Aktuelle Nachrichten aus Hirschhorn

Sternsinger sammelten 5873 Euro

„Segen bringen, Segen sein – gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“, hieß das Leitwort der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen in diesem Jahr. 40 Kinder und Jugendliche aus der Pfarrgemeinde Maria Immaculata waren mit unermüdlichem Eifer bei Regen und Schnee in Hirschhorn, Langenthal, Heddesbach und Igelsbach unterwegs, brachten Gottes Segen zu den Häusern und sammelten Spenden für die Kinder auf der ganzen Welt. Das Sammelergebnis von insgesamt 5873 Euro machte die Teilnehmer stolz. Das Geld geht an das Kindermissionswerk Aachen, das weltweit 2000 Projekte für bedürftige Kinder unterstützt. David Piwowarczyk und Pater Cyril sorgten innerhalb der Pfarrgemeinde für die Organisation, Christina Lechner war für die Pflege der Gewänder zuständig. Um die Verköstigung kümmerten sich Frau Burkard, Frau Stapf sowie die Familien Brettel, Hölz und Schölch und die „Goldene Pfanne“ in Ersheim. Die Familien Thommes, Krämer und Braunsberger waren für die Durchführung der Sternsingeraktion in Langenthal, Heddesbach und Igelsbach zuständig. Auch ihnen wurde herzlich gedankt.

 

„Hirschhorner Original“ geht in Rente

Mit einer kleinen Feierstunde wurde vor kurzem Hans-Peter Habermeier, li., in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Er war seit 1998 als Hausmeister in den Diensten der Stadt Hirschhorn tätig. In dieser Zeit hat er sich als außerordentlich zuverlässiger und vielseitig talentierter Mitarbeiter erwiesen, der „rund um die Uhr“ erreichbar war, wenn sein Fachwissen gefragt war. Ein „Nein“ kannte man bei Habermeier nicht, so Bürgermeister Rainer Sens. Dieser würdigte das Wirken von Habermeier und bedauerte sein Ausscheiden, das aufgrund der neuen „Rente mit 63“ möglich gewesen sei. Er wünschte ihm für den neuen Lebensabschnitt, den er überwiegend bei seiner Lebenspartnerin in Eschborn verbringt, alles erdenklich Gute, allem voran Gesundheit und Glück. Dem schloss sich für die Kollegen Michael Reinhard an und überreichte ein Präsent der Belegschaft. Als „Hirschhorner Original“ werden ihn viele vermissen. In seinen Dankesworten betonte Habermeier seine auch künftige Verbundenheit mit Hirschhorn, indem er seinen Wohnsitz am Neckar beibehalte.

habermeier

 

Abschied von Pfarrer Bredel

Anfang des Jahres verstarb der ehemalige Pfarrer von Hirschhorn, Heinz Bredel. Am 7. Oktober 1920 in Mainz geboren, empfing er am 2. April 1949 durch Bischof Albert Stohr in Mainz die Priesterweihe. Er wirkte in den Pfarreien Mühlheim, Bischofsheim, Schwabenheim, Herbstein und Sprendlingen, bis er 1975 zusammen mit seiner Haushälterin Christine Müller nach Hirschhorn kam. Hier blieb er bis zum Jahr 1988. Seine Schwerpunkte waren unter anderem die Kinder- und Jugendarbeit mit Gründung der KJG und des Pfadfinderstammes, die Organisation von Freizeiten und Zeltlagern, außerdem die Gründung der Caritas-Sozialstation und der Umbau des Bonifatiushauses mit altengerechten Wohnungen. Nach dem Eintritt in den Ruhestand 1988 ließen sich Pfarrer Bredel und Frau Müller in Bingen nieder. Nach dem Tod von Christine Müller zog Pfarrer Bredel in das Bruder-Konrad-Stift Mainz. Dort starb er am 7. Januar und wurde am 16. Januar im Beisein von Generalvikar Dietmar Giebelmann im Priestergrab auf dem Ersheimer Friedhof beigesetzt.

Bredel

 

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