Bebauungsplan-Aufstellung für Abtsteinacher alla-hopp!-Anlage wird im Ausschuss vorberaten

Die Aufstellung eines Bebauungsplans zur Weiterentwicklung der alla-hopp!-Anlage wird erst einmal im Bauausschuss vorberaten, ehe sie dann wieder Eingang auf die Tagesordnung der nächsten Gemeindevertreter-Sitzung findet. Dies beschlossen die Mandatsträger mehrheitlich auf Antrag der CDU-Fraktion. Die Sitzung des Ausschuss wurde auch gleich auf den 28. Juni terminiert. Die Gemeindevertreter kommen vor der Sommerpause nochmal am 7. Juni zusammen, beschloss das Gremium.

Nachfrage und Nutzung hätten bisher „alle Erwartungen weit übertroffen“, sagte Bürgermeister Rolf Reinhard über die im vergangenen Jahr eingeweihte alla-hopp!-Anlage. Man glaube aber, dass der Nutzerdruck nach dem Bau der Anlage in Mörlenbach abnehmen werde. Die eigentlich positive Entwicklung brachte für die Hardberg-Gemeinde laut dem Bürgermeister auch einige negative Aspekte mit sich.

Er erwähnte in diesem Zusammenhang den „hohen Parkdruck“, dem man mittlerweile durch die Ausweisung eines zusätzlichen Parkplatzes an der Hohen Straße Rechnung trug. „Dieser wird auch gut von den Besuchern angenommen.“ Zusammen mit einem Parkverbot in der Weinheimer Straße und der Ausgabe von Anwohner-Parkausweisen „hat die Verwaltung diese Entwicklung mittlerweile im Griff“, sagte Reinhard.

Außerdem gab es seinen Worten zufolge Beschwerden über Lärm. Dem habe man dadurch zu begegnen versucht, dass nach Einbruch der Dunkelheit der Spielen auf der alla-hopp!-Anlage verboten werden solle. Auch werde die Beleuchtung um 22 Uhr abgeschaltet. Die entsprechende Beschilderung solle demnächst erfolgen.

Jedoch habe weiterer Protest sogar dazu geführt, dass es einen Widersprich gegen die Genehmigung der Anlage gegeben habe, so der Bürgermeister. Deshalb wolle man nun in Absprache mit der Bauaufsichtsbehörde mit einem Bebauungsplanverfahren nachsteuern. Auch werde das Thema Lärmschutz „noch einmal gesondert geprüft“, sagte er. Daneben sind Reinhard zufolge die bauleitplanerische Absicherung des zweiten Parkplatzes und der Kiosk-Errichtung notwendig.

Brigitte Wetzel (CDU) beantragte noch vor der Beratung, das Thema in den Bauausschuss zu verweisen. Der Bürgermeister entgegnete, es gehe noch nicht um Inhalte, sondern erst einmal nur um die Aufstellung des Bebauungsplans. Eine nochmalige Beratung wäre für ihn „ein unnötiger Zeitverlust“. Reinhard sah daneben sowohl einen Nutzer- als auch Anwohnerdruck, etwas zu tun.

Die beiden SPD-Vertreter Willy Schröder und Ursula Jonasdofsky plädierten dafür, zweigleisig zu fahren. Also sowohl gleich den Aufstellungsbeschluss zu fassen als auch im Ausschuss die Details im Ausschuss zu besprechen. Konrad Abraham (CDU) sah wiederum die vorherige Verweisung als „enorm wichtig“ an, da man erst am selben Abend die notwendigen Unterlagen bekommen habe und noch nicht fundierte entscheiden könne. Der CDU-Antrag ging im Anschluss mit acht zu vier Stimmen bei einer Enthaltung durch.

Advertisements