Der MSC Ulfenbachtal gibt 2017 Gas: Rückblick auf eine erfolgreiche Saison bei der Jahresabschlussfeier

„2016 war ein erfolgreiches Jahr für den MSC Ulfenbachtal“, sagte Vorsitzender Uwe Gam bei der Jahresabschlussfeier im Haus des Gastes. Das kam auch in den vielen Sportlerehrungen und überreichten Pokalen zum Ausdruck. Daneben wurden in diesem Rahmen langjährige Mitglieder geehrt. Zum Abschluss des Abends sorgten mit „Thousand Years Later“ die musikalischen Lokalmatadoren aus dem Überwald für beste Stimmung.

Wie Gam sagte, haben die MSC-Fahrer „an großen und bedeutenden Veranstaltungen teilgenommen“. Er nannte Hessen-, deutsche und Europameisterschaften. In seinem Saisonrückblick erwähnte er die gut besuchten Clubabende, die Wahl von Klaus Sieber als zweitem Vorsitzenden in der Nachfolge von Erich Martin und die ausgerichtete Jugend-Trial-Meisterschaft Hessen-Thüringen. Letztere war „mit sehr viel Vorbereitungsarbeit verbunden“, da auf dem Vereinsgelände die Sektionen neu an- und auf die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Klassen ausgelegt werden mussten.

Für die Cross-Strecke habe es keine ADAC-Lizenz gegeben, berichtete Gam weiter, sodass nur die Endurostrecke bleib. Als Großveranstaltung erwähnte er die 14. Enduro Classic in Schimmeldewog. Im Oktober habe der Verein eine neue Abwasseranlage installieren müssen. Zwar hat der Club laut den Worten des Vorsitzenden aktuell 300 Mitglieder, „aber bei Weitem nicht so viele zahlende“.

Als Motto für 2017 gab er aus: „Der MSC Ulfenbachtal gibt Gas.“ So würden die Enduro-Strecke und die Trial-Sektionen neu gestaltet. „Wir brauchen mehr aktive Mitglieder“, lautete eine Forderung von Uwe Gam. Mit Blick auf die kommenden Veranstaltungen erwähnte er den Senioren- und Hessen-Trial sowie Anfang Oktober die dann 15. Enduro-Classic-Veranstaltung. Neben ihm und Sieber gehören dem Vorstand noch Schatzmeister Werner Sieber, Schriftführer Uwe Zink, Sportleiter Markus Hirsch und Jugendleiter Jörg Gebhardt an. In seinen abschließenden Worten dankte Gam allen, die den MSC in seinen Aktivitäten unterstützten.

Laut Sportleiter Markus Hirsch organisierte der Verein im vergangenen Jahr wieder eine Vielzahl von Motorsport-Aktivitäten. Er nannte den ersten Lauf der hessisch-thüringischen Jugendtrial-Meisterschaft, den Trial-Cup, zwei Club-Crossläufe, das ADAC-Fahrradturnier, einen Seniorentrial und zum Abschluss die 14. Johann-Philipp-Jöst-Gedächtnisfahrt. Die größten Teilnehmerzahlen gab es bei den Club-Meisterschaften, dem Classic Enduro und dem Fahrradturnier.

Von Uwe Gam wurden zwei Sportler besonders hervorgehoben. Der erste war Jan Schäfer, der in der vergangenen Saison mit dem deutschen Enduro-Vizemeister-Titel in der Hubraum-Klasse E3 den bislang größten Erfolg seiner Karriere feierte. Zuvor war er schon einmal Dritter. In dieser Klasse sind Zweitakter-Maschinen mit über 300 Kubik (wie die von Schäfer) und Viertakter mit über 500 ccm unterwegs. Seit Beginn der Saison lieferte er sich ein hartnäckiges Duell um den zweiten Platz mit einem Konkurrenten.

Stephan Jöst fuhr 2016 elf Läufe und holte dabei nur Plätze auf dem Treppchen. Von den acht Rennen der Süddeutschen Classic Cross Meisterschaft (SCCM) bestritt er sieben und gewann sie alle. Im vorletzten Lauf musste er wegen einer Fingerverletzung pausieren, doch der Punktevorsprung war groß genug für den Gesamtsieg. Als Abschluss des „offiziellen“ Teils fand noch die Verlosung der gut bestückten Tombola statt. Der Hauptpreis ging dabei an Christiane Hirsch.

Später am Abend, als noch ein paar mehr Gäste gekommen waren, spielten dann „Thousand Years Later“ ihren Set aktueller Hits aus Rock und Pop, dazu Schlager und Klassiker. Timo Walter, Tobias Walter und Katharina Zink (Gesang), Benedikt Breitwieser (Bass), Sven Dörsam (Gitarre) und Benedikt Staat (Drums) hatten unter anderem Songs von Bon Jovi, Prince, Abba, Tina Turner, Peter Schilling, den Beatles und anderen im Gepäck.

Zur musikalischen Bandbreite gehörten Andreas Gabalier mit „Hulapalu“, „Westerland“ von den Ärzten oder „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens. Es schlug auch die Stunde des Schlagers. „Wunder gibt es immer wieder“ knallte durch die Menge, „Way to Amarillo“ oder „Türlich türlich“ waren ebenfalls einige Songs aus der Schublade „Schon oft gehört und immer wieder gut“.

„Bed of Roses“ von Bon Jovi, „I love Rock’n’Roll“ von Joan Jett oder „Purple Rain“ von Prince standen für die etwas härtere Gangart des Programm, das für viel gute Laune sorgte. Im letzten Set packte die Band dann nochmal ihre rockige Seite aus: Tina Turners „Simply the best“, „Proud Mary“ von CCR, ein druckvolles „Angels“, Peter Schillings „Major Tom“ und „Hey Jude“ von den Beatles beendeten die musikalische Sause.

 

Ehrungen beim MSC Ulfenbachtal

ADAC-Fahrradturnier für Jugendliche zwischen fünf und 15 Jahren: Sieger Bambini Sophia Köbler (Mädchen) und Emil Gam (Jungs), Acht- und Neunjährige Merle Bihn und Laurin Sauer (zweiter Platz bei den folgenden Hessenmeisterschaften in Gießen), Zehn- und Elfjährige Carla Wilhelm (zweiter Platz Hessenmeisterschaft) und Silas Hecker (Hessenmeister), Zwölf- bis 15-Jährige Joshua Hahn (sechster Platz Hessenmeisterschaft)

Trial-Meisterschafts-Teilnehmer: Charlotte Gebhardt, Nils Schwabedissen, Jörg Gebhardt, Michael Becker, Robin Schmidt (Teilnahme an 18 Läufen, sechster Platz Hessenmeisterschaft)

Clubcross-Meister: bis 50 ccm Luis Lannert, bis 65 ccm Luca Joel Gertitschka vor Luis Böhnig, bis 85 ccm Leon Lannert vor Marlon Böhnig und Jano Schwebel

Classic-Klasse: Marcel Sauer, Ralf Winkler, Hans-Stefan Jöst, Stephan Jöst, Frank Koser und Uwe Zink (Clubmeister Platz 6 bis 1), weitere Teilnehmer Jens Dingeldein, Erich Martin, Uwe Zwerenz, Christopher Teppich, Dirk Kohl, Jürgen Stay, Horst Renner, Peter Hinz, Giovanni Zacheo

Open-Klasse: Marcus Wunder, Julian Kesberger, Dennis Dingeldein, Jan Schäfer, Tobias Sieber (Clubmeister Platz 5 bis 1), weitere Fahrer Siggi Schäfer und Olaf Dirker.

Clubmeister Motocross-Jugend: Jano Schwebel

Clubmeister Motorcross-Senioren: punktgleich Tobias Sieber und Uwe Zink

Langjährige Mitglieder: Oliver Jöst (25 Jahre), Reiner Foshag und Markus Neff (40), Rudolf Hess und Rudi Podesta (60).

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