Wald-Michelbacher SPD huldigt in Siedelsbrunn der Kartoffel in allen Facetten

Einen Nachmittag lang drehte sich unterhalb des Hardbergs alles „rund um die Kartoffel“. Seit 2011 findet dort im zweijährlichen Turnus das Kartoffelfest in Verantwortung des gesamten SPD-Ortsvereins Wald-Michelbach statt. Trotz des etwas ungemütlichen Wetters kam eine schöne Anzahl von Gästen in den ehemaligen Schulhof, um dort allerlei vor Ort zubereitete Köstlichkeiten aus der gräulichen Knolle zu probieren. „Wir sind mit dem Besuch zufrieden“, meinte der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung, Udo Klos.

Allerlei leckere Kartoffelgerichte standen für die Freunde des Erdapfels bereit. So wurden auch in diesem Jahr wieder Kartoffelsuppe, Kartoffelpuffer, Kartoffelwurst und Kartoffelsalat mit Würstchen angeboten. Am Nachmittag gab es Kaffee und den von Mitgliedern gestifteten Kuchen. Die Kartoffelpuffer und das Apfelmus oblagen der Regie von Familie Emig, die sie sowohl aus frischen Äpfeln zubereiteten als auch vor Ort brutzelten. Alfred Wolf kümmerte sich darum, dass die Kartoffelwurst in der Pfanne passend angebraten wurde.

Auch wenn es fast pünktlich mit dem Start des Festes anfing zu regnen, tat dies dem Andrang keinen Abbruch. Denn es stand ein gemütliches Zelt bereit. Neben der Landtagsabgeordneten Karin Hartmann schaute auch der Erste Beigeordnete Peter Bihn vorbei. 1995 fand zum ersten Mal das Kartoffelfest statt und es wurde gleich ein großer Erfolg. Es muss nicht immer Steak und Bratwurst sein, waren damals die Überlegungen des Siedelsbrunner SPD-Ortsbezirks – und er traf damit genau den Geschmack der Besucher, freute sich Ortsvorsteher Helmut Gremm.

Die Siedelsbrunner sind es weiterhin, die das Gros der Organisation schultern. Nicht nur Auf- und Abbau, sondern das Fest wird auch mit 15 Helfern vom gesamten Ortsverein am Tag selbst gestemmt. 2010 hatte der SPD-Vorstand beschlossen, das Kartoffelfest und das beliebte „Jazz in der Gass“ im jährlichen Wechsel zu veranstalten. Dieses Mal war somit wieder der Ortsteil dran.

Mit dem Kartoffelfest, erläuterte Gremm, wolle die SPD zum einen die Bürger an den gedeckten Tisch bringen und somit nette Gespräche, ein geselliges Beisammensein und den Austausch über die kleine und große Politik ermöglichen. Auch könnten sie mit den SPD-Mandatsträgen ins Gespräch kommen. Zum anderen solle der Kartoffel als einem der hierzulande wichtigsten Grundnahrungsmittel gehuldigt werden. Denn kaum ein anderes Lebensmittel lasse sich in solch großer Vielfalt verwenden.

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