Mountainbiker sind von der 50 Kilometer langen Steinachtal-Strecke begeistert

Auf einhellige Begeisterung stieß die neue Mountainbike-Strecke durch den gesamten Nordic-Walking-Park Steinachtal. „Ich habe nur positive Rückmeldungen bekommen“, sagte Frank Wetzel vom Skiclub Unter-Abtsteinach. Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder, der ebenfalls am Start war, sei „begeistert“ sowohl von der Streckenführung als auch von der Motivation der Teilnehmer gewesen.

„Wir wollten die MTB-Tour um die verschiedenen Nordic-Walking-Waben im Steinachtal herumführen“, erläuterte Wetzel. Die Skiclub-Mitglieder hätten sich angeschaut, wo dies am besten möglich sei. Daneben habe man sich auch um die Beschilderung gekümmert. „70 Prozent Wald und 30 Prozent freie Fläche“ gebe es ungefähr auf der 50 Kilometer langen Strecke nach Neckarsteinach und zurück. 80 Radler machten sich von der alla-hopp!-Anlage aus auf den Weg.

„Überwiegend auf Wald- und Forstwegen“, so Wetzel, ging es talwärts. Nur in manchen Ortsdurchfahrten musste die reguläre Straße genutzt werden. Grüne Hügel, rauschende Bäche, sanfte Hänge und große Flüsse, garniert mit herrlichen Ausblicken unter anderem auf die Rheinebene: „Man durchstreift auf diesen wenigen Kilometern eine ganze Region mit ihrer großen Vielfalt“, hat es Wetzel die Streckenführung angetan.

Selbst wenn es eigentlich „bergab“ geht, lauert auf der anderen Talseite wieder eine Steigung. So kamen Wetzel zufolge Richtung Neckarsteinach trotzdem 600 Höhenmeter zusammen – von insgesamt 1500. Über Hilsenhain fuhren die Mountainbiker auf dem Hinweg Richtung Wilhelmsfeld und dann auf halber Höhe das Steinachtal weiter hinab.

Den inneren Schweinehund bekämpfte auf dem Rückweg die große Mehrheit. Nur 20 der etwa 80 Teilnehmer nahmen entweder den „leichten“ Radweg direkt durchs Steinachtal oder den Busshuttle zurück nach Unter-Abtsteinach in Anspruch. Die anderen 60 „quälten“ sich zuerst eine halbe Stunde lang den Buckel hoch bis zum Hohen Darsberg und von dort aus weiter zum „Goetheblick“. Der eröffnet einen herrlichen Ausblick auf den auf der anderen Neckarseite „unterhalb“ gelegenen Dilsberg und Richtung Kraichgau.

Auf dem Rückweg ging’s laut Wetzel außerdem durchs idyllische Eiterbachtal und an der Ruine Lichtenklinger Hof vorbei. „Schon eine anspruchsvolle Strecke“, habe er von einigen Teilnehmern gehört – aber in positivem Sinne. Die Reaktionen im Nachhinein seien durchweg „absolut positiv“. Dirk Dewald vom Geo-Naturpark wolle wiederkommen, habe er bereits angekündigt. Denn dieser sei „schon viele Male durchs Steinachtal gefahren, aber noch nie ‚außenrum‘ wie jetzt“, so Wetzel.

Schlickenrieder und die Mountainbiker seien wechelseitig voneinander begeistert gewesen, beobachtete das Skiclub-Mitglied. Der ehemalige Skiläufer vom Engagement der Teilnehmenden. Diese wiederum von ihm, wie er sich auch mal hinten fallen ließ und die Nachzügler motivierte, „in die Gruppe reinging“ und das Gespräch suchte. Für Wetzel somit eine vollauf gelungene Veranstaltung im Rahmen des Eröffnungswochenendes der alla-hopp!-Anlage.

„Das war ein Event der Spitzenklasse. Mehr solche Dorfgemeinschaften in Deutschland und der Welt und wir überstehen jede noch so große Krise“, äußerte sich Peter Schlickenrieder enthusiastisch über das Wochenende. „Danke auch an Dietmar Hopp für diesen genialen alla-hopp!-Generations- und Aktionstreff in einer Dorfgemeinschaft. Es lebe das Miteinander.“

(Bildquelle: Peter Schlickenrieder)

Advertisements