Immer großer Andrang beim Schlachtfest des MGV

Die Messlatte liegt hoch: Im vergangenen Jahr zählte der MGV Sängerbund Unter-Schönmattenwag so viele Gäste wie noch nie bei seinem traditionellen Schlachtfest. Zwischen 15 und 20 Helfer aus den Sängerreihen hatten noch mehr knurrende Mägen als sonst zu stopfen. Der Verein kann dabei auf den guten Hunger nicht nur der Einwohnerschaft aus „Owwer-„ und „Unner-“, also den beiden Schimmeldewäer Ortsteilen, sondern auch der Gäste von weiter her zählen.

Die Kerngemeinde Wald-Michelbach, Heddesbach, Eiterbach, Aschbach, Wahlen, Heidelberg und Langenthal sind ebenso Einzugsgebiet für die Liebhaber deftiger Ourewäller Küche. Die knapp 170 Plätze im Sängerheim an der Hauptstraße Süd sind nach dem Worten des Vorsitzenden Christian Jöst immer „ruckzuck belegt“, wenn sich um 18 Uhr die Pforten öffnen. Am Samstag, 1. Februar, ist es wieder soweit, dann geht das Beste aus Küche und Keller über die Theke.

Odenwälder Wurstsuppe, Wellfleisch mit Sauerkraut, hausgemachte Würstchen sowie Schwarze Brie und Erbsenbrei sind die Bestandteile des reichhaltigen Büffets, an dem sich jeder Gast nach Herzenslust bedienen kann. Wem das zu üppig ist, für den gibt es als „abgepeckte“ Alternative Bratwurst mit Sauerkraut. Für die Zubereitung des selbstgemachten Erbsenbreis stellen sich die Aktiven des MGV im Vorfeld selbst in die Küche.

Adelheid Ehret ist hier an vorderster Front zuständig. Bei jedem Schlachtfest sind es immer um die zehn Kilo Erbsen, die von ihr flüssig gemacht werden. Zusammen mit Edeltraut Abelshauser und Erna Schmitt bildet sie das Urgestein-Dreigestirn in der Küche, für das kein Handgriff zum Wohl der Gäste zu viel ist. Jöst lobt das große ehrenamtliche Engagement aus den Vereinsreihen, ohne das eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre. Der Rest des Essens wird wie jedes Jahr vom örtlichen Metzger Dingeldein bezogen, der für seine gute Qualität bekannt ist.

Um das deftige Essen zu genießen, muss man allerdings nicht zwingend im Sängerheim Platz nehmen. Es ist auch ein Verkauf außer Haus oder neudeutsch „to go“ möglich. „Seit Beginn wurde das Schlachtfest immer sehr gut angenommen“, freut sich die zweite Vorsitzende Anette Wiegel über die schöne Resonanz auf diesen Start ins prall gefüllte Veranstaltungsjahr des Vereins.

Info: Platzreservierung ist bei Hans Ehret, Telefon 06207/1694, möglich.