Aufwertung der Spielplätze steht beim Siedelsbrunner Ortsbeirat im Fokus

Natur- und Erlebnispfad sowie Mehrgenerationenspielplatz waren unter anderem Themen der Sitzung des Siedelsbrunner Ortsbeirats. Wie dazu Ortsvorsteher Helmut Gremm erläuterte, seien die beiden Punkte auch bei den „Glücksorten“ immer wieder auf der Tagesordnung. Im Oktober gebe es hierzu ein Gespräch der entsprechenden Gruppierung in dieser Initiative mit ZKÜ, Gemeinde und Geo-Naturpark. Dabei soll geklärt werden, wie man die Projekte „günstig hinkriegt“, so Gremm.

Für den „sehr gut frequentierten Spielplatz“ am Sportplatz wünscht sich der Ortsvorsteher zwei oder drei Geräte auch für Ältere. Diese könnten dann nach dem Joggen oder einem Spaziergang „etwas für die Fitness tun“. Vielleicht könnte deren Anschaffung ebenso über einen Sponsor laufen wie es schon anderweitig praktiziert worden sei. Gremm möchte dieses Projekt nicht in Vergessenheit geraten lassen, denn es ist ihm schon länger eine Herzensangelegenheit.

Zur Sprache kamen bei der Sitzung auch die beiden Spielplätze in der Lichtenklinger und Frühlingstraße. Die sind „in keinem guten Zustand und unattraktiv“. Wie Bürgermeister Joachim Kunkel erläuterte, sei ein neuer Spielturm für die Lichtenklinger Straße bereits beim Bauhof eingetroffen und solle bald installiert werden. Im Ortsbeirat will man laut Gremm nun überlegen, wie man die andere Spielfläche attraktiver gestalten kann. Dort gebe es nur noch eine Rutsche und zwei Wipptiere. „Es soll noch was dazukommen“, meinte er. Natürlich sei der Hauptspielplatz der am Wald, „aber nicht jedes Kind kann dort hinauslaufen“.

Eine Begehung des Friedhofs steht auf der „To-do-Liste“ des Ortschaftsrats. Hintergrund ist der Wunsch zu sehen, welche Gestalt die Begräbnisstätte annimmt. Darüber war man laut Gremm nicht auf dem Laufenden. Dass auf der Wiese vor der Trauerhalle Urnengräber entstanden, sei dem Ortsbeirat nicht bekannt gewesen. Erst durch den Hinweis aus der Bürgerschaft habe man davon erfahren.

Am Friedhof ging es aber auch anderweitig voran. Durch den tatkräftigen Einsatz des Bauhofs, dem Gremm dafür ausdrücklich dankte, sei die Renovierung der Leichenhalle fortgeschritten. Neue Fenster wurden eingezogen, die Wände von Schimmel befreit und neu verputzt. Für die noch ausstehenden Sanitärarbeiten bot der Ortsvorsteher an, diese ehrenamtlich auszuführen.

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde das abgesenkte Pflaster im Schulhof angesprochen. Hier wünscht sich der Ortsbeirat, dass es bis zum Weihnachtsmarkt repariert wird. Von Hans Trumpfheller kam die Anregung für eine Hundetoilette im Schwimmbadweg. Helmut Gremm sah dies zwiespältig. Denn wenn die Besitzer der Vierbeiner deren Hinterlassenschaften dann nicht nach Hause nähmen, sondern in den Mülleimer entsorgten, müsste dieser öfters geleert werden. „Sonst kann man wegen dem Gestank dort nicht mehr sitzen.“

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