendet. Der „Krabbennest“-KiGa Weiher mit seiner Leiterin Ute Jäger möchte mit dem Geld kleine Dreirädchen für die Kinder kaufen.

O’Connor ist eine Vollblut-Musikerin. Das merken die Zuschauer vom ersten Ton an. Wenn sie die gespielten Songs kennt, zückt sie sofort ihre Fiddle und setzt nach wenigen Akkorden selbst ein. Ist ihr ein Stück unbekannt, dann hört sie ein wenig zu, prägt sich die Melodie ein und fängt aus den Nichts heraus an mitzuspielen. Die Irin ist eine Meistern auf dem Saiteninstrument, zückt aber ab und zu auch die Tin Whistle. „Ich liebe den Odenwald“, sagt sie. Kein Wunder, erinnert er sie mit den grünen Hügeln doch an ihre Heimat.

Zwischendurch, als keiner so etwas vermutet, „borgt“ sie sich von Siggi Winkler dessen Mikro und beginnt, „Donovan’s Song“ ohne jegliche Instrumentenbegleitung zu singen. Mit ihrer rauchigen Stimmen, dem irischen Dialekt und der Intonation verwandelt sich der Saal der Mühle von einem Moment auf den anderen in einen Pub auf der Grünen Insel, in dem der Zigarettenqualm durch die Gasträume wabert, sich ein paar Cracks zu einer Musik-Session getroffen haben, spontan aufstehen und einfach loslegen.

Da merkt man dann, dass Pat O’Connor die irische Musik im Blut hat und sie mit der Muttermilch aufgesogen hat. Ihre Vorfahren waren seit mindestens vier Generationen musikalisch unterwegs, ihre Leidenschaft hat sie auch an die Kinder weitergebeben. Sohn Brian spielt Uilleanpipe und ist grad auf einer Weltreise mit dem Rucksack durch den Nahen Osten, Russland, Kirgistan, China und Indien. Vor kurzem war sie Mundy (dessen Stück „Galway Girl“ ist bekannt aus dem Film „PS. Ich liebe Dich…“) unterwegs. Den Song sang Winkler zusammen mit ihrer Unterstützung.

Die Irin hat selbst über 100 sogenannte Tunes (Reels und Jigs) komponiert. Ihr zu Ehren übten die anderen sechs Mitmusiker für diesen Abend drei ein: „Donal o Store“, „Elves march“ und „Turkeys neck“. Letzterer hat wie fast alle eine Geschichte. Einer ihrer Söhne spielte Pat einmal einen Streich. Sie war zuhause in der Küche am Zubereiten eines Truthahnes. Der Hals sollte weggeworfen werden. Der Sohn steckte ihn ihr aber in die Manteltasche. Beim Einsteigen ins Auto bemerkte sie diesen, schimpfte und legte ihn auf die Seite. Doch der Filius legte den Hals unbemerkt aufs Autodach. Als sie an der Musikschule ankam und bremste, fiel der Truthahnhals runter. Großes Gelächter war die Folge.

Die „Irish Voices“ kennen Pat von einer Musikschule aus Elmstein/Pfalz. Dorthin kommen einmal im Jahr irische Musiklehrer immer Anfang August, um zusammen mit deutschen Musikern (Anfänger bis Profis) in Workshops zusammen zu arbeiten, zu üben, Konzerte zu geben. Vor drei Jahren ergab es sich, dass die Irin bereits am Freitag mit dem Flieger ankam, da sie samstags keinen Flug mehr bekommen hatte. Winkler bot ihr dann an, in Weiher zu übernachten – mit dem Hintergedanken, gleich eine Veranstaltung durchzuführen. „Wir machten dann eine Session mit ihr zugunsten ihrer Musikschule“.

Seitdem kommt sie immer freitags, um ein Konzert für den guten Zweck zu geben. Winkler war schon mehrmals in Dublin auf Gegeneinladung, um mit ihr auf Sessions zu musizieren. Die Dublinerin holt in ihrer Heimatstadt Kinder von der Straße und macht mit ihnen Musik, wenn die Eltern das Geld für die Musikschule nicht haben. „Sie hat ein großes Herz“, sagt Winkler anerkennend.

„Was uns heute genau erwartet, wissen wir Musiker auch nur im Ansatz“, so Siggi Winkler zu Beginn schmunzelnd. Denn ist so Brauch und Sitte bei irischen „Sessions“, dass irgendjemand ein Stück anstimmt – und wer es kennt, der spielt eben mit. Und so lief es auch ab. Zu hören gab es die klassischen Instrumente wie Geige oder Fiddle, Gitarre, Banjo, Tin Whistle, die Rahmentrommel Bodhran und die Low Whistle. Typische und zumeist bekannte Songs aus irischen Pubs, einige Reels, Jigs und Hornpipes, also instrumentale Stücke, waren zu hören – und als Garnierung einige eigene Mundartsongs.

Neben den beiden Organisatoren von den „Irish Voices“ waren Stan Svoboda, Klaus Willems, Heike Mauelshagen und erstmals Janet Key dabei – eine geigende Nordirin, die in Großsachsen wohnt. Alle sieben setzten auch gleich beim „Marsch der Elfen“, dem Anfangsstück, voll ein. Eine Komposition von Pat O’Connor, die so richtig irische Lebensfreude rüberbrachte.

Getragene, melancholische Songs wechselten sich ab mit flotten Tunes oder Reels, bei denen sich die Musiker voll austoben konnten. „I’m a rambler“, „Ye Jakobites“ oder „Kilkelly Ireland“ kennt man zwar aus den Konzerten der „Irish Voices“. Aber in größerer Besetzung und vor allem mit den Fiddle-Tönen von Pat O’Connor klangen die Songs völlig anders und hatten eine ganz andere Dynamik. „Wild Rover“ und „Whisky in the Jar“ waren Klassiker, bei dem das Publikum noch mal mitging, mitklatschte, mitwippte, mitsummte – und Zugaben ohne Ende forderte.

Folk-Benefiz zugunsten des Weiherer Kindergartens am 28. Juli in der „Mühle“

Es gibt immer nur ein kleines Zeitfenster für diese Benefiz-Folk-Veranstaltung, die von der Odenwälder Folkgruppe „Irish Voices“ inzwischen zum dritten Mal durchgeführt wird. Nämlich dann, wenn Pat O‘Connor aus Dublin für einen Tag und eine Nacht in die Region kommt. Das ist in diesem Jahr am Freitag, 28. Juli, in der „Mühle“. Am nächsten Tag geht es für sie nämlich schon zusammen mit den „Voices“ zu einem Workshop nach Elmstein, wo sich fast 200 Irish-Folk-Musiker aus vielen europäischen Ländern jedes Jahr eine Woche lang zu einer Fortbildung treffen.

Der „gute Zweck“ in diesem Jahr soll eine Spende für den Kindergarten in Weiher werden, nachdem im letzten Jahr für die Hospizgruppe Mörlenbach gesammelt wurde. Der Eintritt ist frei, es geht der „Hut“ herum. Die Besucher erwartet eine besondere Veranstaltung, die von Simone Köhler und Siggi Winkler organisiert wird. In Form einer „Session“ werden mit den beiden die regionalen Hobbymusiker Stan Svoboda, Klaus Willems, Heike Mauelshagen sowie Pat O`Connor den Abend gestalten. Ohne festes Programm, es soll viel improvisiert werden. Es wird einzeln, paarweise oder zusammen musiziert – wie es gerade passt.

Zu Gehör kommen natürlich irische Pubsongs, Balladen und Tunes. Aber auch mit einigen eigenen Mundartliedern soll der Abend abwechslungsreich gestaltet werden. Es wird sicher spannend – für die Musiker vielleicht aufregender als für die Besucher. Die Veranstalter hoffen auf eine gute Resonanz. Vorreservierungen im Landgasthof „Zur Mühle“ sind empfehlenswert.

Pat O‘Connor ist Musiklehrerin in Dublin. Sie zählt zu den bekanntesten Folk-Musikerinnen auf der grünen Insel. Ihre Hauptinstrumente sind die Fiddle und die Whistle. Aber sie singt auch mal, wenn sie dazu aufgefordert wird. Sie stammt aus einer Musikerfamilie, in der schon seit vielen Generationen zum Instrument gegriffen wird. Die „Irish Voices“ mit dem Weiherer Siggi Winkler sind stolz, sie als Freundin zu haben. Pat düste schon oft einige hundert Kilometer durch Irland, nur um mit ihren deutschen Freunden zusammen an einem Abend in einem Pub in Belturbet zu musizieren – oder eben zusammen in ihrer Musikschule in „Monkstown“, einem Stadtteil von Dublin.

Info: Benefiz-Folk-Konzert für den Weiherer Kindergarten am Freitag, 28. Juli, um 20 Uhr im Gasthaus „Zur Mühle“, Telefon 06209-1634.