Bunter Umzug bewegte sich am Kerwesonntag durch Scharbach

Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt: Getreu dem diesjährigen Kerwemotto „Kindersendungen und Kinderserien“ bewegte sich ein großer Gaudiwurm durch Scharbach. Etliche Gruppen aus der Großgemeinde, aber auch Freundeskreise und Bewohner verschiedener Ortsstraßen hatten sich im Vorfeld sehr viel Mühe gemacht, um ausgefallene Motivwagen und Fußgruppen zu kreieren.

Am Sportplatz angekommen, nahmen dort die diversen aufwändigen Wagen Aufstellung, damit sie nochmal ausgiebig bewundert und auch bewertet werden konnten. Den ersten Platz erhielt der Motivwagen „Oben“ nach den gleichnamigen Animationsfilm, gefolgt von Sponge Bob Schwammkopf und Pumuckl. Viele Gäste hatten den Zugweg hinauf vom „Kühlen Grund“ bis zum Haus der Vereine gesäumt und dabei die Kerwe hochleben lassen. Auf den letzten Metern hatte es naturgemäß den meisten Andrang und die Akteure gaben kurz vor Schluss nochmal alles.

Die Hammelbacher Kerwejugend zum Abschluss des Zuges hatte gleich ein ganzes Wikingerschiff auf die Reise in den Nachbarort geschickt. Vom Ausguck schallten immer wieder Kerwerufe hinunter auf die wilden Gesellen. Die Scharbacher Kinderchöre mit Susanne Hoffmann-Rettig hatten sich „Ritter Rost“ und seiner Burg angenommen und diese auf Räder gesetzt. Als Pumuckl, Meister Eder und Gefährten war die Gymnastikgruppe des SV unterwegs.

Die Scharbacher Kerwejugend war gleich zwei Mal vertreten: Sie ließ „Bob, den Baumeister“ durch den Ort fahren und erweckte „Werner – beinhart“ zum Leben. Die Kerwekids waren mit dem „kleinen roten Traktor“ und Indianern vertreten. Teletubbies, Pokemon, Sponge Bob oder eben Oben waren Beispiele für den Erfindungsreichtum der Ortsbevölkerung. In manchen dicken Kostümen wurde es bei dem guten Wetter bestimmt ziemlich heiß.

17 Gruppen mit etwa 80 Teilnehmern nahmen am vielbejubelten Umzug teil, sodass es im Haus der Vereine ganz schön eng auf den Bierbänken wurde. Eiligst wurden noch Sitzgarnituren nachbeschafft, damit es sich die vielen Gäste bei der anschließenden Kerwepredigt gemütlich machen konnten. Bei den Kerwe-Organisatoren sorgte das zusammen mit der guten Beteiligung am Umzug für erfreute Gesichter.

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