Bei der Verabschiedung der Viertklässler an der Grundschule Schimmeldewog flossen auch ein paar Tränchen

Ein erster Lebensabschnitt ging jetzt für die Viertklässler an der Grundschule Schimmeldewog zu Ende. In der Aula wurden die Zeugnisse an die 19 Entlassschüler von Klassenlehrerin Simone Hentschel-Gärtner überreicht. Das eine oder andere Tränchen wurde bei dieser Gelegenheit auch verdrückt. Am Tag vor dem Abschluss in der Schule hatte es noch eine große Verabschiedung zusammen mit Eltern und allen Lehrern im Rahmen einer großen Feier gegeben, bei denen Hentschel-Gärtner den Kindern ein kleines Geschenk übergab: einen USB-Stick mit Bildern aus der gesamten Grundschulzeit.

In der Schülerkonferenz am nächsten Tag wurden die beiden Schulsprecher Svenja Ballmann und Paul Walter aus der vierten Klasse verabschiedet. Die beiden hatten im Jahr der Schulpreis-Teilnahme viel zu tun und waren auch beim Finale in Berlin mit dabei. Ihnen wurde von Schulleiterin Sabine Herold mit einem Geschenk gedankt. Gewählte Nachfolger durch den Klassensprecherrat sind Sofia Reuber und Mattis Locker. Sie erhielten aus den Händen ihrer Vorgänger das Protokollbuch und eine Klangschale, die symbolisch für Ruhe sorgen soll. Jakob In het Panhuis und Robin Helfrich (Klasse 4) wurden für besondere Dienste im Schulalltrag ausgezeichnet.

Absolutes Highlight war für die 81 Kinder zählende Grundschule in diesem Jahr die Teilnahme am Deutschen Schulpreis-Finale in Berlin, ausgerichtet von der Robert-Bosch-Stiftung. Dort hielten die Schimmeldewäer als kleinste Schule die hessische Fahne unter den teilnehmenden Lehranstalten hoch. Für die Schüler, Lehrer und begleitende Eltern war die Veranstaltung ein unvergessliches Erlebnis. Der Erfolg mitsamt dem Weg dorthin brachte ihnen viel Lob für die geleistete pädagogische Arbeit ein.

Ohne die Mithilfe der Eltern wäre das alles gar nicht möglich gewesen, betonte Sabine Herold. „Das ist eine ganz tolle Gruppe“, sagte sie. Die Unterstützung bei den verschiedenen Festen, aber auch beim Großprojekt Musical, sei bemerkenswert, hob die Schulleiterin hervor. Vieles sei an der Schule gar nicht zu leisten, wenn sich nicht die Eltern in dieser bemerkenswerten Form einbrächten.

Das Schuljahr war wieder gespickt von vielen Aktivitäten, die weit über den normalen „Alltag“ hinausgehen und von den Lehrern mit viel Herzblut begleitet werden. Dazu zählen die einwöchige Föhr-Fahrt der Viertklässler zu Beginn des Schuljahres, die Bienen-AG, der Bau von Paletten-Möbeln durch die Kunterbunt-AG, Kooperation mit Mechthild Reinhard und Auftritt in der Systelios-Klinik, Übernachtung in der Wüstenbach oder Bubble-Soccer auf dem Sportplatz. Viele Hospitationen machten das große Interesse von außerhalb am Lehr- und Lernmodell der Grundschule mit der speziellen Freiarbeit deutlich.

Bei der Abschlussfeier gab’s außerdem noch ein paar Auszeichnungen und Ehrungen. Das beste Zeugnis der Viertklässler hatten Paul Walter (1,1) und Eleni Rothermel (1,3). Bei den Bundesjugendspielen gab es etliche Ehren- und Siegerurkunden: Schulbeste waren bei den Jungs Leonard Gölz mit 904 und Matti Arnold (771), bei den Mädchen Elise Hampel (756) und Sofia Reuber mit 742 Punkten                          tom

Antolin-Auszeichnungen für gelesene Bücher: Klasse 1 Elina Helfrich vor Giulia Tavaglione und Jakob Müller, Klasse 2 Mathis Heiß, Silas Brand, Marie Gerlitschka, Klasse 3 Emely Schaab (Schulbeste mit 5291 Punkten), Mattis Locker, Lias Neff, Klasse 4 Beeke Falter, Paul Walter, Luca Joel Gerlitschka

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