Rückblick aufs abgelaufene Jahr bei der Jahresabschlussfeier des MSC Überwald

Bei der Jahresabschlussfeier des MSC Überwald im ADAC gab Vorsitzender Werner Melchiori nach der Begrüßung einen Überblick über das abgelaufene Sportjahr und blickte voraus auf 2017. Im Restaurant Sonnencafé auf der Kreidacher Höhe fand nach dem obligatorischen Essen auch die Sportfahrer-Ehrung durch Karin Hildenbeutel und Alexander Wolk statt. Im Terminkalender des MSC waren im abgelaufenen Jahr 2016 wieder etliche nennenswerte Veranstaltungen zu finden, listete Melchiori auf. Abschließend nannte er noch einige Termine für das nächste Jahr.

Ein großes Ereignis des Sportjahres war die Trainings- und Einstellfahrt in Bensheim. Der Vorsitzende dankte hier allen, die sich um den Parcours-Aufbau und die Durchführung der Veranstaltung kümmerten. Das Grillfest im „Bergblick“ im Juli war sehr gut besucht. Er sprach dem Bergblick-Team für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie von leckerem Essen und Trinken seinen Dank aus.

Anfang September standen Bergslalom und die Gleichmäßigkeits-Bergprüfung in Zotzenbach auf dem Programm. „Zusammen mit MSF Zotzenbach, MSC Rodenstein und MTC Erbach konnten wir ein gelungenes Motorsportwochenende auf die Beine stellen“, freute sich Melchiori. An beiden Tagen gab es „ein tolles Starterfeld“. Alle Teilnehmer aus nah und fern seien voll des Lobes für dieses Motorsport-Event hier im Odenwald gewesen. Matthias Eck und Alexander Wolk zeichneten seitens des MSC für die Organisation verantwortlich. Zu den weiteren Helfern zählten auch Karin Hildenbeutel sowie Klaus und Andreas Emig.

Mitte Oktober fand schließlich die Nibelungenring-Rallye statt. Zusammen mit acht Motorsportvereinen habe man diese „Großveranstaltung“ in der Region durchgeführt. Auch bei dieser Veranstaltung „hatten wir ein großes und auch sehr hochwertiges Starterfeld“, so Melchiori. Insgesamt waren seinen Worten zufolge rund 450 Helfer im Einsatz, um die Rallye 70 und den RetroCup pannenfrei und mit großem Erfolg über die Bühne zu bringen.

„Alle Teilnehmer waren ausnahmslos begeistert und haben der Veranstaltung durchweg sehr gute Kritiken ausgestellt“, sagte der Vorsitzende. Er bedankte sich noch mal bei den Helfern des MSC Überwald, „denn ohne euch könnte solch eine Rallye nicht stattfinden“. Der Vorsitzende hob Karl Jöst und Peter Hildenbeutel hervor, die für die Personalplanung zuständig waren, außerdem Andreas Emig, der zum Rallye Organisations-Team gehörte und viele Stunden für die Planung und Durchführung im Einsatz war.

Beim Verkehrsinformationsabend Ende Oktober hatte Klaus Emig wieder einige Infos rund um den Straßenverkehr zusammengestellt. Er betrachtete aktuelle Themen wie die Besonderheiten im winterlichen Straßenverkehr näher. Alle Teilnehmer stellten ihre Führerscheintauglichkeit mit einem entsprechenden Fragebogen unter Beweis. Auch die Verkehrserziehung bei Kindern und Schülern war ein wichtiger Programmpunkt. Peter Hildenbeutel kümmerte sich um diese Aktionen, die vom ADAC unterstützt werden. Es wurden an die Erstklässler Sicherheitswesten übergeben und mehrere Sicherheitsaktionen an verschiedenen Schulen durchgeführt.

Melchiori dankte neben allen, die den MSC Überwald im zurückliegenden Jahr unterstützten, insbesondere seinen Vorstandskollegen, „die mir immer tatkräftig zur Seite stehen“. Er lobte Christian Eck und Klaus Emig, die das ganze Jahr über die Homepage des MSC aktuell halten. Für die beiden Motorsport-Großveranstaltungen werden wie immer Helfer gesucht, blickte er auf 2017: am 2. und 3. September der Bergslalom/Berg GLP, am 14. Oktober die Nibelungenring-Rallye. Die zahlreichen Besucher der Feier saßen anschließend noch gemütlich bei interessanten Gesprächen zusammen.

In ihrem Sportleiter-Bericht bei der Jahresabschlussfeier berichtete Karin Hildenbeutel, dass die Sportfahrer des MSC Überwald in der vergangenen Saison insgesamt 71 Mal über die Startlinie fuhren. „Mit 17 Aktiven ist auch weiterhin ein großes Interesse am Motorsport festzustellen“, sagte sie. Die diesjährigen Aktiven waren: Uwe Arnold, Tim Buchhaus, Matthias Eck, Andreas Emig, Klaus Emig, Julian Hanekamm, Matthias Hildenbeutel, Karin Hildenbeutel, Bernd Kohl, Werner Melchiori, Roland Oster, Kevin Rothfuß, Rainer Schaab Mathias Schwebel, Michael Schwöbel, Alexander Wolk und Uwe Zwerenz.

Sie repräsentierten den MSC in den Automobil-Disziplinen Slalom, Gleichmäßigkeitsprüfungen, Bergrennen, Rallye und Motorrad-Geländefahrten. Das Feld der aktivsten Sportfahrer führt laut Hildenbeutel auch in diesem Jahr wieder Alexander Wolk an. Er startete mit seinem 3er Golf bei neun Bergrennen, drei Slaloms und einer Gleichmäßigkeits-Bergprüfung. Bei der Heimveranstaltung, dem Zotzenbacher Bergslalom, belegte er Rang 7 in der Gesamtwertung mit 96 Autos. Ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielte Wolk bei der deutschen Bergmeisterschaft, Platz 24 von 165 Startern.

Rang 2 in der Vereinsstatistik mit neun Veranstaltungen belegte Rallyefahrer Michael Schwöbel. In dieser Saison war er erstmalig mit dem neu aufgebauten Mazda 323 am Start. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und kleineren Rückschlägen brachte Schwöbel die Saison doch noch gut zu Ende und belegte bei der Nibelungenringrallye den 14. Gesamtplatz.

Dicht auf Schwöbels Fersen war Slalomfahrer Klaus Emig mit acht Veranstaltungen. Er startete in die Saison mit dem neu erworbenen BMW e30 M3 aus dem Baujahr 1988 mit 210 PS. Emig fuhr mit dem M3 drei Veranstaltungen, von denen er die Slalomfahrten in Walldorf und Stockstadt in der Gruppe F gewann. Die restlichen Slaloms fuhr er wie auch schon in den Jahren davor mit dem BMW e30 318is von Matthias Eck.

In der Retrorallserie war wie in den vergangenen Jahren Querfahrer Bernd Kohl mit Beifahrer Roland Oster vertreten. Aber auch die Fahrer, die nur sporadisch in die Lenkstange griffen oder als Beifahrer für den richtigen Weg zuständig waren, verzeichneten gute Erfolge, so Hildenbeutel. Uwe Zwerenz erzielte bei drei Veranstaltungen mit seiner KTM GS 250 zweimal den vierten und einmal den sechsten Platz. Andreas Emig holte als Co-Pilot von Heinz Muntermann im Audi Quattro Team HB bei der Rallye Valpantena in Italien einen hervorragenden 19. Gesamtplatz – bei 225 gestarteten Autos. Die Sportleiterin dankte allen Fahrern sowie den zahlreichen Helfern, die den MSC bei seinen Veranstaltungen tatkräftig unterstützten.

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