Mehr als gelungener Auftakt fürs große Jubiläum der Feuerwehr Hammelbach

Mehr als gelungener Auftakt fürs große Jubiläum: Mit einem überdimensionalen Grillfest startete die Hammelbacher Feuerwehr in die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Jugendwehr und zur 125. Wiederkehr der Einsatzabteilungs-Gründung. Rund ums Feuerwehrhaus im Weschnitzquellenweg war die lauschige Nacht je nach Betrachtungsweise sehr lang oder extrem kurz. Bei herrlichem Wetter feierte nicht nur die Ortsbevölkerung mit den Brandschützern bis in den frühen Morgen hinein.

Die komplette Belegschaft der Wehrleute zusammen mit Frauen und Freundinnen war den ganzen Tag über im Einsatz, um für das Wohl der Gäste zu sorgen. Zu denen gesellten sich auch etliche vom Hammelbacher Campingplatz und Mitglieder von befreundeten Feuerwehren. Die Besucher ließen sich prächtig von der Oldie-Band „Colorado“ unterhalten, die zum Tanz aufspielte. Trotz der Wärme wurde dieses Angebot gerne in Anspruch genommen. „Es wurde kräftig getanzt“, freute sich Kommandant Marco Stein.

Der Andrang war so groß, „dass wir sogar noch zusätzliche Bankgarnituren auf die Straße gestellt haben“, unterstrich Vereinsvorsitzender Walter Bauer den sehr guten Zuspruch. Auch die Cocktailbar wurde neben dem „normalen“ Getränkeangebot sehr gut angenommen. Von Jung bis Alt waren alle aus dem Ort vertreten. „Das war ein voller Erfolg zum Jubiläumsauftakt“, zeigte sich Stein über die starke Resonanz auf die lange Vorbereitungszeit mehr als zufrieden. Denn bereits Anfang des vergangenen Jahres wurden die ersten Pläne geschmiedet, wie man diese runden Geburtstage angemessen begehen könnte.

Ohne die Anwohner im Weschnitzquellenweg wäre das in dieser Form aber gar nicht möglich gewesen. Deswegen ging Steins Dank auch an diese, „dass sie alles mitgetragen haben“. Denn die Aufbauarbeiten für die Aktionsmeile starteten unter der Woche, sodass die Straße dann mehrere Tage gesperrt war. Ganz zu schweigen von den beiden „Feier-Tagen“, an denen Tag und Nacht Halli-Galli war. „Es hat keiner Nein gesagt, als wir gefragt haben“, zeigten sich Stein und Bauer dankbar über diese Hilfsbereitschaft und Mitwirkung.

Alle sechs Wochen trafen sich die beiden gebildeten Ausschüsse, um den Event vorzubereiten: Das Thema „Aktionsmeile“ beackerte Marco Stein mit seinen Kameraden, um das Thema Verpflegung und Fest kümmerte sich Walter Bauer mit seinen Mitstreitern. „Wir wollten etwas anderes als einen Festkommers zum Jubiläum durchführen“, betonte der Kommandant den Schwerpunkt der Veranstaltung.

Natürlich ist in alten Büchern etwas über die Anfänge der Feuerwehr zu lesen, aber heutzutage geht es eben um die Zukunft, die Jugend. Deshalb „haben wir die Feierlichkeiten moderner aufgezogen“, so Stein. Denn ohne den Nachwuchs wird die Einsatzabteilung über kurz oder lang ernste Probleme bekommen, hob er hervor. Ein Grund mehr, sich der Jugend mit Nachdruck zu widmen – nicht nur zum 50-jährigen Bestehen dieser Abteilung.

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