Platz vor dem Sängerheim soll 2020 neu erstrahlen

Es geht voran mit der Planung für das Außengelände vor dem Sängerheim. in der vergangenen Ortsbeiratssitzung stellten Bürgermeister Dr. Sascha Weber und Daniel Jäger von der Verwaltung den aktuellen Stand der Planung vor. Denn das Projekt soll in den Haushaltsplan 2020 aufgenommen werden, der voraussichtlich im Oktober in die Gremien kommt. Vom Ortsbeirat und den anwesenden Bürgern gab es keine Einwände gegen den aktuellen Stand der Dinge. Kleinere Details können später noch einfließen.

Wie Weber erläuterte, gab es vor etwa zwei Monaten einen Treffen der Vereinsvertreter mit Matthias Hörr vom Bauamt. Dabei wurde abgesprochen, was umgesetzt werden soll. Ortsvorsteher Hans-Dieter Martin sagte, dass die Gemeinde quasi in Vorleistung gehe und die grundlegenden Arbeiten konzipiere. Wenn sich im Zuge der Realisierung Ehrenamtliche einbringen wollten, sei dies gerne gesehen. Diese können sich an den Ortsbeirat wenden.

Jäger erläuterte, dass planerisch und finanziell die einfachste Lösung vorgesehen sei. Diese bestehe aus einem grünen Vorplatz mit Gleisschotter vorne und hinten, eingerahmt von Palisaden. Es wird ein Pflasterweg angelegt. Die Kosten bezifferte er auf 15.000 bis 20.000 Euro. Auf den Einwand einer Bürgerin, dies sei doch relativ teuer, entgegnete Jäger, dass allein die Entsorgung des bisherigen Materials viel Geld kostet.

Martin ergänzte, dass sich Extrawünsche eventuell über Eigenleistungen der Vereine oder auch über die Jagdgenossenschaft realisieren lassen. Diese ist ja bekannt dafür, dass sie für Belange der Ortsgemeinschaft gerne etwas spendet. MGV-Vorsitzender Christian Jöst wies darauf hin, dass es sich dabei um den Dorfplatz handelt. „Der Gesangverein bekommt nicht den Vorgarten saniert“, wollte er mit Vorurteilen aufräumen. Vom Gremium gab es keine weiteren Anregungen oder Änderungswünsche, so dass die Planung nun Eingang in die Haushaltsberatungen finden kann.

Zu Beginn der Sitzung hatte sich Martin über die trotz Ferienzeit vollen Reihen gefreut. Fast schon Stammpublikum, meinte er angesichts der vielen bekannten Gesichter. Der Ortsvorsteher freute sich, dass die Arbeiten am Toilettenhäuschen so zügig durchgeführt wurden. Er sparte nicht mit dem Lob für den Bauhof und den zuständigen Mitarbeiter. Jetzt stehen nur noch die Herrentoiletten aus, sagte er.

Auch die abgesunkenen Gullideckel wurden sofort erledigt, zollte er den Bauhof Lob. „Jetzt ist es nicht mehr kritisch, mit dem Fahrrad darüber zu fahren“, betonte Walter. Wenn man etwas bei der Verwaltung anbringt, „wird es ziemlich zügig umgesetzt“, beobachtete er.

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