Windleier wurde mit Steinen beworfen: Vandalismus auf dem Hammelbacher Klangwanderweg

Uli Krell ist stinksauer. Als der Initiator und Erbauer des Hammelbacher Klangwanderwegs bei seinen Markierungsarbeiten kürzlich die verschiedenen Abschnitte des Wegs in Augenschein nahm, traute er bei der Windleier seinen Augen nicht: Diese war mit schweren Steinen beworfen worden, dadurch total verbeult, der Steg war verschwunden und eine Saite gerissen. „Das ist sehr, sehr ärgerlich“, sagt Krell, wenn jemand viel Arbeit hineinstecke und diese dann mutwillig zerstört werde.

„Über den Winter hinweg war es ruhig, es passierte nichts“, so Krell. Doch mit den wärmeren Temperaturen werde der Platz an der Windleier wieder von Jugendlichen für Feiern genutzt. Der Hammelbacher mutmaßt, dass sich im Zuge eines solchen Festes dieser Akt von Vandalismus abspielte. „Die haben mit großen Objekten geworfen“, macht Krell sauer an den beiden dicken und mehreren kleineren Beulen fest.

Uli Krell hat die Windleier angehängt, mit nach Hause genommen und repariert sie nun. Nicht nur ausbeulen ist angesagt, sondern er muss auch einen neuen Metallsteg aussägen, der bei der Zerstörung mit abgegangen ist. Über ihn laufen alle Saiten, von denen ebenfalls eine riss. „Das ist alles zu reparieren, aber kostet viel Zeit“, ärgert sich der Klangwanderweg-Macher.

Krell überlegt derzeit, Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen, um damit möglicherweise polizeiliche Streifenfahrten an dieser Stelle am Bildstock zwischen Hammelbach und Altlechtern zu erreichen. Auf jeden Fall ist er für Hinweise aus der Bevölkerung dankbar. Wer etwas beobachtet hat, kann sich bei ihm unter Telefon 06253/5814 oder E-Mail klangwanderweg@gmail.com melden.

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