Die Zweite der KSG Mitlechtern will in der kommenden C-Liga-Runde weiter oben stehen

In seiner ersten vollen Saison als Spielertrainer will Manuel Seberkste ein besseres „Endergebnis“ hinlegen als in der vergangen Fußball-C-Liga-Runde. Damals war die zweite Mannschaft der KSG Mitlechtern in der Schlusstabelle auf Platz 9 gelandet, was seinen Worten zufolge nach der guten Hinrunde etwas unbefriedigend war. Allerdings unterm Strich durchaus noch akzeptabel, wenn man die Erwartungen vor dem Start betrachtet.

Damit die Männer aus dem Lörzenbachtal aber weiter oben stehen, gilt es ein Manko auszumerzen: die schlechte Trainingsbeteiligung. „Die muss unbedingt besser werden“, schwört Seberkste seine Teamkollegen auf eine regelmäßigere Beteiligung an der Vorbereitung ein. Zwar trainiere man in der Regel zusammen mit der Ersten, „aber von der reinen Zweiten waren vor allem in der Rückrunde zu wenige da“.

Besonders zum Ende der Runde hin machte sich der Personalmangel immer drängender bemerkbar. „Teilweise sind wir nur mit elf Mann zu Spielen gefahren“, ärgerte er sich. Und diese Rumpfelf musste er vorher auch noch zusammentelefonieren. Für Seberkste „nicht das, was man sich als Trainer vorstellt“. Zu wenige kamen ins Training, um Spielsituationen effektiv einüben zu können „und dann in den Begegnungen was zu reißen“. Dann kann laut dem Coach „auch nicht das gewünschte Ergebnis erreicht werden“. Teilweise halfen sogar ein paar Cracks aus der Soma aus, weil sonst nicht genug Leute angetreten wären. Denen ist er sehr dankbar für die Unterstützung.

Was im Gegensatz dazu erreicht werden konnte, wenn der Kader mal komplett war, zeigte sich zu bestimmten Anlässen auch. „Dann stimmte das Spielerische“, beobachtete der Trainer erfreut. Hinten stand die Mannschaft immer ziemlich gut, nach vorn drückte allerdings etwas der Fußball-Schuh dahingehend, dass nicht genug Bälle den Weg ins Tor fanden. Weswegen er Spielaufbau und Offensiv-Aktionen in den Fokus seiner kommenden Tätigkeit vor Rundenbeginn – und danach – richten möchte. „Das Angriffsspiel soll forciert werden“, so Seberkste, damit man sich mehr Torchancen erarbeitet. Und diese logischerweise auch verwertet.

„Ich hatte schon gehofft, in der Endabrechnung weiter oben zu stehen“, gibt der Trainer unumwunden zu. Doch wenn vor der Runde jemand Platz 9 – der es dann auch war – genannt hätte, „wäre ich zufrieden gewesen“. Mit Blick auf die vertanen Möglichkeit und das Potenzial der Elf dann doch aber „etwas enttäuschend“. Das soll jetzt besser werden, auch wenn es für ihn in der C-Liga andere Favoriten gibt. Etwa die SG Hammelbach/Scharbach, die mit ihrem Lauf der Rückrunde ohne verlorenes Spiel alle beeindruckte.

Der Kader verändert sich gegenüber der vorigen Runde kaum, so der Trainer. Die vier Soma-Abgänge werden teilweise im Fall der Fälle einspringen, sollte es trotz aller guten Worte noch einmal eng werden. Jan Rössling aus der eigenen Jugend soll in der Abwehr verstärken, Olad Zakariya mit seiner Erfahrung im Mittelfeld.

Seberkste, seit einem halben Jahr in Amt und Würden, kann auf die große Unterstützung aus dem Verein zählen. „Die Orga in der KSG ist top“, freut er sich. Mit der ersten Mannschaft gebe es eine gute Zusammenarbeit. „Es herrscht ein super Klima“. Innerhalb des Fußballclans „verstehen wir uns alle“.

Zugänge:  Jan Rössling (eigene Jugend), Olad Zakariya (SV/BSC Mörlenbach)

Abgänge: Dirk Jentsch, Michael Gruß, Bastian Wolf, Christian Stumpf (alle Soma), Tobias Baier, Christopher Schröder (beide FSV Rimbach), Joachim Hademer (TSV Hambach)

Kader: Daniel Berauer, Martin Bitsch, Michael Fechler, Marcel Garotti, Marius Glatz, Philipp Gross, Tim Hofmann, Felix Hohrein, Ali Karaca, Alexander Kilian, Simon Krauss, Abdirahman Mohamed, Pascal Naumann, Mehmet Anil, Julian Rettig, Niklas Ripper, Marcel Ritter, Jan Rössling, Holger Schlue, Heiko Schmidt, Steffen Schmitt, Georg Schneider, Manuel Seberkste, Axel Sellenthin, Maximilian Snoppek, Jan Strohmenger, Volkan Türkoglu, Timo Ziegler, Mathias Uhlir, Alexander Sanns

Trainer: Manuel Seberkste (seit Februar)

Saisonziel: besseres Abschneiden als in der vergangenen Runde mit Platz 9

Favorit: SG Hammelbach/Scharbach

Advertisements