Blick hinter Polizei- und Feuerwehrkulissen

Polizei und Feuerwehr im Fokus: Im Rahmen der Sommertour besuchten Mitglieder des SPD-Ortsvereins sowie von Fraktion und Gemeindevorstand die beiden Hilfsorganisationen. Polizeihauptkommissar Thomas Schneiderheinze erläuterte den Sozialdemokraten die Arbeit der Polizei neben dem alten Unter-Wald-Michelbacher Bahnhof. Im Überwald, so sein Fazit, gebe es lange nicht so viel Kriminalität wie in den Städten.

Er warnte vor dem sogenannten Enkeltrick, bei dem sich Betrüger als Verwandte von älteren Mitbürgern ausgeben und diesen eine Notsituation vorgaukeln, um Geld zu erschwindeln. Da auf dem Land mehr Senioren lebten, habe man es hier immer wieder mit solchen Fällen zu tun. Der Beamte riet dazu, im Zweifelsfall lieber bei der Polizei anzurufen und nach Rat zu fragen.

Die Internet-Kriminalität spielt in Wald-Michelbach nur eine untergeordnete Rolle, informierte er die SPD-Besucher. Zusammen mit der allgemein guten Sicherheitslage im Odenwald fasste Schneiderheinze zusammen: „Man lebt hier ganz gut.“ Ein großes Augenmerk legen die Polizisten auf die Bekämpfung der Raserei, egal ob durch Auto- oder Motorradfahrer. Wobei der Polizeichef versucht, „mit den Leuten ins Gespräch zu kommen“.

Schneiderheinze lobte beim Rundgang durch die Polizeistation die gute Zusammenarbeit im Team. Ihn freute es, dass im Gegensatz zur Stadt die Uniformierten auf dem Land weiter als „Freund und Helfer“ wahrgenommen wurden und keine Anfeindungen erlebten. Bürgermeister und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dr. Sascha Weber, Fraktionschef Sven Wingerter und die Landtagsabgeordnete Karin Hartmann freuten sich, dass der Termin kurzfristig zustande gekommen war.

Weiter ging es danach zur Feuerwehr. Gemeindebrandinspektor (GBI) Peter Capuani führte die Besucher durch die neue Feuerwache an der Ludwigstraße, erläuterten Gebäude und Fahrzeuge. Es sei mit Blick auf die Tageseinsatzstärke wichtig, sagte er, dass immer genug Wehrleute vor Ort tätig sind. Allerdings gehe die Tendenz dazu, dass immer mehr auswärts arbeiten. Aktuell zeigte sich der GBI aber mit der Personalstärke zufrieden.

Capuani hadert immer noch damit, dass der GW-Strahlenspürtrupp zu Jahresbeginn aus Wald-Michelbach ins Ried abgezogen wurde. Diese Maßnahme ist für ihn unsinnig, weil es dort nun drei davon gebe. Der GBI stellte daneben den SPD-Mitgliedern vor, welche Gerätschaften und Fahrzeuge im Ort gebraucht werden. Hier sei man gut aufgestellt, meine er.

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Äskulapnattern werden zur Landplage

Der Fluch der guten Tat: Die Die Äskulapnatter steht als bedrohte Schlangenart auf der roten Liste. Deshalb gibt es im Kreis Bergstraße seit 2009 ein Artenhilfsprogramm zusammen mit der ehrenamtlichen AG Äskulapnatter. Das Ergebnis: Die Tiere fühlen sich nun im Ulfenbachtal sehr wohl und vermehren sich wie verrückt. Ein Lied davon singen können die Flockenbusch-Bewohner. Dort gibt es diesen Sommer eine Nattern-Invasion. Die Viecher entwickeln sich zur Landplage.

Ortsbeirätin Martina Tavaglione thematisierte das Geschlängel auf der vergangenen Sitzung. Sie wohnt selbst im Flockenbusch und ist täglich mit den Tieren konfrontiert, die sie nicht nur in großer Zahl im Garten antrifft, sondern auch in Keller und Wohnzimmer. „Wer holt mir ein zwei Meter langes Vieh da raus“, meint sie. Denn auch wenn die Würgetiere ungiftig sind, beißen können sie trotzdem kräftig.

„Die Schlangen dringen immer mehr in den Lebensraum der Menschen ein“, beobachtet sie. Die Nattern werden ihrer Kenntnis nach bis zu 30 Jahre alt. Durch die günstigen Bedingungen ohne natürliche Feinde vermehrten sie sich in den vergangenen zehn Jahren extrem und gewöhnten sich parallel an die Menschen, „sodass sie sich nicht mehr vor uns fürchten“. Wenn sich die Tiere bedroht fühlen, „fauchen sie und gehen vielleicht sogar zum Angriff über“, weiß Tavaglione.

Im Flockenbusch finden die Äskulapnattern, vom Neckartal kommend, ideale Bedingungen vor. Denn die meisten Häuser sind nach Südwesten zur wärmenden Sonne ausgerichtet. Quellen vom Berg sorgen immer für eine gewisse Bodenfeuchte. Die heutigen Gebäude stehen oft auf den Resten von alten Bauernhäusern mit Sandstein-Fundamenten. „Die Tiere können herrlich in den Ritzen wohnen“, schildert die Ortsbeirätin.

Die Gärten sind ihrer Beobachtung nach nur noch partiell nutzbar, weil die schlängelnden Freunde an ganz vielen Stellen einfach im Gras herumliegen und nicht einmal Angst vor Hunden haben. „Draußen wäre es gerade noch erträglich“, so Tavaglione. Aber: „Sie suchen immer mehr den Weg in die Wohnungen“, sind unterm Esszimmertisch anzutreffen oder überwintern im Keller. „Das ist nicht mehr lustig.“ Dazu kommt: Die Tiere stehen unter Naturschutz. Man kann sie nicht einfach so umsiedeln, geschweige denn ihnen zu Leibe rücken.

Tavaglione sieht die Bürger bei diesem Thema auch ein Stück weit allein gelassen. Denn einerseits fördert der Kreis die Ansiedlung, andererseits bietet er keine Unterstützung an, wenn durch eine immer größere Population Probleme entstehen. In Australien etwa „kann man telefonisch Schlangenfänger ordern“, schildert sie. „Bei uns gibt es aber niemanden, den ich kontaktieren kann.“ Sie versuchte ihr Glück bereits bei allen möglichen Stellen.

Man will die Verbreitung der Schlangen fördern, aber die kriechen dann in bewohntes Gebiet und verschrecken die Leute, kritisiert sie. „Das kann nicht sein.“ Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, die Bevölkerung zu schützen, fragte die Ortsbeirätin: „Wenn man schon ihrer Verbreitung Vorschub leistet.“ Sie sieht den Kreis dabei in der Pflicht, da er die Vermehrung unterstützt.

Laut dem Kreisbeigeordneten Karsten Krug, in dessen Bereich das Thema Naturschutz fällt, ist eine Informationsveranstaltung vor Ort angedacht, die zur Aufklärung beitragen und zum Umgang mit Äskulapnattern informieren soll. Sollten sie in Wohngebäuden gefunden werden, bittet er darum, Fotos zu machen und per E-Mail zuzusenden (buero.krug@kreis-bergstrasse.de). „Damit können wir zunächst überprüfen, ob es sich tatsächlich um diese Tierart handelt.“

Seitens des Kreises ist weiter angedacht, interessierte Bürger zu Beratern auszubilden, damit diese bei einem Fund vor Ort tatkräftige Unterstützung leisten können. Er äußerte sein Verständnis darüber, „dass es keinesfalls ein angenehmer Umstand ist, wenn eine Schlange in der eigenen Wohnung gefunden wird“.

Es gibt nur vier kleine Vorkommen der Äskulapnatter in Deutschland. Eines davon ist im südlichsten Kreis Bergstraße, im hessischen Neckartal. In Hessen gibt es ein zweites bei Wiesbaden. Dazu kommen noch zwei in Südostbayern bei Burghausen und Passau. Der Bestand ist mehr als stabil. Die Helfer gehen von mehreren tausend Tieren im Odenwald aus. An die 100.000 Euro investierte der Kreis in den vergangenen Jahren.

Von der AG wurden seit 2010 im Kerngebiet etwa 80 Eiablageplätze angelegt. Dazu wurden verschiedene Materialien wie Sägespäne und Pferdemist verwendet. Seit das Projekt intensiv läuft, sind an die 200 Gelege dokumentiert. Jede Äskulapnatter legt zwischen acht und zwölf Eiern. Aus 1650 Eiern schlüpften 1432 Schlangen, war der Stand vor zwei Jahren.

Äskulapnatter

Benannt wurde die Schlange nach dem griechischen Gott Asklepios, um dessen Stab sich eine solche Natter wand. Der Äskulapstab ist heute noch das Symbol der Heilberufe. Gefährdet ist sie durch den Verlust an Lebensräumen, so durch die Verbuschung von offenen, besonnten Biotopen oder durch Siedlungserweiterungen. Typische Lebensräume sind Wiesenhänge und Streuobstflächen mit guten Versteckmöglichkeiten wie Trockenmauern oder Holzstapel.

Die Pflege der bestehenden, aber oft zugewachsenen Biotope hat einen großen Anteil am Kreis-Projekt. Darüber hinaus wird mit der Neuanlage von Habitatstrukturen eine Verbesserung der örtlichen Lebens- und Fortpflanzungsstrukturen erreicht. Damit einher geht ein intensives Monitoring.

Die Natter ist für den Menschen ungefährlich. Die eher dünnleibige Würgeschlange ernährt sich vor allem von Kleinsäugern wie Mäusen und Eidechsen, aber auch von Vögeln, die sie aufgrund ihrer hervorragenden Kletterfähigkeit auch in Bäumen erreichen kann. Ihre Oberseite ist braun gefärbt, die Unterseite meist hellgelb. Von der Ringelnatter kann man die erwachsene Äskulapnatter durch das Fehlen der auffälligen hellgelben Flecke am Kopfende unterscheiden.

Kreis rechnet mit Mehrausgaben

Die dritte Stufe des Bundesteilhabegesetzes bringt zum kommenden Jahr für den Kreis Bergstraße große Herausforderungen mit sich. Um diese Veränderungen meistern zu können, will der Kreisbeigeordnete Karsten Krug möglichst frühzeitig Schnittstellen, Berührungspunkte und Wünsche der Betroffenen abklopfen. Dazu war er mit dem Leiter des Sozialamts beim Kreis Bergstraße, Torsten Bach, und dessen Stellvertreterin Annette Wagner in die Pro Seniore-Residenz Gassbachhof gekommen.

An diesem idyllischen Fleckchen weitab von Hammelbach und jenseits aller Handy-Empfänge, aber mit Windrad-Aussicht, informierten ihn die beiden Residenzleiter Beate Wittmann und Mario Dick über den Stand der Dinge und die Erwartungen hinsichtlich der Gesetzesänderung. Krug betonte, „dass natürlich auch der Mensch selbst dazu gehört, der die Leistung in Anspruch nimmt“. Bis Jahresende wird sich seinen Worten zufolge noch nichts ändern. Der Großteil der Zuständigkeiten bleibt wie bisher beim Landeswohlfahrtsverband (LWV).

Die 2016 auf den Weg gebrachten Veränderungen bedeuten aber ab 2020 andere Zuständigkeiten, informierte er. Jugendliche werden dann vom Jugendamt des Kreises betreut, zwischen 18 und 65 Jahren ist die Zuständigkeit beim LWV angesiedelt, für ältere Menschen, die erstmals Leistungen beziehen, beim Kreis-Sozialamt.

Krug zufolge werden ab kommenden Jahr die existenzsichernden von den Fachleistungen getrennt. Erstere übernimmt der Kreis, letztere wie gehabt der LWV. Da somit alles aufgedröselt werden muss, rechnet der Kreisbeigeordnete mit einem großen Arbeitsaufwand. Deshalb „wollen wir möglichst früh in die Kommunikation einsteigen“. Bis Jahresende gibt es noch einige Hürden zu überwinden, so Krug. „Noch sind nicht alle rechtlichen Details geklärt.“

Der Sozialdezernent geht davon aus, dass kreisweit eine mittlere dreistellige Zahl Personen von dieser Änderung betroffen ist. Die Kosten werden wohl zum Gutteil an den Kreis weitergereicht, befürchtete er. Da für die Betroffenen auch höhere Einkommensgrenzen bei der Anrechnung des eigenen Vermögens gelten werden, rechnet Krug mit jährlichen Mehrausgaben von fünf Millionen Euro. Natürlich hätte er die gern vom Land wieder, aber ist realistisch genug um zu wissen, „dass es schwierige Gespräche sein werden, um die finanziellen Fronten zu klären“. Seine Forderung ist aber klar: „Das Land soll die Mehrkosten übernehmen.“

Beate Wittmann erläuterte, dass hinter dem integrierten Teilhabeplan (ITB) die Zielsetzung steht, den Menschen mehr Selbständigkeit zu ermöglichen. So hätten die Klienten dann unter anderem ein eigenes Konto. Für den Gassbachhof als stationäre Einrichtung sei es eine Herausforderung zu bewerkstelligen, „dass die Menschen ihr Geld selbst verwalten sollen“. Es gelte, ihnen nichts überzustülpen, sondern ein Ziel für eine gewisse Zeit zu definieren, das danach wieder überarbeitet werde.

Zur Sinnhaftigkeit der Veränderungen äußerten sich die Beteiligungen salomonisch. „Jede Veränderung bringt oft viel Bürokratie mit sich“, sagte Wittmann. Sie erkannte den positiven Grundgedanken, den Klienten mehr Selbstverantwortung zu übertragen. „Aber es gibt einen Rattenschwanz an Mehrarbeit“, meinte sie. Ihr Kollege Mario Dick wies darauf hin, „dass Routine reinkommen muss“. Alles gelte sich einzuspielen. Karsten Krug begrüßte die Intention hinter dem Vorhaben. Die Kosten-Nutzen-Frage lasse sich frühestens in einem Jahr beantworten, prognostizierte er.

Die Bewohner der Pro Seniore-Residenz werden laut Wittmann nur indirekt betroffen sein. „Unser Klientel wird weiter auf Betreuer angewiesen sein“, betonte sie. Profitieren werden ihren Worten nach vor allem die Menschen, die ins „normale“ Leben zurückkehren. Etwa derjenige, der Verpflegungsgeld bekommt, und lernt, auf eigenen Beinen zu stehen. „Es muss ein Ziel vorhanden sein, um es zu fördern“, hob sie hervor. „Den Menschen wurde früher viel abgenommen“, ergänze Krug. Jetzt werde das eigene Handeln in den Fokus gerückt.

„Wir achten auf kleine, homogene Gruppen“, erklärte Wittmann. Denn zwischen den Menschen mit chronischen Abhängigkeiten, derzeit 48 bis 65 Jahre alt, soll sich auch ein soziales Gefüge entwickeln. „Es gibt kaum Angehörige“, weiß sie. Und wenn, dann sind diese oft zerstritten. Da die Residenz daneben auch Plätze im Pflegebereich bietet, müssen die Klienten nicht wechseln, sollte dieser aufgrund der Vorerkrankungen nicht unwahrscheinliche Fall eintreten. „Die sozialen Kontakte bleiben bestehen“, stellte sie heraus. Betreuer, Sozialdienste, Land, Kreis und Kliniken kommen auf das Haus in Hammelbach zu und fragen nach Plätzen nach.

 

Die Pro Seniore-Residenz Gassbachhof gehört zur gleichnamigen Unternehmensgruppe mit Sitz in Saarbrücken, die deutschlandweit über 100 Einrichtungen betreibt. In Hammelbach gibt es 95 Plätze im Pflegebereich und 18 für Bewohner mit chronischen Abhängigkeiten. Davon sind derzeit 66/13 analog der Personalsituation belegt. Denn das seit 1984 bestehende Haus hat wie andere Pflegeeinrichtungen auch mit dem hohen Fachkräftemangel zu kämpfen. Man arbeitet bei Pro Seniore derzeit viel mit indischen Fachkräften zusammen.

Die Grund- ist jetzt Ganztagsschule

Ratten tummeln sich nicht nur im Ort, sie machten auch mit ihrem Heißhunger auf Abwasserleitungen die Grundschule Schimmeldewog für ein halbes Jahr zur Baustelle. Wie Ortsbeirätin Martina Tavaglione informierte, sind die angefressenen Räume seit Ende vergangener Woche wieder nutzbar, sodass dem Schuljahresbeginn am Montag nichts mehr im Weg stand. Die Sanierung durch den Kreis Bergstraße dauerte länger als gedacht, sodass Schüler und Lehrer bis zu Ferien in die Provisorien ausweichen musste.

Nicht nur die Räume sind jetzt wieder neu, auch das Schulkonzept erfuhr einen grundlegenden Wandel: Die Grund- ist jetzt Ganztagsschule. „Es ging auch darum, konkurrenzfähig zu bleiben“, erläuterte Tavaglione. Denn der Bedarf und die Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung hatten in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Träger ist der Verein Purzel aus Fürth, Start soll an diesem Mittwoch sein.

In der Zeit von 7.45 bis 14.45 Uhr finden Unterricht und Betreuung kostenlos statt. Was darüber hinaus bis 16 Uhr geht, ist kostenpflichtig. Ein Mittagsessen schlägt mit vier Euro zu Buche, so die Ortsbeirätin. Es soll Ruhepausen geben, Hausaufgabenbetreuung, AGs wie die Bienen, Projekte, aber auch Vertiefung des vormittäglichen Unterrichts. Zwischen 30 und 40 Kinder sind aktuell für das kostenlose Nachmittagsangebot angemeldet, 20 davon für die restliche Zeit.

Im vergangenen Schuljahr zählte man 66 Erst- bis Viertklässler, wovon 19 auf weiterführende Schulen abgingen. 21 wurden neu angemeldet, neben den zwölf aus dem örtlichen Kindergarten auch neun von außerhalb, etwa Wald-Michelbach, Mengelbach oder Langenthal. Das belegt laut dem Lehrerkollegium die weiterhin bestehende große Nachfrage nach der in Schönmattenwag praktizierten Unterrichtsmethode mit Freiarbeit.

Ferienbetreuung ist an vier Wochen im Jahr geplant, sagte Tavaglione. Hier denkt man an eine Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, um sie direkt vor Ort anbieten zu können. Denn die Betreuung ist in Schönmattenwag in der Regel nicht sehr stark besucht. Sonst müssten die Kinder vielleicht an andere Grundschulen in Wald-Michelbach ausweichen.

Auf der Ortsbeiratssitzung wurde daneben von Doris Falter der Saustall an der Neuwald-Schutzhütte angesprochen. Die liegt außerhalb von Ober-Schönmattenwag an der Straße Richtung Raubach und ist ein herrliches Plätzchen. Wenn sie nicht zugemüllt ist. Die Hütte ist von feiernden Jugendlichen stark frequentiert, weiß sie. Diese wurden vergangenes Jahr auch schon direkt angesprochen, doch für Ordnung zu sorgen. „Aber dieses Jahr gab’s schon wieder Sauerei.“

Falter ärgert vor allem die Masse an Zigarettenstummeln, die sich auf dem Waldboden wiederfinden. Und das neben dem Umweltaspekt in Zeiten hoher Waldbrandgefahr. „Wir haben gefühlt tausende eingesammelt“, schildert sie. Die Sache wurde bereits dem Ordnungsamt gemeldet. Man versuche es noch im Guten und hoffe auf Einsicht. Sie wie auch Ortsvorsteher Hans-Dieter Martin ließen aber keinen Zweifel daran, dass am Ende auch eine Anzeige stehen könnte, die dann eine dicke Rechnung für die Beseitigung nach sich zieht. Denn: „Wir wissen, wer dafür verantwortlich ist.“

Max Koch: Jeder Tag hält spannende Herausforderungen bereit

Aus dem Überwald in die große Theaterwelt: Seine bisherige Regiekarriere führte den Wald-Michelbacher Max Koch jetzt auf den Posten des Spielleiters bei den Schlossfestspielen Ettlingen. Der 26-jährige Absolvent des Überwald-Gymnasiums arbeitete auch schon als Regieassistent bei den Tiroler Festspielen Erl und den Bregenzer Festspielen. Im kommenden Jahr kehrt er für die Regierarbeit beim „Goldenen Scharbock“ der Scharbacher Chöre in den Überwald zurück. Mit unserer Zeitung sprach er über die Herausforderungen in seinem Job, die Highlights und seine kommenden Vorhaben.

  • Herr Koch, was war für Sie die Motivation, die Theaterlaufbahn einzuschlagen?

Max Koch: Während meiner Oberstufenzeit habe ich erste intensive Einblicke ins Theater und in die Oper durch die Mitwirkung im Extrachor des Nationaltheaters Mannheim erhalten. Dazu kamen Regiehospitanzen dort und am Theater Heidelberg. Daraus entstand mein Wunsch, am Theater zu bleiben und Regie mit Schwerpunkt Musiktheater zu studieren. Das klappte in Hamburg, wo ich zuerst drei Jahre war. Dann unterbrach ich mein Studium, da ich merkte, dass mir der theoretische Unterbau fehlt. Deshalb habe ich ein weiteres, wissenschaftlich-theoretisches in Bayreuth begonnen und arbeite seitdem auch als freier Regieassistent und Regisseur.

  • Welche Aufführungen haben sie in der vergangenen Zeit bereits begleitet?

Koch: Als Regisseur habe ich unter anderem „Caliban“ von Moritz Eggert als deutsche und österreichische Erstaufführung am Stadttheater Rüsselsheim inszeniert. Dazu kamen das „Geisterschloss“ bei den Schlossfestspielen Ettlingen und „Birkenau 18/10“ am Staatstheater Nürnberg. Seit Anfang des Jahres bin ich zudem Spielleiter (künstlerische Gesamtorganisation) und Disponent bei den Schlossfestspielen Ettlingen in der Intendanz von Solvejg Bauer. Dadurch bin ich auch Teil der Festspielleitung.

  • Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, so oft an verschiedenen Orten tätig zu sein?

Koch: Unterschiedliche Orte kennenzulernen ist toll, aber auch sehr anstrengend. Ich bin in der Regel für eine Produktion nur sechs bis sieben Wochen vor Ort und muss mich immer wieder an neue Produktionssysteme sowie Gegebenheiten anpassen. Immer wieder neue Menschen kennenzulernen, ist jedoch auch ein großes Geschenk. Die Arbeits-Freundschaften halten oft über Jahre und man besucht sich immer gegenseitig. Natürlich entsteht dadurch ebenfalls ein großes Netzwerk aus Kontakten, aus dem ich schöpfen kann. Etwa dann, wenn ich mir meine Teams für eigene Produktionen zusammensuche.

  • Gibt es regionale Unterschiede bei der Resonanz durch die Besucher?

Koch: Die stelle ich eigentlich kaum fest. Es hängt eher mit der Art des Stücks zusammen, das ich inszeniere: Ist es ein szenischer Liederabend, eine Oper, eine musiktheatrale Umsetzung eines Oratoriums oder auch ein performativer Theaterparcours wie beim „Geisterschloss“ in Ettlingen? Man erreicht nie nur eine Publikumsschicht. Je nach Format kommen natürlich in erster Linie die Leute, die es auch interessiert. Und die Rückmeldungen sind in der Regel immer sehr positiv.

  • Was steht als nächstes an?

Koch: Nach der Spielzeit hier in Ettlingen, die bis 11. August dauert, bereite ich zusammen mit Intendantin Solvejg Bauer die nächste Spielzeit 2020 vor. Für das Stück „Rusalka“ (Regie: Florentine Klepper) bin ich erneut als Regieassistenz bei den Tiroler Festspielen Erl engagiert. Anschließend beginnen im Februar bereits die Proben für die kommende Saison in Ettlingen, in der ich auch zwei Produktionen inszenieren werde, zu denen ich aber noch nichts verraten darf (schmunzelt).

  • Was ist das Besondere an der Theaterarbeit?

Koch: Sie ist so unglaublich vielfältig. Jeder Tag ist anders und hält spannende, große Herausforderungen bereit – gerade als Teil einer Festspielleitung mit einer Verantwortung für mehrere hundert Menschen.

  • Gibt es eine Aufführung, bei der Sie mal mitwirken möchten?

Koch: Ich würde sehr gerne nochmal in Bregenz arbeiten und inszenieren. Ich habe ein paar kleine und große Träume für eine eigene Inszenierung: Ich würde unglaublich gerne mal „Werther“ von Jules Massenet, „Eugen Onegin“ von Peter Tschaikowsky, „Tosca“ von Giacomo Puccini und „Peter Grimes“ von Benjamin Britten machen. Aber das sind große Träume, die noch weit in der Zukunft liegen. Um als Regisseur am Stadttheater Fuß fassen zu können, muss man Anfang bis Mitte 30 sein, und selbst dann werden solche großen Stücke in der Regel auch noch nicht an einen herangetragen. Man braucht sehr viel Geduld, Glück und ein gutes Netzwerk. Das Theater ist ein knallhartes, aber auch wunderschönes Geschäft.

  • Welchem „großen“ Theaterregisseur würden Sie gerne mal einen Tag über die Schulter schauen?

Koch: Romeo Castellucci. Ich finde seine Arbeiten extrem spannend. Ich hatte in Hamburg das große Glück, einmal eine Produktion von ihm spielen zu dürfen: „La Passione“. Seitdem bin ich begeistert von seiner Ästhetik.

  • Zieht es Sie demnächst mal wieder in Überwald?

Koch: Privat zieht es mich immer mal wieder in die Heimat, wenn es die Zeit zulässt. Zum Glück ist Ettlingen nicht so weit von Wald-Michelbach entfernt. Und „beruflich“ sehen wir uns im kommenden Jahr wieder bei der „Night of the Golden Scharbock“ vom 8. bis 10. Mai 2020. (lacht).

  • Was beeindruckt Sie an dieser einheimischen Produktion?

Koch: Ich bin von der Gemeinschaft und der familiären Atmosphäre bei den Scharbacher Chören fasziniert. Jeder setzt sich absolut für den anderen ein. Alle packen gemeinsam an und jeder schafft dort, wo es ihm liegt. Das ist das Geheimnis des Erfolgs. Ich möchte mit der Aufführung ein Format etablieren, das mit konzertanter Musik anders umgeht. Zu jedem Song überlege ich mir eine szenische Umsetzung. Ich bediene die Musik visuell. Dieser hohe szenische Anteil hebt uns ab von den klassischen Chorkonzerten. Es soll eine Show daraus werden. Bei den Bühnenelementen mit Überraschungseffekten wird mit Videoprojektionen gearbeitet.

Max Koch, 26, machte sein Abitur am Überwald-Gymnasium Wald-Michelbach. Dort besuchte er bei der Opernsängerin und Leiterin der Scharbacher Crescendo-Chors, Susanne Hoffmann-Rettig, einen von Gesangsworkshop. In dessen Rahmen ging es auch ans Mannheimer Theater, was den Grundstein für seine Begeisterung für Gesang und Theater legte. Danach studierte Koch Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Musiktheaterwissenschaft an der Universität Bayreuth bei Prof. Kordula Knaus und Prof. Anno Mungen. Ab 2013 übernahm er Regieassistenzen und -arbeiten, unter anderem bei den Tiroler Festspielen Erl, Schlossfestspielen Ettlingen, Staatstheater Nürnberg und den Bregenzer Festspielen. Bei der „Night of the Golden Scharbock“, die alle zwei Jahre von den Scharbacher Chören in der Peter-Heckmann-Halle Affolterbach veranstaltet wird, hat er zusammen mit Susanne Hoffmann-Rettig die künstlerische Gesamtleitung.

 

Es klappert die Heckenmühle am Ulfenbach

Die Ursprünge der Heckenmühle liegen irgendwo im geschichtlichen Dunkel. Die heutigen Besitzer, die Familie Schumacher, verorten ihre erste Nennung im Jahr 1654. Anderswo wird 1717 als Baujahr genannt. Wann es auch immer gewesen sein mag: Das Anwesen mit dem dominanten Mühlrad, das allerdings erst vor wenig mehr als zehn Jahren wieder instand gesetzt wurde, und früher auf Hartenroder Gemarkung gelegen, fällt von der Landesstraße her sofort ins Auge. Jedes Jahr ist das Anwesen bei der Überwälder Traumnacht ein beliebter Anlaufpunkt.

Der Mühlenplan von 1717 zeigt für den oberen Ulfenbach Ober-Aschbach und seine zwei Mühlen, so auch die (neue) Mühle in Hartenrod (Heckenmühle), ist in der Chronik „625 Jahre Aschbach im Odenwald“ zu lesen, die die Gemeinde Wald-Michelbach 1994 herausbrachte. Wieder in einem anderen Dokument wird ihr erstmaliges Auftauchen als Hecknemühle 1735 in einem Taufeintrag des Kirchenbuchs aufgeführt.

Joachim Jänsch widmete der Heckenmühle im Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte, „gelurt“, einen Aufsatz. Zu Hartenrod gehörig, liege sie aber „völlig abseits der Strecke“ an der ehemaligen Nebenbahn Mörlenbach-Wahlen, schrieb er 1998. Der Schriftsteller Adam Karrillon habe sie unter anderen Namen mehrfach in seinen Werken erwähnt. Jänschs Vermutung ist, dass sie ihm sogar als Vorlage für seinen Roman „Die Mühle zu Husterloh“ (1920) diente.

Er sieht sie als „neue Mühl“ 1717 erstmals und 1735 mit eigenem Namen erwähnt. Gelegentlich taucht auch „nova mola“ auf. Da die Mühle nur eine geringe Bodenfläche von 869 qm hatte, ist ein Antrag von Leonhard Fischer (1749-1800) belegt, der ein Stück Ödland dazu pachten wollte. Das wurde ihm 1790 gewährt, weshalb es heute fünf Grenzsteine mit der Beschriftung 1790 CA und dem eingerillten Mainzer Rad am Fuße des Großen Meisenbergs auf Aschbacher Gemarkung gibt.

Wenn es schon so viele Unklarheiten um das Baujahr gibt, so ist die Liste der Müller seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert ziemlich vollständig. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war das über ein paar Generationen die Familie Jäger. Vom Nachfahren des letzten Müllers Kurt, Wolfgang Jäger, kauften 2006 die Schumachers ihren Gebäudeteil. Die Nachfahren eines anderen Familienzweigs, der sich auf die Landwirtschaft konzentrierte, leben immer noch nebenan.

Das ursprüngliche Wasserrad wurde 1935 durch eine Turbine ersetzt, weiß Ute Schumacher. Der Mahlbetrieb wurde 1996 eingestellt. Nach dem Kauf 2006 nahmen die Schumachers zuerst die Wasserkraftanlage wieder in Betrieb. Dann wurden der Mühlgraben instand gesetzt, eine Fischtreppe gebaut und ein neues Wasserrad mit Generator zur Stromerzeugung installiert. Beim Wohnhaus, erst in den 1950er Jahren erbaut, achtete man im Zuge der Sanierung vor allem auf den energietechnisch neuesten Stand. Photovoltaik kam dazu.

Mit der Industrialisierung „begann das Mühlsterben“, erläutert Schumacher. Denn der Wasserkraftbetrieb konnte mit den elektrischen Motormühlen nicht mithalten. Das galt vor allem für die größeren Städte, wo die Elektrizität früher als auf dem Land verfügbar war. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es wieder ein Aufflackern, weil in den Städten vieles zerstört war. Doch dieses Intermezzo hielt nicht lange an.

In den 1960er Jahren, erzählt Ute Schumacher, gab es sogar Stilllegungsprämien, wenn jemand sein Wasserrecht zurückgab. „Wenn das erst einmal weg war, dann ist es ganz schwierig zu reaktivieren“, erklärt sie. Über Mühlen und Müller „gibt es viele Mythen“, hat die heutige Besitzerin festgestellt. „Die waren den Leuten früher unheimlich“, weil die Gebäude außerhalb lagen.

Dazu kam, dass es sich im ausgehenden Mittelalter oft um Pachtmühlen handelte. Die Bürger mussten dort ihr Getreide mahlen und der Müller den Zehnten für die Lehnsherren einbehalten. Die Bevölkerung verstand diese Kombination früher nicht, so Schumacher. „Die dachten, der Müller haut sie übers Ohr.“ Deshalb galt dieser Beruf auch als unehrlich.

Eine kleine funktionierende Mühle „ist in der heutigen Zeit schon eine Herausforderung“, schildert sie. Es geht nicht nur um die Technik, auch ums Lebensmittelrecht und das Kaufmännische. Dazu kommt die körperlich schwere Arbeit. Der Mahlvorgang läuft auch heutzutage noch wie früher ab: Das Getreide wird aufgeschüttet, in der ersten Reinigungsstufe kommen Aspirateur und Rüttler mit verschiedenen Sieben zum Einsatz. Ein Magnet zieht die Metallteilchen raus.

In die Trommeln mit kleinen Schäufelchen passt genau ein Getreidekorn. Fremdsaaten werden so ausgesiebt. Dann geht’s in die Schälmaschine. Etliche weitere Schritte folgen, die Schumacher bei einem Mühlenrundgang anhand der Gerätschaften erläutert. Sie erzählt dabei auch über Walzenstühle, wovon einer noch bewundert werden kann.

Technische Daten Wasserrad:

Durchmesser drei Meter, Breite zwei Meter, Fallhöhe 2,8 Meter, Wassermenge 600 ‚Liter/Sekunde, maximale Leistung elf kW, Jahresertrag etwa 45.000 kWh

Photovoltaik: Fläche 145 qm, Leistung 18 kWp, Jahresertrag etwa 15.000 kWh. Inselanlage: Fläche 48 qm, Leistung 6 kWp, Jahresertrag etwa 42000 kWh

Platz vor dem Sängerheim soll 2020 neu erstrahlen

Es geht voran mit der Planung für das Außengelände vor dem Sängerheim. in der vergangenen Ortsbeiratssitzung stellten Bürgermeister Dr. Sascha Weber und Daniel Jäger von der Verwaltung den aktuellen Stand der Planung vor. Denn das Projekt soll in den Haushaltsplan 2020 aufgenommen werden, der voraussichtlich im Oktober in die Gremien kommt. Vom Ortsbeirat und den anwesenden Bürgern gab es keine Einwände gegen den aktuellen Stand der Dinge. Kleinere Details können später noch einfließen.

Wie Weber erläuterte, gab es vor etwa zwei Monaten einen Treffen der Vereinsvertreter mit Matthias Hörr vom Bauamt. Dabei wurde abgesprochen, was umgesetzt werden soll. Ortsvorsteher Hans-Dieter Martin sagte, dass die Gemeinde quasi in Vorleistung gehe und die grundlegenden Arbeiten konzipiere. Wenn sich im Zuge der Realisierung Ehrenamtliche einbringen wollten, sei dies gerne gesehen. Diese können sich an den Ortsbeirat wenden.

Jäger erläuterte, dass planerisch und finanziell die einfachste Lösung vorgesehen sei. Diese bestehe aus einem grünen Vorplatz mit Gleisschotter vorne und hinten, eingerahmt von Palisaden. Es wird ein Pflasterweg angelegt. Die Kosten bezifferte er auf 15.000 bis 20.000 Euro. Auf den Einwand einer Bürgerin, dies sei doch relativ teuer, entgegnete Jäger, dass allein die Entsorgung des bisherigen Materials viel Geld kostet.

Martin ergänzte, dass sich Extrawünsche eventuell über Eigenleistungen der Vereine oder auch über die Jagdgenossenschaft realisieren lassen. Diese ist ja bekannt dafür, dass sie für Belange der Ortsgemeinschaft gerne etwas spendet. MGV-Vorsitzender Christian Jöst wies darauf hin, dass es sich dabei um den Dorfplatz handelt. „Der Gesangverein bekommt nicht den Vorgarten saniert“, wollte er mit Vorurteilen aufräumen. Vom Gremium gab es keine weiteren Anregungen oder Änderungswünsche, so dass die Planung nun Eingang in die Haushaltsberatungen finden kann.

Zu Beginn der Sitzung hatte sich Martin über die trotz Ferienzeit vollen Reihen gefreut. Fast schon Stammpublikum, meinte er angesichts der vielen bekannten Gesichter. Der Ortsvorsteher freute sich, dass die Arbeiten am Toilettenhäuschen so zügig durchgeführt wurden. Er sparte nicht mit dem Lob für den Bauhof und den zuständigen Mitarbeiter. Jetzt stehen nur noch die Herrentoiletten aus, sagte er.

Auch die abgesunkenen Gullideckel wurden sofort erledigt, zollte er den Bauhof Lob. „Jetzt ist es nicht mehr kritisch, mit dem Fahrrad darüber zu fahren“, betonte Walter. Wenn man etwas bei der Verwaltung anbringt, „wird es ziemlich zügig umgesetzt“, beobachtete er.