Mehr als vier Stunden heiße Party im Winter mit Xtreme beim SV Affolterbach

„Wir sind wieder sehr zufrieden.“ Das „Xtreme“-Konzert ist für den SV Affolterbach immer eine feste Bank im Veranstaltungskalender, wie sich an der Äußerung von Mitorganisator Steffen Gölz zeigt. Zum wiederholten Mal hatte der SVA zur großen Party in den Winterferien eingeladen, zum wiederholten Mal durfte er sich über großen Zuspruch freuen. Es war wieder die Coverpartyband „Xtreme“ aus dem Mosbacher Raum, die mit den 500 Fans in der Peter-Heckmann-Halle eine – gar nicht passend zu dem winterlichen Wetter – heiße, vierstündige Party bis tief in die Nacht feierte.

„Es lief alles super“, äußerte sich Gölz vom SV „sehr zufrieden“ mit dem Verlauf. Schon von Anfang an tanzte das Publikum kräftig zu den Songs mit, stellte er fest, zum Schluss hin „war wirklich jeder in Bewegung“. Vom Anfang bis zum Ende war die Halle voll. Keiner machte vor 2.30 Uhr schlapp, als das Licht wieder anging. „Xtreme“ ist somit wieder ein heißer Anwärter auf die große Sause im kommenden Jahr – denn SV und Gäste gleichermaßen waren zufrieden.

Mit gleich drei Sängern war die Partyband für alle Songs gerüstet. Mario Schmelcher und Lukas Baum für den männlichen Part und Jenny Daniele für die weiblichen Stimmen sorgten dafür, dass zusammen mit rasanten Outfitwechseln die gesamte Bandbreite der Party-Hits abgedeckt werden konnte – egal ob das jetzt aktuelle Dance-Charts waren, Rock- und Pop-Stücke, Neue Deutsche Welle oder deutsche Schlager.

Benedikt Weiß am Schlagzeug, Björn Buhl am Bass, Bastian Ludäscher an der Gitarre und Johannes Böhm am Keyboard sorgten für den druckvollen Sound bei den einzelnen Songs. Da wurde aus einem Schlager doch gleich mal ein rockigeres Stück. Natürlich hatte die Band ihr Publikum voll im Griff. Mitmachaktionen, Fotos von der Bühne herab oder ein großer, 500-köpfiger Chor sind da schon Standard. „I want Rock’n’Roll“, „Ein Kompliment“ oder „I want it all“ im ersten Set verdeutlichten ebenso wie „Westerland“, „Barbie Girl“ oder „1001 Nacht“ im zweiten, dass die Gruppe vor keinem Genre halt macht.

„Wake me up“ von Wham oder der „Summer of 69“ von Bryan Adams hatten deshalb ebenso ihre Berechtigung wie ein Wolfgang-Petry- oder Bayern-Medley, Songs von den Toten Hosen, Ärzten, Helene Fischer, Nena oder den Sportfreunden Stiller. Zusammen mit Stücken von Queen („I want it all“), Toto („Hold the Line“) oder Status Quo („Rockin‘ all over the world“) der beste Mix, um die Gäste bis weit nach zwei Uhr bei Laune zu halten. Fast 50 Titel wurden an dem Abend gespielt. Das abwechslungsreiche Programm der jungen Musiker, kombiniert mit einer aufwändigen Bühnen- und Lichtshow, machte auch nicht halt vor einem Nena- und Dance-Medley.

Der 23-jährige Max hörte gerne den einen oder anderen Song, gerade wenn er aus den aktuellen Charts stammt. „Einen so guten Mix bekomme ich sonst selten“, war für ihn wichtig – egal welche Musikrichtung. Für die 20-jährige Susanne zählte nicht so sehr die Musik, als die riesige Party mit vielen bekannten Gesichtern. „Ich treffe hier meine ganzen Freunde“, freute sie sich. Frank, der mit seinen 32 Jahren fast „Alterspräsident“ war, gefielen die etwas älteren, rockigen Songs wie etwa von Bon Jovi, Queen oder Journey, die ihm sonst auf Partys fehlen.

Schon seit 16 Jahren lädt der SV zum alljährlichen Party-Ausklang der Weihnachtszeit ein. Bis 2012 rockte die Band „NeRo“ mit schöner Regelmäßigkeit die Veranstaltung. Sie verabschiedete sich mit einem grandiosen Abschiedskonzert anlässlich der Bandauflösung vor vier Jahren und gab den Stab weiter an „Xtreme“, die seitdem den Überwald begeistern. Ein Ende der Sause ist nicht in Sicht, denn der Zuspruch der Altersgruppe zwischen 20 und 30 ist ungebrochen. Mit dem „Muttizettel“ sind auch etliche unter 18 Jahren schon dabei. Wobei auch einige aus der Generation 30+ auf dem Konzert waren.

Die Party hat sich laut Gölz inzwischen so etabliert, dass jedes Jahr zahlreiche Stammgäste beim SV vorbeischauen. Die wissen, dass sie dort gute Musik zu hören bekommen, eine perfekte Party-Mischung – und damit eine schöne Abwechslung zu den eher besinnlichen Festen vorfinden, die sonst rund um Weihnachten und Neujahr in den Ferien stattfinden. Auch vom zwischenzeitlichen Eisregen ließen sich die Besucher nicht abschrecken. Der hatte eher den Vorteil, dass die Halle früher als sonst gut gefüllt war.

Für den SVA bedeutete die Veranstaltung einen Großeinsatz. Rund um die Veranstaltung waren um die 40 Leute im Einsatz, Karten- und Getränkeverkauf sowie Wareneinkauf mitgerechnet. Dazu kamen noch Auf- und Abbau. Eine Gemeinschaftsleistung, die nur durch den guten Zusammenhalt im Verein möglich wird. In all der Zeit hat man beim SV nur gute Erfahrungen gemacht. Auch wenn natürlich ein paar Security-Leute am Eingang stehen, „lief alles friedlich ab“.

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