Fünftklässler der Bachmann-Schule trainieren Sicherheit im Straßenverkehr

Auch in diesem Jahr besuchte der ADAC wieder die neuen fünften Klassen der Eugen-Bachmann-Schule und führte einen Workshop zum Thema „Achtung Auto!“ in der Straße „Spechtbach“ durch. Die wurde dafür vom Bauhof der Gemeinde extra gesperrt. Wie schnell kann das Auto zum Stehen kommen? Wie lang ist der Bremsweg? Solche und weitere Fragen testeten die Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen und einem ausgebildeten Moderator des ADAC selbst durch praktische Übungen und Demonstrationen.

Außerdem sollten sie durch das Aufstellen von Verkehrshütchen den Bremsweg eines Fahrzeugs bei einer Vollbremsung einschätzen, wenn es 30 Stundenkilometer schnell ist. Man konnte den Kindern die Überraschung anmerken, als das Auto an ihren aufgestellten Pylonen vorbeirutschte und erst ein ganzes Stück später vollständig zum Stehen kam. Nur wenige hatten den Bremsweg im Vorfeld einigermaßen richtig eingeschätzt.

Die Schüler erlebten den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Bremsdauer und erarbeiteten anschließend gemeinsam die Faustregel „Reaktionszeit und Bremsweg ist gleich Anhalteweg“. Diese soll ihnen zukünftig helfen, den Anhalteweg von Autos besser einzuschätzen. Als Highlight durften die Fünftklässler ins Auto des ADAC-Mitarbeiters einsteigen und eine Vollbremsung bei 30 km/h erleben. Dabei lernten sie auch die lebensrettende Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung im Fahrzeug kennen, denn das vorschriftsgemäße Anlegen des Sicherheitsgurtes hielt sie dabei in ihren Sitzen.

Das Programm „Achtung Auto“ trägt dazu bei, Schülern kritische Situationen im alltäglichen Straßenverkehr zu verdeutlichen, Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren, bilanzierte Schulleiter Thomas Wilcke.

Advertisements