Planung fürs betreute Wohnen in Abtsteinach wird umgesetzt

Die nächste Hürde ist genommen. Die Firma FWD als Bauträger habe mitgeteilt, dass die Planung fürs betreute Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen „Rose“ umgesetzt werde, sagte Bürgermeister Rolf Reinhard auf der vergangenen Gemeindevertreter-Sitzung. Nach wie vor stehe der Sommer 2017 als Baustart im Raum, auch wenn es bis dahin mit der Planung zügig vorangehen müsse. Das wiederum heiße, dass das Projekt Mitte 2018 verwirklicht sein könnte.

Reinhard hatte zuvor erläutert, dass der letzte Mieter aus der „Rose“ jetzt im Unter-Abtsteinacher Gemeindehaus untergebracht worden sei. Aktuell gebe es somit nur noch einen Vertrag mit dem Arzt. Derzeit sei man mit Interessenten für die im Zuge des Neubaus projektierten Gewerbeflächen und Arztpraxen im Gespräch. Auch werde geklärt, ob für das Gelände die Aufstellung eines eigenen Bebauungsplans notwendig ist.

Wie der Rathauschef weiter mitteilte, wurde vom Gemeindevorstand eine Reparatur am Apotheken-Gebäude in Auftrag gegeben. Hier müsse noch der Sockel verputzt werden. Entlang der Landesstraße sind verschiedene Kanaldeckel zu sanieren, wofür ebenfalls das Okay kam. Daneben habe man beschlossen, die Erstattung aus dem Erlös der Altkleidercontainer vom ZAKB praktisch eins zu eins an die Malteser durchzureichen.

Die Gespräche über eine Zusammenarbeit der drei Überwald-Gemeinden seien ein wenig im Verzug, teilte der Bürgermeister dem Gremium mit. Dies habe damit zu tun, dass der damit betreute externe Fachmann krankheitsbedingt längere Zeit ausgefallen sei. Im auslaufenden Winter, also Februar oder März, sollten neue Vorschläge in die politischen Gremien eingebracht werden, wie der Prozess weitergehen könne.

Nachdem sich der Start der Arbeiten in der Ringstraße erst herausgezögert hatte, sind sie nun laut Reinhard am Steilstück weitgehend abgeschlossen. „Die Firma ist jetzt in der Waagrechten angekommen.“ Allerdings steht ab Ende der Woche auch die Winterpause des Bauunternehmens an. Mitte Januar sollen die Arbeiten je nach Witterung wieder aufgenommen werden. Die Tiefbauarbeiten im neuen Gewerbegebiet werden dem Bürgermeister zufolge in dieser Woche ebenfalls beendet. Wasser und Abwasser seien erledigt, sagte er.

Peter Jöst (CDU) wollte vom Rathauschef wissen, wie es mit einem möglichen Bebauungsplan für die alla-hopp-Anlage weitergehe. Man sei noch in Abklärung mit der Bauaufsicht, ob diese auf eine umfangreiche Planvariante Wert lege, so Reinhard. Denn vor dem Hintergrund des erstellen Lärmgutachtens könnte sie eventuell nicht nötig sein. Da noch ein Kiosk geplant sei, stelle sich die Frage, „ob man eine verkleinerte Form macht“, sagte er.

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