Siedelsbrunner Projekt „Glücksorte – Ortsglück“ geht am 17. Juni in die nächste Runde

Das vergangenes Jahr gestartete Projekt „Glücksorte – Ortsglück“ geht in seine nächste Runde. Am Freitag, 17. Juni, sind alle Dorfbewohner von Siedelsbrunn aufs Neue in den Krone-Saal eingeladen, um sich ab 19 Uhr über den aktuellen Stand informieren zu lassen. Daneben kommt aber auch der gesellige Aspekt nicht zu kurz. Musik, Tanz und Essen kündigen die Organisatoren ebenfalls an.

Beim ersten öffentlichen Treffen Anfang Februar an gleicher Stelle waren zahlreiche Ideen in einem symbolischen Brunnen gesammelt worden. Der soll nun wortreich sprudeln, nachdem sich verschiedene Projektgruppen in den vergangenen Monaten damit beschäftigt hatten. Den Verantwortlichen, zu denen neben den Bürgern auch Geo-Naturpark, ZKÜ, Systelios-Klinik oder Buddhas Weg zählen, geht es darum, Siedelsbrunn mittels verschiedener Aktionen attraktiver für Einheimische und Auswärtige zu machen.

In den vergangenen Monaten wurden aber nicht nur die Ideen ausgewertet, sondern auch schon konkrete Themen angegangen. So wird es etwa am Sonntag, 19. Juni, am Tag der hessischen offenen Gartenpforten, einen Tag der offenen Gärten und Höfe in Siedelsbrunn geben. Es werden etwa zehn Gartenbesitzer an diesem Tag ihre Türen öffnen, um den interessierten Besuchern ihren eigenen, persönlichen Glücksort zu zeigen.

Von 11 bis 18 Uhr können die Gärten besucht werden. Die Ortswanderung beginnt an der Bergkirche, die an diesem Tag bis um 18 Uhr geöffnet bleibt. Dort liegt der Plan mit den gekennzeichneten Gärten und Höfen aus. Es gibt außerdem kleine Überraschungen, zum Beispiel in manchen Grundstücken Kaffee und Kuchen, Kunst im Garten, einen kleinen Trödel- oder einen Kreativstand.

Bei diversen internen Zusammenkünften ab dem Spätjahr 2015 wurde das Schlagwort „Glücksorte“ kreiert. Da man für das Projekt die ganze Bevölkerung mit ins Boot holen wollte, wurde diese Anfang des Jahres eingeladen. Schwester Hue Nghiem vom Gesundheitszentrum Buddhas Weg und von Mechtild Reinhard von der Systelios-Klinik stellten damals das Projekt vor. Natur, Besinnung, Gesundheit und Stille lauten die Schlagworte. Außerdem machten sich die weiteren in der Arbeitsgruppe aktiven Personen den Gästen bekannt.

Neben dem Garten-Projekt läuft Ortsvorsteher Helmut Gremm zufolge auch die Aufstellung von Sitzgruppen und Bänken im Ort. Das Gelände gegenüber der Teichanlage im Eiterbachtal sei inzwischen angepachtet worden, sagt er. Hier stünden bald Säuberung und Neuanlegung im Raum, um es als „öffentlichen Ort der Stille“ nutzen zu können. Dabei soll es aber zu keinen großen Veränderungen kommen: „Der Bachlauf wird offen gelegt und der Teich vielleicht etwas vergrößert“, so Gremm.

Zu den verschiedenen Themen haben sich einige Gruppen gebildet, die am 17. Juni in der Krone sich und ihre Arbeit vorstellen. Da geht es dann um Blumenwiesen, Bänke, Teichanlage oder Ortsbelebung. „Wer noch mitmachen will, ist gerne eingeladen“, betont Gremm den offenen Charakter. Das Ganze soll sehr ungezwungen ablaufen: Alle, die ein Instrument spielen und Interesse am gemeinsamen Musizieren haben, sind eingeladen. Dazu darf Salsa, Samba oder Fox getanzt werden. Und was es sonst noch so gibt. Für Speisen und Getränke ist sowieso gesorgt. Natürlich mit Glücksbohnensuppe auf dem Speiseplan…

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