Der Abschluss-Montag ist in Wald-Michelbach immer eine feste (Kerwe-)Bank

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Grandioser Abschluss der Gassenkerwe: Nachdem am Sonntagmittag beim Platzkonzert der Feuerwehr noch ein Platzregen niedergegangen war, zeigte sich das Wetter danach bis zum Schluss der Kirchweih im Ortszentrum von seiner angenehmen Seite. Was die Bevölkerung durch einen sehr guten Besuch der Traditionsveranstaltung zu honorieren wusste. Der Montag war für die beteiligten Vereine und Standbetreiber nach dem schon sehr guten Freitagabend wiederum ein Tag mit sehr viel Betrieb.

Bei den Fußballern von Türkspor freute man sich über den neuen Standplatz im Durchgangsbereich von der Gass zur Hofwiese. Denn in den Jahren zuvor war der Verein noch hinter dem Einhaus Richtung Post gestanden und damit am äußersten Rand der Festmeile. „Ab 21 Uhr hat’s am Freitag richtig geballert“, hieß es stilgerecht in Fußballersprache. Auch der spätere Samstagabend und die beiden restlichen Kerwetage ging es lebhaft zu.

Die komplette Mannschaft war über die Kirchweih im Einsatz, versorgte die Gäste zum einen mit Getränken, zum anderen aber auch mit türkischen Spezialitäten wie Döner, Baklawa und mit Käse belegten Brötchen. Jetzt muss für Türkspor nach einem Fehlstart mit zwei Niederlagen nur noch der erste Saisonsieg in der C-Liga her, den das Team am kommenden Wochenende in Lorsch einfahren möchte.

Die Fußballer der SG ließen es am Sonntagnachmittag nach den langen Feiern am Freitag- und Samstagabend erst einmal ruhig angehen. Besonders Richtung Mitternacht ging am Eröffnungstag dort mit der „Tanzfabrik“ die Post ab, sagte Dimitri Loenko. Zusammen mit der im vierten Jahr betriebenen Bar habe man für den großen Aufwand viel Lob bekommen, freute er sich.

Die Zusammenarbeit mit dem Label „Besessenheit“ sei eine Win-win-Situtation, meinte Loenko. Sicherlich sei das nicht die letzte Kooperation in dieser Form, kann er sich auch weitere gemeinsame Events vorstellen. „Wir müssen was für die Jugend bieten, damit die Kerwe weiterbesteht“, betonte der SG-Fußballer. Am SG-Bierpilz gegenüber des Rathauses war auch am letzten Kerwetag wieder viel los.

Bei der Feuerwehr ist der Sonntag immer eine feste Bank. Denn die Brandschützer sind die einzigen, die schon mittags öffnen und Essen anbieten, während der Rest der Kirchweih noch den Samstagabend auskuriert und sich erst am späteren Nachmittag wieder Leben zeigt. Wenn die Gäste erst einmal sitzen, dann bleiben sie auch gerne und genießen die Gastfreundschaft der Floriansjünger bis in den Nachmittag hinein.

Bei den zwischenzeitlichen beiden Schauern am Mittag war der überdachte Lulay-Hof auch die beste Möglichkeit, gemütlich sitzenzubleiben und den Klängen der Feuerwehrkapelle zu lauschen. Nach dem Platzkonzert war aber noch lange nicht Schluss mit Musik. Kurzerhand schnappten sich einige Ensemble-Mitglieder ihre Instrumente, setzten sich zwischen die Besucher und spielten fröhlich weiter bekannte Weisen zum Mitsingen.

Den guten Tropfen aus der Region hat sich der Wald-Michelbacher Robert Tröster verschrieben, der am Anfang der Gass mit Weinen, Bränden und Säften präsent war. „Ich will Getränke für Erwachsene präsentieren“, umschreibt er seinen Anspruch – also keine süßen Mixdrinks, sondern geschmacksintensive Sachen. Sein „Lausbub“ etwa ist eine Hugo-Adaption, bei der er aber Basilikum statt Minze verwendet. Die Weine stammen von den Bergsträßen-Hängen, die etwas hochprozentigeren Tropfen oftmals von den Streuobstwiesen der Region. „Der Odenwald steht für Äpfel“, betont Tröster.

Viel Andrang herrschte am Sonntagnachmittag und den ganzen Montag auch auf dem Oberle-Parkplatz. Denn dort waren die Kinderfahrgeschäfte und Buden beheimatet, die regen Zuspruch fanden. Der traditionelle Abschlusstag startete früher als der Sonntag. Bereits am 11 Uhr begann der Kerwebetrieb mit Frühschoppen und anschließendem Mittagessen. Viele Firmen kommen traditionell auf der Kirchweih vorbei, um den Kontakt in der Belegschaft zu pflegen.

Im Lok-Schuppen, bei der Feuerwehr, dem Skiclub und bei Türkspor genossen die Einheimischen und auswärtige Besucher die Gastfreundschaft der teilnehmenden Vereine. Bei der Eintracht, die mit Bembel- und Bierwagen, Bar und Festzelt präsent war, spielten auf dem Stagemobil der Hofwiese die „Zwoa Spitzbuam“ zum Ausklang auf, während sich nebenan der „Twister“ drehte und die Adrenalin-Süchtigen schnell in die Kurve und Luft schleuderte.

Für die Wald-Michelbacher Kerwe knien sich die Mitglieder der beteiligten Vereine richtig rein

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Die Gassenkerwe ist für viele eine Herzensangelegenheit. Mitglieder der beteiligten Vereine bringen sich mit viel Herzblut und mit etlichen Freizeitstunden in die dortige Arbeit ein, die nicht nur mit den vier Kerwetagen getan ist, sondern auch viel Nach- und noch mehr Vorarbeit erfordert. Der Lohn sind dann brechend volle Straußwirtschaften und Stände, wie sie nach dem Durchzug des Regengebiets am Samstagabend normal sind. Die folgende Kälte sorgte aber dafür, dass früher als sonst Schluss war.

„Ich verbringe das komplette Wochenende auf der Kerwe“, meint Gemeindebrandinspektor Peter Capuani lächelnd. Freitag ist für ihn der Festtag, die anderen drei bedeuten Arbeit. „Wir haben schon am Montag vorher mit dem Aufbau begonnen“, macht er deutlich, welchen Aufwand die Dach-Abdeckung des Anwesens Lulay und der Bachterrasse über dem Michelbach bedeutet. Möglichst bis Mittwoch soll dann alles wieder verschwunden sein, was somit zehn Tage nonstop werkeln bedeutet.

„Das ist schon eine Hausnummer, das mit 50 bis 60 Leuten zu stemmen“, weiß der Kommandant. Ralf Weiß, der zweite Vorsitzende des Feuerwehrvereins, kniet sich dabei besonders rein. „Der fängt schon zwei Wochen vorher an, alles zu richten“, deutet Capuani auf den gerade mit dem Bierzapfen beschäftigten. „Ohne solche Kämpfer kriegt man es nicht hin“, lobt er das ehrenamtliche Engagement.

„Dafür lohnt sich doch der Aufwand“, zeigt Capuani auf die Sitzgelegenheit zwischen Blumen und über dem plätschernden Bach. „Nach zwei Jahren schlechtem Wetter“ ist er froh, dass die Terrasse dieses Mal stärker genutzt werden kann. Pro Schicht sind um die zehn Mann bei der der Wehr um das Wohl der Gäste besorgt – zusätzlich noch die 25 Musiker der Feuerwehrkapelle, die gestern Morgen zum Platzkonzert in der Gass aufspielten.

Für Wolfgang Sax bedeutet die Kerwe die Möglichkeit, „viele alte Bekannte von auswärts zu treffen“. Die Veranstaltung sei „das Highlight im Jahreskalender“, betont er. Sax gefallen daneben die zahlreichen Musikangebote für Jung und Alt. „Eine der schönsten Kerwen der Region“ ist für Bürgermeister Joachim Kunkel die von den vielen Vereinen getragene Kirchweih. Den Aktiven mit ihrer großen Vielfalt gelte es Dank zu sagen.

Man könne die Leute nur anlocken „mit Live-Musik und freiem Eintritt“, sagt Peter Bihn. Allerdings lebe das Programm auch vom guten Wetter. Vor sechs oder sieben Jahren habe die Eintracht angefangen, die Hofwiese mit diversen Angeboten zu beschallen. Seit drei Jahren spielten dort die „Flower Power Men“ und machten den Platz am Einhaus am Samstagabend „zum absoluten Mittelpunkt“.

Weil alle Vereine mitmachten, „ist die Kerwe sensationell gut“, betont Bihn. Sein Aufruf geht an die Bevölkerung, die Arbeit der verschiedenen Organisationen zu unterstützen „und an einem oder mehreren Tagen präsent zu sein“. So sorgten auch die Bürger für den Fortbestand dieser Traditionsveranstaltung.

Eine Zeitreise in die 60er und 70er Jahre unternahmen die Besucher traditionsgemäß mit den „Flower Power Men“ Rainer Schindler und Adax Dörsam. Die sorgen jedes Jahr dafür, dass auf der Hofwiese kein Durchkommen mehr ist. Die Wild Fifties, Swinging Sixties und Rocking Seventies des vergangenen Jahrhunderts wurden durch sie lebendig. Mit ihren beiden Gitarren ersetzten sie problemlos ein komplettes Orchester.

Hits der Beatles, Stones, Bob Dylan, Beach Boys, CCR, Monkees oder Simon & Garfunkel schallten über den Platz und fanden begeisterten Widerhall. Mit ihrem natürlichen Charme, einer gehörigen Portion Spielwitz, Spontaneität und viel Spielfreude rissen die beiden Musiker ihr Publikum mit. Locker schüttelten sie Hit um Hit aus dem Ärmel: Lebendiger kann man die großen Songs der Sixties kaum darbieten. Pünktlich nach dem Regen war der Platz zum Auftritt der beiden wieder sehr gut gefüllt. Als etwa gegen Mitternacht Schluss war, gingen die Besucher aber auch ziemlich schnell heim. Denn die Kälte war dann doch ungenehm.

Aber ebenfalls anderswo spielte kräftig die Musik: Im Lok-Schuppen legte „DJ Captain Chaos“ auf, bei der SG war gegenüber des Rathauses nochmal die Tanzfabrik am Werk und die diversen Verköstigungsstände und Fahrgeschäfte hatten ebenfalls ihre Lautsprecher aufgedreht. Kinderkarussell, Schiffsschaukel, Schieß- und Pfeilwurfwagen sowie der rasante „Twister“ auf der Hofwiese bedeuteten beste Unterhaltung für die Kleinsten.

Bis spät in die Nacht herrschte beim Kerwe-Auftakt in Wald-Michelbach reger Betrieb

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Mehr als gelungener Auftakt für die Gassenkerwe. Bis spät in die Nacht herrschte reger Betrieb im Zentrum der Überwald-Gemeinde. Vor allem auf der Hofwiese und am Rathaus, wo die Musik spielte, steppte der Bär. Aber auch in den Straußwirtschaften und an den Ständen ballten sich die Besucher. Ein zwischenzeitlicher Schauer konnte die vielen Besucher nicht von der großen Party zum Beginn der viertägigen Veranstaltung abhalten. Erst etwas mehr Regen weit nach Mitternacht bedeutete einen kleinen Dämpfer.

Feucht-fröhlich war der Start: Nachdem Bürgermeister Joachim Kunkel schon beim Heimatfest seine Probleme mit dem Zapfhahn hatte, ging auch diesmal der Fassbieranstich am Getränkewagen des Skiclubs Überwald schief. Sehr zur Schadenfreude der Zaungäste und zum Leidweisen von Nothung Köhler, dem sein Bierkrug vor der Nase zerplatzte und der stattdessen den Gerstensaft auf seiner Kleidung wiederfand. „Die Besucher lachten sich einen ab“, nahm dieser aber das Malheur mit Humor.

Nach dem Start der verschiedenen Musikprogramme war fast im Minutentakt zu beobachten, wie es an den einzelnen Verkaufs-, Essens- und Getränkeständen und in den Zelten voller wurde. Besonderer Anziehungspunkt war die Hofwiese mit dem Einhaus, wo die Eintracht mit Bembelwagen, Bierpilz, Barbetrieb und Festzelt aufwartete. Die erste Mannschaft stand am Freitagabend an den Tresen und bediente, die 1b am Samstag.

Die Eintracht der Fußballer beim Bar-Aufbau lobte Kassenwart Wolfgang Wojcek. „Die von der SG haben kräftig mitgeholfen“, hob er hervor. Vereint waren die beiden Vereine allerdings auch in der Rundenspiel-Niederlage zur Wochenmitte, die mehr oder minder hoch ausfiel. Dafür gab’s dann aber auch an der Bar genügend Möglichkeiten, um die hohe Packung etwas weniger schlimm einwirken zu lassen. Um die 20 Mitglieder waren bei der ETW, einem der Mitbegründer des Kerwe, pro Arbeitsschicht im Einsatz.

Auf dem Stagemobil rockten derweil die „Knetkepp“ die Menge. Hinter der Formation stehen die Musiker Patrick Gräber (Gesang und Bass), Michael Jungmann (Gesang und Gitarre), Janina Becker (Keyboards) und Daniel Arnold (Schlagzeug), alle vier aus Unter-Abtsteinach. Von „außen“ kommen Nico Böhm (Gitarre) aus Bonsweiher und Steffi Walter (Gesang) aus Ober-Schönmattenwag dazu. Ihr Programm aus alten (deutschen) Hits bis hin zu ein paar Hardrock-Stücken kam bestens an. Eintracht-Präsident Peter Bihn freute sich über den Riesenandrang auf dem Platz.

Die „Knetkepp“ legten nach dem letztjährigen ersten Auftritt bei der Kerwe in Abtsteinach dieses Jahr richtig los. „Wir haben erstmal viel geprobt, unser Repertoire erweitert und sind im Internet tätig geworden“, erzählte Steffi Walter. Nach der Kuhstallparty im März gab‘s etliche Anfragen. „Wenn man Auftritte spielt und hinterher Lob hört, ist das der größte Lohn für unsere Arbeit“, sagt sie. Das „Gründungs-Jubiläum“ wird in Abtsteinach am kommenden Wochenende mit einer großen Kerwe-Party kräftig gefeiert.

War auf der Hofwiese mal Pause, dann wanderten viele gerade Jüngere zum Zelt der SG vor dem Rathaus. Zu späterer Stunde wurde es in der dortigen Tanzfabrik, unterstützt von der Firma „Besessenheit“ der Wald-Michelbacher Mirko Heldmann und Nils Maday, richtig voll. DJ-Musik und Barbetrieb der Fußballer kamen bestens an.

Im Lok-Schuppen der „LOK Spechtbach“ gab’s guten alten, handgemachten Hard Rock. „TopSpin“, der Rockdreier aus dem Steinachtal, zelebriert diesen bei regelmäßigen Auftritten in der Region. Fast 60 Titel von Bryan Adams über Metallica bis ZZ Top haben die drei gestandenen Mittvierziger mittlerweile im Programm. Jürgen Dittler (Gitarre, Gesang), Oliver Maier (Drums) und Stefan Semmler (Bass) heizten den im Verlauf des Abends immer zahlreicher werdenden Zuschauern kräftig ein.

Angelika Beckenbach kandidiert am 12. März als Bürgermeisterin für Abtsteinach

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Mit „Herz und Sachverstand“ möchte sie sich für ihren Heimatort einsetzen: Angelika Beckenbach kandidiert am 12. März 2017 für den Bürgermeister-Posten in Abtsteinach. 15 Jahre lang war sie bereits Gemeindevertreterin in der Hardberg-Gemeinde. Durch ihre fast 30-jährige Tätigkeit bei der Stadt Hirschhorn kennt die 48-jährige Verwaltungsfachwirtin die verschiedenen Fachbereiche im öffentlichen Dienst aus dem Effeff.

Sie sei nach der Bekanntgabe des jetzigen Rathauschefs Rolf Reinhard, nicht mehr antreten zu wollen, von vielen Bürgern angesprochen worden, ob sie nicht für das Amt kandidieren wolle. „Ich möchte mich der Verantwortung und Herausforderung stellen“, betont Beckenbach engagiert. Der Zuspruch durch die Bevölkerung sei eine sehr schöne und bestätigende Motivation gewesen. Sie möchte in verantwortlicher Position weiterhin aktiv daran mitwirken, „dass unsere Gemeinde ihr Potenzial weiter ausbaut“. Neben ihrer Berufs- und ehrenamtlichen politischen Erfahrung nennt sie „vor allem aber meine herzliche Verbundenheit zu Abtsteinach“, in dem sie seit 22 Jahren wohnt, als Qualifikation für das Amt.

Ganz oben auf ihrer Prioritätenliste steht für die Abtsteinacherin Transparenz und mehr Bürgerbeteiligung. „Ein offener und ehrlicher Informationsaustausch ist die Basis eines vertrauensvollen Zusammenarbeitens“, sagt sie. Interfraktionelle Lösungsansätze sollten unter Einbeziehung der Betroffenen und Interessierten erarbeitet werden. Dazu zählt für Beckenbach auch „ein dauernder Informationsaustausch über aktuelle Themen aus dem Rathaus an die Bürger“.

Um neu Hinzugezogene besser mit dem Ort vertraut zu machen, schwebt ihr daneben die Auflage einer Broschüre für Neubürger vor. Die soll natürlich auch übers Internet verfügbar sein. Darin geht’s dann nach den Vorstellungen von Angelika Beckenbach um die Daten von Abtsteinach, öffentliche Einrichtungen, Gewerbetreibende, Vereine mit ihren Angeboten und Freizeitaktivitäten. Quasi „eine Vorstellung und ein Willkommensgruß“.

In der Vergangenheit seien bereits viele große Projekte umgesetzt oder durch die Gemeindevertretung auf den Weg gebracht worden. Als „sehr wichtiges Beispiel“ nennt die Bürgermeister-Kandidatin hierbei die Verwirklichung des „Betreuten Wohnens“. „Schon als Gemeindevertreterin habe ich das unterstützt“, hebt sie hervor. Die Realisierung könne dazu beitragen, die Menschen im Ort zu halten. Anderer Aspekt in diesem Zusammenhang ist für Beckenbach, Abtsteinach als „familienfreundlichen Ort“ zu erhalten und noch besser aufzustellen. Dazu zählten bezahlbare Bauplätze, Grundschule am Ort, Kindergarten mit bezahlbaren Gebühren und niedrige Gemeindesteuern.

Am Herzen liegen ihr hierbei auch eigene Kinder- und Jugendsprechstunden. Durch diese „sehe ich die Möglichkeit, auch deren Interessen, Probleme und Ideen aufzugreifen und als Impuls für neue Entscheidungen mitzunehmen“. Sie wisse als Mutter, „dass es viele Wünsche gibt, die sonst nicht an die Erwachsenen herangetragen werden“.

Ein weiteres Themenfeld dreht sich um die Heranwachsenden: Es soll wieder Ferienspiele geben. Beckenbach stellt sich diese auf einer breiten Basis mit Beteiligung vieler Vereine vor. Die Verwaltung könne als Koordinationsstelle fungieren, „um über sechs Wochen verschiedene Aktivitäten anzubieten“. Das ehrenamtliche Engagement spielt in ihren Überlegungen eine weitere große Rolle: Bei wichtigen Themen müsse man die Menschen gezielt darauf ansprechen und sie zur Mitwirkung animieren. Dies kann die vielfältige und wichtige Arbeit der Vereine und Organisationen sowie der jetzt schon ehrenamtlich Tätigen in Abtsteinach optimal ergänzen.

Ihr ist ein Anliegen, „die Infrastruktur und das örtliche Angebot auf dem bisher Erreichten gezielt zu erhalten oder sogar noch zu optimieren“. In diesem Zusammenhang möchte die Kandidatin die Einrichtung eines Wochenmarkts als Bereicherung anstoßen. Abwechselnd in den Ortsteilen „könnte man dann frische Lebensmittel regionaler Anbieter kaufen, sich treffen und auszutauschen“. Über viele andere wichtige örtliche Themen Gemeindefinanzen, Vereins- und Tourismusförderung, ärztliche Versorgung oder Bürgerstiftung möchte die 48-Jährige im Rahmen der geplanten Bürgergespräche informieren.

„Ich lebe hier mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten, bin in den Vereinen aktiv und identifiziere mich mit dem Ortsgeschehen“, hebt Angelika Beckenbach ihren „emotionalen Bezug“ zu Abtsteinach hervor. Für sie ist es wichtig, „dass ein Bürgermeister seinen Lebensmittelpunkt im Ort hat“. Mit dem Bezug zu den Bürgern werde sie für diese „immer ein offenes Ohr“ haben. „Die Abtsteinacher kennen mich, ich kenne sie.“

Der noch amtierende Bürgermeister Rolf Reinhard habe „den Weg für Abtsteinach in die Zukunft gut bereitet“, sagt die Verwaltungsfachwirtin. Das Rathaus sei „personell gut aufgestellt“ und eine „große Stütze für einen Bürgermeister in spe“. In punkto Verwaltungshandeln kann Angelika Beckenbach selbst ihre langjährige Erfahrung optimal einbringen. Vor 29 Jahren begann sie ihre Tätigkeit in der Verwaltung der Stadt Hirschhorn. Im Bereich Finanzen und Bauamt verfügt sie über weitreichendes Fachwissen und hat viele Kontakte zu Nachbarkommunen und Behörden.

Nach der Tätigkeit als stellvertretende Bauamtsleiterin sind inzwischen die Finanzen ihr Hauptbetätigungsfeld. Sie ist heute in der Stadtverwaltung neben der Bilanzbuchhaltung und Erstellung der Jahresabschlüsse für alles rund um den doppischen Haushalt wie Erstellung, Steuerung, Überwachung und Sicherung verantwortlich.

Persönliches:

  • Angelika Christina Beckenbach, geboren am 13. April 1968 in Eberbach, verheiratet mit Peter Beckenbach. Zwei Söhne: Robin (16) und Tom (13). Seit Februar 1994 wohnhaft in Abtsteinach, zuvor in Hirschhorn/Neckar.
  • seit 1987 bei der Stadt Hirschhorn in verschiedenen Verantwortungsbereichen der Finanz- und Bauverwaltung tätig, 15 Jahre Gemeindevertreterin in der Gemeinde Abtsteinach, aktiv in verschiedenen örtlichen Vereinen tätig
  • berufliche Qualifikation: Ausbildung zur Industriekauffrau und Verwaltungsfachangestellten Allgemeine Innere Verwaltung des Landes und der Kommunalverwaltung. Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin beim Hessischen Verwaltungsschulverband in Darmstadt. Fortbildung zur „Buchhalterin Kommunal“ am Institut für Kommunalwirtschaft Dreieich.

Schwerpunkte der aktuell eigenverantwortlichen Arbeitsbereiche: Erstellung der Haushalts- und Finanzplanung einschließlich Investitionsprogramm, Haushaltssteuerung, Haushaltsüberwachung und Haushaltssicherung, Bilanzbuchhaltung und Aufstellung des Jahresabschlusses, finanztechnische Abwicklung der EU-, Bundes- und Landesförderungen

Kerweparre wusste in Siedelsbrunn auf über 30 Seiten wieder viel zu berichten

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Proppenvolles Festzelt am Kerwesonntag: Das Hochzeitsessen, Tafelspitz mit Meerrettich und Kartoffeln, der Auftritt der Straßenmusikanten von der KKM Ober-Abtsteinach und die Kerweredd sind ein Garant dafür, dass in Siedelsbrunn der halbe Ort auf den Schulhof strömt, um kräftig zu feiern. Das ging dann bis in die Abendstunden so weiter, als die Band „Die Zwei“ noch bis in die Nacht zum Tanz aufspielte. Start in den Sonntag war im Festzelt mit dem Gottesdienst. Dieser fand nach der Premiere im vergangenen Jahr wieder im Rahmen der „Sommerkirche im Überwald“ statt.

Die Eintragung ins Burschenbuch am Montag geht auf eine alte Tradition zurück. Die jungen Männer sind dadurch quasi fürs weibliche Geschlecht „freigegeben“. Schon vor ein paar Jahrzehnten wurde dieser Programmpunkt als Attraktion in die Traditionsveranstaltung eingeführt. Schweinshaxe mit Krautsalat war mittags aufs Neue der Renner. An allen vier Tagen gab es auf dem Festplatz die bewährte Unterhaltung für Groß und Klein mit Kinderkarussell und Süßwarenstand. Am Deutschen Haus fand gegen Abend der Ausklang statt.

Kerweparre Björn Stein hatte im vergangenen Jahr mal wieder allerhand Wissenswertes ausgegraben und auf stolzen 33 Seiten seiner Kerweredd niedergeschrieben. Und das ist noch wenig: „Es war so viel, dass ich gar nicht alles mit reinnehmen konnte“, meinte er lächelnd. Seine „Kerwe-Doktorarbeit“ nahm entsprechend auch viel Zeit in Anspruch. Schon zum neunten Mal begleitete Stein mit Mundschenk Jonas Röth die Kerwe. „Das Jubiläum machen wir auf jeden Fall noch voll“, versicherte er.

„Wenn de Gemeinde de Seniorenausflug dut mache, gibt’s immer viel zu lache“, wusste er. Eine Siedelsbrunnerin fand, nachdem unterwegs schon dem Alkohol ein bisschen zugesprochen worden war, das französische Baguette in Heidelberg zum Reinbeißen gut, „weil im Café in der Altstadt laigt ihr ganzes Gebiss“. Was Stein zur Moral von der Geschichte führte: „Old soi und saufe verträgt sich hoalt ned“.

Er hatte auch eine pikante Begebenheit dabei, bei der aus Rücksicht auf die Betroffenen die Namen quasi „geschwärzt“ waren. Da außerdem nicht jugendfrei, tat der Kerweparre sein Bestes, möglichst wenig zu Details zu erzählen, obwohl alle im Zelt wussten, um wen es ging. Und weil das alles etwas gefährlich war, riet er mit Nachdruck: „Sou pikante Sache verzählt ma dem Kerweparre ned.“

Kerweparre Stein mokierte sich außerdem über die Eigenart bestimmter Siedelsbrunner Vereine, immer erst sehr spät zur Generalversammlung einzuladen. Oder mit Pech gleich mit so unvollständiger Tagesordnung, dass gar kein neuer Vorstand gewählt werden konnte. Die, bei denen es schief ging, sollten sich doch ein Beispiel am Nabu nehmen, riet er. „Aus’m letztschde Joar hawwe die gelernt dazu. Veuschs Joar warn die Oiladunge eschd zwo Stunn vorher bei de Leid, des Joar wusste die Mitglieder immerhin schun en Doag vorher Bescheid.“

Was beim Fehlgriff in den Medikamentenschrank alles passieren kann, wusste der Parre ebenso. Denn eine Siedelsbrunnerin hatte eigentlich nur was ganz Harmloses verschrieben bekommen, aber plötzlich trug sie „newwa Schwindel un Fiewer a schun Halotinationen davon“. Der Doktor war ziemlich verwirrt, denn das ist ihm noch nie passiert. Die Auflösung: „Die Tablette die se genumme hot, warn gäihe Malaria.“

Große Aufregung gab’s um ein verschollenes Auto. Das wurde in ganz Siedelsbrunn gesucht, bereits die wildesten Vermutungen angestellt, was am Abend vorher alles passiert könnte und ob man doch einen über den Durst getrunken hatte. Die Auflösung brachte der Anruf der Autowerkstatt: „Braucht er eier Auto net, das steht noch de Inspektion schun zwo Däg fertig bei uns uffm Hof.“

Was so alles passieren kann, wenn ein Gewitter kommt und die Frau deshalb die Leiter vom Haus wegstellt, wusste der Kerweparre auch: „Sie koan er Mann halt nur ned sehe, weil der dut uff de oannere Seit vom Spitzdach stehe.“ Prompt wird es später in der Brunnenstraße laut: „Do kimmt doch eh Gewiter – wer hoat mer moi Larer geklaut?“ Die Rettungstat organisierte dann der Nachbar. Kurzweilig bis zum Schluss unterhielt Björn Stein die Gäste, während der Mundschenk dafür sorgte, dass beim vielen Sprechen der Flüssigkeitsverlust nicht zu groß wurde.

Sommerspiele Überwald bringen die Nibelungen mit einer ganz eigenen Note auf die Bühne in Wald-Michelbach

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Das Stück lebt von seinen Figuren. Den ernsthaften, grimmigen, vor allem den überzeichneten, etwas überkandidelten, aber nicht ins Groteske abrutschenden lustigen Charakteren. Die machen die „Nibelungen“ in der Fassung der Sommerspiele Überwald eben gerade zu keinem neuerlichen Aufguss des alten Stücks, sondern zu einer Aufführung mit ganz eigener Note, auch wenn die bekannte Geschichte mit bekanntem Ende nacherzählt wird. Im Wald-Michelbacher Elch-Park fanden nach der Premiere auf der Tromm nun drei weitere, sehr gut besuchte Aufführungen statt.

Es ist schwer, unter der Regie von Jürgen Flügge einige wenige der gekonnt agierenden Schauspieler besonders herauszuheben. Aber allein durch ihre prägenden Rollen spielten sich ein paar Akteure in den Vordergrund und ließen dadurch manchmal sogar den Inhalt in den Hintergrund treten. Allen voran König Gunther der Burgunder. Wie Daniel Berger das Mamasöhnchen „König Gaga“ mal hysterisch, cholerisch, ins Lächerliche abgleitend oder verunsichert von den Intrigen an seinem Hof gibt, ist in seiner Vielschichtigkeit bemerkenswert.

Autor und Co-Regisseur Danilo Fioriti hat sich mit seiner Rolle als Hagen die des dämonischen Gegenspielers bestens selbst auf den Leib geschrieben. In seinem schwarzen Gewand, mit dem er direkt aus dem Herrn der Ringe entsprungen sein könnte, stolziert er grimmig über die Bühne, schmiedet dabei stets fast spürbar Ränke und zieht das Netz um Siegfried immer enger. Fioriti gibt dem Bösen, aber auch immer dem Königreich verhafteten Figur eine große Präsenz.

Mit der besticht auch Helmut Hüttl als Königinmutter Uta. Der/die ist eher für den komischen Part zuständig. Allein die Erzählung über den „brünftigen“ Stammvater der Burgunder und das peinliche Schweigen der Kinder zu diesem Thema ist eine Show für sich. Und Uta als Erfinderin der Migräne, weil ihr der Ehemann viel zu oft beiwohnen wollte, sorgt für einen der vielen Lacher während des Theaterstücks.

Petra Schuhmann als gebeutelter Nibelungen-König Alberich, dem Siegfried Volk und Reich nahm, spielt ihre Rolle als Unfrieden stiftender, auf Rache sinnender Verlierer mit Bravour. Stets umschmeichelt sie den, dessen Gunst gerade am nützlichsten für ihre Zwecke ist, und lässt ihn dann bei Bedarf wieder fallen. Peter Steinbacher als Nibelung Roglom geht völlig in seiner Rolle auf. Mit Anklängen an einen Steinzeit-Menschen bewegt er sich grunzend und krächzend durch die Szene, verschreckt auch mal die Zuschauer mit spontanen Annäherungsversuchen und hüpft wie ein Irrwisch durch das Open-Air-Rund.

Zwei Frauen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten, drücken schließlich der zweiten Hälfte ihren Stempel auf: Natascha Zopf als verwöhnte Königsschwester Kriemhild, die sich bitter ihres Ansehensverlust bewusst wird. Als nämlich Gunther Brundhild, die Königin der Walküren, zu seiner Frau nimmt. Dunja Fioriti spielt die stolze Herrscherin mit Furor, wie sie sich erst gegen Memme Gunther wehrt und dann in verschmähter Liebe Siegfrieds Untergang mit herbeiführt.

Der Zickenkrieg der beiden Herrscherinnen, klischeegerecht unter anderem am richtigen Kleid und den passenden Schuhen festgemacht, ist ein Augen- und Ohrenschmaus für sich. Wie sich die Frauen ankeifen, anfeinden, im Wortsinn in die Haare bekommen, ist zwar einerseits was für die Galerie, hat aber andererseits durchaus einen ernsten, zeitgemäßen Hintergrund. Denn ihre Intimfeindschaft hat wie auch die Ränkespiele am Hof durchaus Parallelen zur heutigen Zeit mit Missgunst, Neid und Vetternwirtschaft, wie sie allenthalben zu finden.

Das Opfer ist bekannt: Siegfried wird von Hagen am Brunnen gemeuchelt. Der soll ja bekanntlich in Gras-Ellenbach zu finden sein. Der Lokalkolorit kommt auch durch die drei Diebinnen zum Ausdruck, die in der Nähe Dietrich von Bern überfallen. Und nicht zuletzt durch den „Fips von Hammelbach“. Wie es dort so ist? „Viele Hammel, viele Bäche…“ Als es zum Schluss um die Wahl zwischen Camelot oder Ourewald geht, ist die Entscheidung klar.

Das Stück glänzt mit einigen herrlichen Anleihen an Monty Pythons „Leben des Brian“, wenn etwa die Walküren jedes Mal analog den Römern mit „Hopp, hopp, hopp“ einmarschieren, oder auf Isenstein nach Mannvolks gesucht wird. Höhepunkt ist die königliche Doppelhochzeit: Aus dem Off kommt ein Kommentar mit Liveschaltung an den Ort des Geschehens, in Ohnmacht fallende Groupies und kreischende Mädchen inklusive, wenn Siegfried die Treppe hinunter schreitet. Muss man gesehen haben.

Info: Nach dem ersten Vorstellungswochenende in Wald-Michelbach, folgend auf die Premiere auf der Tromm, wird das Stück „Die Nibelungen – eine Gaunerkomödie“ von den Sommerspielen Überwald noch vier Mal in der Heinrich-Schlerf-Erholungsanlage (Elch-Park) neben dem Fußballplatz gezeigt: Samstag, 27., Sonntag, 28., Freitag, 2., Samstag, 3. September, jeweils 20 Uhr, Sonntag um 19 Uhr. Vorverkaufsstellen: Rathaus Wald-Michelbach, Telefon 06207/947111, Rathaus Hammelbach, 06253/94940, Kurverwaltung Gras-Ellenbach, 06207/2554, und bei Brigitte Fioriti, Telefon 06207/5903.

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Bunter Umzug bewegte sich am Kerwesonntag durch Scharbach

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Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt: Getreu dem diesjährigen Kerwemotto „Kindersendungen und Kinderserien“ bewegte sich ein großer Gaudiwurm durch Scharbach. Etliche Gruppen aus der Großgemeinde, aber auch Freundeskreise und Bewohner verschiedener Ortsstraßen hatten sich im Vorfeld sehr viel Mühe gemacht, um ausgefallene Motivwagen und Fußgruppen zu kreieren.

Am Sportplatz angekommen, nahmen dort die diversen aufwändigen Wagen Aufstellung, damit sie nochmal ausgiebig bewundert und auch bewertet werden konnten. Den ersten Platz erhielt der Motivwagen „Oben“ nach den gleichnamigen Animationsfilm, gefolgt von Sponge Bob Schwammkopf und Pumuckl. Viele Gäste hatten den Zugweg hinauf vom „Kühlen Grund“ bis zum Haus der Vereine gesäumt und dabei die Kerwe hochleben lassen. Auf den letzten Metern hatte es naturgemäß den meisten Andrang und die Akteure gaben kurz vor Schluss nochmal alles.

Die Hammelbacher Kerwejugend zum Abschluss des Zuges hatte gleich ein ganzes Wikingerschiff auf die Reise in den Nachbarort geschickt. Vom Ausguck schallten immer wieder Kerwerufe hinunter auf die wilden Gesellen. Die Scharbacher Kinderchöre mit Susanne Hoffmann-Rettig hatten sich „Ritter Rost“ und seiner Burg angenommen und diese auf Räder gesetzt. Als Pumuckl, Meister Eder und Gefährten war die Gymnastikgruppe des SV unterwegs.

Die Scharbacher Kerwejugend war gleich zwei Mal vertreten: Sie ließ „Bob, den Baumeister“ durch den Ort fahren und erweckte „Werner – beinhart“ zum Leben. Die Kerwekids waren mit dem „kleinen roten Traktor“ und Indianern vertreten. Teletubbies, Pokemon, Sponge Bob oder eben Oben waren Beispiele für den Erfindungsreichtum der Ortsbevölkerung. In manchen dicken Kostümen wurde es bei dem guten Wetter bestimmt ziemlich heiß.

17 Gruppen mit etwa 80 Teilnehmern nahmen am vielbejubelten Umzug teil, sodass es im Haus der Vereine ganz schön eng auf den Bierbänken wurde. Eiligst wurden noch Sitzgarnituren nachbeschafft, damit es sich die vielen Gäste bei der anschließenden Kerwepredigt gemütlich machen konnten. Bei den Kerwe-Organisatoren sorgte das zusammen mit der guten Beteiligung am Umzug für erfreute Gesichter.