ISC Fürth will sich in der Bergsträßer Fußball-C-Klasse etablieren

„Wir möchten in erster Linie schauen, dass wir so schnell wie möglich in der C-Klasse ankommen“, sagt der neue Spieletrainer des ISC Fürth, Oguz Ataman. Der Mittelfeldspieler wechselte Anfang Juli zum Trainingsstart in die neue Runde von Olympia Lorsch ins Weschnitztal. Sein Ziel ist es, den Aufsteiger in der Bergsträßer Fußball-Kreisliga C zu etablieren „und nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“.

Für Ataman ist es seine erste Saison als Spielertrainer. „Diese Rolle ist für mich eine neue Herausforderung und ich muss erst einmal meine Erfahrungen sammeln“, betont er. In der Vorbereitung konnte er sich bereits ein Bild über die Mannschaft machen und äußert sich zuversichtlich, dass die Elf in der C-Klasse eine gute Rolle spielen wird. Die Bilanz aus den Freundschafts- und Pokalspielen ist noch etwas durchwachsen. Je nach Kaderstärke machte man gegen höherklassige Teams wie Zotzenbach oder Reichelsheim eine gute Figur, während es gegen Gegner aus derselben Liga oder der D-Klasse nicht so gut klappte.

„Im taktischen Bereich haben wir noch einige Defizite“, hat der Spielertrainer beim Mannschaftscheck erkannt. Er ist aber zuversichtlich, diese im Laufe der Saison in den Griff zu bekommen. Dabei helfen sollen auch die beiden Neuzugänge Arben Cemjani und Erdem Erdogan. Beide bringen Erfahrungen aus der A-Klasse mit. Von den Routiniers erwartet der Coach, dass sie die jüngeren Spieler führen und ihre Erfahrungen weitergeben.

Oguz Ataman äußert sich in diesem Zusammenhang dankbar für die Unterstützung aus dem Verein. „Ich möchte an dieser Stelle vielmals Cemal Kasolar und Adil Türkay danken“. Denn die stecken seinen Worten zufolge „wirklich viel Herzblut in den Verein“, betreuen alles und jeden und kümmern sich um sehr viele Dinge.

Die Favoriten der C-Klasse sind für Ataman im Ried und im Bensheimer Stadtteil zu suchen. Die SG Hüttenfeld, in der vergangenen Abschlusstabelle auf Platz 5, zählt er dazu, aber auch die heimstarken Gronauer, die jedoch in der Rückrunde einen schlechten Lauf hatten. Für ihn ist ebenfalls der SV Zwingenberg, der nach einer Saison B-Liga-Luft wieder als Absteiger in die C-Klasse zurückkehrte, eines der stärksten Teams.

Wobei sich der ISC nach seinem sehr guten Auftritt in der D-Klasse ebenso nicht verstecken muss. Die Weschnitztaler leisteten sich bei 24 gewonnenen Spielen nur ein Unentschieden und eine Niederlage. Sie lieferten sich einen heißen Kampf mit Anatolia Birkenau um dem direkten Aufstiegsplatz und die Meistersachaft. Zwei Punkte gaben schlussendlich den Ausschlag, wobei die anderen Teams 20 Punkte hinter den beiden Überfliegern rangierten.

Aber in punkto geschossene und erhaltene Tore war der ISC eine einsame Klasse für sich. 121 Mal klingelte es bei den Gegnern im Kasten: so gut war mit weitem Abstand keiner. Die Abwehr stand ebenso gut wie die Sturm agierte: Nur 19 Mal musste der Keeper in der ganzen Runde hinter sich greifen. Auch das in der D-Liga ansonsten unerreicht.

 

 

Neuzugänge: Arben Cermjani (FSV Rimbach), Orkun Ocak (SV Fürth II), Erdem Erdogan (SV Unter-Flockenbach II), Oguz Ataman (SC Olympia Lorsch)

Abgänge: Cem Kasolar, Rasim Kasalar, Ahmet Kara (pausieren), Ciftci Orhan (AH ISC Fürth)

Kader: Torwart Orkun Ocak, Teoman Asar, Abwehr Yalcin Türkay, Sunday Kasalar, Ogün Hanci, Metin Güler, Aykut Kemanci, Ahmet Kasar, Amid Ahmadi, Mittelfeld Burak Gözübüyük, Enis Cabuk, Erdem Erdogan, Hüseyin Kemanci, Mert Yapicilar, Mustafa Kara, Oguz Ataman, Serdar Dalcicek, Süleyman Yaman, Volkan Gözübüyük, Christian Helmling, Sturm Semih Sanli, Kenan Kemanci, Arben Cermjani, Salahudin Zulovic

Spielertrainer: Oguz Ataman, erste Saison

Saisonziel: In der C-Klasse etablieren und nichts mit dem Abstieg zu tun haben

Favoriten: SV Zwingenberg, SG Gronau, SG Hüttenfeld

 

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