Je mehr Bürger es nutzen, desto besser für die Gemeinde

Über das schnelle IKBit-Breitbandnetz in der Gemeinde informierte André Arnold als Vertriebspartner der HSE-Medianet jetzt in der Nibelungenhalle. Neben dem Telefonanschluss stehen den Bürgern im Überwald bis zu 50 Mbit/s Internet-Downloadgeschwindigkeit zur Verfügung. Das Glasfaser-Breitband- ist aber auch ein Gemeindenetz, denn die teilnehmenden Kommunen im Kreis Bergstraße investierten jeweils hohe Beträge in den Ausbau. Im Falle Grasellenbachs knapp eine Million Euro.

Deshalb „haben wir natürlich ein maßgebliches Interesse daran, dass die Bürger das Netz auch nutzen“, sagt Bürgermeister Markus Röth. Denn jeder zusätzliche Anschluss bedeute, dass die Gemeinde weniger Geld für Zins und Tilgung der Investitionssumme aufwenden müsse, da sie von der HSE als Betreiber einen Pauschalbetrag pro Teilnehmer überwiesen bekomme.

Vor etwa eineinhalb Jahren wurde das IKBit-Netz fertig gestellt. Von den 1700 Anschlussinhabern im Ort nutzen es laut Röth derzeit zehn Prozent. Im Verhältnis kein schlechter Wert, aber man brauche noch viel mehr Nutzer zur Refinanzierung, sagte er. Das neue Netz sei wesentlicher schneller als bisherige Anschlüsse, trage dem früheren Protest in der Bevölkerung und auch dem damaligen Wunsch nach einem schnellen Internet Rechnung. Letztendlich, so Röth, sei es ein Bürgernetz im Besitz der Kommune, mit dessen Nutzung man die Gemeinde unterstütze.

Diverse Fragen der Bürger beantwortete Arnold beim Infoabend. Ganz wichtig ist seinen Worten zufolge, dass man bei einem Wechsel vom bisherigen Anbieter zur HSE nicht selbst beim alten Provider kündige. Die bisherige Telefonnummer könne man behalten, erläuterte er. Auch eine bisherige T-Online-E-Mailadresse bestehe weiter: „Diese können Sie mit Anleitung auf den Freemail-Service der Telekom umziehen und kostenlos weiter nutzen“, so Arnold.

Es sei keineswegs so, dass man bei einem Wechsel wochenlang kein Telefon habe. Das geschehe nur am Tag des Wechsels, wenn der alte Provider ab- und der neue aufschalte, erklärte er. Auch könnten Wechselwillige einige Zeit im Vorfeld einen Vertrag abschließen. „Am besten sind mindestens drei Monate vor Ablauf Ihres bisherigen Vertrags.“ Die HSE kümmere sich dann um die Kündigung und alle weiteren Schritte wie die Portierung der bisherigen Telefonnummern, „damit der Wechsel klappt“.

Wer unsicher ist und Angst habe, selbst seinen Vertrag zu wechseln, weil vielleicht was schief gehen könnte, dem empfiehlt Arnold, Kontakt mit dem örtlichen Vertriebspartner aufzunehmen. Dieser biete einen kostenlosen Vor-Ort-Service an, was gerade älteren Mitbürgern, die bisher nur einen Telefonanschluss hatten, den Umstieg vereinfachen solle. Zusammen mit dem Kunden werde der bisherige Telefon- und Internetanschluss in Augenschein genommen und würden alle nötigen Schritte im Vorfeld besprochen. Auch gehe man die einzelnen Punkte des Vertrages durch, um alle notwendigen Informationen zusammenzutragen.    (OZ-Bild: Rittelmann)

Info: Kostenlose Vor-Ort-Termine können bei André Arnold unter 06207/922789 oder 0160/6690673 vereinbart werden.

 

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