Quiz zur Überwälder Traumnacht: Zehn knifflige Fragen waren zu lösen

Die zehn Fragen waren wohl doch ziemlich knifflig. Unter den 150 Rückläufern zum Gewinnspiel anlässlich der Traumnacht waren einige dabei, bei denen nicht alle zehn Antworten stimmten. Umso mehr dürfen sich die Gewinner der Hauptgewinne freuen, die jetzt in der Sparkasse ausgelost wurden. Die drei Preise wurden aus dem Loskarton gezogen. Da unter den Fragebogen auch einige mit falschen Antworten waren, dauerte es etwas, bis der Hauptpreis mit allen richtigen Antworten dabei war.

Der wie auch der zweite Platz gingen nach Wald-Michelbach. Über den Hauptgewinn, einen Rundflug über den Odenwald mit einem Ultraleichtflugzeug (geschlossen oder offen), kann sich Monika Enners freuen. Start ist in Michelstadt, erläuterte Ute Schumacher von der Heckenmühle. Pilot wird Georg Schumacher sein. Natürlich wird auf Wunsch auch der Überwald angesteuert. Einen Geschenkkorb von Edeka Schmitt erhält als zweiten Preis Marcel Riebel.

Der dritte Platz ging in die Pfalz. Alexander Basler aus Neustadt an der Weinstraße darf sich über einen Präsentkorb der Sparkasse mit fester und flüssiger Nahrung freuen. Als „Glücksfee“ fungierte OZ-Mitarbeiter Thomas Wilken. Museumsbesuch, Nutzung der Shuttle-Busse und des Planwagens sowie das umfangreiche Rahmenprogramm bei der Traumnacht waren kostenlos. Wer wollte, konnte die Veranstaltung aber mit einem Kulturbeitrag von drei Euro unterstützen. Erstmals war damit die Teilnahme an einem Jubiläums-Gewinnspiel verbunden. Denn die Veranstaltung fand zum zehnten Mal statt.

Beantwortet werden mussten Fragen zu allen zehn Orten, an denen auch die Boxen aufgestellt waren. Mit am einfachsten gestaltete sich die Frage zu Unter-Abtsteinach. Dass Backhaus und Kapelle den Veranstaltungsort begrenzen, wusste praktisch alle Teilnehmer. Schwieriger war mit den Jahreszahlen. Dass die Jahreszahl 1801 am historischen Backhaus eingemeißelt ist, war nicht allen geläufig. Ebenso wie das Erbauungsjahr 1907 der Gustav-Adolf-Kirche in Affolterbach.

Auch die Zahl der Seligpreisungen an der Empore der evangelischen Kirche Wald-Michelbach (acht) stellte sich als etwas knifflig heraus. Ziemlich einfach war der Ritter im Kleiderbügelzimmer des Überwald-Museums herauszufinden. Manganerz als Abbauprodukt der Grube Ludwig war ebenso nicht schwer. Dass in Hammelbach am Pranger die Lebenden unter den Toten waren, wussten wiederum nicht alle.

Zur Ermittlung der Gewinner waren die Beteiligten an der Traumnacht in der Sparkasse zusammengekommen. Dort begrüßte Filialleiter Bruno Klemm. Gundolf Reh vertrat den Museums- und Heimatverein, Paul und Björn Schmitt waren fürs gleichnamige Edeka-Geschäft dabei. Die ZKÜ vertraten Sebastian Schröder und Eva Sattler. Für die Heckenmühle war Ute Schumacher erschienen, die Gemeinde wurde durch Bürgermeister Sascha Weber repräsentiert.

ZKÜ-Geschäftsführer Schröder sprach von einem zufriedenstellenden Rücklauf bei der Verlosung. Das in diesem Jahr erstmals durchgeführte Gewinnspiel werde wieder stattfinden, sagte er. Man überlege derzeit, wie man den Kulturbeitrag besser „an den Mann“ bringen könne. Die „kniffligen Fragen“ ließen sich an den jeweiligen Orten auflösen, betonte Schröder. Dass man dabei aber wohl schon ziemlich forschen musste, zeigte sich seinen Worten daran, dass um die 400 Fragebogen ausgegeben wurdne, aber nur um die 150 zurückkamen.

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