SG Unter-Abtsteinach II will den Platz an der C-Liga-Spitze bis zum Schluss halten

„Hoch erfreut“ ist der Spielertrainer der SGU II, Cetin Erciyas, mit dem bisherigen Verlauf der Runde. Dass die Mannschaft die Tabellenführung in der C-Liga, Ende November endlich erreicht, bis zum Beginn der Winterpause verteidigte, macht ihn „sehr zufrieden“. So soll es auch weitergehen: Der Aufstieg ist erklärtes Ziel des Teams vom Hardberg. Mit der gezeigten Leistung in der zweiten Hälfte der Vorrunde geht Erciyas dieses Vorhaben im neuen Jahr optimistisch an.

Der Weg ganz nach oben war laut dem Spielertrainer „kein einfacher“. Nach dem Kantersieg im ersten Spiel gegen die SG Wald-Michelbach II folgten erst einmal drei Niederlagen in Folge. Doch nach diesem holprigen Beginn fing sich die im Sommer neu formierte, junge Mannschaft immer mehr und legte in der zweiten Hälfte der Vorrunde eine beeindruckende Siegesserie hin, die nach dem Sieg gegen Einhausen schließlich mit dem Platz an der Sonne belohnt wurde.

Den will die SGU II auch nach der Winterpause mit allen Mitteln verteidigen, um so beim Aufstieg ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu können. „Wir müssen uns vorn etablieren“, so Erciyas. Gleich am ersten Spieltag Anfang März gilt es dieses Ziel umzusetzen: Dann müssen die Überwälder zum Zweitplatzierten SV Zwingenberg fahren, gegen den man in der Hinrunde die einzige Heimniederlage kassierte. „Da sind wir gleich richtig gefordert.“

Bis dahin hofft der Spielertrainer konstant trainieren zu können, wenn Ende Januar die Einheiten wieder starten. Ein milderes Wetter ohne Schnee käme ihm dabei zupass, denn am Hardberg fallen immer ein paar mehr weiße Flocken als an der Bergstraße. Laut Erciyas zählt angesichts der Ausgeglichenheit der Liga jeder Punkt. Er sieht fünf oder sechs starke Mannschaften, die am Ende den Aufstieg unter sich ausmachen werden.

Mit „Geschlossenheit, Eifer und Engagement“ und einer „sehr guten Teamleistung“ schaffte es die junge SGU-Truppe Erciyas zufolge, sich trotz der Widrigkeiten zu Beginn durchzubeißen und immer weiter nach oben zu rücken. Die Offensive habe eine „große Qualität“, meint er mit Blick auf den mit weitem Abstand effektivsten Sturm der Liga. „Aber die ganze Mannschaft gewinnt ein Spiel“, kann der beste Angriff laut Erciyas nichts ohne die Spieler dahinter anfangen.

Dass mit Yarimbiyik ein Leistungsträger in der Winterpause zurück zur TSG Weinheim II geht (von der er zur Rundenbeginn auch kam), „bedaure ich sehr“, so Erciyas. Denn der Spieler habe sich „in der zweiten Mannschaft etabliert“. Auch menschlich „hat es gepasst“. Zur Rückrunde sind dafür zwei Langzeit-Verletzte wieder fit, die sich in der Vorrunde in derselben Partie Brüche zugezogen hatten: Manuel Killisches und Dennis Reinhard. „Das sind Top-Jungs für uns“, betont Erciyas deren Spielstärke.

Mit Christopher DiVita, der vor eineinhalb Jahren zusammen mit Erciyas aus Mörlenbach nach Unter-Abtsteinach kam, steigt ein dritter Spieler wieder ein. „Er trainiert schon wieder voll mit“, nachdem er zwischenzeitlich aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen verhindert war. „Von ihm erwarte ich mir sehr viel“, sagt Erciyas. DiVita verstärke den sowieso guten Kader in der Breite.

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