Dank für die Unterstützung der Siedelsbrunner Vorhaben an Bürgermeister Joachim Kunkel

Die oft genannten „Wald-Michelbacher Verhältnisse“: Laut Ortsvorsteher Helmut Gremm wirkten sie sich positiv aus, wenn es darum ging, in einer finanzschwachen Gemeinde so viele Projekte umzusetzen. Die letzte Teilnahme von Bürgermeister Joachim Kunkel an einer Ortsbeiratssitzung, bevor dieser am 30. Juni in Ruhestand geht, nutzte Gremm zu einem Dank für die die vergangenen 18 Jahre der „guten Zusammenarbeit und Unterstützung bei all unseren Vorhaben“.

In die Amtszeit von Kunkel fielen der Bau des Bürgerhauses mit integriertem Schießstand für 1,3 Millionen Euro oder Abriss des alten und Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses für 400.000 Euro. Bei beiden Vorhaben brachten sich die Ortsbürger mit tausenden von ehrenamtlichen Arbeitsstunden ein, betonte Gremm. Er nannte daneben die Erneuerung des Spielplatzes am Hardberg, die Umgestaltung des Ehrenmals, Baumaßnahmen an der alten Leichenhalle und Renovierungen an der neuen Friedhofshalle.

Laut dem Ortsvorsteher gab es noch viele kleine Maßnahmen. Denn er hatte sich die Mühe gemacht und war die Protokolle der vergangenen 18 Jahre durchgegangen. Was aber weiterhin noch geleistet wurde, „würde den Rahmen dieser Sitzung sprengen“. Gremm wies darauf hin, dass erst durch die vielen Ehrenamtlichen, die ihre Freizeit zur Verfügung stellen, „solche Projekte ermöglichst wurden“, die zur Verschönerung des Ortes beitrugen. „Obendrein sparen sie der Gemeinde viel Geld ein.“

Gremm hatte zusätzlich Projekte aus der Großgemeinde zusammengestellt, die in der Amtszeit von Kunkel verwirklicht wurden. „Es wurde viel erreicht in Wald-Michelbach“, betonte er. Er erwähnte Sportplatzumbauten und zehn Spielplatzherrichtungen, Feuerwehrhäuser Kreidach und Wald-Michelbach oder Umbau Rudi-Wünzer-Halle als Beispiele aus vier zusammengestellten Seiten von Investitionen.

Dies war aufgrund der guten und konstruktiven Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg, „wenn es um die Sache geht, dem Wohl der Gemeinde und der Bürger dient“. Die Umsetzung so vieler Dinge praktisch ohne Nettoneuverschuldung „sollten sich alle die vor Augen führen, wenn sie über Gemeindevertreter lästern oder sie sogar beschimpfen“, sagte er.

Als Abschiedsgeschenk für Kunkel gab es ein Fotobuch über Siedelsbrunn mit den „Highlights“ aus den vergangenen Jahren, das Walburga Bihn mit Gremm zusammengestellt und der Ortsbeirat bezahlt hatte. „Das sind schöne Erinnerungen“, meinte der bald scheidende Bürgermeister. Es habe ihm in Siedelsbrunn immer Freude bereitet, „dass sich so viele Menschen für ihren Ort engagieren“. Genau das „zeichnet uns als Großgemeinde aus“, betonte er.

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