Zum 41. Mal hatte die Union zum Vatertagsgrillfest auf den Kuhklingen eingeladen

Die Gäste drängen sich eigentlich immer auf dem Kuhklingen. Wenn da sWEtter wie dieses Jahr mitspielt, aber umso mehr. Entsprechend frühzeitig geht dann der Union Wald-Michelbach bei deren Vatertagsgrillfest das Essen aus. „Spitzenreiter“ war dieses Mal das Gyros, von dem bereits um 12.30 Uhr die letzte Portion ausgegeben wurde. Pommes und Kartoffelsalat waren zwei Stunden später nicht mehr verfügbar. Was anschaulich zeigte, wie viel dieses Mal auf dem Hügel los war.

Die Bilder gleichen sich, auch wenn das Fest inzwischen 41 Jahre auf dem Buckel hat: Seit Jahrzehnten dürfen sich die Sänger über volle Zelte freuen, wenn sie die Gäste mit leckeren Speisen und Getränken am Feiertag auf die Höhe locken. Die kommen teilweise sogar von weiter her gewandert, um die Gastfreundschaft des MGV zu genießen.

Viele nutzen den Tag zur Tour rund um Zollstock, Feriendorf, Schwimmbad und Seckenrain, um dann beim Grillfest einen zünftigen Abschluss zu feiern und verbrannte Kalorien wieder aufzufrischen. Mehrere hundert Besucher, darunter viel Stammkundschaft, kommen vorbei, um in angenehmer Gesellschaft und gut betreut durch die MGV-Mitglieder einen schönen Tag zu verleben. Um die Mittagsstunden wird es sehr eng auf den Bänken und an den Tischen.

Traditionell schauen die beiden Sänger-Brudervereine aus Unter-Schönmattenwag und Ober-Flockenbach beim Grillfest vorbei. Dirigent Hans-Joachim Karl sogar auf direktem Weg vom Flughafen, wo er morgens um 10 Uhr, aus dem Kongo kommend, gelandet war. Aber natürlich nicht nur die. Der Verein darf jedes Jahr etliche Stammgäste aus Wald-Michelbach und Umgebung begrüßen, die die Gastfreundschaft der Union zu schätzen wissen.

Um die 30 Helfer sorgen dafür, dass es den Besuchern an nichts mangelt. Eine große Zahl für einen Chor mit 25 Aktiven und insgesamt 95 Mitgliedern. Steak und Bratwurst, Mettbrötchen, Laugenstangen sowie natürlich nachmittags Kaffee und Kuchen sind heiß begehrt. So wie auch die Pommes Frites, für die inzwischen drei Fritteusen im Einsatz sind.

Am Samstag vorher starten bereits die Aufbauarbeiten fürs Fest. Matthias Fischer und Manuel Mietzker nehmen sich dafür die ganze Woche frei, damit es am Donnerstagmorgen losgehen kann. Der Abbau startet immer gleich am selben Abend. So mancher Gast blieb trotzdem noch lange sitzen und genoss die bis zuletzt ausgelassene und fröhliche Stimmung, auch wenn die Sänger dann irgendwann mit dem Abschlagen der Garnituren beginnen mussten.

Das eine große, hintere Zelt wurde dieses Mal nicht mehr mit eingepackt. „Es wird verschrottet“, lachte der zweite Vorsitzende Julius Rückert. Im kommenden Jahr sollen an seiner Stelle zwei neue stehen. „Die bedeuten dann weniger Aufbauarbeit“, ist das für die Sänger eine Erleichterung gegenüber der bisherigen Plackerei.

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