Gesellige Weihnachtsfeier mit viel Musik: Gesangverein Immergrün aus Hartenrod kam im „Birkenhof“ zusammen

Eine gesellige Weihnachtsfeier, bei der die Mitglieder viele Stunden beisammen saßen und die Unterhaltung inmitten der Vereinsfamilie genossen, hielt der Gesangverein Immergrün aus Hartenrod im Landhotel Birkenhof in Wald-Michelbach ab. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Silja Scholz gab sie die humoristischen „Zehn wichtigsten Verhaltensregeln für jeden Chorsänger“ zum Besten. Auf diese war sie bei der Suche nach einem Weihnachtsgedicht im Internet gestoßen – und hatte sich gegen das Gedicht entschieden.

Wie Scholz meinte, sehe sie durchaus Parallelen zum Chor und erkenne die/den einen oder andere/n wieder, meinte sie schmunzelnd. Ihr Vortrag stieß auf sehr gute Resonanz beim Publikum. Die Vorsitzende wünschte allen einen schönen Abend und eine schöne Weihnachtsfeier. Da der Chor vor Weihnachten nicht mehr probt, verband sie ihre Grüße mit dem Wunsch auf ein schönes Fest und einen guten Start ins neue Jahr.

Im Anschluss sang der Gesangverein unter der Leitung von Hans Helfrich vier Lieder: „Dona nobis pacem“, „Es blühet eine Rose“, „Im Stall zu Bethlehem“ und „Advent ist ein Leuchten“. Es folgte ein Auftritt von Milena und Nicolai Adler, zwei Kindern von aktiven Sängern. Sie trugen das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski vor. Dazu passten ein selbstgebastelter Herd aus Karton, Nikolausmützen und Kochschürzen. Unter viel Beifall gab’s eine Wiederholung, da die beiden, wie sie selbst feststellen, die Strophen vertauscht hatten.

Direkt danach wurde flugs der Nikolaus herbeigesungen. Der erschien auch prompt mit einen prall gefüllten Jutesack. Er fragte die Kinder, ob sie ihm auch ein Gedicht mitgebracht hätten. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied verteilte der Nikolaus mit Hilfe der Vorsitzenden die Geschenke. Hans Unrath trug später zwei Gedichte vor, die zum Denken anregten: „Der eingesparte Weihnachtsmann“ und „Für Stille und Besinnlichkeit hat heutzutage keiner Zeit“.

Zwischen Hauptgang und Dessert hatte Vorstand einen Auftritt mit dem schwierigen Quiz „Weihnachtslieder-Summer“. Dabei musste das Publikum zehn Weihnachtslieder erraten (unter anderem „Was soll das bedeuten“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Last Christmas“, „Rudolph the red nosed reindeer“), von denen die Vorstandsmitglieder jeweils nur einzelne Passagen summten.

Das Erkennen gestaltete sich unerwartet schwer. Zum Teil gab es ratlose Gesichter im Publikum, deshalb ließ sich der Vorstand zu einem Schnelldurchlauf überreden. Die vorher ausgeteilten Ratebögen wurden danach eingesammelt und ausgewertet. Nach einem Stechen standen die drei Erstplatzierten fest: Ulrike Unrath vor Helga Zollikofer und Diana Adler. Silja Scholz überreichte die Preise.

Nach vier weiteren Stücken durch den Chor („Ein Stern in tiefer Nacht“, „Kleiner Trommlerjunge“, „Advent der Christenheit“, „Weihnachtswünsche“) folgte eine weitere Präsentübergabe durch die Vorsitzende. Silja Scholz dankte dem Dirigenten Hans Helfrich und seiner Frau (mit einem Blumengruß) sowie Hans Unrath für seine Tätigkeit als „Vereinswirt“. Auch Lieselotte Muth, die erneut im hohen Alter mit ihrem Sohn die Anreise aus Worms auf sich genommen hatte, um mit dem Gesangverein feiern, erhielt ein Geschenk. Sie ist die Ehefrau des bereits verstorbenen ehemaligen Dorfschullehrers von Hartenrod.

Im Anschluss spielten Hans Helfrich und Otmar Merklinger auf ihren Klarinetten bekannte Weihnachtslieder, wozu der Chor seine Stimmen erklingen ließ. Ein gemütliches Beisammensein schloss sich an. Die letzten Sängerinnen und Sänger traten erst weit nach Mitternacht den Heimweg von Wald-Michelbach nach Hartenrod an.

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